Poppelsdorfer HV - Rösrath  13:32 (8:17)

Zum Abschluss noch mal ein klarer Erfolg

Sonntagsnachmittags zum Auswärtsspiel, na ja, unsere letzte Erfahrung war nicht gerade die Beste. Denn es hagelte eine deftige Niederlage in Oberbantenberg. Doch von einer Niederlage waren wir in Bonn weit entfernt. Auch ohne Linda Wirth und die mit Kreuzbandriss ausfallende Kira Lüke wurde es eine mehr als deutliche Angelegenheit.

 

Zwar kamen wir nicht sofort richtig ins Spiel, lagen auch 0:2 hinten, doch danach wurde es dann langsam aber sicher besser. Poppelsdorf hatte unserem schnellen Spiel nur wenig entgegen zu setzen und zwischen der 10. Und 20. Minute wurde aus einem 4:3 ein deutliches 11:3. Vor allem Maike Henrich, welche aus einer sehr offensiven Abwehrposition starten konnte, war viel zu schnell für unsere Gegnerinnen. Aufgrund des klaren Vorsprungs schlichen sich hinten ein paar kleinere Unachtsamkeiten ein und so konnte Poppelsdorf den Rückstand zur Pause bei  8:17 halten.

 

Im zweiten Abschnitt das gleiche Bild, bis zum 22:8 hatte Maike Henrich weitere drei Treffer aus schnellen Gegenstößen erzielt und wurde damit erfolgreichste Schützin des Tages. Bis zur 50. Minute ließen wir noch ein paar Gegentore zu, doch das 25:13 sollte endgültig das letzte Erfolgserlebnis  für die Bonnerinnen gewesen sein. Unsere nächsten Treffer fielen nun allesamt aus dem gebundenen Spiel und am Ende hatten wir die Partie mit einem sehr klaren 32:13 für uns entschieden.  Zu erwähnen ist noch, dass sich unsere jungen Damen Nina Schopen und Alina Voosen sehr gut in Szene setzen konnten und viel Hoffnung auf mehr machen.

 

Mit diesem hohen Sieg konnten wir uns in der Abschlusstabelle noch an den,  vor der Saison sehr stark eingeschätzten Damen aus Frechen vorbeischieben und die Spielzeit auf einem hervorragenden vierten Platz abschließen. Diesen Erfolg kann man gar nicht hoch genug bewerten, vor allem vor dem Hintergrund, dass wir sehr lange ohne drei Leistungsträgerinnen auskommen mussten. Carola Kündgen fiel aufgrund ihrer Schwangerschaft eigentlich die ganze Saison aus, Tanja Loeffler wegen eines Kreuzbandrisses die komplette Hinrunde.  Und als sie gerade wieder einigermaßen eingreifen konnte, verabschiedete sich Johanna Klaumann bis kurz vor Saisonende mit einem Fingerbruch. Da kann man nur sagen ‚HUT AB‘ vor dieser Mannschaft!!!!! Bleibt zu hoffen, dass wir die nächste Saison genauso erfolgreich und vor allem zusammen bestreiten können.

 

Apropos! Leider schlich sich nach dem Spiel dann doch noch ein bisschen Wehmut in die gute Stimmung. Denn Stefanie Mertens hat angekündigt, sich zurückziehen zu wollen. Ich hoffe zwar, dass das letzte Wort noch nicht gesprochen ist, aber es hörte sich schon ziemlich ernst an. Während sie aber auf jeden Fall weiter trainieren wird, wird uns Carola Wahrhusen nach nur einem Jahr sehr wahrscheinlich schon wieder verlassen müssen, sie zieht es beruflich nach Wien und das wäre dann doch ein bisschen sehr weit.

 

Hier noch die Aufstellung unseres letzten Spieles:

Linda Ruffmann wie immer im Tor, Kerstin Kutter, Tanja Loeffler (7), Nina Schopen (1), Steffi Mertens (1), Steffi Naaf, Johanna Klaumann (2), Melanie Kreuzberg (2), Verena Hendricks (6), Alina Voosen (2), Carola Wahrhusen und Maike Henrich (11)

 

Maike Henrich wurde mit 119 (davon 17 Siebenmeter) Treffern erfolgreichste Schützin , dicht gefolgt von Verena Hendricks mit 103 Treffern. Was die Verbandsliga angeht belegen sie damit die Plätze vier und sechs, wenn man nur die Feldtore sieht, stellen wir mit Verena (103) sogar die zweitbeste Schützin, knapp gefolgt von Maike (102) auf Platz drei. Tanja Loeffler erzielte immerhin noch 75 (17) Treffer und das, obwohl sie so lange nicht mitwirken konnte.

 

Unser Dank geht wie immer an unsere nicht zu ersetzende Anne Brott, die immer für alles, alles parat hat.

An unseren Super Physio Dirk Eisenburger, der erst dann nach Hause geht, wenn alle Mädels versorgt sind.

An Frank Unterbusch, der sehr oft den Zeitnehmer machte und auch Andreas Jentsch, der in den letzten Wochen wieder zu uns gestoßen ist und unterstützend beim Training mitwirkte.

 

Nicht vergessen wollen wir aber natürlich unseren Matze. Ich schreibe es an dieser Stelle jedes Jahr. Er musste sich auch diese Saison wieder den ganzen, eigentlich überflüssigen  Sch… anhören. Sei  es von den Damen oder dem manchmal doch etwas zu sehr aufbrausenden Trainer, er bekam eigentlich immer was ab. Vielleicht hat er deswegen seinen Rückzug zur nächsten Saison  bekannt gegeben, zu verstehen wäre es. Das macht uns alle natürlich schon ein bisschen traurig, aber zum Glück will er zumindest das Eine oder Andere mal dabei sein.

 

Vielen Dank, auch das wie immer, unseren Familien, unserem Verein und unseren prima Zuschauern, von denen es im nächsten Jahr ruhig noch ein paar mehr werden dürfen.

 

 

 

Vorbericht Poppelsdorfer HV - Rösrath

Sonntag, 28.04.2013, 16:30 Uhr,

Gewerbliche Bildungsanstalten, Herseler Str., 53117 Bonn

 

Am kommenden Sonntag ist es soweit, die Saison findet ihr Ende und zwar mit einem Auswärtsspiel bei den Frauen des Poppelsdorfer HV. Diese zieren zwar das Tabellenende, könnten aber mit einem Sieg den Abstieg theoretisch noch verhindern.

Auch wenn wir diesmal als klarer Favorit anreisen, müssen wir uns also bewusst sein, was dort auf uns zukommen könnte. Im Gegensatz zum Spiel gegen Nümbrecht sollten wir also mit dem Anpfiff bereit sein und möglichst schnell in die Partie finden. Wenn wir das auf die Reihe bekommen, sind wir sicher auch in der Lage, die Punkte aus Bonn mit nach Rösrath zu nehmen.

Linda Wirth wird leider nicht dabei sein können, allerdings sollen die ebenfalls erst 17jährigen Nina Schopen und Alina Voosen den Kader verstärken und entsprechende Spielzeiten erhalten. Die Verletzung von Kira Lüke scheint nicht so schwer wie befürchtet zu sein, zumindest ein Kreuzbandriss hat sich glücklicherweise bisher nicht bestätigt. Da aber die Bänder und der Meniskus in Mitleidenschaft gezogen wurden, ist an einen Einsatz in Bonn natürlich nicht zu denken.

 

Und soeben hat sich Kiras Verletzung  als wesentlich schwerwiegender herausgestellt, als noch am Montag erhofft. Leider ist das vordere Kreuzband doch gerissen und eine Operation wird in Kürze fällig. So ein Sch…!!!!!!!

 

Rösrath - Nümbrecht 23:25 (12:16)

 

Leider wurde es nichts mit einem Sieg gegen die Aufsteigerinnen aus Nümbrecht

 

Vielleicht war die fünfwöchige Spielpause doch etwas zu lang, denn wir taten uns sehr lange, sehr schwer. Dabei  ging es die ersten Minuten noch. Keine Mannschaft konnte sich absetzen und bis zum 6:6 wechselte die Führung ständig. Dann aber nutzte Nümbrecht die eine oder andere Nachlässigkeit in unserer Abwehr besser und zog auf drei,  später vier Tore davon. Dann stand es plötzlich sogar 10:16. Bis dahin war es bestimmt keine Glanzleistung unsererseits, allerdings waren uns die diesmal wirklich sehr schlechten  Schiedsrichter nicht gerade gut  gewogen. Kurz vor der Pause gipfelte das Ganze in einer Zweiminutenstrafe für Verena Hendricks, die angeblich den Abstand bei einem Freiwurf nicht eingehalten hatte.  Eine Frechheit!  Trotzdem darf es natürlich passieren, dass man sich als Trainer so gehen lässt, das man von denen auch noch eine Zeitstrafe erhält (das war aber wenigstens richtig entschieden, BRAVO!!!). Aber so kam es und damit habe ich meiner Mannschaft natürlich einen echten Bärendienst erwiesen. Zu diesem Zeitpunkt hatten wir schon zum 12:16 verkürzen können und gingen mit diesem Ergebnis auch in die Kabine.

Aufgrund meines Fauxpas mussten unsere Frauen die zweite Hälfte dann erst mal mit zwei Spielern weniger angehen. Und sehr schnell war aus dem 12:16 ein 12:20 geworden. Mit unserem dreizehnten Treffer leiteten wir dann aber die Wende ein. Nümbrecht erhöhte zwar nochmal auf 13:21, biss sich allerdings jetzt an unserer viel besser agierenden Deckung und der nun tadellos haltenden Linda Ruffmann die Zähne aus. Bis zur 56. Minute erzielten wir acht Tore in Folge und konnten somit zum 21:21 ausgleichen.  Leider war dann doch nochmal Nümbrecht dran. Nach einem eigentlich klaren Stürmerfoul wurde ihnen ein Siebenmeter zugesprochen und Tanja Loeffler erhielt oben drauf eine Zweiminutenstrafe. Nümbrecht nutzte sowohl  den Strafwurf, als  auch das anschließende Überzahlspiel und konnte so wieder zwei vorlegen (21:23). Unsere wirklich toll kämpfenden Damen verkürzten nochmal auf 22:23 und 23:24, doch Nümbrecht ließ sich den Sieg nun nicht mehr nehmen. Ihnen gehörte auch der letzte Treffer zum am Ende etwas unglücklichen 23:25.

Trotz der Niederlage bin ich mehr als stolz auf meine Truppe und muss ihr ein Riesenkompliment machen. Gegen eine sehr gut spielende  Nümbrechter Mannschaft, die verdient den Aufstieg in die Oberliga geschafft hat, haben sie in der zweiten Hälfte eine wirklich prima Leistung gezeigt.

Viel schwerer als diese Niederlage, wiegt aber die schwere Knieverletzung von Kira Lüke, die sie sich bei einem Zusammenprall mit einer gegnerischen Spielerin zugezogen hat. Wir hoffen alle, dass es kein Kreuzbandriss geworden ist, wissen aber leider noch nichts Näheres.

Dabei waren

Linda Ruffmann, Kerstin Kutter, Tanja Loeffler (6/3), Linda Wirth (5/1), Steffi Mertens, Steffi Naaf, Johanna Klaumann (2), Melanie Kreuzberg, Verena Hendricks (7), Nina Schopen (1), Kira Lüke (1), Maike Henrich (1) und Carola Wahrhusen

 

Vorbericht Rösrath - SSV Nümbrecht

Samstag, 20.04.2013, 17:15 Uhr, FvS Sporthalle Rösrath

 

Endlich, die lange Osterpause ist beendet und wir dürfen wieder ran.

 

Aber damit ist die Saison dann auch fast schon wieder beendet, denn am Samstag spielen wir bereits das letzte Heimspiel der laufenden Spielzeit. Um 17:15 Uhr geht es dabei gegen die Damen des SSV Nümbrecht, welche als Tabellenzweite den Aufstieg in die Oberliga bereits in der Tasche haben.

Im Hinspiel spielten wir eine ganz schlechte erste Halbzeit und mussten, trotz einer ganz guten zweiten Hälfte, ein deutliches 24:29 hinnehmen. Damit dürfte klar sein, dass wir Nümbrecht nicht nur zum Aufstieg gratulieren möchten, sondern uns auch ganz gerne für die Niederlage revanchieren würden. Das dies ein mehr als schwieriges Unterfangen werden dürfte, ist uns sehr wohl bewusst.

Aber auch wir haben bisher keine schlechte Saison gespielt und mussten uns in den bisherigen 9 Spielen im Jahr 2013 nur beim souveränen Tabellenführer aus Oberbantenberg geschlagen geben. Mit den dabei errungenen 15:3 Punkten haben wir uns mittlerweile auf einen sehr guten vierten Tabellenplatz vorgearbeitet und wollen diesen bis zum Saisonende zumindest verteidigen. Grund genug also, alles was geht in die Waagschale zu werfen.

Nicht von Nachteil dürfte es da sein, dass wir fast alle Spielerinnen an Bord haben, denn Johanna Klaumann hat ihren Fingerbruch so gut wie auskuriert und brennt auf ihren ersten Einsatz in diesem Jahr. Damit können wir erstmals in dieser Saison so gut wie komplett auflaufen. Jetzt fehlt uns nur noch Carola Kündgen, die ja bekanntermaßen in Kürze Mutterfreuden entgegen sieht und daher erst in der nächsten Saison wieder zur Verfügung stehen wird.

SSV Marienheide - Rösrath  15:26 (7:16)

Auch in Marienheide einen klaren Erfolg eingefahren

 

Unsere Damen boten beim 26:15, trotz eines deutlichen Leistungsabfalls in der zweiten Hälfte, eine insgesamt gute Vorstellung. Aber zwei Dinge vorab. Zum Einen verdient Marienheide den allergrößten Respekt dafür, dass sie mit ihrer ‚Rumpftruppe’ immer noch Woche für Woche auflaufen und alles dafür tun, die Klasse zu halten. Auch gestern bekamen sie gerade mal eine Mannschaft zusammen und mussten dabei auch noch auf ihre Toptorschützin verzichten.

Zum Anderen ein Wort über die jungen Schiedsrichterinnen. Deren unauffälliges und trotzdem konsequentes Auftreten war aller Ehren wert und verdient daher ein besonderes Lob, welches ich hiermit sehr gerne ausspreche.

 

Jetzt aber zu unserem Spiel. Aufgrund der schon angesprochenen Personalmisere in Marienheide, gingen wir natürlich favorisiert in diese Begegnung. Dieser Rolle wurden wir auch von Beginn an gerecht. Sehr konsequent und vor allem konzentriert im Deckungsverhalten, ließen wir kaum Chancen der Marienheider zu. Und die Bälle, die dann doch in Richtung Tor kamen, konnte die gute Linda Ruffmann mehrheitlich entschärfen. Unser Angriffsspiel lief auch sehr ordentlich und so konnten wir uns schnell deutlich absetzen. Nach 13 Minuten lagen wir 8:2 vorn und über 11:3 und 14:5 gingen wir mit einem deutlichen 16:7 in die Pause.

Natürlich war das Spiel damit bereits entschieden. Trotzdem wollten wir eigentlich da weiter machen, wo wir aufgehört hatten. Die dafür notwendige Konzentration müssen wir aber irgendwo in der Kabine verloren haben. Gefunden haben wir sie leider nicht mehr und so spielten wir lange nicht  mehr so konsequent, wie noch in den ersten 30 Minuten. Im Angriff wurde zwar immer noch viel probiert, aber alles ohne die notwendige Ernsthaftigkeit und den erforderlichen Druck. So blieb vieles nur Stückwerk und hatte auch nicht mehr allzu viel mit schönem Handball zu tun. Als Trainer wünscht man es sich natürlich anders, aber irgendwie ist es auch verständlich. Zu groß war der Unterschied zwischen beiden Teams und der klare Erfolg geriet ja auch nicht einmal in Gefahr. So plätscherte das Spiel dahin und am Ende freuten wir uns, wenn auch nicht so überschwänglich wie noch letzte Woche gegen Frechen, über einen weiteren klaren Sieg.

Damit konnten wir unseren sehr guten 4. Tabellenplatz behaupten und haben vor unseren beiden letzten Spielen sogar noch die Möglichkeit, weiter nach oben zu klettern. Bis zum nächsten Spiel dauert es aber erstmal, denn für uns geht es erst am 20.04.2013 weiter. Dann treffen wir in Rösrath auf die Mannschaft des designierten Aufsteigers SSV Nümbrecht.

 

In Marienheide waren wir mit folgender Truppe erfolgreich:

Linda Ruffmann, Kerstin Kutter, Tanja Loeffler (7/1), Linda Wirth (6/2), Steffi Mertens (1), Steffi Naaf (1), Melanie Kreuzberg (2), Verena Hendricks (3), Kira Lüke und Maike Henrich (6/1)

 

 

Vorbericht SSV Marienheide - Rösrath

Samstag, 16.03.2013, 15:30 Uhr, Sporthalle Pestalozzistr., 51709 Marienheide

 

Nach dem wirklich guten Spiel gegen Frechen müssen wir am kommenden Samstag wieder ins Oberbergische.  Diesmal sind wir zu Gast in Marienheide und wieder geht es gegen eine Mannschaft, welche uns in der Hinrunde vor sehr große Probleme gestellt hat, da haben sie uns nämlich in unserer Halle knapp bezwingen können. Es war der bis dato letzte doppelte Punktgewinn der Marienheider. Und da sie bisher überhaupt erst zwei Spiele gewinnen konnten, gehen wir an diesem Wochenende sicher als großer Favorit in diese Partie. Aber gerade aufgrund der Niederlage aus dem Hinspiel, sind wir natürlich gewarnt. Wir müssen also genauso konzentriert zu Werke gehen, wie gegen Frechen, ansonsten könnte der Schuss auch schnell wieder nach hinten losgehen. Sollte es uns jedoch gelingen ein ähnlich gutes Tempospiel und eine ähnlich gute Abwehrleistung zu zeigen, wie gegen Frechen, müssten eigentlich zwei Punkte zu holen sein.

In Marienheide müssen wir auf weiter auf Johanna Klaumann verzichten und auch Carola Wahrhusen wird nicht mit von der Partie sein können.  

 

Rösrath - HSV Frechen  30:15 (13:8)

 

Ein Feuerwerk vom Feinsten

 

Nach unserer klaren Niederlage beim Tabellenführer, hatten wir jetzt die Frauen des HSV Frechen zu Gast und die hatten uns im November ähnlich demontiert, wie das  Oberbantenberg in der vergangenen Woche mit uns gemacht hat. Das wollten wir natürlich nicht noch einmal hinnehmen müssen. Aber es ging nicht nur um die Revanche für das bittere 21:30 aus dem Hinspiel, sondern auch darum, in der Tabelle einen Platz gut zu machen, denn Frechen lag punktgleich mit uns auf dem 4. Tabellenplatz. Nicht unbedingt traurig waren wir ob der Tatsache, dass Frechen nicht alle Leistungsträgerinnen an Bord hatte.

Schon vor dem Anpfiff war unseren Damen der unbedingte Siegeswille anzumerken und so gingen sie von Anfang an unheimlich konzentriert und vor allem sehr diszipliniert zur Sache. Rasch lagen wir 3:0 vorn, kassierten dann das 3:1 und erzielten im Anschluss zwei wunderbar heraus gespielte Tore zum 5:1. Dann bekamen wir auf unserer rechten Abwehrseite kurzfristig einige Probleme, standen nicht mehr ganz so konzentriert wie nötig und kassierten dann auch prompt ein paar Gegentore. Nach dem zwischenzeitlichen 7:3 kam Frechen so bis auf 8:7 heran. Nach einer Auszeit waren wir aber wieder auf dem richtigen Weg und konnten bis zum Pausenpfiff auf 13:8 erhöhen.

Im zweiten Abschnitt wollten wir da weitermachen, wo wir zuvor aufgehört hatten. Und das taten wir dann auch, es wurde sogar noch ein bisschen besser. Gerade im Deckungsbereich zeigten wir eine wirklich gute Leistung und wenn doch mal etwas schief ging, konnten wir uns auf eine sehr gut aufgelegte Linda Ruffmann im Tor verlassen. Die offensiv agierende Maike Henrich eroberte viele Bälle, schaltete dann sofort auf ‚Turbo’ und so konnten wir uns immer deutlicher absetzen. Nach 45 Minuten waren wir auf 22:11 davon gezogen und selbst als Frechen die ebenfalls stark aufspielende Verena Hendricks in kurze Deckung nahm, tat das unserem Angriffsspiel keinen großen Abbruch. Kira Lüke zeigte in dieser Phase nicht nur in der Abwehr eine gute Leistung, sondern machte auch auf der Rückraummitte ein richtig gutes Spiel. Es passte also vieles zusammen und am Ende hatten wir Frechen mit dem 30:15 sehr, sehr deutlich in die Schranken gewiesen. Insgesamt war es eine großartige Mannschaftsleistung und wir dürfen zu Recht sehr stolz auf das Gezeigte sein. Und wie schon angemerkt, mit diesem Erfolg rutschen wir einen Platz nach oben und sind nun Tabellenvierter, ist doch gar nicht schlecht.

 

Dieses Feuerwerk zündeten

Linda Ruffmann, Kerstin Kutter, Tanja Loeffler (5/1), Linda Wirth (1), Steffi Mertens (die damit ein herrliches Geburtstagsgeschenk erhalten hat), Steffi Naaf, Melanie Kreuzberg (2), Verena Hendricks (6), Kira Lüke (4), Carola Wahrhusen und Maike Henrich (12)

 

 

 

 

 

 

 

Vorbericht Rösrath - HSV Frechen

Samstag, 09.03.2013, 17:15 Uhr, FvS Halle, Rösrath

 

Am kommenden Samstag treffen wir auf die Vertretung des HSV Frechen. Mit einigen Verstärkungen vor der Saison, waren sie der selbsternannte Favorit auf den sofortigen Wiederaufstieg. Mittlerweile hat sich das ein wenig relativiert, haben sie doch bisher auch nicht mehr Punkte sammeln können als wir. Lediglich das bessere Torverhältnis lässt sie in der Tabelle vor uns liegen. Natürlich wissen wir, dass wir an einem normalen Tag nicht das Zeug dazu haben, mit denen mitzuhalten. Das hat Frechen im Hinspiel ja auch bewiesen, als wir dort, ähnlich wie am letzten Wochenende in Oberbantenberg, sang- und klanglos untergingen. Nach dem Spiel äußerte der Trainer dann auch sinngemäß, dass wir als Mannschaft total überschätzt werden. Vielleicht hat er ja sogar Recht, zum Glück leiden wir aber nicht an Selbstüberschätzung und wissen genau, dass wir uns jedes Pünktchen hart erarbeiten müssen. Und da wir vor Saisonbeginn auch nicht vom Aufstieg gesprochen haben, liegen wir derzeit wenigstens voll  im Soll. Damit dürfte klar sein, dass Frechen als großer Favorit nach Rösrath kommt. Wir werden jedoch alles dafür tun, es ihnen nicht so leicht zu machen, wie im Hinspiel. Körperlich können wir leider nicht annähernd mit denen mithalten und das macht es natürlich noch schwerer. Das soll jedoch auf keinen Fall heißen, dass wir die Punkte einfach verschenken, wir werden auf Teufel komm raus dagegen halten und kämpfen, was das Zeug hält.  Und trotzdem können wir  ganz ohne Druck in das Spiel gehen, sowohl nach unten, als auch nach oben, haben wir relativ viel Luft. Von daher wünsche ich mir neben vollem Einsatz, vor allem ein sehr diszipliniertes Auftreten meiner Mannschaft. Sollte uns das gelingen, haben wir sicher auch eine Chance, erfolgreich zu sein. Bis auf Johanna Klaumann steht uns dafür der komplette Kader zur Verfügung. 


TV Oberbantenberg - Rösrath  34:22 (15:7)

 

Das war nicht viel…

 

Leider war der Ausflug in’s Oberbergische nicht von Erfolg gekrönt, ganz im Gegenteil, denn wir wurden in Oberbantenberg ganz schön vorgeführt. Waren die ersten Minuten noch ganz o.k., lief ab der 12. Minute nicht mehr viel zusammen. So lange hielten wir aber mit dem 6:7 wenigstens das Ergebnis im Rahmen. Aber schon bis dahin waren nicht in der Lage, hinten so konzentriert zu arbeiten, wie es erforderlich gewesen wäre. Immer wieder taten sich große Lücken auf, welche von den jungen Damen des TV Oberbantenberg gut genutzt wurden und wenn nicht direkt zum Torerfolg, dann doch zu einem Strafwurf führten. Da es mit der defensiven Variante nicht klappte, stellten wir nach dem 6:10 auf eine offensivere Deckung um. Das war aber gestern auch nicht der Bringer und da es im Angriff ebenfalls an zündenden Ideen fehlte, wurde der Rückstand bis zur Pause recht deutlich. So ging es mit einem frustrierenden 7:15 in die Kabine.

Nach der Pause wurde es nicht besser. Wir versuchten hinten noch offensiver den einen oder anderen Ball abzufangen, aber der Schuss ging ebenfalls nach hinten los. Oberbantenberg ging weiterhin clever in die vorhandenen Lücken und dem hatten wir gestern einfach nicht viel entgegen zu setzen. Auch einige wirklich sehr dumme Fehlpässe im Angriff wurden mit einfachen Tempogegenstößen gnadenlos bestraft. Nach 15 Minuten der zweiten Halbzeit war der Rückstand schon auf 15:28 angewachsen und der Zug natürlich längst abgefahren. Da es Oberbantenberg nun etwas ruhiger angehen ließ, wurde es bis zum Ende wenigstens nicht noch schlimmer. Allerdings blieb es mit dem Endergebnis von 22:34 trotzdem eine mehr als deutliche Schlappe.

Tja, solche Tage gibt es leider und gestern hat uns eben so einer erwischt. Auch wenn bei uns niemand Normalform erreichte, so muss man doch die Leistung von Oberbantenberg anerkennen und feststellen, dass sie nicht zu Unrecht ganz oben stehen.

Bei uns waren gestern dabei:

Linda Ruffmann, Tanja Loeffler (8/2), Kerstin Kutter, Linda Wirth (2), Steffi Mertens (2), Steffi Naaf, Melanie Kreuzberg (2), Verena Hendricks (5), Kira Lüke, Carola Wahrhusen und Maike Henrich (3/1)

 

Vorbericht TV Oberbantenberg - Rösrath

 

Sonntag, 03.03.2013, 17:00 Uhr, Weiherhofsweg, 51674 Wiehl-Oberbantenberg

 

Der nächste Gegner ist ja bekanntlich immer der Schwerste. Und in unserem Fall ist das nicht nur eine Phrase, denn am Sonntagnachmittag treffen wir im Oberbergischen auf den Tabellenführer TV Oberbantenberg.  Und die haben zu Hause noch nicht einen einzigen Punkt abgegeben. Überhaupt verließen sie erst zweimal als Verlierer das Parkett. Ende Januar unterlagen sie bei Polizei Köln und Anfang November durften wir selbst ihnen die erste Niederlage der Saison beibringen.  Da legten wir den Grundstein in der ersten Hälfte und waren am Ende heilfroh, das Spiel noch für uns entschieden zu haben. Aufhorchen lässt auch deren Leistung in Frechen. Wenn man dem Spielbericht glauben darf, haben sie sich dort gegen einen, wie wir selbst erfahren mussten, mehr als unangenehmen Gegner durchsetzen können und das zeigt, wie sehr die Mannschaft mittlerweile gereift ist.

Von daher fahren wir mit dem allergrößten Respekt nach Oberbantenberg und sind dort, trotz unserer wirklich guten Serie, tatsächlich nur krasser Außenseiter. Aber natürlich werden wir auch dort alles geben und versuchen eine Überraschung hinzulegen. Die erfahrene Kerstin Kutter wird uns dabei wieder unterstützen können und wir hoffen auch auf die Teilnahme von Linda Wirth, deren A-Jugend Saison am letzten Wochenende beendet wurde. Wenn sich also diese Woche nicht noch jemand verletzt oder die Grippe einfängt, werden wir fast vollzählig anreisen können.  Fast darum, weil uns Johanna Klaumann  immer noch nicht wieder zur Verfügung steht. Der Fingerbruch entpuppte sich doch als wesentlich komplizierter und sie wird von daher noch eine Weile pausieren müssen.


Rösrath - WW Weiden  35:21 (17:8)

Ein auch in der Höhe verdienter Erfolg gegen Westwacht Weiden

 

Im Gegensatz zur letzten Woche waren unsere Damen heute von Beginn an fit und voll bei der Sache. Birgit Pincers sprang für die im Urlaub weilende Kerstin Kutter ein, allerdings fehlten uns mit der verletzten Johanna Klaumann und Linda Wirth trotzdem noch zwei wichtige Akteure. So gingen wir das vermeintlich schwere Spiel gegen die Damen aus dem Aachener Land mit nur 10 Spielerinnen an.

Weiden ging mit 0:1 in Front, doch sollte dies gleichzeitig die letzte Führung gewesen sein. Denn danach hatten wir das Spiel voll im Griff. Konzentriert bei der Deckungsarbeit konnten wir einige Bälle erobern und die wurden von der schnellen Maike Henrich sicher im gegnerischen Tor versenkt. Aber auch aus dem aufgebauten Spiel zeigten unsere Damen viele gelungene Aktionen. Da die daraus resultierenden Chancen diesmal weitgehend genutzt wurden, zogen wir Tor um Tor davon. Weiden hatte dem Ganzen nur wenig entgegen zu setzten und so führten wir zur Pause deutlich mit 17:8.

Im Gegensatz zu manch anderem Spiel in dieser Saison, blieben wir auch nach der Halbzeitunterbrechung am Ball und bauten die Führung kontinuierlich aus. Bis zum 22:10 in der 40. Minute hielten wir auch hinten weiterhin konzentriert dagegen. Im sicheren Gefühl des Sieges wurden wir aber ein wenig nachlässiger und Weiden nutzte die Lücken zum Durchbruch, was dann mehrfach einen Strafwurf gegen uns zur Folge hatte. Auf die Tour verkürzte Weiden auf 25:17. Aber das war alles halb so schlimm, denn nach vorne lief es immer noch wie von einem Turbo getrieben und so hatten wir schnell wieder auf 29:17 erhöht. In den letzten Minuten wurde daraus ein 35:21 und der höchste Saisonsieg war unter Dach und Fach. Auch wenn Weiden es uns viel leichter machte, als befürchtet, so zeigten unsere Damen doch eine tolle Leistung. Das war Tempohandball vom Feinsten und der Sieg geht daher auch in dieser Höhe vollkommen in Ordnung.

Dabei waren

Linda Ruffmann, Tanja Loeffler (9/3), Steffi Mertens (1), Steffi Naaf, Melanie Kreuzberg (4), Verena Hendricks (7), Birgit Pincers (1), Kira Lüke (1), Maike Henrich (12/1) und Carola Wahrhusen

 

 

 

Vorbericht  Rösrath - Westwacht Weiden

 

Samstag, 23.02.2013, 17:15 Uhr, FvS Sporthalle, Rösrath

 

Am kommenden Samstag treffen wir in Rösrath (zur gewohnten Zeit um 17:15 Uhr) auf die sehr kampfstarke Vertretung von Westwacht Weiden. Diese haben zwar erst 7 Punkte sammeln können, ließen aber zuletzt durch gute Ergebnisse aufhorchen. In Oberbantenberg unterlagen sie am Ende nur mit einem Treffer und auch gegen Frechen hat man am letzten Wochenende, trotz der Niederlage, eine gute Vorstellung geboten. Von daher ist größte Vorsicht geboten, zumal sie mit Claudia Kuck die bisher erfolgsreichste Torschützin der Liga in ihren Reihen haben. Momentan liegen sie nur zwei Punkte vor dem Tabellenletzten aus Poppelsdorf und werden daher mit Sicherheit alles in die Waagschale werfen, um nicht weiter abzurutschen.  

Natürlich werden wir dagegen halten und versuchen unsere Serie von 5 Spielen ohne Niederlage weiter auszubauen. Einen Blackout wie in den ersten 20 Minuten beim PSV Köln sollten wir dabei jedoch tunlichst vermeiden, sonst könnte der Schuss schnell nach hinten losgehen. Wenn wir es aber schaffen, schon mit dem Anpfiff konzentriert bei der Sache zu sein, sollten wir auch gegen Weiden erfolgreich sein können.

Es bleibt zu hoffen, dass alle, die zuletzt noch die Karnevalsgrippe mit sich herum schleppten, wieder auf dem Damm sind und am Samstag alles für die Mannschaft geben können. Kerstin Kutter fällt dabei leider aus, sie ist zum Skifahren und auch Linda Wirth wird uns nicht unterstützen können, sie spielt zeitgleich mit unserer weiblichen A-Jugend in der Oberliga beim Weidener TV. Da unser Kader damit wieder ein wenig zusammen geschrumpft ist, hat sich glücklicherweise Birgit Pincers bereit erklärt, auszuhelfen.

PSV Köln - Rösrath  16:19 (9:4)

Eine bärenstarke Linda Ruffmann der Garant für den Erfolg in Köln

 

Wie befürchtet, wurde es ein wahnsinnig schweres Spiel bei den Damen des PSV Köln. Vor allem im Angriff lief in den ersten 22 Minuten überhaupt nichts zusammen. Die Torausbeute bis zu diesem Zeitpunkt war mehr als mager, gerade mal einen Treffer konnten wir im Kölner Gehäuse unterbringen und dieser resultierte aus einem Tempogegenstoß. Gut, die Kölnerinnen deckten wirklich nicht schlecht, aber das hatten wir ja auch nicht anders erwartet. Das wir dann aber so wenig entgegen zu setzen hatten, war schon peinlich und beim 1:8 in der 22. Minute sah alles nach einem fürchterlichen Debakel aus. Glücklicherweise kam es dann doch noch anders. Linda Wirth erzielte nach einem ersten vernünftigen Angriff unseren zweiten Treffer und bis zum Halbzeitpfiff kamen noch ‚unfassbare’ zwei Tore hinzu. Zu unserem Glück erwischte Linda Ruffmann zwischen den Pfosten einen echten Sahnetag und mit dem 4:9 zur Pause war der Rückstand dann nicht ganz so hoch, wie es sich nach 20 Minuten angedeutet hatte.

Nachdem wir diese (Nicht-) Leistung der ersten 30 Minuten einigermaßen verdaut hatten, ging es mit einer gehörigen Portion Wut und dem Willen, uns nicht weiter lächerlich zu machen, in den zweiten Abschnitt. Aber auch jetzt gehörten die ersten Minuten unseren Gegnerinnen und schnell konnten sie auf 5:12 erhöhen. Doch nun ließ unsere Antwort nicht so lange auf sich warten. Mit einer wirklich überragend haltenden Linda Ruffmann im Rücken, wurde unsere Abwehr um Kira Lüke herum immer stärker und im Angriff spielten wir unter der Führung von Steffi Mertens endlich ein bisschen cleverer und damit natürlich auch erfolgreicher. So holten wir Tor um Tor auf und beim 12:13 waren wir zum ersten Mal richtig dran. Köln traf jetzt aber auch und so blieben sie zunächst knapp in Front. Dann kam es für uns noch mal knüppeldick. Tanja Loeffler verkürzte zwar per Siebenmeter zum 14:15, erhielt aber kurze Zeit später, nach einer etwas unglücklichen Abwehraktion, die rote Karte. Den fälligen Strafwurf verwandelte Köln zum 16:14. Doch trotz doppelter Unterzahl (Kira Lüke musste eine Zweiminutenstrafe absitzen) verkürzte Verena Hendricks im Gegenzug auf 15:16. Sie wurde im Anschluss in kurze Deckung genommen, aber mittlerweile waren unsere Damen alle hellwach. Melanie Kreuzberg traf zum 16:16 und Maike Henrich hatte dann die Möglichkeit uns per Siebenmeter erstmals in Führung zu bringen. Leider konnte sie den Strafwurf nicht verwandeln, was aber offensichtlich genug Ansporn war, noch ein Schippchen drauf zu legen. So traf sie zweimal in Folge von außen zum 17:16 und 18:16 und unmittelbar vor dem Schlusspfiff erzielte Kerstin Kutter sogar den ‚Siegtreffer’ zum 19:16. Wahnsinn!

 

Was unsere Damen in den ersten 20 Minuten abgeliefert haben war wirklich unterirdisch. Mit welchem Willen sie das Ding aber gemeinsam gedreht haben, ist fast unglaublich und verdient den allerhöchsten Respekt.

 

Dafür verantwortlich zeigten sich

Linda Ruffmann, Kerstin Kutter (1), Tanja Loeffler (3/1), Linda Wirth (2), Steffi Mertens, Steffi Naaf, Melanie Kreuzberg (1), Verena Hendricks (3), Kira Lüke, Maike Henrich (9/1) und Carola Wahrhusen

 

 

Vorbericht PSV Köln - Rösrath

Samstag, 16.02.2013, 19:30 Uhr, Humboldtgymnasium, Karthäuserwall 40, 50676 Köln

 

Am Samstag müssen wir zum unangenehmsten Gegner der letzten, aber auch dieser Saison, den Damen von Polizei Köln.

Das Hinspiel verloren wir zu Hause denkbar knapp mit 20:21 und boten dabei eine nicht gerade ansprechende Leistung. Natürlich würden wir das gerne wieder gut machen. Allerdings liegt uns deren Spiel überhaupt nicht und wir müssen uns schon etwas einfallen lassen, um die Möglichkeit einer Revanche zu nutzen. Wir schwer das Ganze wird, belegt die Tatsache, dass Polizei am Wochenende vor Karneval den klaren Favoriten Frechen in deren Halle bezwingen konnte. Auch den Zweiten Oberbantenberg wiesen sie zuvor in die Schranken und haben sich so mittlerweile auf den 4. Platz vorgeschoben. Sie verfügen über eine bärenstarke Deckung, an der wir uns schon im Hinspiel  aufgerieben haben. Viele Chancen bekommt man da nicht geschenkt und so müssen wir sehen, dass wir die, die wir erhalten, auch nutzen.

Wir sollten also im Abschluss ein wenig konzentrierter zur Sache gehen als zuletzt, dann werden wir das Spiel sicherlich auch bis zum Ende offen halten können. Und wer weiß, vielleicht gelingt uns dann ja doch der erste Erfolg gegen die Kölnerinnen, womit wir dann auch die Plätze in der Tabelle tauschen würden.

Leider kann Johanna Klaumann noch nicht wieder mitwirken, der gebrochene Finger ist noch nicht soweit. Und bei den anderen hoffe ich natürlich, dass sie die Feiertage ordentlich überstanden haben und spätestens am Samstag alle kleineren ‚Wehwechen’ auskuriert sind.

 

Rösrath - TV Roetgen  21:20 (9:6)

 

Im vierten Heimspiel in Folge den dritten Sieg eingefahren

 

Doch wieder machten wir uns das Leben bis zum Ende unnötig schwer. Allerdings war die ein oder andere auch ein wenig angeschlagen, besonders heftig hatte es Tanja Loeffler erwischt. Trotzdem schleppte sie sich in die Halle und tat alles, was möglich war, um die Mannschaft im Spiel gegen unsere direkten Verfolger aus Roetgen zu unterstützen.

Eigentlich starteten wir ganz gut in die Partie. Eine gute Abwehr,  mit einer über 60 Minuten sehr gut agierenden Linda Ruffmann im Kasten, sollte der Grundstein für eine sehr sicher geführte erste Halbzeit sein. Roetgens überragende Torschützin wurde kurz gedeckt und wie schon in den vergangenen Spielen, gelangen uns viele Balleroberungen. Leider konnten wir die daraus resultierenden Möglichkeiten im Angriff nur spärlich nutzen und es blieb lange ein zähes Ringen.  Trotzdem hatten wir uns bis zum Halbzeitpfiff auf 9:6 absetzen können.

Direkt nach Wiederanpfiff erhöhten wir durch Treffer von Verena Hendricks und Tanja Loeffler auf 11:6. Zu diesem Zeitpunkt sah es schon nach einem klaren Erfolg aus, doch plötzlich lief alles aus dem Ruder. Wir verbuchten nun eine Vielzahl  technischer Fehler und Roetgen witterte dadurch Morgenluft. Sie kämpften sich jetzt Tor um Tor heran und in der 45. Minute stand es plötzlich 15:15. Unsere Angriffsleistung war bis dahin nicht mehr erwähnenswert und da wir hinten auch ins Schwimmen gerieten, konnte Roetgen sogar zum 18:19 vorlegen.  Glücklicherweise geben unsere Damen aber kämpferisch immer alles und wenn es spielerisch nicht läuft, muss eben die Brechstange herhalten. Verena Hendricks traf zum Ausgleich und Maike Henrich wurde schließlich zur Matchwinnerin. Traf sie vorher gar nicht, wurde sie zur sichersten Schützin der zweiten Hälfte. Ihre insgesamt sechs Tore erzielte sie allesamt in den letzten 15 Minuten, darunter auch die wichtigen Treffer zum 20:19 und 21:19. Roetgen verkürzte kurz vor dem Ende noch zum Endstand von 21:20.

Im letzten Spiel vor der Karnevalsunterbrechung also nochmal ein spannendes Ding. Und ein wichtiger Erfolg, denn damit konnten wir den Vorsprung auf Roetgen auf sieben Pluspunkte ausbauen und liegen somit auf einem guten sechsten Platz. Jetzt feiern wir erstmal ordentlich Karneval und müssen dann zu den sehr stark aufspielenden Damen von Polizei Köln.

Gestern waren dabei

Linda Ruffmann, Kerstin Kutter, Tanja Loeffler (5/1), Linda Wirth (3/2), Steffi Mertens, Steffi Naaf, Melanie Kreuzberg, Verena Hendricks (6), Kira Lüke (1), Carola Wahrhusen und Maike Henrich (6/1)

 

Vorbericht Rösrath - TV Roetgen  

Samstag, 02.02.2013, 17:15 Uhr, FvS Sporthalle Rösrath

 

Zur gewohnten Zeit am Samstagabend um 17:15 Uhr treffen wir in Rösrath auf die Vertretung des TV Roetgen. Die mussten sich am letzten Spieltag nur knapp den Damen aus Frechen geschlagen geben. Zuvor konnten sie drei Spiele in Folge klar für sich entscheiden, unter anderem schlugen sie Anfang des Jahres die neuen Tabellenführer aus Nümbrecht mit 27:20. Sie scheinen sich im Laufe der Saison ordentlich verbessert zu haben und dürften damit ein ziemlich schwerer Brocken für uns werden. Die schmerzliche Heimniederlage im Hinspiel (wir gewannen im September in Roetgen mit 28:21) wird sie zusätzlich motivieren.

Aber auch wir sind auf einem guten Weg. Im Spiel gegen Stolberg überzeugte die Mannschaft vor allem kämpferisch und erarbeitete sich unheimlich viele Chancen. Lediglich die Verwertung dieser Chancen,  ließ ein wenig zu wünschen übrig. Wenn wir es schaffen, die Konzentration im Abschluss ein bisschen höher zu halten, liegt sicher auch gegen Roetgen ein Erfolgserlebnis im Bereich des Möglichen. Zuvor ist aber die Abwehr gefragt. Wenn wir da wieder so energisch agieren, wie gegen Stolberg, sollten wir auch bei Roetgen den einen oder anderen Fehler provozieren können.

Ich hoffe, dass wir am Samstag wieder mehr oder weniger komplett auflaufen können. Momentan spricht nichts dagegen. Auch die gegen Stolberg gut aufspielende Linda Wirth sollte uns erneut unterstützen können. Wann Johanna Klaumann wieder dabei sein kann, ist noch nicht abzusehen. Der Fingerbruch scheint zwar gut zu verheilen, aber ein wenig dauern wird es wohl noch. Hoffentlich nicht mehr allzu lange.

 

Rösrath - Stolberger SV  23:23 (11:10)

 

Ein glückliches aber nicht unverdientes Remis gegen starke Stolbergerinnen

 

Gestern kam es zum Treffen mit den Damen des Stolberger SV, welche als Aufsteigerinnen einen sehr guten dritten Platz belegen. Schon beim Aufwärmen konnten sie einem ziemlich Respekt einflößen, denn ihre körperliche Überlegenheit war nicht zu übersehen. Und so wurde es auch ein mächtiges Stück Arbeit, diese groß gewachsenen Spielerinnen in den Griff zu bekommen.

Aber von Beginn an hielten wir sehr gut dagegen und provozierten so viele technische Fehler. Dadurch kamen wir immer wieder in Ballbesitz und hatten so auch viele Möglichkeiten im Spiel nach vorne. Immer wenn wir den Ball schnell laufen ließen, kamen wir zu guten Chancen. Einziges Manko dabei, wir ließen zu viele davon liegen. So lagen wir bis zur 15. Minute nur 5:4 vorne. Bis dahin konnte Stolberg unsere Fehlwürfe noch nicht nutzen. Dann aber kam das schnell anders, denn nun kamen sie zu einigen schnellen Gegenstößen und so lagen wir auch schnell mit 5:9 hinten. Danach berappelten wir uns aber wieder, trafen etwas besser und konnten zunächst auf 7:9 verkürzen. Stolberg traf durch eine ihrer stärksten zum 7:10, aber auch aufgrund unserer starken Abwehrleistung, allen voran Kira Lüke, kamen wir wieder heran. Unserer jungen Linda Wirth war es dann vorbehalten, mit einem schönen Treffer von Rechtsaußen die 11:10 Pausenführung zu erzielen.

Im zweiten Abschnitt ein fast identisches Bild. Wieder wurde uns hinten alles abverlangt. Stolberg verfügt tatsächlich über drei richtig gute und nur schwer zu bremsende Rückraumspielerinnen. Aber unsere Frauen machten das wirklich prima und konnten das Match auch jetzt wieder lange offen halten. Mal führte die eine, mal die andere Mannschaft mit einem Treffer. Beim 16:18 in der 43. Minute lag Stolberg erstmals mit zwei vorn, doch die, nun viel Verantwortung übernehmenden, Verena Hendricks und Tanja Loeffler hielten uns mit ihren Treffern weiter im Spiel. Aber trotzdem gelang es den Stolbergerinnen jetzt ein ums andere Mal unsere Abwehr zu knacken und so hatten sie sich plötzlich auf 19:23 abgesetzt. In den verbleibenden sieben Minuten warfen wir nochmal alles in die Waagschale. Wir stellten die Deckung um, nahmen nun zwei Angreiferinnen in kurze Deckung und tatsächlich bekamen wir unsere Chance. Tanja Loeffler nach einer schnellen Mitte, Maike Henrich von Linksaußen trafen und Verena Hendricks verkürzte mit einem Tempogegenstoß zum 22:23. Dann hatten wir allerdings auch ein bisschen Glück mit einer Schiedsrichterentscheidung. Einem Stolberger Treffer wurde wegen eines Stürmerfouls die Anerkennung versagt, sonst wäre es das wohl gewesen. Aber so kamen wir doch noch zum glücklichen und auch verdienten Ausgleich. Mit einem cleveren Heber erzielte Tanja Loeffler den vielumjubelten Treffer zum 23:23.

Eine tolle kämpferische Leistung von allen, die dabei waren.

Linda Ruffmann, Kerstin Kutter, Tanja Loeffler (8/1), Linda Wirth (4/1) Steffi Mertens, Steffi Naaf, Melanie Kreuzberg, Verena Hendricks (6), Kira Lüke (1) und Maike Henrich (4)

 

Vorbericht Rösrath - Stolberger SV

 

Samstag, 26.01.2013, 18:00 Uhr, FvS Sporthalle Rösrath

 

Mit dem Tabellendritten Stolberger SV treffen wir am Samstag um 18:00 Uhr in Rösrath auf den bisher wohl stärksten Gegner des neuen Jahres. Auch wenn wir das Hinspiel in Stolberg nur ganz knapp verloren haben, sind wir zum jetzigen Zeitpunkt wohl nur krasser Außenseiter. Wie stark Stolberg ist, zeigte sich gerade am letzten Wochenende, als sie das Spitzenspiel in Frechen mit 30:26 für sich entscheiden konnten.

Natürlich würden wir trotzdem gerne Revanche nehmen, allerdings müssten wir dazu über 60 Minuten eine hochkonzentrierte Leistung abrufen, was uns in den beiden letzten Spielen leider nur über 30 Minuten gelang. Wenn gegen Stolberg allerdings 30 Minuten Topleistung ausreichen sollten, wären wir natürlich auch damit zufrieden. Davon dürfte aber eher nicht auszugehen sein und so wir müssen wir uns wohl oder übel erheblich steigern, damit wir dieses Ding erfolgreich bestreiten können.

Gegen eine im Hinspiel mehr als starke Stolberger Torhüterin sollten wir vor allem in der Chancenverwertung einiges draufpacken. Aber auch hinten müssen wir gehörig aufpassen, denn da hat uns der Rückraum der Stolbergerinnen doch einiges an Schwierigkeiten bereitet. Wenn wir das einigermaßen hinbekommen, sollten wir zumindest eine kleine Chance auf Erfolg haben, mal sehen, ob wir diese nutzen können. Glücklicherweise können wir mit dem gleichen Aufgebot an diese Aufgabe heran gehen wie zuletzt, was ja nicht von Nachteil sein kann.

 

 

Rösrath - HSV Bocklemünd  22:18 (12:6)

Eindeutiger als es das Ergebnis widerspiegelt

 

Bocklemünd hatte gestern gegen unsere Damen keine Chance. Die ersten 1o Minuten ließen wir die Kölnerinnen überhaupt nicht zum Zuge kommen und so hatten bereits fünf unterschiedliche Torschützinnen zum 6:0 getroffen, ehe Bocklemünd zum ersten Treffer kam. Lange konnten wir in der Abwehr die Konzentration hoch halten und unsre Gegner so immer wieder vor größere Probleme stellen. Gleichzeitig gingen wir hohes Tempo nach vorn und kamen in der Folge zu einer Vielzahl großer Chancen. Allerdings mussten wir uns diese auch im Angriff mehr als ordentlich erkämpfen, denn Bocklemünd hielt ziemlich kräftig dagegen und in der ein oder anderen Situation wäre ein entsprechendes Ahnden durch die Schiedsrichter sehr wünschenswert gewesen. Irgendwann lassen dann natürlich die Kräfte ein bisschen nach, man konzentriert sich nicht mehr 100prozentig und so hielten wir die Kölnerinnen zumindest einigermaßen im Spiel. Das klare 12:6 zur Pause war noch schmeichelhaft.

Im zweiten Abschnitt blieb leider etwas mehr auf der Strecke. Die in der Pause besprochenen Abläufe wurden nicht annähernd erfüllt und unser Angriffsspiel geriet gehörig  ins Stocken. Dafür gab es eine Vielzahl von Gründen, unter anderem wurde der Ball nicht laufen gelassen, viel zu viele unnötige Einzelaktionen ließen das nicht zu. Hinzu kamen wieder sehr viele technische Fehler, viele Pässe landeten direkt bei einer Gegenspielerin und so konnte Bocklemünd tatsächlich nochmal verkürzen. Beim 13:9,  16:12 und 18:14 waren sie immer mal auf vier Tore ran, doch wir konnten dann wieder mit sechs in Führung gehen. Zwei Minuten vor Schluss erzielte Maike Henrich per Siebenmeter das 22:16 und damit war das Ding gegessen. Zwei Siebenmeter für Bocklemünd ließen das Ergebnis dann noch etwas freundlicher aussehen.

Ein trotz der schwächeren 2. Halbzeit hochverdienter Sieg für unsere Damen, für den folgende Spielerinnen verantwortlich waren.

Linda Ruffmann, Kerstin Kutter, Tanja Loeffler (5/2), Linda Wirth (4/1),  Steffi Mertens, Steffi Naaf (1), Melanie Kreuzberg (1), Verena Hendricks (4), Kira Lüke, Maike Henrich (7/3) und Carola Wahrhusen

 

Vorbericht Rösrath - HSV Bocklemünd 

Samstag, 19.01.2013, 17:15 Uhr, FvS Sporthalle Rösrath

 

Am Wochenende treffen wir auf die Vertretung des HSV Bocklemünd. Das Hinspiel konnten wir nach großem Kampf mit einem Treffer für uns entscheiden, nun kommt es am Samstag um 17:15 Uhr zum Rückspiel in Rösrath.

Auch wenn unsere Gegner nur eines ihrer letzten sechs Spiele gewinnen konnten und dabei die beiden letzten Partien zu Hause gegen die Spitzenteams aus Frechen und Oberbantenberg sehr klar verloren haben, so wissen wir doch, welch schwere Aufgabe da auf uns zukommt.

Allerdings sollte uns auch nicht zu Bange sein. Wir wissen um unsere Stärken, auch wenn wir diese zuletzt nicht über 60 Minuten abrufen konnten. Unsere Hoffnungen liegen nicht zuletzt auch auf Tanja Loeffler. Man darf sicher noch keine Wunderdinge von ihr erwarten, aber ihre Rückkehr tut dem Team mehr als gut und macht uns wesentlich flexibler. Im letzten Spiel wollte sie zwar noch zu oft mit dem Kopf durch die Wand, wurde aber im Laufe der Begegnung erheblich sicherer und trug so schon wieder wesentlich zum Erfolg bei.

Unser Ziel sollte es sein, die zahlreichen technischen Fehler der letzten Partie zu minimieren, um dann mit der nötigen Sicherheit und dem Vertrauen in die eigenen Stärken, unsere Chancen zu nutzen. Wenn wir das annähernd hinbekommen, sollte ein Erfolg durchaus im Bereich des Möglichen liegen. Mit zwei Punkten auf der Habenseite könnten wir außerdem den Vorsprung auf Bocklemünd auf dann sehr komfortable sechs Punkte ausbauen.

Bis auf die länger ausfallenden Johanna Klaumann und Caro Kündgen werden wir wohl alle Damen an Bord haben. Ein Fragezeichen steht noch hinter dem Einsatz von Birgit Pincers. Da Tanja Loeffler wieder zurück ist, möchte sich Birgit endlich in den ‚Ruhestand’ verabschieden.

 

Rösrath - Poppelsdorfer HV  28:17 (9:9)

Ein guter Start, ganz schwache 20 Minuten und eine versöhnliche zweite Halbzeit,

 

das ist das Fazit unseren gestrigen Spiels gegen die Damen des Poppelsdorfer HV.

 

Wie bekannt, mussten wir auf Johanna Klaumann und Carola Kündgen verzichten. Johanna Klaumann fällt wegen eines Fingerbruchs länger aus und Carola Kündgen sieht Mutterfreuden entgegen. Kurzfristige Unterstützung erhielten wir von unserer A-Jugendlichen Linda Wirth.

Wir hatten uns einiges vorgenommen gegen den Vorletzten aus Bonn und konnten vieles von dem auch umsetzen. Zumindest in den ersten 10 Minuten der Partie. Eine offensiv ausgerichtete Deckung zwang unsere Gegner zu vielen Ballverlusten und so konnten wir uns schnell und einfach auf 5:1 und 7:2 absetzen. Aber schon in diesen ersten Minuten lief bei uns nicht alles so rund, wie eigentlich möglich. Zu viele einfache Fehler und technische Unzulänglichkeiten sowie das Auslassen von einigen hochkarätigen Torchancen, verhinderten eine höhere Führung. Dadurch schlich sich eine Unsicherheit in das gesamte Team, die sich dann auch auf die, bis dahin wirklich gut arbeitende Deckung übertrug. Selbst eine Umstellung auf eine defensivere Formation konnte die nun vorhandenen ‚Löcher’ nicht stopfen. Poppelsdorf wurde nach 15 Minuten auch nicht unbedingt stärker, aber unsere nun vielfachen Fehler hielten sie gut im Spiel und so verkürzten sie in aller Ruhe auf 7:6, glichen später zum 8:8 aus und zur Halbzeitpause blieb uns ein ziemlich klägliches 9:9 übrig.

 

Nach einer nur sehr kurzen Ansprache in der Kabine, sollten sich unsere Damen ihre Einstellung selbst überdenken und kehrten tatsächlich voller Willen (und wahrscheinlich auch ein bisschen Wut auf den Trainer) zurück auf’s Parkett. Kathleen Maleike agierte nun im Tor und zeigte in ihrem Abschiedsspiel noch mal eine wirklich sehr gute Leistung zwischen den Pfosten. Unsere jetzt wieder offensiver ausgerichtete Abwehr ging auch wieder konzentrierter zur Sache und nach 5 Minuten der zweiten Hälfte, lagen wir mit 4 Toren (13:9) in Front. Unsere Fehlerquote war zwar immer noch sehr hoch, aber nun konnten wir wenigstens unsere Chancen besser nutzen. Nach 50 Minuten hatten wir das 18:13 erzielt und Poppelsdorf gab sich nun geschlagen. Tanja Löffler gelang nun Treffer um Treffer und so erzielte sie 7 ihrer 10 Tore in den letzten 10 Minuten. Es ist natürlich sehr erfreulich, dass sie sich bei ihrem Comeback gleich wieder so erfolgreich in die Torschützenliste eintragen konnte.

 

Unser Team gegen Poppelsdorf:

Linda Ruffmann, Kate Maleike, Kerstin Kutter (1), Tanja Loeffler (10/2), Steffi Mertens, Steffi Naaf, Melanie Kreuzberg (1), Verena Hendricks (4), Birgit Pincers, Kira Lüke (3), Maike Henrich (6),  Linda Wirth (2) und Carola Wahrhusen.

 

 

Vorbericht Rösrath - Poppelsdorfer HV 

Samstag, 12.01.2013, 17:15 Uhr, FvS-Sporthalle

 

Nach der recht langen Pause, die wir eingelegt haben, geht es am Samstag endlich wieder los. Wir dürfen zum ersten, von vier aufeinanderfolgenden Heimspielen ran und würden gern da weiter machen, wo wir in Nümbrecht mit einer guten zweiten Hälfte aufgehört haben. Nämlich mit einer engagierten und konzentrierten Leistung, damit wir uns in der Tabelle nicht da wieder finden, wo sich unser nächster Gegner, die Damen des Poppelsorfer HV, momentan bereits aufhalten - im Tabellenkeller.

Tanja Loeffler hat ihren Kreuzbandriss zwar mehr oder weniger  auskuriert, ist aber sicher noch nicht wieder bei 100 %. Eine Stärkung für’s Team ist ihre Rückkehr aber auf jeden Fall jetzt schon.

Doch bei all der Freude über ihr Comeback, müssen  wir leider auch eine neue Hiobsbotschaft verkraften. Denn mit Johanna Klaumann hat sich eine weitere Leistungsträgerin heftig verletzt. Nach einem Fingerbruch wurde sie gestern operiert und fällt damit mehrere Wochen aus. Nachdem wir in der letzten Saison nahezu vollständig von Verletzungen verschont blieben, scheint es uns in dieser Spielzeit umso heftiger zu treffen. Da nun auch feststeht, dass Carola Kündgen bis zum Ende der Saison nicht mehr spielen wird, fehlen uns damit wieder zwei ganz wichtige Kräfte.

Trotzdem erwarte ich von unseren Damen eine klare Leistungssteigerung im Vergleich zu den Spielen vor Weihnachten. Am Samstag werden wir aus einer sehr aggressiven Deckung heraus versuchen, die Bonnerinnen von Beginn  an gehörig unter Druck zu setzen. Die Rückkehr von Tanja sollte unser Tempospiel weiter verbessern,  so dass wir dadurch hoffentlich zu relativ einfachen Toren kommen können und so die nötige Sicherheit im Spiel finden werden.

Dabei können wir uns am Samstag  nicht nur auf die bisher sehr gute Linda Ruffmann im Tor verlassen, nein,  auch Kate Maleike schnürt nochmal die Schuhe und kommt endlich zu ihrem verdienten Abschiedsspiel. Es sollte unser Ziel sein, ihr diesen Schritt mit einer ordentlichen Leistung so gut wie möglich zu versüssen.

 

SSV Nümbrecht - Rösrath  29:24 (17:10)

Die ersehnte Weihnachtsüberraschung blieb leider aus

 

Wieder war die Reise nach Nümbrecht keine Reise wert. Schon vor dem Spiel wurde die Stimmung um einiges getrübt, denn Tanja Loeffler konnte aufgrund einer Erkältung gar nicht erst mitfahren. Da es auch Verena Hendricks, Melanie Kreuzberg und Steffi Naaf ziemlich erwischt hatte, stand das Ganze nicht unbedingt unter einem guten Stern.

Ob man aber deswegen eine solche erste Halbzeit hinlegen muss? Auf jeden Fall lagen wir recht zügig mit 1:6 hinten und unsere linke Abwehrseite lud Nümbrecht förmlich zum Tore werfen ein. Aber auch im Angriff konnten keinerlei Akzente gesetzt werden. Wir waren einfach nicht in der Lage, die durchaus vorhandenen Lücken zu erkennen, geschweige denn auszunutzen. Und wenn dann doch mal etwas Konstruktives gelang, wurden die daraus resultierenden Chancen mehr oder weniger kläglich vergeben. Mit der Einwechslung von Verena Hendricks wurde es zwischenzeitlich etwas besser und wir verkürzten zumindest auf 5:8. Zu allem Überfluss zog sich Kira Lüke aber in dieser Phase eine Platzwunde am Kinn zu und musste damit zunächst mal aussetzen. Prompt war es wieder vorbei mit dem bisschen Herrlichkeit. Mehr oder weniger kampflos ließen wir Nümbrecht auf 5:12 davonziehen und lediglich der über 60 Minuten sehr guten Linda Ruffman im Tor war es zu verdanken, dass wir zur Halbzeit ‚nur’ mit 10:17 hinten lagen. Bis dahin war es wirklich eine sehr enttäuschende Leistung.

Doch die Leistung in der zweiten Halbzeit sollte dafür zumindest einigermaßen entschädigen. Jetzt zeigten unsere Frauen nämlich den nötigen Biss und gingen sehr couragiert zur Sache. Die ersten 10 Minuten gehörten zwar immer noch den Nümbrechterinnen und diese zogen sogar bis auf 12:20 davon, doch dann kämpften sich die Unseren immer näher heran. Sehr viel aufmerksamer in der Abwehr (nun wieder mit Kira Lüke), konnte jetzt der ein oder andere Ball abgefangen werden und so wurde langsam aber sicher Tor um Tor aufgeholt. 90 Sekunden vor Schluss traf Verena Hendricks zum 24:26 und ein Tempogegenstoß hätte das 25:26 bringen können. Hätte…! Leider landete der Ball nur am Pfosten und im direkten Gegenangriff erhöhte Nümbrecht auf 24:27. Da Birgit Pincers auch noch für 2 Minuten auf die Bank geschickt wurde, war die Sache natürlich erledigt. Nümbrecht kam in den letzten Sekunden noch zu zwei mehr oder weniger geschenkten Toren und damit wurde es dann doch noch eine recht deutliche 24:29 Schlappe.

Momentan läuft es also bei uns nicht ganz so rund wie gewünscht und wir müssen aufpassen, dass wir nicht nach unten durchgereicht werden. Allerdings sollten wir auch nicht zu schwarz sehen. Denn dass wir wesentlich mehr können, haben wir schon ausreichend bewiesen. Zur Zeit steckt eben der Wurm drin. Das sollte sich aber spätestens nach der Weihnachtspause wieder ändern. Und dass der Kampfgeist noch nicht verloren gegangen ist, hat die zweite Halbzeit in Nümbrecht deutlich bewiesen. Wir sollten also nicht den Kopf hängen lassen und erstmal ordentlich Weihnachten feiern ;-)

Damit wünschen wir natürlich allen ein frohes Fest und einen guten Rutsch in’s Jahr 2013.

Heute waren dabei:

Linda Ruffmann, Kerstin Kutter (1), Steffi Mertens (1), Steffi Naaf, Johanna Klaumann (1), Melanie Kreuzberg (2), Verena Hendricks (7), Birgit Pincers (2), Kira Lüke, Maike Henrich (7/1), Carola Wahrhusen, Linda Wirth (3) und Carola Kündgen

 

Rösrath - SSV Marienheide  18:20 (11:10)

Bittere Niederlage gegen Marienheide

 

Das Spiel gegen den Tabellenletzten aus Marienheide wurde zu einer riesengroßen Enttäuschung. Wir alle wollten die Niederlage in Frechen vergessen machen, aber gestern ging eigentlich noch weniger. Nahmen wir den Gegner vielleicht von Anfang an zu sehr auf die leichte Schulter? Hatten wir das Spiel schon im Sack, weil Marienheide nur mit sieben Spielerinnen angereist war? Auf jeden Fall muss man diesen sieben Spielerinnen ein Riesenkompliment machen. Sie verstanden es taktisch geschickt und clever, das Spiel sehr langsam zu gestalten und so ihre Kräfte zu schonen. Und was machen wir? Wir passen uns an, spielen auch einen ganz ruhigen Ball und kommen so überhaupt nicht in’s Spiel. So plätschert das ganze auch recht langweilig dahin, meistens liegen wir dabei ein bis zwei Tore hinten. Erst kurz vor der Pause gelang uns mal eine Führung mit zwei Toren. Marienheide konnte aber leider durch einen direkt verwandelten Freiwurf noch auf 11:10 verkürzen.

Im zweiten Abschnitt glich Marienheide zunächst aus. Das folgende 12:11 sollte unsere letzte Führung in diesem Spiel bleiben. In der 40.Minute lag Marienheide 14:11 vorn und es sollte weitere 5 Minuten dauern, bis wir den Anschluss zum 13:14 erzielen konnten. Wir versuchten es jetzt sogar mit der eigentlich noch nicht einsatzbereiten Tanja Loeffler. Sie erzielte dann auch zweimal den Ausgleich zum 14:14 und 16:16, aber mehr war für sie einfach noch nicht möglich. In der Folge kassierten wir 4 weitere Treffer und 3 1/2 Minuten vor Schluss lagen wir 16:20 zurück. Am Ende gelangen uns noch zwei Treffer, was aber lediglich ein wenig Ergebniskosmetik bedeutete. Alles in allem ein ganz schlechtes Spiel unsererseits, in welchem lediglich unsere Jüngsten, nämlich Maike Henrich und Linda Wirth zu überzeugen wussten.

Dabei waren:

Linda Ruffmann, Kerstin Kutter, Tanja Loeffler (2), Linda Wirth (3), Steffi Mertens, Steffi Naaf, Johanna Klaumann (1/1), Melanie Kreuzberg (1), Verena Hendricks (3), Birgit Pincers, Kira Lüke (2), Carola Wahrhusen und Maike Henrich (6/1)

 

HSV Frechen - Rösrath  30:21 (14:10)

Verdiente Niederlage in Frechen

 

Warum sollte es in dieser Saison eigentlich anders sein, als in den Spielzeiten zuvor. Wenn wir mit Frechen in einer Klasse spielen, ist es nämlich immer das Gleiche. Wir fahren mit guten Vorsätzen dorthin, wollen wenigstens einen Punkt mitnehmen und zeigen dann, wie man es nicht machen sollte. So auch gestern.

Mit dem Anpfiff waren offensichtlich alle guten Vorsätze abhanden gekommen. Gegen die körperlich überlegenen Spielerinnen aus Frechen wussten wir nicht anzukommen. In den ersten Minuten machte sich das noch nicht ganz so schlimm bemerkbar, aber spätestens nach dem Frechen aus einem 7:5 ein 11:5 gemacht hatte, war klar, dass es nicht unser Tag werden sollte. Sehr oft machten wir im Angriff sehr viel falsch und fanden einfach kein Mittel gegen die robusten Gegnerinnen. Zu wenig Bewegung, zu viele Fehlpässe. Wenn mal etwas gelungenes zu Stande kam, war bei der Torhüterin Endstation. Zum Haare raufen. Mit dem Halbzeitstand von 14:10 für Frechen waren wir noch gut bedient.

Im zweiten Abschnitt wurde das Spiel nicht besser. Allerdings konnten wir bis zum 20:17 in der 45. Minute wenigstens den Anschluss halten. Dann aber brachen alle Dämme. Wir beschäftigten uns nur noch mit der Spielweise der Frechenerinnen und machten dabei selbst so viele technische Fehler. Weitere Unkonzentriertheiten in der Abwehr, die man so zum Glück nicht oft erlebt, machten es Frechen leicht, Tore zu erzielen.  Die wieder gut haltende Linda Ruffmann wurde mehrmals regelrecht im Stich gelassen und so wurde es schon fast ein Desaster. Denn am Ende lagen wir mit dem 30:21 mehr als deutlich im Hintertreffen. Schade eigentlich, aber wie gesagt, in Frechen hören wir immer mit dem Handballspielen auf und dann muss man sich nicht wundern. Aber solche Spiele wird es immer wieder geben, von daher, Schwamm drüber und auf das nächste Match hoffen.

In Frechen dabei waren

Linda Ruffmann, Kerstin Kutter, Steffi Mertens (1), Steffi Naaf, Johanna Klaumann (2/1), Melanie Kreuzberg (3), Verena Hendricks (2), Birgit Pincers (1), Kira Lüke (4), Carola Wahrhusen (1) und Meike Henrich (6/1)

Rösrath - TV Oberbantenberg  25:22 (15:9)

 

Dem Spitzenreiter gekonnt ein Bein gestellt-> Fotos vom Spiel

 

 

Am Samstag war der bis dato ungeschlagene Tabellenführer aus Oberbantenberg zu Gast und wir konnten fast aus dem Vollen schöpfen. Einzig die langzeitverletzte Tanja Loeffler konnte nicht auflaufen, ansonsten waren wir komplett und das sollte sich sehr positiv auswirken.

Ähnlich wie letzte Woche, beim Erfolg in Weiden, gingen unsere Damen von Beginn an konzentriert zur Sache. Denn es war klar, die Punkte wollten wir auf jeden Fall in Rösrath behalten. Bis zum 4:4 nach neun Minuten war es ein ganz zähes Ringen, wobei die Treffer bis zum 2:2 allesamt aus Strafwürfen resultierten. Dann aber konnten wir uns bis auf 11:4 absetzen. Besonders schön bei diesem Lauf, es trafen gleich 6 unterschiedliche Spielerinnen in’s Schwarze. In dieser Phase arbeitete die Abwehr phänomenal und wenn mal was durchkam, wurde es die Beute einer bärenstarken Linda Ruffmann im Tor. Erst in der 21. Minute, als unsere Gegnerinnen auf 11:5 verkürzten, musste sie mal wieder hinter sich greifen. Danach ging es ein bisschen ausgeglichener vonstatten und zur Pause hatten sich unsere Damen einen schönes 15:9 erarbeitet.

In Halbzeit zwei wurde das Ganze dann noch einmal etwas spannender. In den ersten 12 Minuten trafen wir nur dreimal und die Oberbergischen konnten auf 18:14 verkürzen. Glücklicherweise konnte die sehr stark aufspielende Maike Henrich aber zweimal den Turbo zünden und zwei Gegenstöße zum 20:14 verwandeln. Aber das Spiel blieb nun zerfahren, hinten waren unsere Damen nicht mehr ganz so aufmerksam und vorne wurden einige Bälle zu einfach verschenkt. Trotzdem konnten wir den Vorsprung bis zur 52. Minute bei sechs halten und lagen 24:18 vorn. Doch aufgrund der Nachlässigkeiten konnten wir uns immer noch nicht zurück lehnen. Es folgten auch prompt drei Gegentreffer in Folge. Linda Ruffmann war aber nach wie vor ein ganz sicherer Rückhalt und bewahrte uns vor Schlimmeren. Am Ende hatten wir das Ding aber verdient mit 25:22 gewonnen. Neben unserer Torfrau haben sich Maike Henrich und Johanna Klaumann sicherlich ein besonders Lob verdient. Aber auch in diesem Spiel haben wir als Mannschaft überzeugt und gewonnen.

Dafür verantwortlich zeigten sich

Linda Ruffmann, Kerstin Kutter, Carola Kündgen, Linda Wirth (2), Steffi Mertens, Steffi Naaf (1), Johanna Klaumann (6/3), Melanie Kreuzberg (4), Verena Hendricks (3), Birgit Pincers (1), Kira Lüke, Nina Schopen, Maike Henrich (8/2) und unser Neuzugang, Carola Wahrhusen, die gestern erstmals dabei war, aber noch nicht eingesetzt wurde.

Vorbericht zum Heimspiel gegen den TV Oberbantenberg

Am Samstag geht es um 17:15 Uhr in Rösrath gegen die Damen des TV Oberbantenberg

 

Die Damen aus dem Oberbergischen scheinen sich für diese Saison einiges vorgenommen zu haben. Unser kommender Gegner ist nämlich bisher genauso verlustpunktfrei, wie der TV Nümbrecht und beide Teams haben ihre Spiele bisher mehr als souverän gemeistert und sind damit die großen Favoriten auf dem Weg nach oben.

 

Schon im letzten Spiel der vergangenen Saison hat uns Oberbantenberg alles abverlangt und wir konnten nur sehr glücklich dort gewinnen. Nun scheinen sie noch stärker geworden zu sein und wir sind in dem kommenden Spiel, auch aufgrund unserer Personalsituation, wohl der krasse Außenseiter. Natürlich wollen wir uns nicht kampflos ergeben und werden dagegen halten, so gut es geht. Aber zunächst bleibt mal abzuwarten, wer uns für dieses Unterfangen überhaupt zur Verfügung steht, denn momentan wissen wir zu Beginn der Woche nicht immer, mit welcher Truppe wir am folgenden Wochenende auflaufen können.

Zur Zeit sieht es jedoch ganz gut aus und am Samstag werden uns wahrscheinlich auch unsere A-Jugendlichen Linda Wirth und Nina Schopen wieder unterstützen können. Unser Ziel sollte es sein, lange Angriffe zu spielen und schnelle Gegenangriffe der Oberbergischen so gut wie möglich zu verhindern. Wenn wir dieses Ziel emsig und hochkonzentriert verfolgen und wenn das nötige Quäntchen Glück auch noch auf unserer Seite wäre, ja dann, dann hätten wir eventuell eine kleine Chance auf Erfolg. Wir werden natürlich alles daran setzen, diese kleine Chance so lange wie möglich zu wahren und wer weiß, vielleicht ist ja dann auch eine Überraschung möglich.

WW Weiden - Rösrath  23:28 (14:13)

Der Mannschaftsgeist war gefragt…

…und wurde gefunden. Ein Riesenkompliment an meine Mannschaft, die sich heute für einander zerriss und so beide Punkte aus Weiden mit nach Hause nehmen durfte.

 

Kira Lüke stellte das Team zum zweiten Mal nacheinander über ihre privaten Verpflichtungen und belohnte sich dafür mit einer starken Abwehrleistung. Johanna Klaumann ließ sich auch durch ihren Bänderriss nicht davon abhalten, auf der Bank Platz zu nehmen, von dort für die Siebenmeter kam und diese zum Glück sicher verwandelte. Mit der Rückkehr von Birgit Pincers war die rechte Seite zumindest teilweise wieder vertreten und so liefen wir, wider Erwarten, mit einer relativ vollzähligen Truppe auf.

Mit großem Einsatz zeigten unsere Damen, dass sie die Schlappe der letzten Woche vergessen machen wollten und kamen so rasch zu einer 2:0 und 4:2 Führung. Dann aber wurden sie im Abwehrverbund ein wenig nachlässiger und mussten nach zwei Abprallern den Ausgleich zum 6:6 hinnehmen. Beim zwischenzeitlichen 7:11 sah es dann gar nicht mehr so gut aus. Allerdings konnten sich unsere Gegnerinnen in dieser Phase auch voll und ganz auf die Herren mit der Pfeife verlassen, die ihre Entscheidungen sehr einseitig trafen und schon in der ersten Hälfte neun Siebenmeter (insgesamt waren es 13, alle sicher verwandelt) gegen uns verhängten. Doch damit förderten sie den enormen Kampfgeist meiner Mannschaft noch mehr und vier Minuten vor Halbzeit hatte sie zum 12:12 ausgeglichen. Ein Siebenmeter (was auch sonst!) brachte Weiden wieder nach vorn und zur Pause lagen die unseren 13:14 hinten.

 

Nach der Pause machten unsere Damen dann da weiter, wo sie zuvor aufgehört hatten. Sehr konzentriert in der Abwehr, mit einer sehr gut haltenden Torfrau Linda Ruffmann im Rücken, erkämpften sie sich nun viele Bälle. Die daraus resultierenden Chancen wurden konsequent genutzt und so wurde aus dem Rückstand schnell eine 18:14 Führung. Weitere, zum Teil sehr kuriose Entscheidungen hielten Weiden aber im Spiel und sie konnten auf 17:19 verkürzen. Jetzt erkannten unsere zwei größten Gegner aber tatsächlich und nicht mehr für möglich gehalten, dass sie nicht nur für eine Mannschaft verantwortlich waren, sondern für deren zwei. Nun konnte unsere Mannschaft die Führung wieder ausbauen und lag nach 51 Minuten 25:20 vorn. Eine kleine Schwächephase ließ Weiden noch mal auf 23:25 heran kommen. Als jedoch ein mehr als rotwürdiges Foul einer Weidenerin immerhin mit einer Zweiminutenstrafe geahndet wurde, konnte der Sack zugemacht werden und am Ende stand ein deutliches und verdientes 28:23 auf der Anzeigetafel.

 

In diesem Spiel hat sich gezeigt, dass wir eine tolle Truppe zusammen haben. Besonders gefreut haben mich die Leistungen von Maike Henrich auf Linksaußen und von Melanie Kreuzberg auf der für sie ungewohnten rechten Außenposition. Linda Ruffmann machte ein richtig gutes Match zwischen den Pfosten. Doch alles in allem war es vom Anfang bis zum Ende eine sehr überzeugende Mannschaftsleistung. Das ist eine Sache, die mich persönlich am meisten freut.

Die Aufstellung.

Linda Ruffmann, Kerstin Kutter, Steffi Mertens, Steffi Naaf (2), Johanna Klaumann (6/6), Melanie Kreuzberg (4), Verena Hendricks (6), Birgit Pincers (4), Kira Lüke, Maike Henrich (6) und Anne Brott, die zwar nicht eingesetzt wurde, auf der Bank aber unverzichtbar ist.

Rösrath - Polizei SV Köln  20:21 (7:10)

Das war kein schönes Spiel,

 

aber Dank des vorbildlichen Einsatzes von Verena Hendricks, blieb es wenigstens bis zum Ende spannend.

Irgendwie war von Beginn an, der Wurm drin. Wieder konnten wir nicht vollzählig auflaufen, wieder war unsere rechte Seite komplett verwaist und auch wenn Kira Lüke glücklicherweise ihre Familienfeier zu Gunsten der Mannschaft zurückstellte, so waren die restlichen Ausfälle doch ein bisschen zu viel. Hinzu kam gestern eine gewisse Trägheit, welche uns in den ersten dreißig Minuten ganz schlecht aussehen ließ. Aber beide Mannschaften taten sich äußerst schwer und so war es lange keine sehenswerte Partie, der Zwischenstand von 2:2 nach elf Minuten spricht Bände. Polizei kam dann jedoch ein ganz klein bisschen besser in’s Spiel, hatte in Minute 16 !!! bereits zwei Tore mehr erzielt und lag mit 2:4 vorn. Passend zu unserem sehr zerfahrenen Spiel, verwarfen wir in dieser Phase leider auch noch drei Siebenmeter, was die ganze Sache natürlich nicht einfacher machte. Selbst mehrfache Überzahlsituationen konnten nicht zur Wende genutzt werden und so gingen wir mit einem verdienten 7:10 in die Pause.

 

Danach wurde zumindest die kämpferische Einstellung besser. Mit ein bisschen mehr Aggressivität konnten wir nach 10 Minuten der zweiten Hälfte mal wieder ausgleichen. Doch dem 13:13 folgte eine erneute Nullphase von fünf Minuten und Polizei ging mit 13:15 und 14:17 in Führung. Wir kamen noch einmal heran und  sieben Minuten vor dem Ende hatten wir uns ein 17:17 erkämpft. Polizei legte noch mal zum 18:20 vor, doch eine aufopferungsvoll kämpfende Verena Hendricks hielt uns mit ihren Treffern im Spiel und glich eine Minute vor dem Ende zum 20:20 aus. Eine etwas unglückliche Siebenmeter-Entscheidung, der ansonsten sehr guten Schiedsrichter, entschied dann schließlich das Spiel. Die Kölner Schützin ließ unserer guten Torfrau Linda Ruffmann keine Chance und verwandelte sicher zum 20:21. Die noch verbleibenden 30 Sekunden waren dann zu wenig, um noch einmal den Ausgleich zu schaffen. Alles in allem muss man aber auch anerkennen, dass sich Polizei die beiden Punkte mit einer prima Einstellung und großem Kampfgeist durchaus verdient hat und jetzt schon fast als unser Angstgegner bezeichnet werden kann.

 

Dabei waren.

Linda Ruffmann, Kerstin Kutter, Linda Wirth (2/1), Anne Brott (n.e.), Steffi Mertens, Steffi Naaf, Johanna Klaumann (9/3), Melanie Kreuzberg (2), Verena Hendricks (6), Kira Lüke, Nina Schopen und  Maike Henrich (1/1)

 

 

TV Roetgen - Rösrath 21:28 (7:10)

 

Mit großem Herz und schnellen Beinen…..

 

…unter diesem Motto gelang trotz komplett fehlender etatmäßigen rechten Seite, ein ungefährdeter  28 : 21 Auswärtssieg gegen den TV Roetgen.

Die Reise an die belgische Grenze stand eigentlich unter keinem guten Stern. Fehlten doch einige wichtige Mannschaftsteile und auch der Rest war nicht komplett zu 100% fit.

Eigentlich schlechte Voraussetzungen..…aber eigentlich kommt es erstens meist anders und zweitens als man denkt:

Positiv war zunächst nur, dass wir wieder auf die Unterstützung unserer beiden Nachwuchsspieler Linda und Nina bauen konnten.

Aber wer spielt denn nun rechts? Etwas mulmig war uns so vor der Abfahrt schon zu Mute, wussten wir doch, dass es beim heutigen Spiel zu völlig neuen Spielkonstellationen kommen würde.

So war es nicht verwunderlich, dass Roetgen zunächst ein wenig besser ins Spiel fand und wir vor allem mit unsere eigenen anfänglicher Nervosität und Unsicherheit zu kämpfen hatten.

Nach einer knappen Viertelstunde hatten wir uns dann aber gefunden und nach einem Tempogegenstoß von Kira zum 4:5 gingen wir erstmals in Führung, die wir bis zum Spielende auch nicht mehr abgeben sollten.

Zur Halbzeit hatten wir uns einen  3 Tore Vorsprung herausgespielt und auch zu Beginn des zweiten Durchgangs wurde weiter konzentriert in der Abwehr gearbeitet, was sich in einem 5 Tore Vorsprung wiederspiegelte.

Roetgen fand dann aufgrund der sehr guten Leistung ihrer halbrechten Spielerin und trotz des verletzungsbedingten Ausfalls der Torhüterin in der 39. Minute, wieder ein wenig ins Spiel und beim Stand von 16:18 drohte das Spiel in der Mitte der zweiten Halbzeit zu kippen.

Aber jetzt zeigte sich das von Vertretungscoach Uwe Kochs geforderte große Herz im Angriff und es wurde durch fünf Tore in Folge von Johanna (3x),Kira und Kerstin wieder ein beruhigender Vorsprung erarbeitet.

Die sich jetzt aufgebenden Roetgener Damen konnten in der Folge  nur noch Ergebniskorrektur betreiben, denn die schnellen Beine in der Abwehr und das schnelle Umschalten in den Angriff ließ ein Tor nach dem anderen fallen, so dass mit Maikes zwischenzeitlichem 18:27 die höchste Differenz zu Buche stand.

Am Ende sprang ein völlig verdienter, aber vorher in dieser Höhe nicht für möglich gehaltener 28:21 Sieg heraus.

Aufgrund der in allen Bereichen mannschaftlich geschlossenen Leistung  war es nicht verwunderlich, dass die Tore am Ende auf viele Schultern verteilt waren und so das Fehlen unserer Stammspieler gut kompensiert wurde.

Bleibt noch eine hervorragend haltende Linda Rufmann im Tor hervorzuheben.

 

So spielten und trafen in Roetgen:

L. Ruffmann, J.Klaumann (9/3), V.Hendricks (6), Frau Naaf (3), M.Kreuzberg (1), M. Henrichs (2), K.Lüke (2), K.Kutter (1), S.Mertens, L.Wirth (3) und

N.Schopen (1)

 

Zum Schluss noch ein dickes Dankeschön an unseren Aushilfscoach Uwe Kochs, der mit ausgeklügelter psychologischer multimedialer Technik ;) vor Beginn des Spiels aufwartete und mit hilfreichen Strategien in der Halbzeitpause eine für ihn eigentlich unbekannte Mannschaft sehr gut eingestellt hatte.

Stolberger SV - Rösrath  23:22 (12:14)

 

Sehr unglückliches 22:23 in Stolberg

 

Als wäre der Ausfall von Tanja Loeffler nicht schon schlimm genug, meldete sich vor Spielbeginn auch noch Carola Kündgen erkrankt ab. Glücklicherweise konnten wir jedoch auf die junge Linda Wirth zurückgreifen, welche, das darf schon mal vorweg genommen werden, ein richtig gutes Spiel zeigte.

Trotz des zusätzlichen Ausfalls fanden wir erstmal sehr gut in’s Spiel. In der Abwehr zunächst sehr sicher und im Angriff sehr geduldig, warfen wir eine schnelle 5:1 Führung heraus. Vielleicht war es bis dahin zu einfach, auf jeden Fall ließen wir jetzt um einiges nach und die gegnerische Torhüterin steigerte sich zu einer wirklich sehr guten Leistung. Nachdem so einige hundertprozentige vergeben wurden, hatte Stolberg aus dem 1:5 eine 6:5 Führung gemacht. Zwei verwandelte Siebenmeter durch Linda Wirth brachten uns wieder nach vorn, doch auch diese Führung sollte keinen Bestand haben. Hätte unsere gute Torhüterin Linda Ruffmann in dieser Phase nicht ebenfalls sehr gut gehalten, wäre es wohl etwas deutlicher als 8:10 geworden. So aber blieben wir dran und als wieder ein bisschen konzentrierter abgeschlossen wurde, hatten wir die Sache auch wieder im Griff. Mit einer verdienten 14:12 Führung ging es schließlich in die Kabine.

Mit dem ersten Angriff in Halbzeit zwei erhöhten wir durch Maike Henrichs auf 15:12 und später durch Verena Hendricks auf  16:13. Leider überließen wir der Stolberger Halblinken  nun ein paar Mal kampflos das Feld und schon hatte Stolberg zum 17:17 ausgeglichen. In dieser Phase schafften wir es wieder nicht, unsere zahlreichen und glasklaren Chancen im gegnerischen Gehäuse unterzubringen. Logische Konsequenz des Ganzen, ein erneuter Rückstand. Doch auch diesen konnten wir wieder wett machen und zum 22:22 ausgleichen. Nach dem 23:22 für Stolberg blieben uns dann noch drei Minuten, um wenigstens einen Punkt zu ergattern. Leider, leider gelang uns das nicht mehr und leider, leider lag das in dieser Phase nicht nur an unserer Abschlussschwäche.

Alles in allem ein gutes Spiel unserer Truppe, doch ein durchaus verdientes Unentschieden war uns nicht gegönnt. Letztlich haben wir aber einfach zu viele Chancen liegen gelassen, allein vier verworfene Strafwürfe sind einfach zuviel. Trotzdem ein dickes Lob an alle, vor allem an unsere Torhüterin Linda Ruffmann und unser schon angesprochenes ‚Küken’ Linda Wirth sowie an Steffi Naaf, die auf der Rückraummitte ihr bisher bestes Spiel absolvierte.

Wir spielten und trafen wie folgt:

Linda Ruffmann, Kerstin Kutter, Steffi Mertens, Steffi Naaf (3), Johanna Klaumann (3), Melanie Kreuzberg, Verena Hendricks (6), Birgit Pincers (1), Kira Lüke, Maike Henrichs (3) und Linda Wirth (6/2)

HSV Bocklemünd - Rösrath  25:26 (14:11)

Erfolgreicher Auftakt in Bocklemünd

 

Aber eins vorweg. Leider stellte sich die Verletzung von Tanja Loeffler doch wesentlich schlimmer dar, als zunächst erwartet. Mit einem Kreuzbandriss wird sie zumindest die komplette Hinrunde ausfallen und so mussten wir bei diesem schweren Gegner ohne unsere erfolgreichste Torschützin auskommen. Wie gehofft, sprang aber Birgit Pincers sofort in die Bresche und verschob ihr Rentendasein zunächst bis zur Rückkehr von Tanja. Da Verena Hendricks die letzten 10 Tage mehr oder weniger flach gelegen hat, stand das Spiel bei den Oberligaabsteigerinnen aus Bocklemünd also nicht unbedingt unter einem guten Stern. So begannen wir verständlicherweise etwas nervös und konnten leider nicht an die sehr guten Leistungen der Vorbereitung anknüpfen. In der Abwehr standen wir lange nicht so sicher und im Angriff erzeugten wir zu viele technische Fehler. Diese nutzte Bocklemünd immer wieder gnadenlos aus und wir schauten unseren Gegnerinnen dabei teilweise lethargisch hinterher. Hinzu kamen einige doch sehr frei verworfene Bälle und so konnten sich die Kölnerinnen immer wieder ein wenig absetzen. Trotz unserer nicht gerade berauschenden Leistung blieben wir aber glücklicherweise immer nah genug dran. Beim 8:11 nach 24 Minuten lagen wir jedoch erstmals mit drei hinten, was bis zum Pausenstand von 11:14 auch Bestand haben sollte.

Im zweiten Abschnitt blieb zunächst alles beim Alten. Weder im Angriff noch in der Abwehr wurde konsequent gearbeitet und so war es nicht verwunderlich, das Bocklemünd nun recht schnell und vor allem recht einfach davon ziehen konnte. Als wir nach 50 Minuten das 14:19 kassierten, wurde es langsam bedrohlich und alles sah nach einem Debakel aus. Aber wie schon so oft, kamen unsere Damen doch noch mal zurück. Die Körpersprache war plötzlich eine ganz andere. In der mittlerweile umgestellten Deckung wurde wesentlich energischer zugepackt und Verena Hendricks und Johanna Klaumann  trafen nun nach Belieben, blieben bis zum Ende aber auch die einzigen Torschützen unserer Mannschaft. In der 16. Minute erzielte Verena Hendricks das 19:19. Johanna Klaumnann blieb es vorbehalten die erstmalige Führung zum 21:20 zu erzielen. Beim 24:21 waren wir erstmals etwas deutlicher weg, mussten dann aber wieder Federn lassen und zwei Minuten vor dem Ende hatte Bocklemünd doch noch mal den Ausgleich zum 25:25 geschafft. Die über sich hinausgewachsene Verena Hendricks erzielte unmittelbar danach das 26:25. Bocklemünd vergab und nochmals kamen wir in den Angriff und nach einer sehr unglücklichen und eher ungewollten Aktion erhielt Birgit Pincers jetzt noch eine rote Karte. So mussten wir die letzte Minute in Unterzahl spielen, konnten aber beide Punkte festhalten.

Neben den wirklich prima Vorstellungen der schon erwähnten Verena Hendricks und Johanna Klaumann möchte ich noch die gute Leistung unsere Nachwuchsspielerin Linda Wirth erwähnen.

Wir sind mit folgender Truppe in Köln angetreten:

Linda Ruffmann im Tor, Kerstin Kutter, Caro Kündgen (1), Steffi Mertens (2), Steffi Naaf, Johanna Klaumann (9/3), Melanie Kreuzberg (2), Verena Hendricks (7), Birgit Pincers, Kira Lüke, Maike Henrich (3/1), Linda Wirth (2) und Nina Schopen