SPIELBERICHTE 2016

Spiel 20  23.07.2016

Dünwalder AH - Rösrath  1:3 (1:0)

Spiel 19  09.07.2016

Rösrath - Refrath  2:1 (2:0)

Das waren 70 Minuten harte Arbeit, bis der Sieg gegen Refrath unter Dach und Fach war.

Angesichts des doch deutlich jüngeren Altersdurchschnitt der Gäste wählte Coach Weinreiß eine defensive Variante - wie sich am Ende herausstellte zu Recht.

Refrath erwies sich als spielstarke Truppe, die ein Plus an Ballbesitz hatte - jedoch Mühe hatte, sich Chancen herauszuspielen.

Das lag aber in erster Linie an den Eisernen, denn wir hatten fast immer mehr Spieler hinter dem Ball und zudem eine sehr gute Zweikampfquote.

Eigene Angriffe gab es eher sporadisch - auch weil wir den Ball oftmals schon weit vor dem gegnerischen Strafraum verloren.

Daher kann man unsere Führung Mitte der ersten Halbzeit mit Wohlwollen als schmeichelhaft bezeichnen.

Nach einem (vermeintlichen) Foul an Schallenberg gab es ca. 18 mtr vor dem Tor, halblinke Position, einen Freistoß für uns - und Andi Steeger, der heute einen tadellosen Libero gab, verwandelte die Kugel direkt in die Maschen.   

Diese Führung stellte zwar den Spielverlauf nicht auf den Kopf, war aber als glücklich anzusehen.

Im Laufe des Spiels verdienten wir uns diese Führung aber - wie schon geschrieben mit einer sehr, sehr starken Defensivleistung des gesamten Teams.

Das Tor zum 2:0 war dann ein "Tor des Monats": nach einem Eckball für die Gäste konnte Lückerath mit einem Befreiunggschlag klären. Zufällig kam der Ball zu Schallenberg, der im Mittelkreis vor drei Refrathern an den Ball kam. Sein einziges Ziel war es, den Ball noch weiter in die gegnerische Hälfte zu dreschen. Zum Glück traf er den Ball nicht optimal, so das dieser Richtung Seitenauslinie trudelte. Bis auf Christian Fricke hatten nahezu alle schon abgeschaltet - aber er erlief diesen Ball und ging die Seitenlinie runter. Schally ging als einziger Grün-Weißer mit und nach einer Flanke über gut und gerne 40 mtr ging Jörg "all in" und traf volley ins Tor!! 

Das war schon sensationell und versetzte den Gästen den nächsten Nackenschlag.

Mit diesem zwei-Tore-Vorsprung wurden dann auch die Seiten gewechselt.

In den zweiten 35 Minuten gab es am Spielverlauf eigentlich keine Änderung. Refrath war meist in der Vorwärtsbewegung und hatte diesmal auch Chancen. Ein Schuß landete am Außenpfosten, ein Kopfball aus aussichtsreicher Position strich über den Querbalken.

Unsere Gelegenheiten waren rar - und auch nicht zwingend genug.

Aber bei einem Spielstand von 2-0 ist dies zu verschmerzen.

Erst 3 Minuten vor Schluß wurden die Gäste-Bemühungen belohnt, als der starke "11er" den sicheren Rückhalt Jürgen Schlömer überwinden konnte.    

Nicht erst danach wurde es etwas ruppiger und verbal emotional -aber letztendlich blieben die 3 Punkte am Maisfeld. 

 

Fazit: prima AH-Spiel auf einem sehr guten Niveau. Und da es im Fußball nicht immer um "gut" oder "schlecht", "jung" oder "alt" - sondern in erster Linie um "erfolgreich" und "nicht erfolgreich" geht, können wir uns als verdienter Sieger dieser Partie sehen. 

Herausheben möchte ich keinen - zu gut war die Mannschaftsleistung, ein Sieg des Kollektivs. 

Turnier am 02.07.2016 in Altenrath 

4. Platz

 

Am Ende des Tages stand ein doch etwas enttäuschender 4. Patz zu Buche.

Sicherlich hatten wir uns nach den Plätzen 2 und 3 der Vorjahre doch mehr vorgenommen - aber es sollte nicht sein.

Das man nach der doch sehr durchwachsenen Vorrunde mit 2 Siegen und 2 Niederlagen überhaupt in der Vorschlussrunde stand, war schon mehr Glück als Verstand. 

Aber spätestens im Halbfinale wurden unsere an diesem Tag doch zahlreich vorhandenen Defizite offenbar und das abschließende 9-mtr-Schießen um Platz 3 und 4 war dann ein Spiegelbild des gesamten Turniers.

Highlight des Tages war dann auch der hart umkämpfte 7:6-Sieg von Jogis Jungs über Italien im EM-Viertelfinale.

Irgendwie hat auch niemand die Torschützen und Vorlagengeber notiert, so das an dieser Stelle lediglich die Ergebnisse zu nennen sind:

 

Union - Hamweddel 0:1

Union - Altenrath 2:1

Union - St. Augustin 1:2

Union - Overath 7:1

 

Halbfinale

Union - RW Hütte 2:5

 

kleines Finale

2:4 nach 9-mtr-Schießen (Gegner habe ich vergessen, sorry).

 

Kader: Schlömer-Weinreiß-Bulau-Erol-Schweitzer-A.Steeger-Lanfranco-Durdu-Schallenberg-Schumacher  

Spiel 18  25.06.2016

Rösrath - DVS 33 Ermelo (NL)  4:1 (1:0)

Das war ein rundum gelungenes "Länderspiel" gegen eine sehr sympathische Truppe aus dem niederländischen Ermelo.

Obwohl die äußeren Umstände durch Dauerregen nicht die Besten waren entwickelte sich ein sehr anschauliches AH-Spiel auf sehr gutem Niveau.

Die 1:0-Pausenführung durch Schallenberg (1. Länderspieltor!!) war für die Gäste etwas schmeichelhaft. Die waren zwar mit 15 Spielern angereist - jedoch musste der etatmäßige Keeper dem Abend zuvor (bzw. dem Besuch der Kölner Altstadt) Tribut zollen - und "schaffte" die Reise ins Bergische nicht. So stand ein Feldspieler zwischen den Pfosten, der nahzu jeden Schuß nur per Fuß abwehrte. Allerdings haben wir ihn auch nahezu ein Dutzend mal ans Schienbein geschossen - selbst aus kürzester Distanz.

So haderten wir einmal mehr mit unserer Chancenverwertung. Aber dies sollte in den zweiten 35 Minuten besser werden. Nach dem 2:0 erhöhte erneut Schallenberg mit seinem zweiten Länderspieltreffer auf 3:0 und spätestens da war das Match entschieden. Nach dem 4:0 trafen dann die Gäste in der Schlußsekunde noch zum verdienten Ehrentreffer - obwohl sich Keeper Schumacher doch größte Mühe geben musste, nicht im Weg zu stehen.

 

Fazit: der Sport stand heute wirklich nicht im Mittelpunkt. Man kann schon sagen, das wir neue Freunde gewonnen haben und wir auf jeden Fall einen Gegenbesuch in Ermelo machen werden.

Die dritte Halbzeit kann man jetzt schon als legendär bezeichnen. Ein bestens aufgelegter DJ Clyncke brachte die Party mächtig in Schwung - und die Holländer erwiesen sich in bester van Gaal-Manier als "Feierbiester". Hut ab!!     

Turnier am 17.06.2016 in Untereschbach

1. Platz

Das war ein rundum gelungenes "Moonlight-Turnier" an einem Freitagabend in Unterschbach. Damit konnten wir den Titel aus dem Vorjahr erfolgreich verteidigen.

Mit 9 Akteuren waren wir optimal besetzt. Jeder bekam ausreichend Spielanteile - und auch ausreichende Pausen.
Von Coach David (wie immer) hervorragend auf- und eingestellt lief der Motor (mit einer Ausnahme, Spiel 2) rund und wir hatten eigentlich keine Probleme.

Sehr erfreulich auch, das sich alle Feldspieler in die Torschützenliste eintragen konnten. Alle Feldspieler? Naja, einer hat es nicht geschafft - aber immerhin gelangen dem Sportskameraden im Finale zwei Vorlagen.

 

Spiel 1) SC West  3:1

Spiel 2) TuS Birk 1:2

Spiel 3) BSG Bockenberg 5:0

Spiel 4) FC Bensberg 4:1

 

Damit schloß man die Gruppenphase auf dem ersten Platz ab (auch weil Bockenberg im letzten Vorrundenspiel die TuS Birk mit 2:1 besiegen konnte) und zog direkt ins Finale ein (es gab kein Halbfinale).

 

Finale: TV Herkenrath 5:0

 

Scorer:

1) A. Steeger 7 (2 Tore, 5 Assist)

2) S. Crnogorac 6 (4 Tore, 2 Assist) 

2) David 6 (1 Tor, 5 Assist)

2) Ommer 6 (3 Tore, 3 Assist)

5) Schumacher 4 (4 Tore!!!!!!!!!!!)

6) Bulau 2 (1 Tor, 1 Assist)

6) Erol 2 (0 Tore, 2 Assist)

8) S. Steger (1 Tor....Premiere!!!)

Dazu kamen noch 2 Eigentore.

 

Bei sehr schöner Atmosphäre ging es dann die Theke - schließlich galt es,  die Siegprämie beim Veranstalter zu lassen. Dies gelang problemlos! Der harte Kern war nachts um 1 Uhr daheim!!  

 

Teilnehmer: alle "Scorer" + Keeper Schlömer, der etwas Mühe hatte, ins Turnier zu finden - sich dann aber enorm steigerte und (fast) nichts mehr reinließ. 

 

 

Spiel 17  11.06.2016

Rösrath - Adler Meindorf  3:2 (2:0)

Eigentlich ein gutes Spiel der Union, aber.....

 

Gegen die Truppe aus Meindorf (Altersdurchschnitt 46 Jahre) begann man konzentriert. Der Ball lief bis auf ein paar wenige Ausnahmen gut und kontrolliert durch die Reihen. Zwar fehlte es hier und da an Tempo - aber immer wenn man direkt und schnell spielte kamen die Gäste in arge Schwierigkeiten.

So fielen auch die ersten beiden Treffer - jeweils sehr gut herausgespielt und abgeschlossen. Dazu kam noch ein Pfostenschuß - so daß die Meindorfer mit dem Pausenrückstand auch gut bedient waren.

In der zweiten Hälfte zunächst das gleiche Bild. Wir schnürten die Gäste in deren Hälfte ein und betrieben weiterhin Chancenwucher.

Gleich 3 x standen wir frei und alleine vor dem gegnerischen Keeper - doch der Ball wollte partout nicht ins Netz.

Die Adler starteten dann in der 50. Minute ihren ersten Angriff, der diese Bezeichnung auch verdient hatte - und prompt stand es nach einem Doppelpaß nur noch 2:1.

Da schauten wir doch etwas verdutzt aus der Wäsche - denn das hatte sich überhaupt nicht angedeutet. Und es wurde noch "schlimmer" - motiviert durch das Tor und den nur noch knappen Rückstand spielten die Gäste weiter nach vorn. Wir ließen das aber auch zu. Wir standen nicht mehr eng bei den Leuten und bekamen im Mittelfeld keinen Zugriff mehr. Dazu gesellten sich dann individuelle Fehler und nur 5 Minuten nach dem 2:2 mußten wir den Ausgleichn hinnehmen.

Positiv war danach die Ruhe auf dem Platz. Es wurde nicht gemeckert, die Körpersprache war weiterhin gut.

Nach einem klar berechtigten Elfer konnten wir dann in der 63. Minute den 3:2-Siegtreffer erzielen.

Eine heikle Situation mußten wir aber noch überstehen - als unser Keeper den Ball statt zu einem Mitspieler dem gegnerischen Stürmer im Strafraum in den Fuß spielte.

Zum Glück konnte der mit dem Geschenk nichts anfangen und so bleib es beim verdienten Sieg gegen sehr faire und nette Gäste aus Meindorf.     

Spiel 16  06.06.2016

Gremberg - Rösrath 4:2

diese Niederlage war total unnötig. Die Union machte das Spiel - und Gremberg die Tore.

So konnte man zwar immer verkürzen - nicht aber auf die Siegerstraße einbiegen.

So mußten wir im dritten Spiel gegen Gremberg die zweite Pleite einstecken und nun auf Wiedergutmachung im Rückspiel hoffen.     

Spiel 15  28.05.2016

Rösrath - RS Neubrück 4:0 (2:0)

Das war von der ersten bis zur letzten Minute ein souveräner Auftritt der Union. Die Gäste hatten überhaupt keine Chance und wurden auch in dieser Höhe verdient geschlagen.

Obwohl wir uns zunächst beim Eintreffen der Neubrücker verwundert die Augen rieben - wir dachten, das unsere A-Jugend um 17 Uhr spielt und deren Gegner sehr früh anreiste - aber es waren die "AH-Kicker" aus Köln.

Eine gute Handvoll waren deutlich unter 25 - so das wir schon mit dem "Schlimmsten" rechnen mussten. Aber weit gefehlt. Die Jungen waren zwar nicht schlecht - aber eine Mannschaft besteht nun mal aus 11 - und nicht aus 5.

So setzten nur die Grün-Weißen die Akzente.

Zwei wunderbar herausgespielte Kopfballtore sorgten für eine beruhigende Führung. Und selbst ein verschossener Foulelfmeter sollte uns nicht aus dem Konzept bringen.

Mit 2:0 wurden die Seiten gewechselt - schnell das 3:0 nachgelegt - und mit dem 4:0 war die Messe gelesen. Aber dieses Tor verdient schon besondere Erwähnung: eine punktgenaue Flanke von der linken Seite fand unseren Mittelstürmer - der (quer in der Luft liegend) mit einem Seitfallzieher ein absolutes Traumtor erzielte.

Dies war sein persönlich dritter Treffer an diesem Tag - und mit der Vorlage zum zwischenzeitlichen 3:0 kürte er sich zum "Man of the Match".

 

Fazit: toller Auftritt, von der Nr. 1 bis zur 15 eine geschlossen gute Mannschaftsleistung aus der der zuvor Beschriebene noch herausragte.

was gab es noch? unser Trainer überraschte alle mit einer "Blockbildung". 3 Abwehrspieler, je 3 Mann auf der linken und der rechten Seite und 3 Stürmer - und einer musste/durfte immer draußen bleiben. Gewechselt wurde fliegend - und - nächste Überraschung - es klappte! Daumen hoch.    

 

Spiel 14  07.05.2016

Rösrath - BC Efferen 3:4 (1:2)

Das war eine verdiente Niederlage gegen einen keineswegs überragenden Gegner - aber die Hürther erwiesen sich als das homogenere - sprich besser eingespielte Team.

Bei sommerlichen Temperaturen passte sich die Union dem Wetter an. Wenig Laufbereitschaft, wenig Tempo. In Aktion war in aller Regel nur der ballführende Spieler und vielleicht noch ein oder zwei weitere Akteure, die sich in unmittelbarer Nähe befanden.

So plätscherte das Spiel recht ereignisarm vor sich hin.

Nach einer Viertelstunde dann aber das erste Highlight. Nach einem schönen Pass aus dem Mittelfeld war unser Mittelstürmer plötzlich völlig frei vor dem Keeper - brachte die Kugel aus ca. 8 Metern aber nicht im Netz unter.

Besser machten es dann die Gäste: zum wiederholten male konnte der "Bartmann" im Mittelfeld unbehelligt seines Weges gehen - ein schöner Pass in die Schnittstelle und wie man in einer 1:1-Situation dann cool verwandelt konnten sich alle Eisernen aus sicherer Entfernung anschauen. Das war das nicht einmal unverdiente 0:1.

Aber nur 5 Minuten später fiel der Ausgleich: wieder wurde unser Stürmer gut in Szene gesetzt - und beim Umkurven des gegnerischen Keepers unsanft von den Beinen geholt. Elfmeter! und der wurde sicher zum 1:1 verwandelt.

Aber die Freude währte nur kurz. Analog zum Hürther 0:1 fiel dann das 1:2 unmittelbar vor dem Halbzeitpfiff: der Bärtige spazierte, ein kluger Pass - und erneut war unser Keeper chancenlos.

Direkt nach der Halbzeit wurde es heftig. Innerhalb weniger Minuten erhöhten die Gäste auf 1:3 und 1:4 und hatten gar die Chance auf das 1:5 - aber der Schuß aus 5 Metern flog zu unserem Glück nur an die Latte.     

Erst danach kamen wir wieder ins Spiel. Auch durch die Einwechselung des "Trainers Nr. 1" - aber auch durch nachlassende Gäste. Die mussten nun der Hitze und der Tatsache, ohne Auswechselspieler angetreten zu sein, Tribut zollen.

So gelang uns das 2:4 - und damit auch das Gefühl, das hier und heute "noch was geht". Spätestens nach dem 3:4 war es dann ein Spiel auf ein Tor - aber Pfosten, ein guter Keeper und leider auch das Unvermögen vor dem Tor verhinderten einen mehr als möglichen Ausgleich.

 

Fazit: verschlafene 45 Minuten und gute 25 Minuten reichen eben nicht, um einen ebenbürtigen Gegner zu besiegen. Schade, denn so viel Aufwand hätten wir heute gar nicht betreiben müssen, um als Sieger vom Platz zu gehen.       

Spiel 13  23.04.2016

Rösrath - Dünnwalder AH  3:1 (1:0)

Spieler: Lückerath-Erol-Hunecke-A.Steeger-Durdu-S.Crnogorac-David-A.Crnogorac-Gerdemann-Schumacher-S.Steeger-Bulau-Ommer-Nussbaum-Schallenberg-Weinreiß 

Tore: Schallenberg. S.Crnogorac, A. Steeger

Vorlagen: A.Steeger (2), A. Crnogorac

 

Auch wenn es das Ergebnis und die Tor-Reihenfolge nicht unbedingt vermuten lassen - es war ein hochverdienter Erfolg der Union gegen einen keinesfalls schwachen Gegner - wenn auch um einige Tore zu niedrig.

Denn was uns im letzten Spiel noch so auszeichnete - die effektive Chancenverwertung - in diesem Spiel ließen wir in dieser Hinsicht (fast) alles vermissen.

So war es nur zu 80% eine überzeugende Vorstellung. Vor dem gegnerischen Tor waren wir viel zu zaghaft und unentschlossen - und den Dünnwalder Treffer haben wir quasi dann auch selber erzielt.  

Aber vielleicht ist das nur "jammern auf hohem Niveau", denn spielerisch war das eine vorzügliche Perfomance. Ball und Gegner liefen, hohe Passquote, viele gewonnene Zweikämpfe.

Aber zum Spiel: Coach David wartete bei der Aufstellung mit einer Überraschung auf. Mit Amir und Senahid hatten wir eine "bosnische Millionenbank" - aber Marc setzte nach dem erfolgreichen 7:1-Sieg in Heiligenhaus am Montag zuvor im wesentlichen auf die gleiche Startformation. Und womit? mit recht!

Wir waren von Beginn an die dominante Mannschaft und erspielten uns schon bald die ersten Gelegenheiten. Nach schöner Schallenberg-Ablage schoß ausgerechnet Top-Torjäger Ommer die Kugel völlig freistehend aus 5 Metern an den Außenpfosten - das konnte, nein,  das mußte eigentlich die Führung sein.

Auf diesem Niveau ging es weiter. Sehenserte Kombinationen - teilweise auch im gegnerischen Sechzehner - aber klägliche Chancenverwertungen.

Irgendwann klingelte es aber doch. A. Steeger wurde 4 Meter vor dem Tor freigespielt - und - Achtung!! - legte dann nochmals quer zu Schallenberg, der trotz 2 oder 3 Mann vor ihm die Übersicht behielt und endlich ins Netz traf. Hochachtung auch an Jörg - denn wer rechnet mit einem Pass von "AS7" kurz vor der Torlinie?   

Es wäre jetzt wahrlich zu zeitaufwändig, die einzelnen (vergebenen) Gelegenheiten aufzulisten - es blieb dann beim knappen Vorsprung zur Halbzeit. Auch weil die Defensive gut stand und den gefährlichsten Dünnwalder, die "Nr. 11",  weitestgehend aus dem Spiel nahm.

Zur zweiten Hälfte übernahm dann Senahid den Posten des letzten Mannes für Weinreiß, auch Amir kam ins Spiel. Gut, wer solch eine starke "Bank" hat.

Am Spielverlauf änderte sich eigentlich nicht viel - Dünnwald kam etwas besser in die Partie und konnte den Ballbesitzanteil in etwa ausgleichen. Viele Angriffe der Gäste kamen über unsere linke Abwehrseite - dort taten sich immer wieder Lücken auf. Aber so richtig gefährlich wurde es nicht - spätestens an der Strafraumgrenze hatten wir die Sache wieder unter Kontrolle. Aber es stand halt nach wie vor nur 1:0 - und solch ein Ergebnis birgt halt immer die Gefahr, das es sich schnell ändern kann.

Zur Erleichterung aller erzielte dann Senahid Crnogorac nach Steeger-Vorarbeit das erlösende 2:0. Die Vorentscheidung? Nein - denn nur kurz darauf leistete sich der Torschütze hinten einen Lapsus. Nach gewonnenem Zweikampf wollte man den Gegner per Hackentrick vorführen - der nahm dankend an und erzielte unter gütiger Mithilfe des ansonsten nahezu beschäftigungslosen Keepers Schumacher aus dem Nichts das 2:1. Nur 3 Minuten später hatte der baumlange "8er" (Lieblinsvokabel "Spacko" sowie "Gestörter") das 2:2 auf dem Fuß - schoß aber über den Kasten. Puhhh.

Danach vergaben wir dann mehr als fahrlässig gleich mehrfach das 3:1 (oder 4, 5, 6 zu 1).

Kurz vor Schluß war dann aber Andi Steeger zur Stelle. Nach zwei Vorlagen erzielte er nach Amir-Pass den 3:1-Endstand.      

 

Fazit: gutes Spiel gegen guten Gegner - aber das Leben mal wieder selber unnötig schwer gemacht. Aber wir konnten so mit einem Erfolgerlebnis in die "100-Jahre-Weinis-Fete" gehen. Alles gut!       

 

Spiel 12  18.04.2016

Kickers Katzemich - Rösrath  1:7 (0:5)

Spieler: Engelbertz-Weinreiß-David-Bulau-Schallenberg-Schumacher-Gerdemann-Lückerath-S.Steeger-Wollmann-Erol-Ommer-Fricke

Tore: Ommer (4), Schallenberg (2), David (1)

Vorlagen: Lückerath (2), Bulau (2), Ommer, Fricke, Erol (je 1)

 

Gegen die zuvor hoch gehandelten "Kickers Katzemich" aus Heiligenhaus gab es einen so nicht erwarteteten Kantersieg - und der war auch in dieser Höhe verdient.

Von Beginn an lief es bei uns. Wir waren agressiv in den Zweikämpfen, stark in der Rückwärtsbewegung (wir hatten eigentlich über die gesamte Spielzeit immer mehr Leute hinter dem Ball), gewannen nahezu alle wichtigen Duelle  - und trafen (zumindest in der ersten Hälfte) bei jeder guten Chance ins Tor.

Das war auch der große Unterschied zu den letzten Auftritten - mit Ommer und Schallenberg hatten wir ein kongeniales Sturmduo, mit denen der Gegner überhaupt nicht zurecht kam. Beide trafen (fast) nach Belieben und stellten so schon früh die Weichen auf Sieg. Die Kickers mussten schnell erkennen, das gegen uns an diesem Abend absolut nichts drin war - dementsprechend wurde deren Körpersprache nach jedem Gegentreffer schlechter.

Zunächst machte unsere linke Seite mit Lückerath und David viel Betrieb. Die Heiligenhauser Schwächen auf diesen Positionen wurden klug genutzt. Schon nach 10 Minuten klingelte es das erste Mal im Kasten der Gastgeber: Lückerath übte Ecken-Schießen: die erste segelte hinter das Tor, die zweite kam in Kniehöhe an den Fünfer - aber die dritte funktionierte dann: Ommer stand im Fünfmeterraum mutterseelenallein und köpfte mühelos ein - das 0:1. Zugegeben - das war mehr als schwach verteidigt. Kurz darauf ging es wieder über die linke Seite. Lückerath passte in den Rückraum, wo David (wieder ganz alleine) aus gut und gerne 20 Metern in aller Ruhe Maß nehmen konnte. Sein Distanzschuß schlug im Winkel ein - das 0:2.

Wir hatten alles im Griff - und machten dann auch weiter und legten nach (auch das war ein großer Unterschied zu den letzten Spielen).

Das auch die rechte Seite gut unterwegs war, zeigte dann das 0:3. Der sehr starke Erol auf der "6" passte zu Bulau, der aus dem Halbfeld eine punktgenaue Flanke auf Schallenberg schlug. Der berührte den Ball nur kurz mit dem Schädel - und die Kugel landete unhaltbar im Eck.

Dies war mehr als eine Vorentscheidung. Von der Kickers kam eigentlich nichts. Die einzig gefährliche Situation vor unserem Kasten hatten wir selber initiert, als sich Keeper Schumacher am Strand der Copacabana wähnte bzw. sein (nicht vorhandenes) Pele-Gen zum Vorschein bringen wollte. Aber auch diese Einlage verursachte keinen Schaden.

Dann war es das Pärchen Ommer/Schallenberg, das auf 0:4 stellte. Uwe erlief einen langen Pass auf der linken Seite und konnte mit letzter Kraft nach innen flanken. Schallenberg war von 3 Mann (inkl. Keeper) umringt und wurde eigentlich elfmeterreif umgerissen - aller rechnete mit dem Pfiff des sehr guten Schiris - aber Jörg spielte Sitzfußball und traf in Gerd-Müller-Manier. Starke Aktion!     

Mit dem Pausenpfiff dann gar das 0:5: Bulau konnte aus der Zentrale einen Steilpaß auf Ommer schlagen - eigentlich unglaublich, welch große Lücke sich da auftat. Uwe hatte keinerlei Probleme, seinen zweiten Treffer des Tages zu erzielen.     

In der Halbzeit wurde dann gewechselt. Für Weinreiß (souveräne Partie als Libero) spielte Schallenberg den letzten Mann, Fricke kam für Lücke auf die linke Seite und Gerdemann rückte in die Spitze.

Direkt nach Wiederanpfiff erhöhte Ommer nach Fricke-Ecke auf 0:6 - analog zum ersten Tor hatten die gegnerischen Verteidiger ihre Arbeit eingestellt.  

Danach plätscherte das Spiel mehr oder weniger vor sich hin. Beide Seiten hatten einige Chancen zur Ergebnisveränderung. Die Nr. "11" konnte Engelbertz dann doch 1 x entwischen - aber Ommer traf nach starker Vorarbeit von Erol zum 1:7-Endstand und stellte so den alten 6-Tore-Abstand wieder her.

 

Fazit: die beste erste Halbzeit dieser Spielzeit? Auf jeden Fall seit längerer Zeit. Von der 1 bis zur 13 ein rundum gelungener, starker Auftritt. So kann es weitergehen!! 

 

Spiel 11  09.04.2016

1. FC Spich - Rösrath  2:4 (1:3)

Spieler: Weinreiß-David-Bulau-Schallenberg-Schumacher-Gerdemann-Lückerath-A.Steeger-Durdu-S.Steeger-Wollmann-Erol-Mahlke-Fricke

Tore: A.Steeger (2), Fricke, Lückerath (je 1)

Vorlagen: Fricke (2), Mahlke, Gegner (je 1)

 

Eine gute erste Halbzeit - und eine mäßige zweite - reichten, um nach 3 Niederlagen in Folge wieder in die Erfolgsspur einzubiegen.

Mit dem 1.FC Spich trafen wir dann aber auch auf einen "dankbaren" Gegner, der zunächst sehr tief stand und nur auf gelegentliche Konter setzte.

Somit hatten wir von Beginn an die Spielkontrolle und gingen schon in der zweiten Minute in Führung. Mahlke hätte das Tor schon machen können/müssen - aber Christian Fricke war hellwach und traf aus 5 Metern unbedrängt ins Tor.

Dieser Treffer gab doch spürbar Sicherheit und so war das Spielgerät eigentlich nur in der Spicher Hälfte. Schöne Angriffe über die Außenpositionen, Doppelpässe - alles war dabei.

Leider mussten wir in der 10. Minute mit dem ersten Angriff der Gastgeber den überraschenden Ausgleich hinnehmen. Trotz einer 4 zu 2 - Überzahl konnten wir weder den Pass in die Schnittstelle noch den Abschluß verhindern. Ärgerlich - denn das passierte uns in dieser Saison schon mehrfach: der Gergner macht mit dem ersten Schuß das Tor.

Aber die Köpfe blieben oben. Nur 5 Minuten später wurde Andreas Steeger gut von Fricke in Szene gesetzt - und Andi traf per Flachschuß in die linke Ecke. Damit war der alte Abstand wieder hergestellt.    

Jürgen Lückerath traf dann zum 3:1. Eigentlich wollte bzw. sollte er Haci anspielen, der in der Mitte völlig frei stand - aber "irgendwie" traf Jürgen den einzigen Abwehrspieler im gegnerischen Strafraum. Von dessen Bein prallte der Ball zurück zu Lücke, der dann einschoß.    

So wurden die Seiten mit einem beruhigenden Vorsprung gewechselt - und eigentlich (also die Betonung liegt dann auf "eigentlich") deutete nichts auf eine Änderung des Spielgeschehens hin. Zwar gab es drei Wechsel (David für Weinreiß, Schallenberg für Durdu und Gerdemann für Wollmann) - aber die zeigten (zumindest auf dem Papier) keinen Qualitätsverlust an.

Jedoch agierte Spich nun viel offensiver, nahm eine zweite Spitze dazu und war insgesamt agressiver als noch zuvor.

Wir hatten etwas Schwierigkeiten, uns darauf einzustellen. Die meisten befanden sich noch im offensiven "Schon-Modus" - obwohl Coach David dies mehr als deutlich in der Halbzeit angesprochen hatte. "Hinten ausruhen" war eigentlich die Devise. Vielleicht war der Kopf willig - der Körper jedoch nicht.

So erzielte Spich prompt das 2:3 und der Sieg geriet kurzzeitig in Gefahr. Aber zum Glück konnten wir diesen Gegentreffer wieder direkt bzw. zeitnah beantworten. Schallenberg hielt den Ball im gegnerischen Sechzehner und legte schön auf Fricke ab - der traf 2 x ein Abwehrbein und 1 x einen Abwehrarm. Folgerichtig gab es Elfmeter - A. Steeger verwandelte zum 4:2 für die Eisernen.

Danach war es ein offener Schlagabtausch - aber mit deutlich besseren Chancen für uns. Mahlke und Lückerath vergaben jeweils einen "100-Prozenter" - bei beiden Gelegenheiten legte Schallenberg klug auf - aber dessen Torvorlagen wollte an diesem Samstag offenbar keiner.       

 

Fazit: insgesamt ein ordentlicher Auftritt. Mit einer besseren Chancenauswertung hätten wir uns das Leben leichter machen können - aber mit Ommer und Clyncke fehlten ja auch die Top-Torschützen.    

Spich war (ist) eine sehr sympathische Truppe - schöne Sportanlage, klasse Vereinsheim und zum Abschluß gab es Kölsch vom Fass und ein Rock-Konzert gratis.

Um da mithalten zu können, wird der Huni nach dem Rückspiel singen (müssen)! 

Spiel 10  19.03.2016

Westhoven - Rösrath  4:0 (1:0)

Spieler: Hunecke-Bulau-S.Steeger-Schlömer-David-Schumacher-Gerdemann-Lückerath-E.Topatan-A.Crnogorac-A.Steeger-Erol-Nussbaum

Tore: Fehlanzeige

Vorlagen: Fehlanzeige

 

Das nennt man wohl einen Negativ-Lauf. Dritte Niederlage in Folge und die Vierte aus den letzten fünf Spielen. Auch in Porz-Westhoven hingen die Trauben zu hoch und das nackte Ergebnis spricht von einem eindeutigen Spielverlauf. Aber das war er sicherlich nicht! Letztendlich sind wir erneut an unserer eigenen Abschlußschwäche gescheitert - denn auch wenn das 0-4 es nicht vermuten lässt - da war viel, viel mehr drin.

Aber im Einzelnen:

Torjäger Clyncke musste krankheitsbedingt kurzfristig absagen - und so spielten wir mit den Spitzen Amir und Abu. A. Steeger und David kamen über die Außenpositionen und Topatan sollte die "6" verkörpern.

Das Konzept ging zunächst auch gut auf. Zwar kamen die Porzer öfters durch die Mitte bis an unseren Strafraum - dort war aber meist dank der aufmerksamen Manndecker Hunecke und S. Steeger - und vor allem dank Libero Nussbaum - Endstation.

Wir selbst spielten schöne Angriffe - leider öfters bis auf den letzten Pass, der einfach zu ungenau gespielt wurde. Oder es wurde die falsche Entscheidung - sprich der "falsche" Mann angespielt. Aber nicht immer. So scheiterte Amir freistehend aus 6 Metern und auch A. Steeger vergab in aussichtsreicher Position. Eine ein- oder zwei-Tore-Führung für die Eisernen hätte auch dem Spielverlauf entsprochen. Keeper Schumacher musste nur 1 x sein Können beweisen - nach einer Ecke kam ein Porzer frei zum Schuß - doch Schumi parierte.

Etwas überraschend dann die Führung der Gastgeber - ein langer Ball vom Strafraumeck segelte durch unseren Strafraum und am langen Eck stand ein Westhovener frei - 1:0.

Aber wie immer kein Beinbruch - Rückstände sind ja nichts neues für uns. Bulau hatte die Ausgleichchance - aber die Porzer brachten noch einen Fuß dazwischen.

Kurz vor der Halbzeit dann die Schlüsselszene des Spiels: einen klugen Rückpass von Crnogorac schoß A. Steeger ins leere Tor - endlich der verdiente Ausgleich! Dachten eigentlich alle - doch der (schwache) Schiri entschied zu unserem Entsetzen auf Abseits. Schade auch, das die Porzer nicht intervenierten. Es entstanden im Anschluß große Diskussionen, was schließlich in einer Zeitstrafe des vermeintlichen Torschützen nach vorhergehender Beleidigung des Schiris für unseren Spieler ("Du Spinner") gipfelte.

Der (zu frühe) Halbzeitpfiff beruhigte zwar etwas die Gemüter - aber irgendwie war es danach ein anderes Fußballspiel.

Die zweite Halbzeit ist daher schnell erzählt: nach einem Fehlpass im Mittelfeld erhöhte Porz auf 2:0 - was dann schon mehr als die Entscheidung war. Unsere Körpersprache tat ein übriges und nach individuellen Fehlern mussten wir noch zwei weitere Treffer hinnehmen. Letztendlich war die Niederlage zu hoch - aber unter dem Strich müssen wir uns auch an die eigene Nase fassen.

 

Fazit: stark angefangen - aber auch stark nachgelassen. Nun geht es erstmal in die Osterpause und danach haben wir die Chance, eine positive Serie zu starten. Aus einer insgesamt eher schwachen Mannschaft waren noch Nussbaum und S. Steeger die besten Akteure. Zumindest in Normalform, während die meisten doch teilweise deutlich unter ihren Möglichkeiten agierten. Aber auch das kommt im Laufe einer Saison halt immer wieder mal vor.         

Spiel 9  12.03.2016

Rösrath - Viktoria Köln  2:3 (1:3) 

Spieler: A.Steeger-Engelbertz-Bulau-Schlömer-David-Schallenberg-Weinreiß-Erol-Schumacher-Y.Topatan-Jeziorek-S.Crnogorac-Clyncke

Tore: Clyncke, Erol (je 1)

Vorlagen: David, Weinreiß (je 1)

 

Wie schon in der Vorwoche mussten sich die Eisernen einem Gegner von der schäl Sick mit 2:3 geschlagen geben.

Die Niederlage war so unglücklich wie dämlich. Eigentlich total unnötig, denn man agierte in der ersten Hälfte viel zu offensiv und taktisch undiszipliniert. Dazu gesellte sich dann ein Chancenwucher und ein Gegner, der an Effizienz kaum zu überbieten war. Aus 4 Torschüssen (davon 3 auf das Tor und einer daneben) machte die Viktoria 3 Treffer und wenn man dann selbst aus einem halben Meter das leere Tor nicht trifft - dann steht man letztendlich noch nicht mal unverdient mit leeren Händen da.

 

Wir begannen wie immer, drängten die Gäste in die eigene Hälfte und versuchten über die Außenpositionen Chancen zu kreieren. Das gelang recht ordentlich - einzig und allein die Chancenverwertung war mehr als kritikfähig. Hier und da fehlte es uns aber auch am Tempo - aber auch am unbedingten Willen, den Treffer zu erzielen.

Wenn dann die Rückwärtsbewegung auch nicht optimal ist, kommt es wie so oft: der Gegner hat Platz zum kontern, einen schnellen Stürmer - und auch eine gewisse Abschlußstärke, die uns an diesem Nachmittag offenbar abhanden gekommen ist. Nach einer Viertelstunde gerieten wir so mit 0:1 in Rückstand.

Aber okay - das hatten wir dieses Jahr schon des Öfteren - und es meist noch gebogen bekommen. Auch das 0:2 nach ähnlichem Strickmuster zog leider keinen Lerneffekt nach sich. Wir waren uns (zu?) sicher, dieses Spiel noch zu drehen.

Anlaß gab uns dazu der Treffer von Clyncke, der nach einem schönen Pass von David aus halblinker Position zum 1:2 verkürzen konnte (30. Minute).

Doch nur 2 Minuten später wurde die nun bessere Ausgangsposition für die zweite Hälfte förmlich weggeworfen.

Nach einem völlig überflüssigen Ballverlust (warum muß man nach einem gewonnen Zweikampf erneut ins Dribbling, wenn doch 3 oder 4 Kollegen frei anspielbar gewesen sind??) der nächste Konter. Die Nr. 16 bekam den Ball am linken Strafraumeck - war aber ohne Unterstützung. Viel ausrichten konnte er eigentlich nicht - aber der "Schuß" ins kurze Eck überraschte den auf eine Flanke spekulierenden Keeper (wohl nicht nur den!) zum 1:3 Halbzeitstand. Viel kälter konnte eine Dusche kaum sein.

Die zweite Halbzeit ist schnell erzählt. Die Kölner standen hinten drin und wollten nur den Vorsprung über die Zeit retten. Sie bekamen noch einen Torschuß zustande. Wir hatten ca. 80% Ballbesitz, etwa 10:0 Ecken - und Chancen, die eigentlich für 2 Spiele gereicht hätten. S. Crnogorac scheiterte freistehend aus 5 Metern, A. Steeger gelang das gleiche Kunststück, Schallenberg traf in der Schlußminute aus einem halben Meter den Ball nicht richtig.

Ach ja - einen Treffer haben wir dann doch erzielt. Erol konnte nach einem Weinreiß-Pass den gegenerischen Keeper überwinden - aber mehr gelang uns nicht.

 

Fazit: eigentlich ist im Bericht schon alles beschrieben. Ärgerlich - weil unnötig. Aber wenn man solche Gelegenheiten nicht verwertet, dann hat man es eben nicht verdient. Punkt. Nächste Woche können wir versuchen, es in Westhoven besser zu machen.

Positiv war sicherlich das Saison-Debut von Jezzo, der uns mit seiner Schnelligkeit und Zweikampfstärke defintiv weiterhilft.

Negativ waren die kurzfristigen Absagen - teilweise erst kurz vor dem Spiel. So hatten wir anstatt vier Wechseloptionen nur eine!  

 

 

Spiel 8  27.02.2016

Rösrath - Adler Dellbrück  2:3 (2:1)

Spieler: Hunecke-Durdu-Gerdemann-S.Steeger-Schlömer-Clyncke-David-S.Crnogorac-Schallenberg-Fricke-Weinreiß-Erol-Wollmann-A.Crnogorac-A-Steeger

Tore: A.Crnogorac, Clyncke (je 1)

Vorlagen: Erol (2)

Spiel 7  20.02.2016

FC Kleen Eck - Rösrath  1:4

Spieler:A.Crnogorac-S.Crnogorac-Clyncke-Schumacher-David-Hunecke-Lanfranco-Schallenberg-Durdu-S.Steeger-A.Steeger-Lückerath-Ommer-E.Topatan-Nussbaum

Tore: Ommer (2), Schallenberg, Clyncke

Vorlagen: E.Topatan (2), A.Steeger, S. Crnogorac (je 1)  

Spiel 6  15.02.2016

Rösrath - DLR Wahn  0:2 (0:1)

Spieler: Bulau-S.Steeger-Gerdemann-Lanfranco-Wollmann-Schumacher-A.Steeger-Engelbertz-Erol-Schallenberg-Fricke-David-Gastspieler (Tim Steinmetz)

Tore und Vorlagen: Fehlanzeige

 

Heute mal ein etwas anderer Spielbericht. Beginnen möchte ich mit dem

Fazit: in dieser Konstellation war einfach nicht mehr drin. Sehr schade, daß man an einem Montag den halben Nachmittag versuchen muss, eine Truppe zusammen zu bekommen.

Die Meldungen mit dem ominösen "Fragezeichen" sind schon recht nervig. Dazu kommen dann extrem späte Absagen, die es weder dem Spielplaner noch dem Trainer einfach machen.

Vielleicht hatte der eine oder andere auch einfach angesichts des (avisiert) starken Gegners "die Hosen voll" - zumindest ließ diese Tatsache aber eine Absage leichter fallen.

Oder war gar der Gedanke des "MVP" im Hinterkopf??? 

Wie auch immer - der Dank geht hier an dieser Stelle an die Spieler wie David, Schallenberg und Bulau, die sich trotz Verletzung in den Dienst der Mannschaft stellten. S. Steeger spielte trotz Erkältung, Engelbertz und Lanfranco trotz massiver Terminprobleme, Fricke und Lückerath trotz monatelanger Pause.

Wenn man dies alles berücksichtigt, haben wir uns achtbar aus der Affäre gezogen. Es geht ja auch gar nicht darum, jedes Spiel haushoch zu gewinnen.

In erster Linie steht die Bewegung, der Spaß, die gemeinsame Freude auf dem Platz zu stehen. Alles zu geben, zu kämpfen - und wenn es dann am Ende nicht reicht, ist es auch okay. Und danach geht man ein Bierchen trinken und fachsimpelt über das zuvor Geschehene.   

So sollte es sein. Das sich der Spaß jedoch an diesem kalten Montagabend in Grenzen hielt, lag aber auch am Gegner. Eine spielerisch, technisch extrem starke Truppe, die es eigentlich überhaupt nicht nötig hat, permanent zu reklamieren und lamentieren. Jeder Pfiff des souveränen Schiris Hanni wurde angezweifelt. Entweder mit höhnischem Grinsen, mit in die Hüften gestemmten Armen - oder mit Gelaber.

Aber Fußball wurde trotz allem auch noch gespielt. Klar waren die Wahner die bessere Mannschaft - ließen Ball und uns gut laufen. Nach 10 Minuten vereitelte Keeper Schumacher eine 100%-Chance mit einem tollen Reflex. Wir versuchten, dagegen zu halten. Möglichkeiten aber hatten wir kaum. Ein paar Ecken, ein Freistoß, ein paar ungenaue Fernschüsse - das war es schon.

Durch einen Fehler unseres Verteidigers gerieten wir dann in Rückstand. Zwei Gedanken hatte er im Kopf. Rückpass zum Torwart? Oder doch zu einem Mitspieler? In der Überlegungsphase wurde er vom gegnerischen Stürmer unter Druck gesetzt. Resultat: Fehlpass, Tor, 0:1.

Okay, kann passieren, kein Problem.

Also wurden die Seiten dann nur mit einem knappen Rückstand gewechselt. Am Spielgeschehen änderte sich jedoch nichts. Die deutschen Luft- und Raumfahrer hatten alles im Griff und erzielten nach einem Ballverlust im Mittelfeld mit einem sehenswerten Schlenzer in den Winkel den 0:2-Endstand.   

Schade, denn mit z.B. der Truppe vom Refrath-Spiel am Samstag zuvor wäre gegen die auch nicht in Bestbesetzung angetretenen Gäste wohl mehr drin gewesen. 

Spiel 5  13.02.2016 

Refrath - Rösrath  2:4 (1:2)

Spieler: Bulau-Hunecke-Durdu-Gerdemann-Wollmann-S.Steeger-Schlömer-Clyncke-David-A.Crnogorac-S.Crnogorac-Schallenberg-Erol-Ommer-E.Topatan

Tore: A.Crnogorac (2), David, Ommer (je 1)

Vorlagen: Clyncke (2), S.Crnogorac, David (je 1) 

 

In einem hochklassigem AH-Spiel setzten sich die Eisernen auch bei den starken Refrathern absolut verdient mit 4:2 durch. Fünfter Sieg im fünften Spiel in 2016!

Vorweg das Positive: wieder hatten wir insgesamt 15 Akteure dabei - und das, obwohl Stammkräfte wie A. Steeger (dachte wir spielen gegen Chorweiler), Nussbaum (spielt nur noch zu Hause), Lanfranco (hatte wohl kein Auto) und Weinreiß (zu alt??) gar nicht dabei waren! Hunecke und Schallenberg gaben ihr Saisondebüt.  

Also hatte Coach David die Qual der Wahl. Und angesichts der vielen "nur-Offensiv-Spieler" wählte er die ungewohnte 3-4-3-Formation - also mit 3 Spitzen. Spätentscheider Ommer und E-Mail-Verweigerer E. Topatan saßen damit zunächst neben Gerdemann und Hunecke auf der Bank.

Refrath spielte im 4-5-1-System. Durch die unterschiedlichen Phliosophien der Teams ergab sich schnell ein hoher Ballbesitz der Grünen. Die Gastgeber machten 10 mtr hinter der Mittellinie "dicht" und setzten auf schnelles Konterspiel nach Balleroberung. Wir konnten uns zunächst kaum durch bzw. hinter die Abwehrreihen durchspielen. Nach 10 Minuten gelang dies zum ersten mal so richtig: Bulau passte auf David - der umkurvte im Strafraum noch einen Gegenspieler und passte quer zu Clyncke - der aber aus 5 Metern am gegnerischen Keeper scheiterte.    

Aber auch Refrath hatte eine Riesen-Gelegenheit: die "Nr. 10" marschierte nach einem feinen Pass alleine auf Jürgen Schlömer zu - der aber den Schuss mit einer klasse Parade über die Latte lenkte. Kurz darauf zeigte der Schiri auf den Elfmeterpunkt: Refrath kam mal wieder über unsere linke Seite und flankte in den Strafraum - Bulau und der "12er" gingen beide zum Ball - der Stürmer setzte in Kniehöhe zum Flugkopfball an, touchierte die Kugel aber nur mir der Schulter und von da ging der Ball an Bulau's Unterarm. Zur Verwunderung aller gab es Elfmeter - den der Refrather Angreifer aber sofort zurücknahm. Gute, sportlich sehr faire Aktion! Das macht nicht jeder.

Im Anschluß versuchten wir es dann vermehrt mit langen Bällen. Zum einen, weil wir (wie bereits geschrieben) Probleme hatten, spielerisch in die gefährliche Zone zu kommen - zum anderen waren wir damit nicht so konteranfällig. Und prompt hatte die Maßnahme Erfolg: Clyncke schickte auf links Amir Crnogorac auf die Reise - der ging in den Strafraum. Der Keeper kam etwas unmotiviert raus und Amir schob den Ball "einfach" ins lange Eck - die 1:0-Führung. Kurz darauf ein ähnliches Muster: Senahid Crnogorac spielte von der Mittellinie einen herrlichen langen Ball über die Viererkette auf David - Annahme mit der Brust, drei Schritte, ein überlegter Schuß - das 2:0. Wir hatten nun alles im Griff. Schallenberg hatte die große Chance auf 3:0 - sein Abschluß war zu überhastet. Genau wie der von Clyncke. Statt wie David beim zweiten Treffer noch ein paar Meter zu gehen, versuchte er es mit einem "Heber". Aber Heber "können wir nicht"!  

Statt einer (uneinholbaren?) 3-Tore-Führung kassierten wir prompt im Gegenzug den ersten Gegentreffer. Eine Freistoßflanke segelte in unseren Strafraum - und ein namentlich hier nicht genannter Abwehrspieler versenkte die Kugel unhaltbar (?) ins eigene Netz. Ärgerlich - aber so etwas passiert halt mal.

Also wurden die Seiten mit einem knappen 2:1-Vorsprung für die Grünen gewechselt.

Schon in der 37. Minute sorgten aber Clyncke und A. Crnogorac wieder für eine 2-Tore-Führung: Dirk setzte sich links unwiederstehlich durch, scharfe und präzise Hereingabe und Amir traf aus 5 Metern ins Netz - das 3:1. Die Vorentscheidung? Nein!

Zunächst vergab Ommer eine Riesenchance - fing einen Querpass ab - schoss den Ball aber für ihn sehr untypisch am Kasten vorbei.

Durch eine Nachlässigkeit erlaubten wir den Refrathern dann erneut in die Partie zurückzukehren. Der Mittelstürmer bekam den Ball im Fünfer! angespielt - Drehung, Schuss, Tor - somit stand es nur noch 3:2.

Aber wir hatten auch darauf eine Antwort: David setzte sich (wieder über die starke, linke Seite) durch, kluger Rückpass auf Ommer, der diesmal nervenstark verwandelte - das 4:2

Danach hatten wir die Sache dann im Griff - einzig David mit einem haarsträubenden Querpass durch den eigenen Strafraum sorgte noch für eine Großchance der Refrather - aber Schlömer reagierte sensationell und hielt so die 2-Tore-Führung fest.

 

Fazit: tolles Spiel (von beiden Seiten), das richtig Spaß gemacht hat! Vor einem Jahr hatten wir an gleicher Stelle noch eine 1:5-Packung bezogen - das Spiel heute zeigt daher die Entwicklung der letzten Monate.

Aus der geschlossen starken Mannschaft möchte man eigentlich niemanden herausheben - aber Schlömer im Tor, Erol als letzter Mann, David als Strippenzieher im Mittelfeld und A. Crnogorac im Sturm bildeten die Erfolgsachse.   

Spiel 4  30.01.2016

Biesfeld - Rösrath  3:5 (3:0)

Spieler: Bulau-A.Steeger-Durdu-S.Steeger-Gerdemann-Lanfranco-David-Wollmann-Engelbertz-Schlömer-Clyncke-Erol-Fricke-Ommer-Crnogorac

Tore: Ommer (2), Wollmann, Clyncke, Gerdemann (je 1)

Vorlagen: Crnogorac (2), Clyncke, A.Steeger, S.Steeger (je 1) 

 

Was war das ein Sportwochenende! Der Sieg von Angelique Kerber bei den Australian Open war nicht minder sensationell wie der EM-Triumph der deutschen Handballer - und die Eisernen der Union siegen nach einem 0:3-Pausenrückstand noch mit 5:3 in Biesfeld!!!  

 

Es war ein Spiel mit vielen Höhen und Tiefen - und zunächst auch mit der fehlenden Einstellung. Pünktlich zum Spielbeginn setzte ein Hagelschauer ein - und bei konstantem Regen, Wind und mediterranen 5 Grad Celsius hatte auch der eine oder andere mehr mit den äußeren Umständen zu kämpfen. Wir waren uns aber auch von Beginn an zu sicher - vielleicht waren wir sogar zu überheblich. Mit der "Millionen-Offensive" um die Akteure Ommer, Crnogorac, Clyncke und A. Steeger waren wir nahezu optimal aufgestellt - aber wie sich schnell herausstellt eben nicht eingestellt.   

Nach 5 Minuten hatten wir 90% Ballbesitz - aber mehr als hohe Flanken oder unplatzierte Abschlüsse kam dabei nicht heraus.

Biesfeld agierte in einer 8-1-1-Formation und setzte auf Konter. Nach 5 Minuten war es dann soweit. Wieder konnte einer unserer Bälle leicht und locker geklärt werden und überfallartig fanden wir uns in einer 2 gegen 4 Unterzahl-Situation wieder - 1:0 für Biesfeld.      

Naja - kann ja passieren. Aber es ging genau nach diesem Schema weiter. Ballverluste, 7 oder 8 Leute, die wenig oder nicht nach hinten gearbeitet haben und so gerieten wir noch höher in Rückstand. Klar - wir hatten auch Chancen. Ganz gute sogar - aber entweder wurden diese kläglich vergeben oder vom Biesfelder Keeper entschärft, der in der ersten Halbzeit wirklich alles hielt.

Nimmt man nur die "100%-Chancen" wäre auch ein Halbzeitstand von 6:2 möglich gewesen - demzufolge war das 3:0 für die Gastgeber irgendwie okay.

Mit dem Pausentee kam dann erstmal ein wärmendes Getränk - und offenbar auch die "Erleuchtung" - zumindest aber die Erkenntnis, das es in dieser Form nicht weitergehen konnte. Personell gewechselt wurde zwar auch - aber das war sicherlich nicht ausschlaggebend. Für David, der seine Position "letzter Mann" recht eigenwillig interpretierte, spielte Erol nun hinten drin. Auf der 6er-Position (von Erol in der ersten Halbzeit nicht minder eigenwillig interpertiert) agierte nun A. Steeger, für Bulau (arme Sau, da Manndecker) kam S. Steeger in die Partie.

Lanfranco war es zu kalt - dafür spielte Neuzugang Christian Fricke seine erste Partie für die Union.     

Da wir (trotz Rückstand) die spielerisch klar bessere Mannschaft waren, hatten wir alle das Gefühl, das hier und heute "noch was geht". Und - es ging was!

Nur 5 Minuten nach Wiederanpfiff markierte Ommer den so wichtigen ersten Treffer für das "weiße Ballett" - nach weiteren 5 Minuten war der Anschluß hergestellt (Ommer-Kopfball nach Clyncke-Flanke) - und nach den nächsten 5 Minuten hatten wir den Ausgleich geschafft (Wollmann-Kopfball nach Crnogorac-Ecke).

Es spricht für die Moral und das Selbstverständnis, das wir damit aber noch nicht zufrieden waren.

Den Führungstreffer zum 4:3 markierte Clyncke - da der Berichteschreiber aber zu diesem Zeitpunkt unter der warmen Dusche stand, kann hier nicht überliefert werden, wie genau das Tor zustande kam.

Den ultimativen Schlußpunkt setzten dann zwei Akteure, die eher selten in der Torjäger- bzw. Vorlagenstatistik auftauchen: nach einem (sagen wir mal) Solo auf der rechten Seite von Stefan "Günter" Steeger kam der Ball im Strafraum "irgendwie" zu Bernd Gerdemann - der trotz des Handicaps seiner komplett beschlagenen Taucherbrille die Kugel zum besser postierten Ommer passen wollte. Da jedoch ein Biesfelder in diesen Pass quasi hineinlief trudelte der Ball ins kurze Eck zum 5:3-Endstand.

Großer Sport - und so schließt sich der Reigen vom Beginn des Berichtes.

 

Fazit: die Moral war sensationell. Wenn jetzt noch hier und da erkannt wurde, das man seine ihm zugedachte Position auch wirklich spielt, wäre das ein wirklich lehrreicher Nachmittag gewesen. Und noch ein Satz zu unserem "Millionen-Sturm": Geld schießt offenbar doch Tore.......

Aber irgendwie hat es trotz der Umstände und trotz (oder vielleicht auch gerade wegen) des Spielverlaufs richtig Spaß gemacht!                 

 

Spiel 3  23.01.2016

Rösrath - RS Neubrück  5:2 (2:2)

Spieler: Bulau-A.Steeger-Durdu-S.Steeger-Gerdemann-Lanfranco-David-Weinreiß-Erol-Schumacher-Engelbertz-Clyncke-Gastspieler (Reda "Granate")

Tore: A. Steeger (3), David, Clyncke (je 1)

Vorlagen: David (2), Clyncke, Steeger, Gegner (je 1)

 

Das waren wieder intensive 70 Minuten - aber erneut setzten sich die Eisernen dank ihrer besseren Fitness und ihres spielerischen Potentials letztendlich klar mit 5:2 gegen RS Neubrück durch. Ein Verdienst einer geschlossen starken Teamleistung - gepaart mit sehr guten Individualleistungen der an diesem Tag drei besten Rösrather mit Andreas Steeger, Abu Erol und Marc David.  

Zunächst überraschten die Gäste jedoch mit unbekanntem, weil sehr jungem Personal. Zwei der in schwarz gekleideten Gäste waren höchstens 20 Lenze alt - und die sollten dem Spiel in der Anfangsphase auch den Stempel aufdrücken.

Bereits nach 5 Minuten gerieten wir mit 0:1 in Rückstand - wir übten auf die junge "Nr. 6" keinen Druck aus und ließen ihn recht ungestört aus 16 Metern Maß nehmen. Bei dem platzierten Schuß hatte Keeper Schumacher bei seinem Saisondebüt keine Chance.

Im Anschluß taten wir uns schwer, ins Spiel zurückzufinden. Wir mussten großen Aufwand betreiben, um in die gefährliche Zone der Neubrücker zu kommen - aber so richtig gute Chancen kamen dabei nicht heraus. Die Anspiele und Flanken in die Spitze waren einfach zu unpräzise. A. Steeger hatte dann doch eine große Gelegenheit - seinen Schuß aus spitzem Winkel konnte der Keeper abwehren und der Nachschuss ging am Kasten vorbei. 5 Minuten später machte es Andi dann bei einer nahezu identischen Situation besser: erst luchste er seinem Gegenspieler knapp hinter der Mittellinie die Kugel ab, drückte dann den Turbo-Knopf und verwandelte nach einem 50-Meter-Sprint souverän in die lange Ecke zum verdienten 1:1-Ausgleich. Endlich der Lohn für die ganzen Mühen! Aber nur kurze Zeit später der erneute Rückschlag. Ein fataler Fehlpass im Aufbauspiel (bzw. die Nr. 6 spritzte energisch dazwischen) führte dann jedoch wieder zum Rückstand. Der Distanzschuß war gut - aber Schumi merkte man die fehlende Spielpraxis nach längerer Verletzungspause an. An einem guten Tag hätte er ihn vielleicht gehalten. Aber absolut positiv war im Anschluß die Sprache - verbal wie körperlich. Es gab nicht einen bösen, demotivierenden Ton. Im Gegenteil - man feuerte sich gegenseitig an und sinnbildlich dafür stand das 2:2 noch vor der Pause. Über die linke Seite kam der Ball zu A. Steeger in den Strafraum. Rückpass zu David an den 16er und der nagelte den Ball in den Winkel. Ein Tor des Willens und so gingen wir mit einem guten Gefühl in die Kabine. Obwohl es noch nicht so richtig rund lief hatten wir einen zweimaligen Rückstand egalisiert und wussten genau, das es noch Luft "nach oben" gab.

Das sollte sich dann in denn zweiten 35 Minuten bestätigen. Eine bärenstarke Leistung führte zum Sieg. Mit Clyncke (für Lanfranco) kam frischer Wind ins Spiel und bereits der erste Angriff bescherte uns die Führung: David über links mit einer zentimetergenauen Hereingabe auf A. Steeger, der keine Mühe hatte zu verwandeln. Nun hatten wir das Spiel komplett gedreht! Das 4:2 war dann eine Doublette - wieder über links (diesmal Clyncke) - wieder eine phantastische Hereingabe auf den Fuß von Andi - die Vorentscheidung. Vom Gegner kam quasi nichts mehr. Früh wurden die Angriffe abgefangen und nur ein einziges mal musste unser Keeper noch eingreifen - lenkte den Schuss aus spitzem Winkel aber um den Pfosten. Zudem erklärte unser Gastspieler Reda "die Granate" noch unserem Mini, wie er sich bei einem Zweikampf zu verhalten habe - somit waren alle Zweifel ausgeräumt. 

Den Schlußpunkt markierte dann Clyncke. Nach einem tollen Paß von David stand Dirk frei vor dem Keeper und vollendete gewohnt cool zum 5:2-Endstand.   

 

Fazit: tolle zweite Halbzeit mit wunderbar herausgespielten Toren. Die Enttäuschung über eiskalte Duschen konnte Mini mit seiner ebenso frostigen Erfindung (ein "Kühlpaket" für 5-ltr-Partydosen) locker wettmachen. Also mal wieder eine grandiose dritte Halbzeit. Läuft!              

Spiel 2  16.01.2016

Rösrath - SV Deutz 05 Ü30  6:3 (3:2)

Spieler: Bulau-Schlömer-S.Steeger-Gerdemann-Lanfranco-E.Topatan-F.Topatan-Y.Topatan-David-Erol-Wollmann-Nussbaum-Ommer-Heidecker

Tore: Heidecker (3), Ommer (2), Lanfranco (1)

Vorlagen: Heidecker (2), E.Topatan (2), Ommer, Erol (je 1)

 

Auch das zweite Spiel in 2016 konnte erfolgreich gestaltet werden - und das gegen eine sehr starke Truppe aus Deutz. Im Vorfeld war dies so nicht zu erwarten gewesen, denn noch am Morgen des Spieltages hatten wir nur 11 Mann. Mit Ommer, Nussbaum und Heidecker kamen dann aber echte Verstärkungen dazu, die am Ende den Unterschied ausmachten.

Das Spiel begann mehr als kurios. Anstoß Union - und nach den Gepflogenheiten im AH-Fusball wird der zum Gegner gespielt. Die nächsten 2 Minuten konnten wir dann nur staunend zuschauen, wie der Ball sicher und schnell durch die gegnerischen Reihen lief. Als der Ball dann ins Toraus gespielt wurde, kamen wir zum ersten mal richtig an den Ball. Und wie! Vom Abstoß kam der Ball in den Mittelkreis zu Ommer - Steilpass auf die rechte Seite zu Heidecker, der sträflich freistehend auf das Tor zulaufen und letztendlich souverän zum 1:0 in der 3. Spielminute verwandeln konnte. Anstoß Deutz - E. Topatan konnte den Angriff abfangen - ein Befreiungsschlag (oder doch ein gezielter Pass?) auf Ommer, der alleine auf die Kiste zulief - und traf - 2:0 in der 4. Minute! Einen besseren Start kann man sich kaum vorstellen. So gut die Deutzer im Mittelfeld und Angriff aufgestellt waren - sie offenbarten große Schwächen in der Defensive.    

Irgendwie war diese frühe Führung aber auch Gift für das Spiel der Eisernen. Vielleicht glaubte man, es gehe so weiter. Hacke, Spitze, 1-2-3 - oder mal ein unnötiges Dribbling in gefährlicher Position. So fiel schon in der 6. Minute der Anschlusstreffer. Ein viel zu ungenauer Rückpass auf Schlömer, der zwar den ersten Schuss noch abwehren konnte - beim zweiten aber chancenlos war. In Minute 7 dann der Ausgleich. Ballverlust im Spielaufbau - schnelles Umschaltspiel der Gäste - und unsere Abwehr hatte in einer "3 gegen 5-Unterzahl keine Chance.

So leicht hatten wir eine vermeintlich sichere 2-Tore-Führung hergeschenkt.

Aber danach wurde es deutlich besser. Im Mittelfeld wurde agressiver zugepackt und viele, viele Pässe konnten frühzeitig abgefangen werden - bevor daraus etwas Gefährliches hätte entstehen können.

Auf der anderen Seite erspielten wir uns weiterhin gute Gelegenheiten. Wollmann hatte die große Chance zum 3:2-Führungstreffer - scheiterte jedoch am Keeper bzw. seinen Nerven. Ommer machte es dann besser, als er einen schönen Pass von Heidecker sicher im Kasten unterbrachte. Somit gingen wir mit einer knappen Führung in die Halbzeitpause.     

In der zweiten Halbzeit konnten wir an die gute Leistung anknüpfen. Deutz war zwar optisch überlegen - konnte sich aber zunächst keine Gelegenheiten herausspielen. Die Union setzte auf gelegentliche Nadelstiche - und dieses Konzept ging voll auf. Nach einem schönen Pass des starken Erol konnte Heidecker auf 4:2 erhöhen - und damit wieder den 2-Tore-Abstand aus der frühen Anfangsphase herstellen. Da wir aber nun wussten, wie schnell man den verspielen kann, blieben wir weiter konzentriert. Mit dem 5:2 durch Lanfranco (nach starker Vorarbeit bzw. Übersicht von Heidecker) war dann so etwas wie die Vorentscheidung gefallen. Erst danach musste auch der sehr gute Schlömer ein paar mal ein- bzw. zugreifen. 

Heidecker krönte dann seine starke Leistung mit seinem dritten Treffer, als er nach Doppelpass mit E. Topatan aus unmöglichem Winkel zum 6:2 traf.

In der Schlussminute konnte Deutz dann noch Ergebniskosmetik betreiben - und den verdienten dritten Treffer erzielen. Aber das fiel nicht mehr ins Gewicht.

 

Fazit: sehr starke Vorstellung - wie zwar immer auch mit ein paar Schwächephasen - gegen einen sehr guten Gegner von der schäl Sick. Die marschierten dann auch nahezu geschlossen ins Vereinsheim ein und orderten ein Pittermännchen. Sieht man so auch nicht oft - also auch eine starke Performance in der dritten Halbzeit.   

"Man of the match" ist eindeutig.......Alberto Lanfranco! "Warum"werden sich manche fragen. Ganz einfach - er hat David Heidecker um 15.15 Uhr angerufen - der prompt kam und mit 5 Scorerpunkten eine überragende Vorstellung zeigte.

 

Spiel 01  09.01.2016

Rösrath - SC Brück  8:2 (3:1)

Spieler: Bulau-Schlömer-Durdu-A. Steeger-S. Steeger-Gerdemann-Engelbertz-Lanfranco-E. Topatan- F. Topatan-David-Erol-Crnogorac-Ommer-Clyncke

Tore: Ommer (3), Clyncke (2), Lanfraco, Durdu, A. Steeger (je 1)

Vorlagen: David (2), Ommer (2), Erol, Crnogorac, A. Steeger, E. Topatan (je 1)

 

Das erste Spiel des neuen Jahres endete ähnlich wie das letzte des alten - mit einem Kantersieg gegen eine Kölner Mannschaft. Diesmal wurde der SC Brück mit 8:2 geschlagen.

Und das nach (zumindest in den ersten 40 Minuten) einer ganz starken Vorstellung der Eisernen.

Zu Beginn hatte Coach David die Qual der Wahl, denn gleich 15 Kicker stellten sich zur Disposition. Offenbar beflügelte die starke Ersatzbank mit Ommer und Clyncke (dazu gesellten sich noch Gerdemann und F. Topatan) die Startelf - denn der Ball bzw. das Spiel lief von der ersten Sekunde an. Die Positionen wurden gut gehalten und die Gäste kamen zunächst überhaupt nicht aus ihrer Hälte heraus.

Folgerichtig daher das 1:0 durch einen Kopfball von Lanfranco nach einer Flanke des starken David. Teilweise wurde danach aber "zu schön" gespielt - anstatt einer Flanke oder eines Torschusses wurde nochmals gedribbelt, gepasst oder sonst was Spektaktuläres probiert. Nach einem Ballverlust im Mittelfeld schalteten die Kölner schnell und gut um und kamen in der 20. Minute zum völlig überraschenden Ausgleich. Es war deren erste Offenisivaktion überhaupt und wir wurden prompt für unsere Spielweise bestraft.  

Kurz danach die exakt gleiche Situation. Unser "6er" leistete sich abermals einen leichtsinnigen Ballverlust und plötzlich hatten die Blauen die große Chance zum 1:2. Zum Glück wurde diese verdaddelt. Dieser "Weckruf" war offenbar nötig, denn danach spielte man wieder wie aus einem Guß.

Durdu besorgte per Traumtor die erneute Führung. Eine Flanke senkte sich in die lange Ecke zum 2:1. Normalerweise würde man sagen, das ihm die Flanke abgerutscht ist - aber da Haci recht selten abspielt, könnte das in der Tat auch so gewollt gewesen sein.   

Der agile Crnogorac bereitete dann gekonnt das 3:1 durch A. Steeger vor und mit diesem Ergebnis ging es dann auch in die Halbzeit. 

Angesichts der drückend überlegenen Spielweise wechselte der Coach dann gleich 4 mal.

Der Sturm "Lanfranco/Crnogorac" wurde ersetzt durch "Ommer/Clyncke" - quasi ein 1 zu 1 - Wechsel (also jeweils ein Läufer und ein Steher) - zudem kamen Gerdemann und ein weiterer Topatan in die Partie.

Ommer besorgte dann auch nur Sekunden nach Wiederanpfiff das vorentscheidende 4:1 (erneut nach guter Vorarbeit von David).

Danach rauschte das Spiel nicht mehr - es plätscherte. Der Ball wurde teilweise deutlich zu lange gehalten - zudem rieb sich der eine oder andere in Einzelaktionen auf. Brück konnte mit einer der wenigen Entlastungsangriffe auf 4:2 verkürzen - aber Gefahr oder gar Sorgen, dieses Spiel noch aus der Hand zu geben, kam mit keiner Sekunde auf.

In den letzten 10 Minuten wurde es dann auch vom Ergebnis her deutlich. Nach einem Steeger-Fernschuss an die Latte staubte Ommer zum 5:2 ab. Clyncke traf dann vom Elfmeterpunkt zum 6:2 (dem Strafstoß ging ein Foul an Ommer voraus) und zum 7:2 ehe erneut Ommer mit dem 8:2 den Schlußpunkt setzte.

Man merkte zum Ende hin den Gästem die laufintensiven Minuten zuvor deutlich an, denn konditionell brachen sie nun völlig ein. 

 

Fazit: sehr starker Auftritt der Eisernen im ersten Spiel des Jahres. Wieder sehr erfreulich war die hohe Anzahl der "spielwilligen" Kicker - und wenn man bedenkt, das mit z.B. Hunecke, Weinreiß, Nussbaum oder auch Schumacher einige der "Stammkräfte" gefehlt haben, sollte uns vor der Zukunft nicht bange sein.

Besonderheit: selbst Schiri Manfred Lefkes war von der Performance der ersten Halbzeit angetan. "Das sah ja wirklich nach Fußball aus - das habe ich hier schon länger nicht mehr gesehen".     

"Wir" können ja doch Elfmeter! Nachdem die letzten drei Strafstöße teils recht kläglich vergeben wurden, bewies diesmal Clyncke Nervenstärke und verwandelte. Und das Trotz des (einzigen) Drucks, im Falle eines Fehlschusses an der Theke zur Kasse gebeten zu werden!  

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