TV Oberbantenberg - Rösrath  26:27 (15:16)

Ein Riesenkompliment an unsere Damen,

 

denn auch das letzte Spiel dieser Saison wurde gewonnen. Und das war ein ganz schön hartes Stück Arbeit. Zum Einen waren da die hochmotivierten und gut aufspielenden Damen aus Oberbantenberg und zum Anderen war da ja noch die Chance, mit einem Sieg den zweiten Tabellenplatz zu ergattern. Ein guter Grund also, um entsprechend nervös zu sein und das waren wir dann auch.

Trotzdem entwickelte sich ein ganz gutes und spannendes Spiel, in welchem sich keine Mannschaft absetzen konnte. Zur Mitte der ersten Hälfte lagen wir mal 9:7 in Front, Oberbantenberg konterte aber umgehend mit drei Toren in Folge. So wechselte die Führung ständig und nach 30 Minuten hatten wir mit 16:15 nur knapp die Nase vorn.

Im zweiten Abschnitt änderte sich zunächst nichts. Bis zum 22:22 in der 45. Minute blieb es ein stetiges hin und her, mal lagen die vorn, mal wir. Erst in der 51. Minute gelang es uns, auf 26:23 ‚davon zu ziehen’. Nun wurden Tanja und Verena ‚fraugedeckt’, was uns nicht besonders entgegen kam und so sollte Steffi Mertens’ Treffer zum 27:24 in der 53. Minute unser letztes Tor in dieser Partie bleiben. Glücklicherweise konnten die Oberbergerinnen nicht all zu viel Kapital daraus schlagen. Sie verkürzten zwar noch mal auf 27:26 aber ihr letzter Versuch landete zu unserem Glück auf der richtigen Seite neben dem Pfosten. Natürlich war der Jubel über diesen schwer erkämpften doppelten Punktgewinn riesengroß, denn nun hatten wir alles in unserer Macht stehende getan, um noch auf den zweiten Platz rutschen zu können. Als aber kurze Zeit später bekannt wurde, dass Weiden in Nümbrecht gewonnen hatte, zeigten die Mundwinkel verständlicherweise zunächst mal nach unten. Doch diese Phase ging schnell vorüber, denn was haben wir für eine tolle Saison gespielt. In der Rückrunde nur ein Spiel verloren (leider bei den Damen des Weidener TV, denen wir aber herzlich zum Aufstieg gratulieren), vier Punkte vor dem Lokalrivalen aus Hand (die uns Jahre lang so was von weit voraus waren) und damit ein absolut verdienter (wenn auch überraschender) dritter Tabellenplatz. Der Stolz darüber überwog bei weitem die Niedergeschlagenheit hinsichtlich des Nichtaufstiegs.

 

Und dann flossen doch noch mal ein paar Tränen. Denn das letzte Spiel der Saison war auch das allerletzte Spiel für unsere Torhüterin Kathleen Maleike und für Birgit Pincers. Beide wurden gebührend verabschiedet und trotzdem hoffen wir alle, dass sie uns zumindest als ‚Aushilfen’ erhalten bleiben.

 

So, dann kommen wir mal zur Aufstellung. In Oberbantenberg waren folgende Spielerinnen dabei:

Kate Maleike, Kerstin Kutter, Tanja Loeffler (8/1), Caro Kündgen (4), Steffi Mertens (1), Steffi Naaf, Johanna Klaumann (4/2), Melanie Kreuzberg (1), Verena Hendricks (7), Birgit Pincers, Kira Lüke (1), Maike Henrich (1) sowie unsere A-Jugendlichen Linda Wirth und Nina Schopen, die aufgrund der besonderen Situation leider nicht bzw. nur kurz eingesetzt wurden, von denen wir aber für die Zukunft mehr als überzeugt sind und einiges erwarten dürfen.

Außerdem möchte ich nicht vergessen, mich bei Anne Brott zu bedanken. Auch sie war natürlich dabei, wie immer, nur hat sie unseren beiden Youngsters den Vortritt gelassen und dafür die Betreuung übernommen. Steffi Fahrun hat sich tapfer an den Zeitnehmertisch gesetzt und so waren alle Damen anwesend und beteiligt.

 

Und wo wir schon mal dabei sind. Natürlich ein Riesendankeschön an unseren erstklassigen Physio Dirk Eisenburger, der die Mädels immer wieder flott bekommen hat. Außerdem haben wir uns sehr gefreut, dass du in Oberbantenberg noch dazu gekommen bist.

 

Bleiben noch Frank Unterbusch, unser Dauerzeitnehmer, auch dafür natürlich herzlichen Dank und unser Mädchen für alles, der Mann mit dem offenen Ohr für die Damen, Aushalter von Wutausbrüchen des Trainers und Vermittler in allen Lagen, der Matze, auch ihm ein ganz dickes Dankeschön.

Den meisten Zuschauern haben unsere Spiele riesig gefallen und sie sind daher zu Dauergästen geworden. Deshalb auch allen Zuschauern und Daumendrückern ein herzliches Danke für die wirklich wunderbare Unterstützung, vor allem bei unseren Heimspielen.

 

Was für eine geile Saison, wir freuen uns schon jetzt auf die nächste.

 

 

 

 

 

Rösrath - Poppelsdorfer HV  31:24 (16:11)

 

Revanche geglückt, Ambitionen erhalten…

 

Eine überragende Tanja Loeffler führte unser Team gestern zum klaren 31:24 Erfolg gegen die Damen des Poppelsdorfer HV. Damit konnten wir uns mehr als überzeugend für die sehr ärgerliche Hinspielniederlage revanchieren. Außerdem bleibt die Entscheidung um den zweiten Platz weiter offen. Diese wird nun am kommenden Sonntag im Oberbergischen fallen, wenn die Mannschaft des Weidener TV in Nümbrecht antreten muss und wir bei den Damen des TV Oberbantenberg um die Punkte kämpfen müssen.

Im gestrigen Spiel zeigten unsere Damen eine mehr als ordentliche Leistung. Von Beginn an wurde mit viel Biss verteidigt und so konnten wir das ein oder andere Mal recht einfache Tore durch Tempogegenstöße erzielen. Aber auch aus dem normalen Spiel heraus wurden Lücken in der gegnerischen Abwehr gut erkannt und vor allem auch ausgenutzt. Trotzdem war es bis zum 9:8 in der 20. Minute ein zähes Ringen. Drei Minuten später lagen wir erstmals mit drei Treffern vorn und unser Spiel wurde dadurch immer sicherer. Bis zum Pausenpfiff hatten wir ein klares 16:11 heraus geworfen.

Und dieses Mal ging es nach der Unterbrechung nahtlos weiter. Tanja Loeffler wurde zwar in kurze Deckung genommen, doch damit wurde die Deckung der Bonnerinnen noch anfälliger. Das wurde konsequent genutzt und so lagen wir in der 40. Minute bereits 22:15 in Front. Poppelsdorf stellte die Deckung wieder um, aber auch das half ihnen nicht. Wir spielten weiter wie aus einem Guss und Tanja Loeffler traf fast nach Belieben. Bonn verkürzte durch ihren starken und erfahrenen Rückraum noch mal auf 20:25. Jetzt stellten wir unsere Deckung um, wurden etwas offensiver und hatten auch dieses Problem damit wieder im Griff. Wenige Minuten vor Schluss waren wir auf 31:22 enteilt und ließen Poppelsdorf dann noch ein klein wenig Ergebniskosmetik betreiben. Am Ende hatten wir das Spiel nach einer tollen Mannschaftsleistung, mit einer sehr guten Torhüterin Kate Maleike und einer groß auftrumpfenden Tanja Loeffler, klar mit 31:24 gewonnen.

Zu diesem prima heraus gespielten Erfolg trugen folgende Spielerinnen bei:

Kate Maleike, Kerstin Kutter (1), Tanja Loeffler (13/2), Caro Kündgen (4/1), Steffi Mertens (1), Steffi Naaf (leider leicht verletzt, aber für Notfälle auf der Bank), Johanna Klaumann (3/1), Melanie Kreuzberg (1), Verena Hendricks (4),Birgit Pincers, Kira Lüke, Maike Henrich (4/1) sowie Linda Wirth und Nina Schopen( leider krank, aber auch für den Notfall bereit)

TuS Königsdorf - Rösrath  27:27 (13:14)

Verdientes Remis beim Spitzenreiter!

 

Auch ohne Kira Lüke wussten wir in Königsdorf über weite Strecken zu überzeugen und kehrten mit einem 27:27 nach Rösrath zurück.

Der letzte Punktverlust der Königsdorferinnen lag schon etwas zurück, damals verloren sie bei uns in Rösrath. Danach starteten sie eine Serie von 12 Siegen hintereinander und machten damit frühzeitig den Aufstieg in die Oberliga perfekt. Auch wir haben immer noch die Chance über den zweiten Platz den Aufstieg zu erreichen und nicht nur deswegen wollten wir auch in Königsdorf erfolgreich sein. Zwar startete Königsdorf etwas besser in’ s Spiel und lag zunächst auch mit 4:2, 6:4 in Front, doch dann kamen wir besser mit deren Angriff zurecht und konnten aus dem Rückstand eine 7:6 Führung heraus werfen. In dieser Phase machte Steffi Naaf auf der Mittelposition ein gutes Spiel und auch Verena Hendricks und Johanna Klaumann zeigten auf der linken Seite, wie gut sie mittlerweile miteinander harmonieren. So bauten wir unsere Führung sogar auf 13:10 aus und lagen zur Pause noch mit 14:13 vorn.

Nach der Unterbrechung folgte dann leider Ähnliches, wie schon in der vergangenen Woche. Viele Unkonzentriertheiten brachten unser Spiel fast zum Erliegen und Königsdorf marschierte erstmal davon. Sechs Gegentreffer in den ersten 8 Minuten ließ uns deutlich in Rückstand geraten und beim 14:19 sah es gar nicht mehr gut aus. Doch aufgegeben hatten wir uns noch nicht. Wir deckten jetzt wesentlich offensiver, was aber zunächst nicht viel einbrachte. Da wir auch vorne viel zu viele Fehler fabrizierten, konnte Königsdorf bis zur 45. Minute sogar auf 24:18 davon ziehen. Dann aber fruchtete die Umstellung. Königsdorf schloss jetzt einige Male überhastet ab und auch das nötige Glück kehrte zurück. Eine nun sehr gut agierende Kate Maleike im Tor sowie der ein oder andere Pfostentreffer hielten uns im Spiel. Somit konnte eine furiose Aufholjagd gestartet werden, welche ihren Höhepunkt in der 55: Minute haben sollte. Denn jetzt erzielte Caro Kündgen das 25:24 und wir durften wieder von zwei Punkten träumen. Als Maike Henrich in der 58. Minute sogar auf 27:25 erhöhen konnte, war die Sensation fast perfekt. Aber eben nur fast. Königsdorf verkürzte noch mal und leider, leider wurde einem Treffer von Johanna Klaumann kurz vor Schluss die Anerkennung verwehrt und die Spitzenreiter konnten im letzten Angriff des Spiels einen Siebenmeter zum Ausgleich nutzen. Ein am Ende gerechtes Remis zweier Mannschaften, die über weite Strecken auf Augenhöhe agierten und welches uns immer noch alle Chancen auf das Erreichen des zweiten Platzes lassen. Allerdings sind wir nun auf die Mithilfe anderer Mannschaften angewiesen.

Möglich gemacht haben das gestern

Kate Maleike, Kerstin Kutter, Tanja Loeffler (2), Caro Kündgen (5/1), Steffi Mertens, Steffi Naaf (1), Johanna Klaumann (8/2), Melanie Kreuzberg (1), Verena Hendricks (7), Birgit Pincers, Maike Henrich (3/1) sowie Linda Wirth, Nina Schopen und Alina Voosen

Rösrath - SSV Nümbrecht  29:28 (21:14)

 

Eine phantastische erste Halbzeit ebnet den Weg zum Erfolg

 

Was unsere Damen in der ersten Hälfte gegen Nümbrecht geleistet haben, konnte einem schon die Sprache verschlagen und machte deutlich, dass wir nicht ganz zu Unrecht da oben mitmischen. Grundlage war sicher eine sehr konzentrierte Abwehrleistung, über die wir dann zur nötigen Sicherheit im Angriff fanden. Und hier spielten wir 30 Minuten lang richtig tollen Handball.  Wunderbar heraus gespielte Tore vom Kreis (ein Lob an Melanie Kreuzberg) und von den Außenpositionen durch Caro Kündgen und Johanna Klaumann, brachten uns schnell eine klare Führung. Über 7:2 in der 7. Minute hatten wir bis zur 19. Minute ein 15:7 heraus geworfen. Nun wurden wir ganz kurz nachlässig und Nümbrecht konnte durch drei Treffer in Folge auf 15:10 verkürzen.Nach einer Auszeit waren wir aber wieder voll da und hatten zur Pause ein unglaubliches 21:14 vorgelegt.

Natürlich hätten wir im zweiten Abschnitt gerne so weiter gemacht, aber leider war dies nicht möglich. Das lag zum einen an unserer nun nachlassenden Konzentration im Abwehrbereich und dem verloren gegangenem Spielwitz im Angriff, zum anderen muss man aber auch den Nümbrechterinnen ein großes Kompliment machen. Sie gaben sich nie auf und zeigten nun ihrerseits, warum sie ihre letzten 5 Spiele allesamt gewinnen konnten. So wurde der Spieß also einfach umgedreht und da uns bis zur 45. Minute nur zwei weitere Treffer gelangen, stand es plötzlich 23:23. Unfassbar. Nun trafen unsere Damen aber wieder. 26:23, doch Nümbrecht kämpfte weiter und kam wieder zum Ausgleich. Beim Stand von 27:27, zweieinhalb Minuten vor dem Ende, erhielt Tanja Loeffler eine Zweiminutenstrafe. Jetzt hatte Nümbrecht also die Gelegenheit das Spiel endgültig zu drehen. Aber auch in Unterzahl konnten wir durch Verena Hendricks noch einmal zum 28:27 vorlegen. Nümbrecht glich wieder aus. Wir erhielten einen Siebenmeter und die nervenstarke Johanna Klaumann verwandelte diesen zum letztlich etwas glücklichen aber aufgrund der ersten Halbzeit nicht unverdienten 29:28 Endstand.

Solche Spiele kosten Nerven, machen aber auch das Besondere am Handball aus. Mit diesem Erfolg halten wir uns weiter auf Platz drei und könnten bei einem Erfolg der Handerinnen gegen Weiden sogar wieder auf Platz zwei rutschen.

Dabei waren: Kate Maleike,  Kerstin Kutter, Tanja Loeffler (8/1), Caro Kündgen (5), Steffi Mertens, Steffi Naaf, Johanna Klaumann ((9/2), Melanie Kreuzberg (3), Verena Hendricks (3), Birgit Pincers, Kira Lüke (1) und Maike Henrich, dazu hatten wir wieder Unterstützung aus unserer Jugend, auch wenn sie nicht zum Einsatz gekommen sind, ein dickes Dankeschön an Linda Wirth und Alina Voosen.

 

Hand hat gewonnen :-)

 

Weidener TV - Rösrath 23:22 (9:10)

 

Bei den Damen vom Weidener TV fand unsere schöne Serie leider ein Ende


Vorweg ein Riesenkompliment an die Schiedsrichter, denn die haben 50 Minuten lang wirklich gut gepfiffen. Leider dauert ein Spiel bekanntermaßen 60 Minuten. Und wenn ich unseren Damen einen kleinen Vorwurf machen muss, dann den, dass wir bis zur 50. Minute keine ordentliche Führung heraus geworfen haben, denn dann hätte es vielleicht zu einem Punktgewinn reichen können.

Zunächst kamen wir nicht so richtig in Tritt, was vielleicht daran lag, dass das mit dem Warmmachen so eine Sache war, denn die Halle stand erst kurz vor Spielbeginn zur Verfügung. Aber immerhin wurde der Beginn um 10 Minuten verschoben. Noch nicht ganz anwesend, lagen wir nach 13 Minuten verdient 2:5 hinten. Erst jetzt kamen wir besser in’s Spiel, hatten in der 19. Minute erstmals ausgeglichen (7:7) und lagen später sogar 10:8 in Front. Unmittelbar vor dem Pausenpfiff verkürzte Weiden noch auf 10:9. Birgit Pincers und Kira Lüke erhöhten nach dem Wiederanpfiff gar auf 12:9 und wir zeigten ein wirklich gutes Spiel. Doch wie bereits erwähnt, schafften wir es leider nicht, uns in dieser Phase abzusetzen und so blieb es im weiteren Verlauf bei einer knappen Führung. Leider...

In der 49. Minute hatte Weiden nach langer Zeit mal wieder ausgleichen können und legte im Anschluss auf 21:19 vor. Doch unsere Damen steckten nicht auf, warfen das 21:21 und in der 57. Minute erzielte Kira Lüke die 22:21 Führung. Leider konnten wir die Konzentration jetzt nicht mehr ganz hoch halten und mussten daher nicht nur den Ausgleich, sondern auch noch das 22:23 hinnehmen. Alles in allem eine sehr unglückliche Niederlage, wobei das nicht heißen soll, dass sich Weiden die Punkte und den damit verbundenen zweiten Platz nicht verdient hätte.

Da BW Hand das Spiel beim PSV Köln verloren hat, konnten wir uns auf dem hervorragenden dritten Tabellenplatz halten.

Dazu trugen heute folgende Spielerinnen bei:

Kate Maleike, Kerstin Kutter, Tanja Loeffler (1), Caro Kündgen (3), Steffi Mertens (1), Steffi Naaf, Johanna Klaumann (5/1), Melanie Kreuzberg (2), Verena Hendricks (4), Birgit Pincers (2), Kira Lüke (3) und Maike Henrich (1).

 

 

Rösrath - Polizei SV Köln  23:23 (11:10)

Das war mal verdammt knapp…

 

Wie schon befürchtet wurde das Spiel gegen Polizei Köln ein weitaus schwierigeres als zuletzt gegen BW Hand. Wir legten zwar äußerst konzentriert los, konnten dadurch auch eine sichere 6:2 Führung heraus werfen, passten uns dann aber zu sehr der Spielweise der Kölnerinnen an. Die kamen dafür nun besser in’s Spiel und trafen ein ums andere Mal über die Mitte und Rechtsaußen. So hatten sie in der 23. Minute auf 7:6 verkürzt und bei uns war es vorbei mit der Herrlichkeit. Glücklicherweise traf Caro Kündgen sicher von außen und so lagen wir zur Pause wenigstens noch mit einem Tor, nämlich 11:10 in Führung.

Im zweiten Abschnitt blieb es ein enges Ding und kein Team konnte sich zunächst so richtig absetzen. Tanja Loeffler erzielte schnell das 12:10, dann nutzten unsere Gegner jedoch die vielen technischen Fehler und erzielten vier Tore in Folge. Das daraus resultierende 12:14 konnten wir rasch wieder in ein 15:14 umwandeln, blieben dabei aber immer noch unter Normalform. Polizei spielte ihr Spiel souverän runter und nahm uns so ein bisschen den Mumm. Folglich lagen wir nach 50 Minuten 17:20 hinten und es sah nicht ganz so gut für uns aus. Warum auch immer, standen wir in dieser Phase alle ein bisschen neben uns und als unsere Gäste fünf Minuten vor Schluss das 19:23 erzielten, glaubte selbst ich nicht mehr an die große Wende. Doch diese Rechnung hatte ich ohne unsere Damen gemacht. Denn nun kramten sie ihr Kämpferherz hervor und legten sich noch mal voll in’s Zeug. Und siehe da, es wurde kein Gegentreffer mehr zugelassen und Tanja Loeffler erzielte vier Sekunden vor Schluss tatsächlich noch das erlösende 23:23. Nach dem Spielverlauf der zweiten Halbzeit sicherlich ein mehr als glücklicher und daher auch gefeierter Punktgewinn. Und Hut ab vor unseren Mädels, für dieses nicht mehr für möglich gehaltene Aufbäumen ;-).

Mit der gleichzeitigen Niederlage von BW Hand in Roetgen liegen wir damit sensationell auf dem 2. Platz und können dem Rest der Saison ganz locker entgegen sehen. Auch nicht schlecht.

Gestern waren dabei

Kate Maleike, Tanja Loeffler (9/2), Kerstin Kutter, Caro Kündgen (3), Steffi Mertens, Steffi Naaf, Johanna Klaumann (5/3), Melanie Kreuzberg, Verena Hendricks (5), Birgit Pincers, Kira Lüke, Maike Henrich, Linda Wirth (1) und Nina Schopen

BW Hand - Rösrath  22:26 (12:12)

Eine herausragende Mannschaftsleistung

 

führte zum verdienten Erfolg bei den Damen von Blau-Weiß Hand. Diese fanden von Beginn an kein Mittel gegen die kurze Deckung ihrer Rückraumasse Döhring und Nünning. So konnten wir gleich zwei technische Fehler ausnutzen und 2:0 in Führung gehen. Leider ließen wir in der Folge mal wieder viele Hundertprozentige liegen und hielten Hand damit im Spiel. Beim 6:7 lagen sie sogar erstmals in Front, allerdings konnten wir das recht schnell wieder umbiegen und eine 9:7 Führung heraus werfen. Leider schafften wir es im Anschluss nicht, auf mehr als zwei Tore davon zu ziehen und diese zwei Tore holte Hand immer wieder auf und so stand es zur Pause nur 12:12. Einziges Manko unserer Damen bis dahin nur die Chancenverwertung. Also kamen wir aus der Kabine und wollten uns im zweiten Abschnitt die verdiente Belohnung abholen. Zunächst aber mussten wir darauf noch warten. Hand ging dreimal in Führung, doch konnten wir jeweils ausgleichen. Beim 17:15 lagen wir wieder mit zweien vorn, doch abermals kam es zum Ausgleich, es war zum Haare raufen. Zu diesem Zeitpunkt hätten wir schon gut und gerne mit fünf, sechs Toren in Führung liegen können. In der 47. Minute stand es 19:19 und das sollte zum Glück das letzte Remis dieser Partie gewesen sein. In dieser Phase verwarfen die Damen von der Hand zwei Siebenmeter und so konnten wir endlich mal auf drei weggehen. 23:20 stand es vier Minuten vor Schluss und damit war der Bann eigentlich schon gebrochen. Hand deckte jetzt zwar sehr offensiv, konnte uns die zwei Punkte aber nicht mehr entreißen. Mit dem mehr als verdienten 26:22 konnten wir uns erfolgreich für die ärgerliche Hinspielniederlage revanchieren und nach Punkten sogar zu den Handerinnen aufschließen. Sensationell!

Bei diesem wahnsinnig tollen Erfolg waren folgende Spielerinnen dabei

Kate Maleike, Kerstin Kutter, Tanja Loeffler (10/2), Caro Kündgen (5), Stefanie Mertens, Stefanie Naaf, Johanna Klaumann (2), Melanie Kreuzberg, Verena Hendricks (7), Birgit Pincers, Kira Lüke (2), Maike Henrich und Anne Brott, als gute Seele auf der Bank.

TV Roetgen - Rösrath  19:19 (10:7)

 

Glückliches Remis in Roetgen

Es ist zum Mäuse melken, doch auswärts kommen wir nur sehr, sehr schwer in die Gänge. Aber - nichts desto trotz konnten wir einen Punkt mit nach Hause nehmen.

Verdient? Na ja, aufgrund der zweiten Hälfte vielleicht schon. Allerdings präsentierten wir uns in den ersten 30 Minuten nicht von unserer besten Seite. Alles wirkte ein wenig träge, wir entwickelten nicht den notwendigen Druck nach vorne und hinten agierten wir teilweise unnötig offensiv. Natürlich ist es nicht leicht, gleich drei Ausfälle (Kira Lüke, Steffi Mertens und Caro Kündgen) zu kompensieren, aber dass es so aussehen würde, war nicht unbedingt zu erwarten.

Unsere Angriffsbemühungen endeten oft in technischen Unzulänglichkeiten oder Einzelaktionen, die nicht zum Erfolg führten. So war Roetgen bis zur 15. Minute schon auf 3:8 davon gezogen, ehe sich unsere Damen daran erinnerten, dass man ja mal dagegen halten könnte. Von da an etwas konzentrierter und mit mehr Zug zum Tor konnten wir auf 6:8 verkürzen und zur Pause lagen wir nur 7:10 hinten. Unserer Fehler durchaus bewusst, wollten wir es im zweiten Abschnitt natürlich besser machen. Doch zunächst wurden die Fehler der ersten Halbzeit wiederholt und prompt lagen wir wieder mit fünf hinten. Erst beim Stand von 8:13 besannen wir uns eines besseren. Hinten wurde endlich zugepackt und die dadurch eroberten Bälle wurden schnell nach vorn getragen und entsprechend verwertet. In der 42. Minute war es dann vollbracht und der Rückstand in ein 13:13 umgewandelt worden. Mit dem 15:14 durch Tanja Loeffler lagen wir erstmals in Front und sollten auch nicht mehr in Rückstand geraten. Leider schafften wir es aber auch nicht, die jetzt durchaus vorhandenen Möglichkeiten zum Ausbau der Führung zu nutzen. So blieb es bis zum Ende sehr zäh, aber auch sehr spannend und wir sind sehr froh darüber, noch einen Zähler mitgenommen zu haben. Vielen Dank an unsere Youngsters Linda Wirth und Nina Schopen, die aufgrund der besonderen Situation die weite Reise nach Roetgen mitmachten.

Dabei waren
Kate Maleike, Kerstin Kutter, Tanja Loeffler (9/4), Steffi Naaf, Johanna Klaumann (4), Melanie Kreuzberg (1), Verena Hendricks (2),  Birgit Pincers (1), Maike Henrich (2), Anne Brott sowie Linda Wirth und Nina Schopen.

 

Rösrath - WW Weiden  22:21 (15:11)

 

Am Ende war es mal wieder unnötig spannend,

denn einer wirklich guten ersten Halbzeit folgte eine, na sagen wir mal, nicht ganz so gute zweite Halbzeit. Kerstin Kutter war heute nicht dabei, dafür erhielten wir wieder Unterstützung von Linda Wirth und Nina Schopen.
Unsere Gäste aus Weiden hatten einige Schwierigkeiten mit der Anreise, so dass das Spiel mit einiger Verspätung angepfiffen werden musste. Damit hatten wir wesentlich weniger Schwierigkeiten als unsere Gegner und spielten von Beginn an einen richtig guten Ball. Schnell lagen wir 5:1 vorne und konnten unsere Führung nach einem zwischenzeitlichen 7:5 bis zur 25. Minute auf 13:8 ausbauen. Bis zur Pause wurde daraus ein 15:11 und bis dahin hatten wir das Spiel wirklich gut im Griff.
Nach der Unterbrechung erzielte Birgit Pincers noch das 16:11, das war es dann aber auch mit dem richtig guten Spiel. Weiden reagierte auf die gut aufgelegte Tanja Loeffler, nahm sie in kurze Deckung und es folgte eine Serie von technischen Fehlern. Damit brachten wir Weiden unnötigerweise wieder in’s Spiel. Maike Henrichs Treffer zum 19:16 in der 41. Minute sollte lange Zeit unser letztes Erfolgserlebnis bleiben. So schmolz der schöne Vorsprung immer weiter und in Minute 48 hatte Weiden zum 19:19 ausgeglichen. Erst in der 51. Minute waren wir wieder an der Reihe. Verena Hendricks traf nach einem Tempogegenstoß zum 20:19 und verwandelte einen Siebenmeter zum 21:19. Das war es aber immer noch nicht. Unser Spiel blieb schlecht und Weiden konnte 40 Sekunden vor dem Ende wieder ausgleichen, es war zum Haare raufen. Doch unmittelbar im Anschluss erhielten wir noch einmal eine Chance und diese nutzte wiederum Verena Hendricks. Sie erzielte das 22:21. Aber immer noch waren einige Sekunden zu absolvieren. Steffi Mertens erhielt in dieser Phase noch eine rote Karte wegen Spielverzögerung, Verena Hendricks zwei Minuten und Weiden erhielt noch einmal einen Freiwurf, konnte diesen aber zu unserem Glück nicht mehr nutzen. Damit hatten wir dann auch das vierte Spiel des Jahres für uns entschieden. Am Ende zwar sehr glücklich, aber danach fragt morgen keiner mehr. Dabei waren
Kate Maleike, Tanja Loeffler (5/1), Caro Kündgen (1), Steffi Mertens, Steffi Naaf (1), Johanna Klaumann (2/1), Melanie Kreuzberg (2), Verena Hendricks (6/1), Birgit Pincers (1), Kira Lüke (3), Maike Henrich (1), Anne Brott, Nina Schopen und Linda Wirth


TV Bergneustadt - Rösrath 23:24 (12:11)

 

Chancen für zwei Spiele,

aber eine wirklich prima Torhüterin auf Seiten der Bergneustädterinnen hat uns fast den Zahn gezogen. Aber eben nur fast. Leider fehlten Kira Lüke und Maike Henrich bei dieser wahrlich nicht leichten Aufgabe.
Die ersten fünf Tore des Spiels fielen ausschließlich durch Siebenmeter und zu unserem Glück hatte die angeschlagene Tanja Loeffler heute ordentlich Zielwasser zu sich genommen. Sie erzielte unsere ersten fünf Treffer und war dabei viermal vom Punkt erfolgreich. Ab der 15. Minute kamen wir etwas besser ins Spiel, konnten zwei Tore vorlegen und bis zur 22. Minute sogar drei, zum 9:6. Aufgrund der vielen ausgelassenen Chancen und einiger Unkonzentriertheiten in der Abwehr, wurde daraus bis zur Pause aber leider ein völlig unnötiges 11:12.
In der zweiten Hälfte machten wir dort weiter, wo wir in der ersten aufgehört hatten. Viele, viele Chancen wurden nicht genutzt und so blieb Bergneustadt immer im Spiel, kämpfte wirklich enorm und mit ihrer klasse Torhüterin im Rücken, hielten sie lange eine Führung. Wir wurden zwischenzeitlich immer unsicherer, wie das eben so ist, wenn man die dicken Dinger vergibt. 10 Minuten vor dem Ende musste einem dann wirklich bange werden, denn Bergneustadt lag immer noch mit einem vorne (20:21). Aber in dieser Phase schlossen unsere Gegnerinnen ihre Angriffe zweimal zu schnell ab und endlich konnten wir mal Nutzen daraus ziehen. Aus dem Rückstand wurde eine Führung von 23:21. Doch immer noch waren 4 Minuten zu spielen und da sich Bergneustadt nicht eine Sekunde aufgab, blieb es bis zum Schlusspfiff eine spannende Angelegenheit. Beim Stande von 24:23 vertändelten wir gegen die offene Deckung mal wieder den Ball und so hatte Bergneustadt noch mal die Chance auf den Ausgleich. Doch dann war endlich Feierabend und wir hatten nach langer Zeit mal wieder ein Auswärtsspiel gewonnen. Gar kein schlechtes Gefühl.
Dazu trugen bei
Kate Maleike, Kerstin Kutter, Tanja Loeffler (10/7), Caro Kündgen (2), Steffi Mertens, Steffi Naaf, Johanna Klaumann (8/2 und die außerdem Geburtstag hatte und so ein recht nettes Präsent erhielt) , Melanie Kreuzberg (1), Verena Hendricks (3), Birgit Pincers und Anne Brott.

Rösrath - VfL Bardenberg 24:19 (11:10)

Hut ab vor Tanja Loeffler,

die im gestrigen Spiel gegen die Vertretung des VfL Bardenberg trotz einer heftigen Verletzung eine prima Partie machte. Doch der Reihe nach.

Gegen die Mannschaft aus dem Aachener Vorort Würselen, gingen unsere Damen von Beginn an hochkonzentriert zur Sache.  Nach sieben Minuten hatten sie eine 4:1 Führung erspielt und Bardenberg kam bis dahin überhaupt nicht in’s Spiel. Dann aber wendete sich das Blatt, unsere Gegnerinnen schlossen auf und konnten sogar mit 5:4 in Führung gehen. Tanja Loeffler erzielte in der 13. Minute den 5:5 Ausgleich, zog sich aber im nächsten Angriff eine ziemlich wild aussehende Verletzung zu. In einem normalen Zweikampf renkte sie sich den Daumen aus und alles sah nach einem frühen Ende ihrer Einsatzzeit aus. Aber weit gefehlt. Eine knappe Viertelstunde später zeigte der Daumen wieder in die richtige Richtung und wurde mit einem ordentlichen Tape auch dort gehalten. Bis dahin mussten wir aber erneut eine Zweitoreführung aus der Hand geben und lagen mit 9:10 hinten. Doch es sollte unser letzter Rückstand gewesen sein. Tanja selbst machte das 10:10 und Johanna Klaumann war es vorbehalten, die 11:10 Pausenführung zu erzielen.
Im zweiten Abschnitt legten wir gleich nach und entdeckten sogar das Kreisspiel für uns. Prima heraus gespielte Tore ließen unseren Vorsprung auf 16:10 und 17:11 anwachsen und damit war Bardenberg praktisch geschlagen. Allerdings versäumten wir es nun, den Sack so richtig zuzumachen und mussten leider nochmal drei Treffer in Folge zum 17:14 hinnehmen. Die letzten 15 Minuten wurden dann wieder konzentrierter angegangen und der Vorsprung so erneut ausgebaut. Mit dem 23:17 durch Tanja Loeffler waren nun auch die allerletzten Zweifel beseitigt und Bardenberg endlich mal wieder bezwungen. Am Ende stand ein verdientes 24:19 auf der Anzeigetafel und der Abstand zu den unteren Regionen der Tabelle konnte weiter vergrößert werden. Neben Tanja Loeffler wussten auch Johanna Klaumann und Verena Hendricks, sowie Melanie Kreuzberg am Kreis zu überzeugen. Aber nichts geht ohne entsprechenden Mannschaftsgeist und dieser wurde gestern bei allen mal wieder ganz groß geschrieben.
Kate Maleike, Kerstin Kutter, Tanja Loeffler (8/1), Caro Kündgen (1), Steffi Mertens, Steffi Naaf, Johanna Klaumann (6/1), Melanie Kreuzberg (2), Verena Hendricks (5), Birgit Pincers (1),  Kira Lüke (1), Anne Brott und Maike Henrich

 

 

Rösrath - TV Oberbantenberg  19:16 (8:8)

Zum Schluss wurde es noch mal unnötig spannend,

 

doch am Ende konnten wir dieses wichtige Spiel verdient für uns entscheiden. Zunächst sah es aber nicht unbedingt nach einem Erfolg aus. In den ersten zwanzig Minuten der Begegnung konnten wir nämlich gerade mal zwei Treffer erzielen. Bis dahin hatten wir zwar einige gute Möglichkeiten, ließen diese aber leider liegen und lagen folgerichtig mit 2:6 hinten. Da machte sich dann doch das Fehlen von Caro Kündgen bemerkbar. Erst mit Einwechselung der gestern stark aufspielenden Steffi Mertens kamen wir besser ins Spiel. Es folgten drei Treffer in Folge, so dass wir beim 5:6 wieder Land in Sicht hatten. Unmittelbar vor der Pause konnten wir erstmals ausgleichen und gingen mit einem 8:8 in die Kabine.

Nach dem Wiederanpfiff knüpften wir da an, wo wir vor der Pause aufgehört hatten. Die Abwehr stand weiterhin sehr sicher und Oberbantenberg konnte bis zur 48. Minute lediglich zwei Treffer erzielen. Beim zwischenzeitlichen 15:10 sahen wir schon wie der sichere Sieger aus. Dann aber folgte eine Phase, in der uns nicht mehr viel gelingen sollte. Vorne wurden viele Bälle einfach weggeworfen und so kamen unsere Gegnerinnen Tor um Tor heran. Zwei Minuten vor Schluss war aus dem schönen fünf Tore Vorsprung ein mickriges 16:15 geworden. Glücklicherweise hatte unser Youngster Maike Henrich ihre Nerven im Griff und erzielte die beiden Treffer zum 18:15, womit das Spiel entschieden war. Der letzte Treffer blieb der noch jüngeren und erstmals bei den Damen eingesetzten Linda Wirth vorbehalten. Mit Nina Schoppen hatten wir eine weitere Jugendspielerin erstmals im Kader und hoffen, auch in Zukunft auf die Mädels zurückgreifen zu können.

Ein Blick auf die aktuelle Tabelle zeigt, wie immens wichtig dieser Erfolg war. Dafür verantwortlich zeigten sich

Kate Maleike, Kerstin Kutter, Tanja Loeffler (6), Anne Brott, Steffi Mertens (3), Steffi Naaf, Johanna Klaumann (2/2), Melanie Kreuzberg, Verena Hendricks (1), Birgit Pincers (1), Kira Lüke (2), Maike Henrich (3), Linda Wirth (1) und Nina Schoppen

Poppelsdorfer HV - Rösrath  26:15 (12:7)

Schöne Bescherung in Poppelsdorf!

 

Am Samstagabend präsentierten wir uns erstmal in dieser Saison wie ein kommender Absteiger. Natürlich fehlte uns mit Kate Maleike unsere einzige gelernte Torfrau, aber es allein daran fest zu machen, wäre etwas zu einfach. Tanja Loeffler in der ersten und Melanie Kreuzberg in der zweiten Hälfte machten ihre Sache zwischen den Pfosten nämlich noch ganz gut. Aber leider fehlten sie uns dafür auf dem Feld (wie auch Steffi Mertens, die die Reise nach Bonn gar nicht mitmachen konnte) und so liefen wir von Beginn an einem Rückstand hinterher, der sich zwar zunächst in Grenzen hielt aber bis zur Pause auf 7:12 angewachsen war. Bis dahin hatten wir schon wieder 2 Siebenmeter verworfen und etliche gute Chancen liegen gelassen. Aufgrund dieser Tatsache kamen wir auch nicht mutlos aus der Kabine, doch leider reicht der ausgesprochene Wille nicht aus, um ein Spiel zu drehen. Wir waren einfach nicht in der Lage, an unsere guten Spiele gegen den Weidener TV und Königsdorf anzuknüpfen. Das lag zum Einen daran, dass sich Poppelsdorf keine Blösse gab und dabei ein wirklich gutes Spiel zeigte und zum Anderen an unseren technischen Unzulänglichkeiten. Beim Stande von 12:18 kam es dann noch schlimmer. Beeinflusst von einer etwas übertriebenen schauspielerischen Leistung zückten die Schiedsrichter eine rote Karte gegen Tanja Loeffler, die nie im Leben eine war. Das aber nur am Rande, denn zu diesem Zeitpunkt hatten wir das Spiel eigentlich schon verloren. Bis zum Ende wurden uns dann deutlich unsere Grenzen aufgezeigt, wir kassierten einen Treffer nach dem anderen und erzielten selbst nur noch magere drei Törchen. So standen da am Ende eine Vielzahl von Fragezeichen und ein mehr als deutliches 15:26. Jetzt gehen wir erstmal in eine zweiwöchige Weihnachtspause und nutzen die handballfreie Zeit zum regenerieren. Vielleicht können wir dann im neuen Jahr wieder an alte Leistungen anknüpfen.

Kerstin Kutter (1), Tanja Loeffler (3), Caro Kündgen (2/1), Anne Brott, Johanna Klaumann (4/3), Melanie Kreuzberg, Verena Hendricks (3/1), Birgit Pincers Kira Lüke, Steffi Naaf und Maike Henrich (2)

SSV Nümbrecht - Rösrath  31:26 (15:14)

 

Tag des offenen Tores in Nümbrecht…

 

Es wäre auch zu schön gewesen, wenn wir an die Leistungen der beiden letzten Spiele hätten anknüpfen können. Aber manchmal kommt es eben ganz anders als man hofft. War da vielleicht sogar was im Hinterkopf, so von wegen, hmh, Nümbrecht, Tabellenletzter, hmh, das machen wir schon? Wenn man unsere Damen vor dem Spiel gesehen hat, muss man das deutlich verneinen, denn die Stimmung war prima, auch die Einstellung schien zu stimmen. Leider wurde das aber nicht mit in’s Spiel genommen. Von Beginn an war der Wurm drin. Vorne wurden die ersten, sauber heraus gespielten Chancen vertan und hinten deutete sich schon früh an, dass die Abstimmung untereinander nicht funktionierte. So lagen wir schnell 0:3 hinten, konnten dann ausgleichen, lagen 5:8 hinten, konnten uns wieder heran kämpfen, dann war es ein 9:12 und tatsächlich, wir konnten wieder ausgleichen und mit dem Treffer zum 14:13 lagen wir erstmals in Führung. Man hatte das Gefühl, es könnte nun besser werden. Aber weit gefehlt. Durch unnötige Zweiminutenstrafen brachten wir Nümbrecht in doppelte Überzahl und kassierten noch zwei Treffer zum 14:15 Halbzeitstand.

Bei diesem knappen Ergebnis war natürlich noch alles drin. Doch um die Punkte mitnehmen zu können, wäre eine Steigerung nötig gewesen. Unsere Abwehr spielte aber weiter „offen Holland“ und lud Nümbrecht zum Tore werfen ein. Allerdings waren unsere Gegnerinnen hinten auch nicht viel stärker und so blieb es bis zum 22:24 ein mehr oder weniger ausgeglichenes Spiel. Dann aber konnten sich die Oberbergischen Damen absetzen und beim Stand von 22:28 in der 52. Minute war das Ding dann gelaufen. Am Ende hatte Nümbrecht verdientermaßen mit 26:31 die Nase vorn.

Glücklicherweise ist dass nicht unbedingt ein Beinbruch, mit nun 10:8 Punkten liegen wir ja eigentlich im Soll. Verschlechtern können wir uns am nächsten Wochenende auch nicht, da das Spiel gegen Königsdorf ja vorverlegt worden war und wir die beiden Punkte auf der Habenseite verbuchen durften. Natürlich sind wir alle ein bisschen enttäuscht, wissen aber auch, dass wir eine solch schlechte Defensive nur ganz selten gespielt haben. Am 17.12.2011 geht es für uns in Bonn weiter. Dort treffen wir auf die Damen des Poppelsdorfer HV und hoffen darauf, wieder mannschaftlich geschlossener und dadurch natürlich auch erfolgreicher auftreten zu können.

In Nümbrecht waren dabei

Kate Maleike, Kerstin Kutter (1), Tanja Loeffler (9/2), Caro Kündgen (3/1), Steffi Mertens, Steffi Naaf, Johanna Klaumann (11/6), Melanie Kreuzberg, Verena Hendricks (2), Birgit Pincers, Kira Lüke, Anne Brott und Maike Henrich

Rösrath - Weidener TV  23:14 (11:7)

Überraschend klar und absolut verdient

 

Nach dem Sieg gegen den TuS Königsdorf am letzten Wochenende gingen wir sicherlich nicht als krasser Außenseiter in das Spiel gegen den Weidener TV. Fakt ist aber, dass uns wohl die wenigsten tatsächlich einen Erfolg gegen die zuletzt stark aufspielende Mannschaft aus Weiden zugetraut haben. Fakt ist aber auch, dass unsere Damen schon letzte Woche sehr gut aufgetreten sind und sie dieses Auftreten gegen Weiden noch verbessern konnten.

Unsere Deckung stand von Anfang an wie eine Eins und so konnten wir aus eben dieser Deckung heraus den Grundstein für ein richtig gutes Spiel legen. Zu Beginn gerieten wir 0:1 und 1:2 in Rückstand, lagen danach aber nur noch vorn. Konnte Weiden den Rückstand bis zum 8:6 noch bei zwei Toren halten, setzten wir uns danach weiter ab und lagen bis zum Pausenpfiff mit 11:7 in Front.

In Halbzeit zwei wurde Weiden dann wesentlich offensiver und konnte den Abstand zunächst bei den vier Toren halten. Da unsere Deckung aber weiterhin Granitformat besaß, bissen sie sich daran mehrfach die Zähne aus. Wir machten außerdem auch im Angriff vieles richtig und konnten so auf 17:10 erhöhen. Weiden fand im Angriffsspiel weiterhin keine Lösungen und so hatten wir beim 22:13 zum ersten Mal eine Neuntoreführung inne. Mit Tanja Loeffler erzielte die Schützin unseres ersten Tores auch unser letztes und damit hatten wir Weiden am Ende klar mit 23:14 bezwungen. Aufgrund der sehr, sehr guten Mannschaftsleistung ein auch in dieser Höhe mehr als verdienter Sieg. Es gibt auch keinen hervorzuheben, es war wirklich mannschaftlich 1a.

Dazu trugen folgende Damen bei:

Kate Maleike, Kerstin Kutter, Tanja Loeffler (4), Caro Kündgen (die glücklicherweise doch noch mitwirken konnte mit 6 Treffern), Steffi Mertens, Steffi Naaf, Johanna Klaumann (6/1), Melanie Kreuzberg, Verena Hendricks (3), Birgit Pincers (2), Kira Lüke und Maike Henrich (2) sowie Anne Brott auf der Bank

Rösrath - TuS Königsdorf  25:20 (13:8)

 

Gegen den Tabellenzweiten klappte vieles hervorragend

 

Nachdem wir in der letzten Saison zwei klare Niederlagen gegen Königsdorf einstecken mussten, konnten wir uns dieses Mal schadlos halten und unsere kleine Negativserie beenden. Sehr erfreulich war natürlich, dass Kerstin Kutter trotz anderer Verpflichtungen plötzlich in der Halle erschien und uns mit ihrem immensen Einsatzwillen unterstützen konnte. Damit mussten wir nur noch den Ausfall von Kira Lüke verkraften.

Im Gegensatz zum letzten Spiel in Köln waren wir dieses Mal von Beginn an voll dabei. Bis zum 4:3 konnte Königsdorf zwar immer einen vorlegen, musste aber auch jedes Mal den postwendenden Ausgleich hinnehmen. Mit dem durch Caro Kündgen in Unterzahl erzielten Treffer zum 6:4 hatten wir uns erstmals eine Führung von zwei Toren erworfen und damit den Bann gebrochen. Mit einer sehr guten Abwehrleistung und einer in dieser Phase überragend haltenden Kate Maleike im Tor setzten wir uns auf 13:5 ab. Königsdorf fand aber leider noch mal zurück in die Spur und konnte zur Pause auf 13:8 verkürzen.

Im zweiten Abschnitt konnten wir unsere gute Leistung der ersten Halbzeit zunächst bestätigen und bauten die Führung wieder aus. In der 40. Minute stand es 17:10 und es sah schon nach einem sicheren Sieg aus. Vielleicht fühlten wir uns jetzt schon zu sicher, denn plötzlich riss der Faden und Königsdorf witterte dadurch Morgenluft. Tor um Tor holten sie auf und plötzlich lagen wir nur noch mit 19:17 vorn. Kurzfristig wurde es also noch mal spannend. Glücklicherweise fingen wir uns aber rechtzeitig und knüpften an die zuvor gezeigte Leistung an. Tanja Loeffler erzielte das wichtige 21:18 und damit war Königsdorf endgültig geknackt. Am Ende stand ein etwas überraschendes 25:20 auf der Anzeigetafel und die Tabellenzweiten waren geschlagen. Ein richtig gutes Spiel unserer Truppe, wobei sich Kate Maleike, Caro Kündgen und vor allem Johanna Klaumann ein Sonderlob verdient haben.

Es spielten

Kate Maleike, Kerstin Kutter, Tanja Loeffler (8/4), Caro Kündgen (5), Steffi Mertens, Steffi Naaf, Johanna Klaumann (8/4), Melanie Kreuzberg, Verena Hendricks (2), Birgit Pincers (1), Anne Brott und Maike Henrich (1)

 

PSV Köln - Rösrath  17:16 (8:11)

 

Knappe Niederlage bei den PSV Damen!

 

Momentan stehen wir uns selbst ein bisschen im Weg und finden einfach nicht zur Normalform. Auch in Köln kamen wir nur sehr schwer in die Gänge und lagen bis zum 3:6 ständig hinten. Bis dahin hatten wir einfach zu viele technische Fehler fabriziert und durften uns über den Rückstand nicht wundern. Das es aber auch anders gehen kann, bewiesen unsere Damen ab Mitte der Halbzeit recht eindeutig. Aus dem 3:6 machten sie ein 9:6 und bis zum Pausenpfiff hielten wir den Vorsprung von drei Toren und gingen mit einem sicheren 11:8 in die Kabine. Die 15 Minuten vor der Halbzeit gaben also allen Anlass, optimistisch in die zweite Hälfte zu gehen.

Leider fing es dann jedoch wieder genauso an, wie im ersten Abschnitt. Eine Vielzahl von Fehlpässen und Unachtsamkeiten hielt Köln nicht nur im Spiel, sondern ermöglichte ihnen auch den Rückstand in eine Führung zu verwandeln. Beim Stande von 12:12 hatten sie erstmals wieder ausgeglichen und zwei weitere Treffer brachte sie mit 14:12 nach vorn. Trotz vieler technischer Fehler schafften wir das 14:14 und nach dem 14:16 auch noch mal das 16:16. Das war es dann aber auch. Köln markierte das 16:17 und wir waren nicht mehr in der Lage, einen vernünftigen Abschluss hinzubekommen. So mussten wir leider, leider beide Punkte in der Domstadt lassen.

Dabei waren

Maleike, Kutter (1), Loeffler (3/1), Kündgen (2), Mertens, Naaf, Klaumann (2), Kreuzberg, Hendricks (5), Pincers, Lüke, Brott, Henrich (3/1)

 

 

SV Union Rösrath - SV Blau Weiss-Hand  16:26 (9:14)

Am Ende haben wir uns einfach ergeben…

 

…das 1:0 durch Verena Hendricks sollte leider unsere einzige Führung im Spiel gegen den Spitzenreiter aus Hand bleiben. Trotzdem zeigten wir gerade in den ersten 20 Minuten eine wirklich gute Leistung, versäumten es allerdings, unsere Chancen zu nutzen und so hieß es leider nur 6:6 unentschieden. In dieser Phase verwarfen wir unsere Siebenmeter zwei und drei und Hand traf unter anderem dreimal frei aus dem Rückraum. So kam es, dass wir zur Pause bereits mit 5 Toren (9:14) in Rückstand lagen.

Die zweite Halbzeit begann zunächst wie die erste. Einigermaßen konzentriert hielten wir dagegen und auch wenn wir zwei weitere Strafwürfe und einige gute Chancen vergaben, so konnten wir in der 38. Minute doch noch einmal auf 15:18 verkürzen. Was dann folgte, haben wir glücklicherweise nur ganz selten gezeigt. Wir hörten praktisch auf zu spielen, ließen vorne alles vermissen und arbeiteten nach hinten gar nicht mehr. So durfte Hand in den letzten 10 Minuten praktisch machen was sie wollten und aus noch erträglichen drei Toren Rückstand wurden schnell sechs und am Ende sogar 10 Tore Unterschied (16:26).

Natürlich sind wir als Außenseiter in dieses Spiel gegangen, dass es am Ende aber so deutlich wurde, ist schon sehr enttäuschend, zu Mal sich Hand lange Zeit nicht unbedingt als die stärkere Mannschaft präsentiert hat. Aber ihre individuellen Möglichkeiten im Rückraum sind schon besser als die Unseren und haben letztlich den Ausschlag gegeben.

Trotzdem sollten wir nun nicht die Köpfe in den Sand stecken. Glücklicherweise gibt es noch genug Spieltage, an denen wir beweisen können, dass wir so schlecht gar nicht sind. Und wer weiß, vielleicht können wir im Rückspiel ja auch eine bessere Leistung abrufen und dann wird es bestimmt nicht so leicht uns abzuschießen.

Dabei waren

Kate Maleike, Kerstin Kutter, Tanja Loeffler (4/1), Carola Kündgen, Steffi Mertens, Steffi Naaf, Johanna Klaumann (3), Melanie Kreuzberg, Verena Hendricks (7/1), Birgit Pincers, Kira Lüke (2), Maike Henrich fehlte leider genau wie Anne Brott, die uns von der Bank aber ebenso unterstützte wie Claudia Wexler und unser Physio Dirk Eisenburger.

SV Union Rösrath - TV Roetgen  31:24 (16:14)

Deutliches und verdientes 31:24 gegen den TV Roetgen!

 

Auch ohne die fehlende Birgit Pincers kamen wir, im Gegensatz zu den ersten Partien, von Anfang an ganz gut ins Spiel und gingen schnell 2:0 und 3:1 in Führung. Dann aber wurde unsere offensiv ausgerichtete Abwehr das ein oder andere Mal in arge Verlegenheit gebracht und Roetgen nutzte die entstandenen Räume gnadenlos aus. Erst als wir beim Stand von 8:11 auf eine defensivere Abwehr umstellten, änderte sich das Blatt wieder. Zwischen der 19. und 25. Minute standen wir sehr sicher und konnten uns so eine 15:11 Führung erspielen. Leider ließen wir dann wieder ein wenig nach und kamen zur Pause nicht über ein 16:14 hinaus. Man hatte zwar nicht das Gefühl, dass wir das Spiel abgeben würden, aber so richtig zufrieden musste man mit der gezeigten Leistung auch nicht unbedingt sein. So nahmen wir uns für die zweite Hälfte einiges vor und wollten vor allem in der Abwehr konzentrierter zur Sache gehen. Bis zur 54. Minute klappte das auch hervorragend. Kate Maleike steigerte sich zwischen den Pfosten ganz erheblich und in Zusammenarbeit mit einer nun sehr aufmerksamen Abwehr ließen wir bis dahin nur 5 weitere Gegentreffer zu. Nach vorne nutzen wir die vielen Ballgewinne zu schnellen Gegenstößen und erzielten damit recht einfache Tore. Diesem Tempo konnten unsere Gegner nun nicht mehr folgen. Wir bauten unsere Führung somit stetig aus und lagen nach 54 Minuten mit 10 Toren in Front. Beim Spielstand von 29:19 wurden wir dann verständlicherweise (auch wenn das dem Trainer in dem Moment nicht unbedingt gefällt…) wieder etwas unachtsamer und Roetgen konnte bis zum Ende auf  31:24 verkürzen.

Heute jemanden besonders hervor zu heben wäre nicht richtig, denn wenn man sieht, wie uneigennützig unsere Tempogegenstöße gespielt wurden, darf man getrost von einer guten Mannschaftsleistung sprechen. Daran waren heute folgende Spielerinnen beteiligt:

Kate Maleike, Kerstin Kutter, Tanja Loeffler (9/2), Caro Kündgen (3), Steffi Mertens, Steffi Naaf, Johanna Klaumann (8/1), Melanie Kreuzberg, Verena Hendricks (2), Kira Lüke (2), Maike Henrich (7) und Anne Brott als guter Geist auf der Bank.

 

DJK Westwacht Weiden - Rösrath  24:27 (10:14)

Das war ein hartes Stück Arbeit!

 

Bereits zum zweiten Mal in der noch jungen Saison mussten wir die Reise nach Würselen bei Aachen antreten. Diesmal ging es gegen die Aufsteigerinnen von WW Weiden, die ihre ersten Spiele klar für sich entscheiden konnten. Aber anders als bei unserer Niederlage in Bardenberg, präsentierten wir uns von Beginn an konzentriert und trotzten 60 Minuten allen Widrigkeiten.

Doch auch in diesem Spiel gehörten die ersten Minuten unseren Gegnerinnen. Schnell lagen wir 0:2  und 2:4 hinten und wenn Kate Maleike in dieser Phase nicht zwei (von insgesamt 12!!!) Siebenmetern hätte entschärfen können, wäre der Rückstand noch etwas größer geworden. Nach unserem Anschlusstreffer zum 4:5 tat sich lange Zeit auf beiden Seiten gar nichts mehr. Erst sieben Minuten später konnten wir durch Johanna Klaumanns Treffer zum 5:5 ausgleichen. Nach einem schönen Anspiel von Verena Hendricks erzielte Melanie Kreuzberg vom Kreis unsere erste Führung und diese konnten wir, wenn auch mühsam, bis zur Pause auf 14:10 ausbauen.

Im zweiten Abschnitt blieben wir weiter überlegen. Weiden verkürzte zwar auf 13:15, doch drei Treffer in Folge brachten uns ein 18:13 und diese 5 Tore Führung hatte bis zur 23. Minute Bestand. Nach dem 24:19 durch Tanja Loeffler leisteten wir uns dann aber zu viele Fehler in der Abwehr und Weiden war beim 24:22 plötzlich wieder dran. Dann erkämpfte sich jedoch Melanie Kreuzberg am Kreis vorbildlich den Ball und erzielte das wichtige 25:22. Der Rest war ein bisschen hektisch aber letztlich reichte es zu einem 27:24 Auswärtssieg. Wieder war es eine sehr gute Mannschaftsleistung, auch wenn wir mit Verena Hendricks und Johanna Klaumann sicherlich zwei herausragende Torschützinnen hatten.

Unsere Mannschaft in Weiden

Kate Maleike, Kerstin Kutter, Tanja Loeffler (3), Caro Kündgen (1), Steffi Mertens, Steffi Naaf, Johanna Klaumann (8), Melanie Kreuzberg (3), Verena Hendricks (11), Birgit Pincers, Kira Lüke (1), Maike Henrich und Anne Brott.

SV Union Rösrath - TV Bergneustadt  22:16  (8:10)

Am Ende war es ein verdienter Sieg gegen Bergneustadt!

 

Allerdings brauchte es recht lange, bis wir ordentlichen Handball spielten. Zunächst knüpften wir nämlich nahtlos an unsere nicht ganz so gute Leistung der Vorwoche an. Der nötige Biss fehlte, technische Fehler und verworfene Gegenstöße taten ihr übriges. So konnte sich Bergneustadt im Spiel halten und sogar eine 4:7 und 6:9 Führung heraus werfen. Mit dem siebten !! verwandelten Siebenmeter gelang ihnen der 10. Treffer und wir lagen zur Pause verdient mit 8:10 hinten.

Nach der  Pause dann ein ganz anderes Bild. Viel aggressiver und aufmerksamer machten wir den Bergneustädterinnen nun das Leben schwer. Nachdem wir 11:10 in Führung gegangen waren, konnten sie zwar noch mal ausgleichen, waren danach aber chancenlos. Wir verteidigten jetzt richtig gut und kamen dadurch zu einigen Tempogegenstößen, die nun auch verwandelt wurden. Da auch aus dem normalen Spiel heraus vieles klappte, konnten wir uns bis auf 20:13 absetzen. Am Ende stand ein klares 22:16 und der erste Saisonsieg war unter Dach und Fach.

Es war im zweiten Abschnitt eine tolle Mannschaftsleistung, an welcher folgende Spielerinnen beteiligt waren

Kate Maleike, Kerstin Kutter (1), Tanja Loeffler (3/1), Caro Kündgen (3), Steffi Mertens, Anne Brott, Johanna Klaumann (2), Melanie Kreuzberg (1), Verena Hendricks (5), Birgit Pincers, Kira Lüke (1), Steffi Naaf und Maike Henrich (6/1)

 

VfL Bardenberg - SV Union Rösrath 23:18 (11:10)

 

Das hatten wir uns natürlich ein bisschen anders vorgestellt!

 

Am ersten Spieltag mussten wir den schweren Gang nach Bardenberg antreten. Nachdem wir dort die beiden letzten Begegnungen verloren hatten, wussten wir zwar, was uns erwartete, waren aber aufgrund der guten Vorbereitung auch guter Dinge, dort bestehen zu können.

Manchmal kommt es aber anders als man denkt..

Den Beginn des Spiels verschliefen wir nämlich komplett. Unsere Deckung ließ den Bardenbergerinnen immer wieder zu viel Platz, so dass sie recht frei einwerfen konnten und im Angriff ließen wir einfach zu viele der guten Möglichkeiten aus. So war es nicht verwunderlich, dass wir schnell 1:4 hinten lagen. Daraus wurde im weiteren Verlauf sogar ein 6:11. Wir stellten nun die Abwehr um (da war ich wohl ein bisschen spät dran) und siehe da, es wurde deutlich besser. Leider wurde unsere Aufholjagd beim 10:11 durch den Pausenpfiff unterbrochen, was den Bardenbergerinnen deutlich besser zu Gute kam, als uns.

Nach der Unterbrechung hatten wir sofort Möglichkeiten in Führung zu gehen, ließen aber nach guten Balleroberungen wieder mal die daraus resultierenden Torchancen leichtfertig liegen. In der 36. Minute kam es dann knüppeldick. Kira Lüke, die bis dahin ein gutes Spiel zeigte, ging etwas zu ungestüm zur Sache und wurde dafür berechtigterweise mit einer roten Karte bestraft. So kam wieder ein Bruch in unser Spiel, was sich aber bis zum 14:16 immer noch im Rahmen hielt. Leider mussten wir dann weitere, unnötige Zeitstrafen für Tanja Loeffler und Verena Hendricks hinnehmen, was die Sache nicht leichter machen sollte. Dazu gesellten sich haarsträubende Fehlpässe und einfache Fangfehler, womit wir es unseren Gegnerinnen viel zu einfach machten. Letztlich stand ein verdientes 18:23 zu Buche.

Aber - Fünf verworfene Siebenmeter, weitere 100prozentige ausgelassen, es wäre trotz der vielen Unzulänglichkeiten möglich gewesen, dieses Spiel für uns zu entscheiden. Es hat wohl nicht sollen sein und wer weiß, wofür es am Ende gut ist.

Angesichts der erwähnten Hinausstellungen möchte ich hier ausdrücklich anführen, dass die Schiedsrichter einen wirklich guten Job gemacht haben.

 

Natürlich war die Enttäuschung nach dem Spiel bei uns allen riesengroß. Aber was bliebe uns für den Rest der Saison, wenn jetzt schon alles rund laufen würde? So wissen wir, dass es noch viel zu verbessern gibt und hoffen, dass wir bereits am kommenden Samstag, beim Heimspiel gegen Bergneustadt, ein Stückchen weiter sind.

 

Es waren dabei

Kate Maleike, Kerstin Kutter, Tanja Loeffler (8/4), Caro Kündgen, Steffi Mertens, Steffi Naaf (1), Johanna Klaumann (4/1), Melanie Kreuzberg, Verena Hendricks (2), Birgit Pincers, Kira Lüke (1), Anne Brott und Maike Henrich (2)