Spielberichte Saison 2010/11

VfL Bardenberg - Rösrath 18:17 (9:9)

 

Knappe Niederlage zum Saisonabschluss!

 

Selten hat eine Niederlage so wenig weh getan wie zuletzt in Würselen, wo wir gegen die Damen des VfL Bardenberg antreten mussten. Schon vor diesem Spiel war nämlich klar, dass wir den Klassenerhalt tatsächlich unter Dach und Fach gebracht hatten. Für unsere Gegnerinnen stand allerdings sehr viel auf dem Spiel, denn bei einer Niederlage bestand für sie noch die Gefahr in die Landesliga abzusteigen.

Über die gesamte Spielzeit hinweg war es ein relativ hektisches Unterfangen und es gelang keinem Team, mit mehr als zwei Toren in Führung zu gehen. Im ersten Abschnitt wechselte die Führung ständig und zur Pause stand es 9:9 unentschieden.

In der zweiten Hälfte war es dann zunächst Bardenberg vorbehalten wieder in Front zu gehen. Nach dem zwischenzeitlichen 13:15 konnten wir aber noch mal zurück schlagen, vier Tore in Folge erzielen und so unsererseits eine 17:15 Führung erzielen. Wir hatten nun noch einige Male die Möglichkeit, diese Führung auszubauen, scheiterten aber leider zu oft an unseren eigenen Nerven. Bardenberg kämpfte sich wieder heran und wurde dafür gerechterweise belohnt. Mit dem Treffer zum 17:18 gewannen sie am Ende nicht nur das Spiel, sondern feierten damit genauso den Klassenerhalt wie wir.

Natürlich ist es sehr Schade, dass wir uns nicht mit einem Sieg aus der Saison verabschieden konnten, letztlich aber haben wir unser größtes Ziel, nämlich den Nichtabstieg, mehr oder weniger sicher erreicht. Mit den am Ende erreichten 22 Punkten können wir mehr als zufrieden sein. Und das es trotz dieser Punktzahl noch mal sehr eng wurde mit dem Abstieg, lag wohl an der unglaublichen und so nicht für möglich gehaltenen Ausgeglichenheit in dieser Klasse.

Während Anne Brott leider nicht mit nach Bardenberg reisen konnte, unterstützten uns Kerstin Kutter (noch gesperrt) und Verena Hendricks (verletzt) von der Tribüne aus.

Auf dem Spielfeld erledigten das

Kathleen Maleike, Tanja Loeffler (10/3), Steffi Fahrun, Carola Kündgen, Steffi Mertens, Melanie Kreuzberg, Birgit Pincers (2), Kira Lüke (5), Steffi Naaf, Sabrina Schmidt und Simone Schwalbach.

An dieser Stelle gilt mein Dank aber auch ausdrücklich unserem Co, Matthias Schmitz, der manchmal ganz schön viel aushalten musste und von daher nicht immer zu beneiden war.

Nicht zu vergessen auch unser Physio Dirk Eisenburger, der sich durch seine fachliche Kompetenz wunderbar eingebracht hat und so eine großartige Hilfe war.

Natürlich auch Danke an diejenigen die uns am Zeitnehmertisch unterstützt haben, allen voran Frank Unterbusch, der zu einer festen Einrichtung wurde.

Und auch unserem Publikum gebührt ein riesiges Dankeschön. Die wunderbare Stimmung in unserer Halle, gerade bei den letzten und so wichtigen Heimspielen, hat enorm dazu beigetragen, dass wir auch die nächste Saison in der Verbandsliga verbringen dürfen.

 

Rösrath - TV Oberbantenberg  23:19 (10:10)

 

Im letzten Heimspiel nochmal Klasse gezeigt

 

Trotz der vielen Ausfälle zeigten unsere Damen gegen den TV Oberbantenberg vor allem in der zweiten Hälfte eine sehr ansprechende Leistung. Birgit Pincers meldete sich glücklicherweise zumindest für den Notfall zurück, so dass wir immerhin zwei Auswechselspieler auf der Bank hatten. Von Beginn an war es ein ganz anderes Auftreten als letzte Woche in Godesberg. Wir hatten zwar viele technische Fehler in unserem Spiel, ließen dafür aber hinten sehr wenig anbrennen. So konnten wir zwischenzeitlich mit 6:4 und 7:5 in Führung gehen, mussten dann aber drei Tore in Folge nehmen und damit war Oberbantenberg wieder vorn. Zur Pause stand es 10:10 und wir wussten, dass wir eine echte Chance hatten. Allerdings blieb es bis zum 13:13 ein zähes Ringen. Dann aber wurden wir in der Abwehr noch sicherer und vorne spielten wir nun Handball. Über 16:13 und 17:14 konnten wir uns deutlich auf 21:15 absetzen. Die deutlichste Führung hatten wir beim 23:16 erreicht und jetzt war jedem klar, dass wir dieses so wichtige Match für uns entschieden hatten. Damit fiel dann deutlich die Spannung ab und gleichzeitig ließen verständlicherweise die Kräfte nach. Völlig erschöpft gaben wir noch ein paar Bälle ab, kamen dann nicht mehr hinterher und Oberbantenberg erhielt so die Gelegenheit noch ein bisschen Ergebniskosmetik zu betreiben. Am Ende konnten wir einen hochverdienten 23:19 Erfolg feiern. Sollte Königsdorf heute nicht über ein Unentschieden gegen Roetgen hinauskommen, müsste das eigentlich die Rettung gewesen sein. Der Hammer ist jedoch, dass wir nur vier Punkte hinter den wahrscheinlichen Aufsteigern 1. FC Köln und Frechen liegen, denen wir auch von hier aus unseren Glückwunsch aussprechen wollen.

Gestern Abend kämpften vorbildlich

Kathleen Maleike, Tanja Loeffler (10/3), Caro Kündgen (2), Steffi Mertens (3), Anne Brott, Melanie Kreuzberg (1), Birgit Pincers (1), Kira Lüke (4), Steffi Naaf (2) und Simone Schwalbach

Einen besonderen Dank auch an unsere Zuschauer, die uns so lautstark unterstützt haben.

Godesberger TV - Rösrath 14:14 (8:6)

 

Enttäuschender, fast schon peinlicher Auftritt beim Tabellenletzten!

 

Alles andere als rosig waren die Vorraussetzungen für unser Spiel in Bonn. Als wären wir mit der Verletzung von Verena Hendricks nicht schon genug gestraft, zog sich Birgit Pincers im letzten Training einen Bänderriss zu und konnte daher ebenfalls nicht mitwirken. Aber auch ohne diese beiden, für unser Spiel so immens wichtigen Spielerinnen, wollten wir in Bonn alles dafür tun, beide Punkte mit nach Hause zu nehmen. Und sooo schlecht lief es anfangs gar nicht. Bis zur 14. Minute konnten wir zwar nur magere vier Tore erzielen, ließen aber auch nur ein Gegentor zu. Bis zu diesem 4:1 hatten wir das Spiel absolut im Griff, dann aber ging bei uns gar nichts mehr. In der 24. Minute lagen wir 4:7 hinten. Tanja Loeffler verkürzte durch zwei Treffer auf 6:7, ehe ein verwandelter Siebenmeter für die 6:8 Pausenführung der Godesbergerinnen sorgte. Auch im zweiten Abschnitt blieb es ein sehr schlechtes und torarmes Spiel. Wir lagen meistens mit zwei hinten, beim 10:13 in der 51. Minute sogar mit drei Toren. Sabrina Schmidt und Tanja Loeffler mit ihren Treffern neun und zehn schafften sieben Minuten vor dem Ende aber tatsächlich den Ausgleich. In der letzten Minute war es dann Kerstin Kutter, die mit einem Tempogegenstoß die 14:13 Führung erzielen konnte. Mit einem weiteren Tempogegenstoß hatten wir sogar die Chance zu erhöhen, scheiterten aber an der über 60 Minuten sehr gut haltenden Torhüterin. Leider waren wir danach nicht in der Lage, das Spiel der Godesbergerinnen frühzeitig zu unterbrechen. So kam eine gegnerische Spielerin in eine recht gute Position und konnte nur noch durch ein Foul am Torwurf gehindert werden. Der fällige Siebenmeter wurde verwandelt und so stand am Ende nur ein Unentschieden zu Buche. Zu allem Überfluss bewerteten die guten Schiedsrichter das begangene Foul aufgrund der fortgeschrittenen Spielzeit als unsportlich und zückten die Rote Karte gegen Kerstin Kutter, die damit wohl gesperrt werden dürfte. Insgesamt gesehen war dieses Spiel einer unserer schwächsten Auftritte überhaupt und mit dieser Leistung werden wir den Abstieg wohl nicht aus eigener Kraft verhindern können. Bleibt also nur zu hoffen, dass es nächste Woche wieder ein bisschen besser läuft, auch wenn unsere Personaldecke immer dünner wird.

Dabei waren:

Kathleen Maleike, Kerstin Kutter (2), Tanja Loeffler (10/3), Carola Kündgen (1), Steffi Mertens, Anne Brott, Melanie Kreuzberg, Kira Lüke, Steffi Naaf, Sabrina Schmidt (1) und Simone Schwalbach

Rösrath - TV Bergneustadt  20:19 (8:12)

 

Wer zuletzt lacht, lacht am besten!

 

Das durften wir gestern für uns in Anspruch nehmen, denn lange sah es so aus, als müssten wir uns für unsere wahrlich nicht gute Leistung am Ende vom Gegner auslachen lassen. Aber dann kam doch alles ganz anders.

Eine Hiobsbotschaft hatte uns bereits unter der Woche erreicht, denn da bewahrheitete sich die Befürchtung, dass Verena Hendricks schlimmer verletzt sein könnte. Leider, leider hat sie sich im Training einen Mittelhandbruch zugezogen und wird uns daher im Abstiegskampf nur noch von der Tribüne aus unterstützen können. Ein Umstand, der unseren Damen doch sehr zu schaffen machte. Zwar mühten sich alle, aber irgendwie kamen wir nicht so richtig in die Gänge. Von Beginn an lagen wir zurück. Das 1:3 konnten wir noch mal ausgleichen aber durch viele technische Fehler ermöglichten wir Bergneustadt zur Pause eine 4 Tore Führung. Mit einem 8:12 gingen wir hängenden Kopfes in die Kabine und zu diesem Zeitpunkt musste man nicht unbedingt auf eine Wende setzen. Zu Beginn der zweiten Hälfte wurde das leider bestätigt. Schnell kassierten wir das 8:13 und alles deutete auf eine klare Niederlage hin. Doch nun kam es zu einem ersten Aufbäumen unserer Damen und sie verkürzten auf 11:13. Bergneustadt schlug zurück und konnte den Vorsprung wieder auf 5 Tore, zum 16:11 ausbauen. Wir stellten nun die Deckung um (vielen Dank an Caro Kündgens Vater) und damit waren wir wider Erwarten doch noch im Spiel. Bergneustadt fand nun kaum noch Möglichkeiten unsere Abwehr zu bezwingen und machte den Fehler, den Vorsprung nur verwalten zu wollen. Lange Zeit klappte das auch ganz gut. Aber glücklicherweise nicht bis zum Ende. Getragen von einem tollen und lautstarken Publikum und einem nun unbändigen Kampfgeist waren wir zwei Minuten vor Schluss auf 18:19 dran. In der letzten Minute schaffte Kira Lüke den Treffer zum 19:19 und zu diesem Zeitpunkt wären wir mit einem Punkt schon mehr als zufrieden gewesen. Doch noch einmal konnten wir den Ball erobern und Tanja Loeffler erzielte per Gegenstoß den nicht mehr für möglich gehaltenen Siegtreffer zum 20:19. Es war unsere erste Führung in dem Spiel.

Neben Tanja wusste gestern auch Caro Kündgen zu überzeugen und in der zweiten Halbzeit war es einfach eine famose Mannschaftsleistung die zu diesem Erfolg führte.

Danke an

Kate Maleike, Kerstin Kutter, Tanja Loeffler (9/2), Caro Kündgen (4), Steffi Mertens, Anne Brott, Melanie Kreuzberg (1), Birgit Pincers (1), Kira Lüke (4), Steffi Naaf, Sabrina Schmidt (1) und Simone Schwalbach

SSV Nümbrecht - Rösrath  17:14 (9:7)

Unnötige Niederlage in Nümbrecht

 

Leider kehrten wir mit leeren Händen aus Nümbrecht zurück und das Schlimme ist, eine Niederlage war nicht mal nötig. Unglücklicherweise ließen wir uns aber von Anfang an den Schneid abkaufen und waren daher viel zu sehr mit unseren Gegnerinnen und den diesmal wirklich schlechten Schiedsrichtern beschäftigt. Wir eroberten uns zwar wieder viele Bälle, waren aber im Anschluss nicht in der Lage, diese technisch sauber und erfolgreich unterzubringen. Gezählte zehn Pfosten-/Lattentreffer, zwei verworfene Siebenmeter und weitere leichtfertig vergebene Würfe ließen uns auf lediglich 14 Treffer in den 60 Minuten kommen. Da half es dann auch nicht, dass wir nur 17 Treffer zuließen. Trotzdem möchte ich meinen Damen keinen Vorwurf machen, denn gestern war es wirklich sehr, sehr schwer die Contenance zu bewahren. Damit möchte ich das Thema Nümbrecht auch abhaken. Uns stehen noch vier schwere Spiele bevor, von denen wir noch mindestens zwei gewinnen müssen, um die Klasse zu halten. Sollten wir unsere Chancen in diesen Spielen besser nutzen können, besteht aber kein Anlass zur Sorge.

In Nümbrecht waren dabei: Kathleen Maleike, Simone Schwalbach, Kerstin Kutter, Tanja Loeffler (6), Caro Kündgen (2), Steffi Mertens, Anne Brott, Melanie Kreuzberg (1), Verena Hendricks (1), Birgit Pincers (2), Kira Lüke, Stefanie Naaf (1) und Sabrina Schmidt (1)

Rösrath - TV Roetgen  22:18 (10:10)

 

Endlich mal wieder ein Erfolgserlebnis!

 

Voller Motivation und mit dem unbedingten Willen unsere Negativserie zu beenden, ging es am Samstagabend gegen den TV Roetgen. Von Beginn zeigten unsere Damen wer Frau im Haus ist. Durch einen verwandelten Siebenmeter von Tanja Loeffler gingen wir 1:0 in Führung und gerieten danach nicht einmal in Rückstand. Leider versäumten wir es aber zunächst aus den vielen Ballgewinnen (man könnte auch sagen Ballverlusten der Roetgenerinnen) Kapital zu schlagen. Zu oft warfen wir die Bälle einfach weg und nutzten unsere Chancen nicht konsequent genug. Daher war nie mehr als eine Zweitoreführung drin (8:6/9:7/10:8). Unmittelbar vor der Halbzeit konnte Roetgen sogar wieder ausgleichen und es ging mit einem 10:10 in die Kabine. Nach der Pause stellten wir die Deckung um und zogen unseren Gegnerinnen damit den Zahn. Vier Tore in Folge brachten uns 14:10 in Front. Roetgen verkürzte noch mal auf 14:12 und 15:13. Dann aber zogen wir auf 19:13 davon und mit Tanja Loefflers 13ten Treffer zum 20:14 war die Sache eigentlich durch. Sicher waren wir uns aber erst nach dem Schlusspfiff und im nun folgenden Jubel über das 22:18 war bei allen die Riesenerleichterung darüber zu spüren, endlich mal wieder gewonnen zu haben. Es geht also doch noch und vielleicht gibt uns dieser Sieg nun die nötige Sicherheit, die wir in den folgenden Spielen unbedingt benötigen. Aus einer starken Mannschaft ragte auch gegen Roetgen wieder Tanja Loeffler heraus, deren kämpferische Einstellung sich auf alle anderen positiv auswirkte.

Beteiligt waren Kathleen Maleike, Kerstin Kutter, Tanja Loeffler (13/3), Carola Kündgen, Steffi Mertens (1), Anne Brott, Melanie Kreuzberg, Verena Hendricks (3), Birgit Pincers (1), Kira Lüke (2), Steffi Naaf (2), Sabrina  Schmidt (1) und Simone Schwalbach

 

 

Weidener TV - Rösrath 21:19 (6:14)

 

Eine erste Halbzeit zum Abgewöhnen, eine zweite vom Allerfeinsten!

 

Leider reichte es am Ende aber wieder nicht. Ohne Melanie Kreuzberg aber voller Tatendrang und mit einem guten Gefühl fuhren wir nach Weiden.  Unsere Gegnerinnen lagen nur zwei Zähler vor uns und so hätten wir mit einem Sieg mit ihnen gleichziehen können. Die gute Einstellung unserer Mannschaft hielt aber nur bis zur 15. Minute. Bis dahin hielten wir noch ganz gut dagegen. Dann aber brachen sämtliche Dämme. Wir gaben uns förmlich auf, es wurde nicht mehr zurück gelaufen, die Schuld immer bei anderen gesucht, es war einfach zum Heulen. Zur Pause lagen wir scheinbar aussichtslos 6:14 hinten.

In der Kabine wurde jedem klar, dass wir uns so nicht weiter verkaufen konnten. Wir stellten mit Beginn der zweiten Hälfte die Abwehr um, gingen viel offensiver und endlich auch aggressiver zu Werke. Und angeführt von einer bemerkenswerten Tanja Loeffler holten wir Tor um Tor auf. Plötzlich war da wieder der Biss, der Willen, all das, was uns in der Hinrunde so stark gemacht hatte. Und tatsächlich hätten wir das Unmögliche fast möglich gemacht. Unmittelbar nach der Pause gerieten wir noch mit 8:17 in Rückstand, doch dann holten wir Tor um Tor auf und beim 17:18 waren wir endlich dran. Leider traf Weiden dann selbst auch noch zweimal und zog wieder auf drei davon. Wir hatten jetzt noch ein bisschen Pech im Abschluss und mussten uns am Ende dem neuen Tabellenführer mit 19:21 geschlagen geben. Die zweite Halbzeit zeigte aber deutlich, dass Leben in der Mannschaft steckt und wir uns noch lange nicht aufgegeben haben. Aber wie schon gesagt, gestern wuchs Tanja Loeffler über sich hinaus und erzielte 11 ihrer insgesamt 14 Treffer im zweiten Abschnitt. Es ist wirklich Schade, dass diese Leistung nicht mit Punkten belohnt wurde.

In zwei Wochen geht es gegen Röttgen schon um alles und ich bin mir sicher, dass wir als Mannschaft alle begriffen haben, worum es geht und wir zwei wichtige Punkte in Rösrath behalten werden.

Gestern waren dabei:

Kathleen Maleike, Kerstin Kutter, Tanja Loeffler (14/4), Carola Kündgen, Steffi Mertens (1), Anne Brott, Verena Hendricks (2), Birgit Pincers, Kira Lüke, Steffi Naaf (1), Sabrina Schmidt (1) und erstmals Simone Schwalbach, die ab sofort als zweiteTorhüterin bei uns auflaufen wird.

Rösrath - TuS Königsdorf  14:21 (8:8)

 

Vom Anfang bis zum Ende war der Wurm drin!

 

Wir hatten uns viel vorgenommen für dieses Spiel, waren aber leider nicht in der Lage das in die Tat umzusetzen. Dabei konnten wir glücklicherweise komplett, wenn auch geschwächt, auflaufen.

Zu Beginn lief es noch einigermaßen, obwohl wir auch da schon wieder erhebliche Schwierigkeiten hatten, eine normale Angriffsleistung abzurufen. Da steckt im Moment so dermaßen der Wurm drin, dass es sehr schwer werden wird, das wieder in den Griff zu bekommen. Bis zur Pause hatten wir aus einem 5:8 wenigstens noch ein 8:8 machen können und waren da noch guter Dinge für die zweite Hälfte. Doch schnell lagen wir 8:11 und 10:13 hinten. Jetzt hatten wir noch Chancen wieder heran zu kommen, nutzten diese aber wieder nicht und kassierten in der Folge jeweils schnelle Gegentore. So wurde der Rückstand immer deutlicher und unsere Gegenwehr immer weniger. Am Ende hatten wir auch das Rückspiel gegen Königsdorf mit 14:21 sehr deutlich verloren.

Langsam aber sicher schleicht sich bei uns allen eine Unsicherheit ein, die absolut nicht nötig ist. Wir können im Moment einfach unsere Stärken nicht ausspielen und so nicht mal annäherungsweise an unsere guten Spiele der Hinrunde anknüpfen. Auch wenn die gestrige Leistung nicht unbedingt Mut machen konnte, so werden wir trotz allem den Kopf nicht in den Sand stecken und gemeinsam versuchen, die Situation wieder in den Griff zu bekommen.

Gestern waren dabei:

Kate Maleike, Kerstin Kutter (2), Tanja Loeffler (5/3), Caro Kündgen, Steffi Mertens, Anne Brott, Melanie Kreuzberg, Verena Hendricks (3), Birgit Pincers (1), Kira Lüke (3), Steffi Naaf und Sabrina Schmidt

 

 

 

HSV Frechen - Rösrath 19:17 (10:7)

Negativserie leider weiter ausgebaut!

 

Wir hatten uns viel vorgenommen für das schwere Spiel in Frechen und es fing auch ganz gut an. Jede wusste, was die Stunde geschlagen hat und legte sich entsprechend in’s Zeug. Leider gerieten die ernsthaften Bemühungen aber schon sehr früh in’s Stocken. Noch in der Anfangsphase prallten Kira Lüke und Verena Hendricks so unglücklich mit den Köpfen zusammen, dass Verena die nächsten 20 Minuten auf der Bank Platz nehmen musste. In der Folge brach unser Spiel vollends auseinander und ohne große Gegenwehr konnte sich Frechen auf 2:8 absetzen. Erst als Verena in der 22. Minute (jetzt mit einer dicken Beule über dem rechten Auge) wieder in’s Spielgeschehen eingreifen konnte, wurde auch unser Spiel wieder ein bisschen besser. Hinten brannte nicht mehr viel an und so konnten wir uns zunächst auf 6:8 herankämpfen. Mit dem ersten Saisontreffer von Carola Kündgen wurde es zur Pause immerhin noch ein erträgliches 7:10.

Nach der Unterbrechung ging es mit einer wirklich guten Einstellung weiter und in der 36. Minute konnten wir durch Verena Hendricks’ dritten Treffer in  Folge erstmals ausgleichen. Leider wurde aus dem 11:11 dann schnell ein 11:13. Doch nun folgte unsere beste Phase des Spiels. Mit wirklich schön heraus gespielten Toren konnten wir nicht nur erneut ausgleichen, sondern bis zur 50. Minute gar 15:13 und 16:14 in Führung gehen. Allerdings machte sich danach der Kräfteverschleiß deutlich bemerkbar. Zudem erhielt Frechen nun noch drei Siebenmeter zugesprochen, verwandelte diese sicher und machte aus dem Rückstand eine 16:18 Führung. Zwar konnten wir noch mal auf 17:18 verkürzen, mussten uns aber letztlich 17:19 geschlagen geben.

Tja, wären diese enttäuschenden 20 Minuten der ersten Hälfte nicht gewesen, es wäre wohl anders ausgegangen.. Aber auch der Umstand, dass wir die Zeitstrafenstatistik (warum auch immer, war auf jeden Fall merkwürdig) mit 7:3 für uns entschieden haben, hat nicht ganz unerheblich zu der Niederlage beigetragen.

Nun wird es natürlich Zeit, mal wieder ein Spiel zu gewinnen, was aufgrund der gezeigten Leistung nicht unmöglich ist. Allerdings wird die Luft langsam immer dünner und da das für fast alle Teams in dieser Klasse gilt, werden sich natürlich auch alle mit Händen und Füssen gegen Punktverluste wehren.

In Frechen waren dabei:

Kathleen Maleike, Kerstin Kutter (1), Tanja Loeffler (3/2), Carola Kündgen (1), Steffi Mertens, Anne Brott, Melanie Kreuzberg (1), Verena Hendricks (5/2), Birgit Pincers (3), Kira Lüke (3/1), Steffi Naaf und Sabrina Schmidt

 

 

Rösrath - 1. FC Köln II  20:26 (8:13)

 

Frauen des 1. FC Köln waren eine Nummer zu groß für uns

 

Zunächst sah es gar nicht so schlecht aus. Wir konnten zu Beginn noch einigermaßen mithalten, hatten aber nach dem 3:3 wieder mal einige Schwächen im Abschluss zu verbuchen, so dass unsere Gegnerinnen auf 7:3 davon ziehen konnten. Bis zur 15. Minute hatten wir uns auf 6:7 heran gekämpft und verfielen dann leider wieder in das alte Schema. Vorne lief nicht viel zusammen und so kamen die guten Kölnerinnen immer wieder durch schnelle Gegenstöße zu einfachen Toren. Zur Pause stand es entsprechend 8:13.

Im zweiten Abschnitt lief es etwas besser, aber die Hypothek aus der ersten Halbzeit war dann doch zu hoch. Zwar keimte beim 16:20 noch mal so etwas wie Hoffnung auf, aber die Damen des FC ließen nichts mehr anbrennen und kamen immer wieder durch ihr Tempospiel zum Erfolg. Am Ende war es ein verdienter 26:20 Erfolg unserer Gäste.

Jetzt sind wir natürlich da, wo wir eigentlich nicht mehr hin wollten, nämlich nur 6 Punkte vom Vorletzten entfernt. Allerdings wussten wir ja, was uns in der Liga erwartet. Wir müssen unsere Punkte auch nicht gegen Mannschaften wie den 1. FC Köln oder Bardenberg machen. An guten Tagen kann man die sicher auch mal schlagen, aber prinzipiell sind die uns doch um einiges voraus. Jetzt müssen wir jedoch gegen die etwas schwächeren Teams wieder zu alter Stärke finden, sonst wird es tatsächlich noch mal ganz eng mit dem Klassenerhalt.

Ich bin aber der festen Überzeugung, dass sich unsere Mannschaft ganz allein wieder aus diesem kleinen Tief rausziehen kann und wir auch noch ein paar Pünktchen holen werden.

Gestern waren dabei: 

Kathleen Maleike, Kerstin Kutter, Tanja Loeffler (3), Caro Kündgen, Steffi Mertens (1), Anne Brott, Melanie Kreuzberg, Verena Hendricks (6), Birgit Pincers (3), Kira Lüke (5/1), Steffi Naaf (2) und Sabrina Schmidt. 

HSV Bocklemünd - Rösrath  17:15 (10:6)

 

Enttäuschendes Spiel in Bocklemünd

 

Am vergangenen Sonntag wurde es ganz deutlich. Um in dieser Klasse bestehen zu können, müssen wir jedes Wochenende bis an unsere Leistungsgrenze gehen. Schaffen wir das nicht, verlieren wir auch Spiele gegen eher schwächere Mannschaften. Das man nicht immer am oberen Level spielen kann, ist absolut verständlich, trotzdem ärgert uns die Niederlage natürlich sehr. Mit einem Sieg hätten wir nicht nur zwei weitere Punkte zwischen uns und das Ende der Tabelle gebracht, sondern gleichzeitig wieder die Spitze erobert.

Einen Wermutstropfen gab es schon vor Spielbeginn zu schlucken. Ohne Angabe von Gründen ließ uns Viktoria Karaschewski zwei Stunden vor Spielbeginn per SMS wissen, dass sie nicht erscheinen werde. Der Mannschaft gegenüber eine absolute Frechheit.

Leider fehlte auch Sabrina Schmidt, diese allerdings berufsbedingt und so waren die Vorzeichen nicht unbedingt rosig. Nichtsdestotrotz wollten wir zwei Punkte mit nach Hause nehmen. Allerdings stand uns ein Gegner gegenüber, der alles daran setzte, weitere Punkte gegen den drohenden Abstieg zu sammeln. Es wurde kein gutes Spiel, viel zu zerfahren und mit vielen technischen Fehlern auf beiden Seiten, machte das Zuschauen nicht unbedingt Freude. Zur Halbzeit lagen wir 6:10 hinten und wollten in der zweiten Hälfte einiges besser machen. Das gelang jedoch nur bedingt. Unsere offene Deckung stand zwar gut und wir fingen auch einige Bälle ab, letztlich schafften wir es aber nicht, unsere Chancen zu nutzen. Bocklemünd allerdings auch nicht und so blieb es ein torarmes und schlechtes Spiel. Beim 11:12 waren wir noch mal dran, waren aber nicht in der Lage den Ausgleich zu erzielen. Bocklemünd ging immer wieder mit zwei in Front und so stand es am Ende verdient 15:17. Die zweite Halbzeit gewonnen zu haben war nur ein schwacher Trost und konnte die sehr große Enttäuschung über die dritte Niederlage in Folge natürlich nicht mindern.

Dabei waren:

Kathleen Maleike, Kerstin Kutter, Tanja Loeffler (4/1), Carola Kündgen, Steffi Mertens (2), Anne Brott, Melanie Kreuzberg, Verena Hendricks (6/1), Birgit Pincers,  Kira Lüke (3) und Steffi Naaf

 

Rösrath - VfL Bardenberg 19:20 (7:8)

Unglückliche Niederlage im Spiel gegen die Torhüterin des Tabellenführers!

Eins vorab, in dem Spiel hat nicht die bessere, sondern die glücklichere Mannschaft gewonnen. Aber hätte, wäre, wenn und überhaupt…! All das zählt gar nichts und trotzdem hat es uns letztlich das Genick gebrochen.

Nur eine überragende Torhüterin hielt unsere Gäste aus Bardenberg in den ersten 30 Minuten im Spiel. Tolle Paraden und natürlich auch unsere eigene Schwäche im Torabschluss sorgten dafür, dass der Spitzenreiter nicht mit einem hohen Rückstand in die Pause gehen musste.

Bardenberg brachte im Angriff nicht viel zu Stande und biss sich an unserer sehr starken Deckung die Zähne aus. Im Gegensatz zu uns, nutzten sie ihre Chancen jedoch etwas konsequenter, kamen aber trotzdem nur auf 8 Tore. Leider, leider war das bei uns nicht so. Gegen eine doch schwächere Mannschaft als erwartet, hatten wir Chancen um zwei Spiele gewinnen zu können (wenigstens anderthalb), scheiterten aber immer wieder an der wirklich prima Torhüterin. Allein die fünf verworfenen Siebenmeter sprechen eine deutliche Sprache. Tja, so lagen wir zur Halbzeit trotz der wesentlich besseren Spielanlage mit 7:8 zurück.

Im zweiten Abschnitt wollten wir es unserer Gegnerin zwischen den Pfosten natürlich nicht so einfach machen und im Abschluss konzentrierter zu Werke gehen. Das klappte eigentlich auch ganz gut. Bardenberg führte zwar zwischenzeitlich mit 8:10 und 10:12, doch konnten wir diese Führungen jeweils ausgleichen In der 42. Minute hatten wir es dann endlich geschafft und lagen erstmals selber in Front. Dem 14:13 folgte schnell das 15:13 und es sah beinahe so aus, als hätten wir das Blatt wenden können. Schade, dass wir es nun versäumten, den Abstand zu vergrößern. Zu allem Überfluss wurde jetzt auch die gegnerische Aufbauspielerin stärker und nutzte ihre teilweise zu großen Freiräume clever aus. So blieb es bis kurz vor Schluss eine sehr spannende Angelegenheit, wobei wir 2 ½ Minuten vor dem Ende noch mit 19:18 in Führung lagen. Dann aber waren wir etwas zu ungestüm und ermöglichten den Bardenbergerinnen so die Treffer zum 19:20. Die verbleibenden 30 Sekunden reichten unglücklicherweise nicht mehr, um den mehr als verdienten Ausgleich erzielen zu können.

Unser Glückwunsch geht natürlich nach Bardenberg, obwohl…, ja, obwohl man sich die ein oder andere nicht ganz so faire Geste nach dem Spiel durchaus hätte schenken können. Aber wenn man weiß, das man nur mit viel, viel Glück…, ach was soll’s, genießt es.

Ein richtig gutes Spiel zeigten auf unserer Seite Kathleen Maleike, Kerstin Kutter, Tanja Loeffler (7), Caro Kündgen, Steffi Mertens, Anne Brott, Viktoria Karaschewski, Melanie Kreuzberg (1), Verena Hendricks (4/1), Steffi Naaf, Birgit Pincers (2), Kira Lüke (4/1) und Sabrina Schmidt (1)


 

TV Oberbantenberg - Rösrath 18:16 (12:8)

Zum Jahresabschluss doch noch eine Niederlage!

Leider kamen wir in Oberbantenberg so gar nicht in die Gänge. Im Angriff agierten wir unheimlich träge und ohne den richtigen Zug zum Tor. Da war es nicht verwunderlich, dass wir in Halbzeit eins lediglich auf 8 Treffer kamen. Trotz dieser eher schlechten Leistung hielten wir das Ergebnis bis zum 4:5 noch im erträglichen Rahmen. Dann aber konnten sich unsere Gegnerinnen absetzen und bis zum Pausenpfiff ein 12:8 heraus werfen. Das war schon ein bisschen ärgerlich, zumal Oberbantenberg auch nicht besonders stark war und eher von unseren Schwächen profitierte.

 

Eigentlich wollten wir das mit Beginn der zweiten Hälfte ändern und sofort mit wesentlich mehr Druck zur Sache gehen. Doch noch immer war der Wurm drin. Da wir auch hinten einige Schwächen offenbarten, lagen wir zwischenzeitlich sogar mit 6 Treffern hinten und erst nach dem 10:16 lief unser Spiel ganz gemächlich ein bisschen besser. Anscheinend waren wir nun endlich angekommen und kämpften uns ganz langsam in das Spiel. Leider waren zu diesem Zeitpunkt nur noch 15 Minuten zu spielen und da auch jetzt noch nicht alles rund lief, war die Zeit einfach zu kurz. Letztlich konnten wir noch zum 16:18 Endstand verkürzen, doch die 45 Minuten Warmspielen waren einfach nicht mehr aufzuholen. Schade, denn da wäre wesentlich mehr drin gewesen.

 

Aber was soll es. Wir bleiben über Weihnachten auf einem hervorragenden zweiten Platz und es sei noch mal wiederholt, das ist eine echte Spitzenleistung. Von daher war es zwar eine unnötige Niederlage, tat der Stimmung bei unserer anschließenden Weihnachtsfeier aber keinen Abbruch.

Gestern waren dabei:

Kathleen Maleike, Kerstin Kutter, Tanja Loeffler (7/2), Caro Kündgen, Steffi Mertens, Anne Brott, Melanie Kreuzberg, Verena Hendricks (4), Kira Lüke (1), Steffi Naaf (3), Birgit Pincers und Sabrina Schmidt (1). Viktoria Karaschewski fehlte krankheitsbedingt.


 

Rösrath - Godesberger TV 19:15 (10:7)

Am Ende fragt keiner mehr nach dem Wie…

…denn am Ende zählen nur die Punkte und von denen haben wir zwei weitere auf unserem Konto verbuchen können.

 

Gegen die Damen des Godesberger TV lief es von Beginn an nicht so richtig rund. Wir warfen einige Fahrkarten und daher blieb es auch bis zum 6:6 ein zähes Ringen, in welchem sich keine Mannschaft absetzen konnte. Dann aber gingen wir um einiges konzentrierter zu Werke und nutzten unsere gut heraus gespielten Chancen besser. So setzten wir uns auf 10:6 ab und mit dem 10:7 zur Halbzeit konnten wir einigermaßen beruhigt die zweite Hälfte angehen.

 

Offensichtlich waren wir ein bisschen zu ruhig, denn in der ersten Viertelstunde lief im Angriff recht wenig zusammen. Nach dem 11:8 durch Steffi Naaf brauchten wir ganze 10 Minuten, bis wir unseren nächsten Treffer erzielen konnten. Leider hatte Godesberg bis dahin schon fünf mal getroffen und so lagen wir plötzlich völlig unnötig mit 11:12 im Hintertreffen. Zum Glück behielt  Kira Lüke in dieser Phase die Nerven, denn unsere Treffer zum 12:12 und 13:13 erzielte sie sicher von der Siebenmetermarke.

 

Der dreizehnte Treffer war wohl in irgendeiner Form mit einem Wecker verbunden, denn jetzt waren unsere Damen wieder hellwach. Hinten wurde endlich wieder zugepackt und auch im Angriff wurde viel energischer der Weg zum Tor gesucht. Weitere fünf Treffer in Folge brachten uns mit 18:13 nach vorne und damit war das Spiel natürlich entschieden. Es endete schließlich 19:15, was uns die Punkte 14 und 15 bescherte. Apropos bescheren, damit steht fest, dass wir das nächste Jahr mindestens von Platz zwei aus in Angriff nehmen dürfen, ein Wahnsinn. Ein Riesenkompliment an eine tolle Mannschaft, die sich diesen Tabellenplatz  mehr als verdient hat.

Heute musste lediglich Anne Brott passen, ansonsten waren folgende Spielerinnen dabei:

Kathleen Maleike, Kerstin Kutter, Tanja Loeffler (7/1), Caro Kündgen, Steffi Mertens, Viktoria  Karaschewski, Melanie Kreuzberg (1), Verena Hendricks ( 5), Birgit Pincers, Kira Lüke (4/2), Steffi Naaf (1) und Sabrina Schmidt (1)


 

TV Bergneustadt - Rösrath 16:19 (9:9)

Auch im Oberbergischen weiter in der Erfolgsspur!

Im verschneiten Bergneustadt konnten wir nahtlos an die guten Leistungen der letzten Wochen anknüpfen. Birgit Pincers und Kerstin Kutter konnten glücklicherweise wieder mitwirken und auch Viktoria Karaschewski war aus ihrem Kurzurlaub zurück, so dass wir unsere Reise nach Bergneustadt komplett antreten durften.

Zunächst entwickelte sich ein hart umkämpftes Match, in welchem sich keine Mannschaft so recht absetzen konnte. Beim 8:6 hatten wir uns erstmals eine zwei Tore Führung erworfen, die aber postwendend wieder zu Nichte gemacht wurde. Mit dem 9:9 zur Pause waren unsere Damen überhaupt nicht zufrieden, was ihrem Mienenspiel deutlich anzusehen war. Daran wollten wir natürlich einiges ändern und daran änderten wir auch einiges. Es folgten 15 Minuten vom Feinsten. Über eine sehr gute Abwehrleistung kamen wir immer besser ins Spiel und konnten uns auf 15:10 absetzen. Wie immer in den letzten Begegnungen machten wir uns dann das Leben wieder unnötig schwer und ließen Bergneustadt noch einmal auf 16:14 verkürzen. Nachdem aber Tanja Löffler und Verena Hendricks wieder auf 18:14 erhöht hatten, war das Spiel endgültig entschieden. Am Ende stand es 19:16. Dieser sechste Saisonsieg ist das Resultat einer wirklich guten Mannschaftsleistung und zeigt, dass wir nicht ganz zu Unrecht auf dem zweiten Tabellenplatz stehen.

 

Für diesen Riesenspaß zeigten sich verantwortlich:

Kathleen Maleike, Kerstin Kutter, Tanja Loeffler (9/1), Caro Kündgen, Steffi Mertens (1), Anne Brott, Viktoria Karaschewski (1), Melanie Kreuzberg (1), Verena Hendricks (5/1), Birgit Pincers (2), Kira Lüke, Steffi Naaf und Sabrina Schmidt


 

Rösrath - SSV Nümbrecht 25:24 (10:13)

Starke zweite Halbzeit macht die Sache langsam unheimlich!

Unglaublich, aber wahr. Auch gegen die Damen aus Nümbrecht konnten wir beide Punkte daheim behalten. Viktoria Karaschewski fehlte urlaubsbedingt, dafür war unser Neuzugang Carola Kündgen erstmals dabei.

 

Nümbrecht spielte zunächst eine kurze Deckung gegen Birgit Pincers und es dauerte ein bisschen, bis wir uns darauf eingestellt hatten. Dann aber kamen wir zu drei großen Chancen durch Tanja Loeffler, die sie aber leider noch nicht verwerten konnte. So blieb es ein enges Match, in welchem sich keine Mannschaft so recht absetzen konnte. In der 20. Minute war es dann Nümbrecht vorbehalten, eine drei Tore Führung, zum 6:9 heraus zu werfen. Fünf Minuten später hatten wir durch Birgit Pincers Treffer zum 9:9 wieder ausgeglichen. Dann folgten zwei unglückliche Minuten, in denen sich Birgit Pincers und Kerstin Kutter beide am Fuß verletzten und fortan nicht mehr eingesetzt werden konnten. Das war dann schon herber Nackenschlag und zur Pause lagen wir 10:13 hinten.

 

Dann aber kam die zweite Hälfte. Tor um Tor kämpften wir uns heran. Steffi Mertens mit zwei und Verena Hendricks mit dem Treffer zum 18:18 brachten uns endgültig zurück ins Spiel. Es folgte die stärkste Phase unserer Mannschaft, allen voran Tanja Loeffler. Mit nun fünf Treffern in Folge bescherte sie uns eine 23:19 Führung. Leider wurden wir jetzt wieder etwas zu nachlässig in der Abwehr und ermöglichten den Nümbrechterinnen die Rückkehr. Sie konnten noch einmal ausgleichen (23:23) und die Partie stand wieder auf des Messers Schneide. Sabrina Schmidt traf zum wichtigen 24:23, Nümbrecht zum 24:24. Einen schnellen Angriff hatten wir aber noch und den schloss die wieder mal bärenstarke Tanja Loeffler mit ihrem 13ten Treffer zum etwas glücklichen, aber aufgrund der Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte nicht ganz unverdienten 25:24 Endstand ab. Es war also wieder mal nichts für schwache Nerven.

 

Dafür verantwortlich waren:

Kathleen Maleike, Kerstin Kutter, Tanja Loeffler (13/6), Carola Kündgen, Anne Brott, Stefanie Mertens (2), Melanie Kreuzberg (1), Verena Hendricks (4), Birgit Pincers (2), Kira Lüke (2), Stefanie Naaf und Sabrina Schmidt (1)


 

TV Roetgen - Rösrath 19:22 (8:12)

Topleistung nahe der belgischen Grenze!

Wieder mal hat sich gezeigt, wozu unsere Damen in der Lage sein können. Mannschaftlich ganz groß, mit einer bärenstarken  Torhüterin Kathleen Maleike und einer überragenden Tanja Loeffler im Angriff zeigten sie ein wirklich tolles Spiel.

Von Beginn an waren alle hellwach und so kamen wir recht gut ins Spiel. Wir hatten uns fest vorgenommen, von Beginn an mit hohem Tempo zu spielen und endlich noch mal den ein oder anderen Gegenstoß zu laufen. Das führte schon nach 40 Sekunden zum ersten Erfolg durch Tanja. Sie ließ dann weitere vier Treffer folgen und war damit bis zum 5:3 unsere einzige Torschützin. Kathleen hielt in der Zwischenzeit alles was zu halten war, aber auch einige Dinger, die eigentlich nicht zu halten waren. So konnten wir uns langsam aber sicher ein wenig absetzen und da sich nun auch Verena, Kira , Birgit und Melanie am Torewerfen beteiligten, warfen wir bis zum Halbzeitpfiff ein 12:8 heraus.

 

Nach der Pause blieben wir weiter konzentriert bei der Sache. Wir hielten zunächst den vier Tore Vorsprung und lagen in der 35. Minute beim 15:10 erstmals mit fünf in Front. Diesen Vorsprung verteidigten wir bis in die 50. Minute hinein. Nach dem 19:14 durch Melanie Kreuzberg wurde es dann aber doch noch mal eng. Durch zwei verwandelte Siebenmeter konnte Roetgen auf 19:16 verkürzen und damit kamen Erinnerungen an die letzte Woche auf. Kira erhöhte zwar clever auf 20:16, aber das war es dann erstmal Als hätten wir bis dato nicht schon genug Zeitstrafen erhalten, konnte ich mich nicht zurück halten und  erhielt dummerweise (aber absolut gerechtfertigt) ebenfalls eine Zweiminutenstrafe. Glücklicherweise schafften die Roetgener aber nur noch den Anschluss zum 20:19. Tanja erzielte ihren vorletzten Treffer 10 Sekunden vor Schluss und machte den Erfolg damit perfekt. Ihr letzter Treffer war ein echtes Kuriosum. Zwei Sekunden waren noch zu spielen, als sie an der eigenen 9m Linie in Ballbesitz kam und von dort die gegnerische Torhüterin mit einem perfekten Wurf ein letztes Mal überwinden konnte.

 

Als prima Einheit waren erfolgreich:

Kathleen Maleike, Kerstin Kutter, Tanja Loeffler (11/3), Steffi Mertens, Anne Brott, Viktoria Karaschewski (1), Melanie Kreuzberg (3), Verena Hendricks (1), Birgit Pincers (1), Kira Lüke (5/1), Steffi Naaf und Sabrina Schmidt.

 

Am nächsten Wochenende ist erstmal Pause. Dann geht es am 27.11.2010 um 18:00 Uhr mit einem Heimspiel gegen die Damen aus Nümbrecht weiter. Wieder ein sehr, sehr schwerer Gegner, aber gibt es überhaupt leichte Gegner in dieser Klasse? Wollen wir hoffen, dass wir auch  weiterhin von dem nötigen Glück begleitet werden, denn jeder gewonnene Punkt macht das Erreichen des Saisonzieles einfacher.


 

Rösrath - Weidener TV 18:18 (7:8)

Unglücklicher Punktverlust im Heimspiel gegen Weiden!

Schade, Schade, da wäre mehr drin gewesen. Leider fehlte uns am Ende ein bisschen die Cleverness, um beide Punkte in Rösrath zu halten.

Lange Zeit konnte sich keine Mannschaft auf mehr als zwei Tore absetzen. Zu Beginn des Spiels ging Weiden mal 2:0 in Führung, danach waren wir mal mit einem vorne, dann wieder Weiden. Zur Halbzeit führten unsere Gäste mit 8:7.

In Hälfte zwei änderte sich zunächst nichts. Beim Stande von 12:10 hatten wir es dann erstmals geschafft, einen zwei Tore Vorsprung heraus zu werfen. Leider hielt diese Führung nicht lange und Weiden konnte durch drei Treffer in Folge das Ganze wieder umbiegen. Doch auch dadurch ließen sich unsere Mädels nicht aus der Fassung bringen. Ein ganz anderes Auftreten als noch in der letzten Woche brachte uns mit drei Treffern nach vorn und so sah es fünf Minuten vor Schluss beim 17:14 gar nicht so schlecht aus. Leider kämpfte sich Weiden aber wieder zu einem 17:17 und da schien das Ding dann doch noch zu kippen. Durch einen verwandelten Siebenmeter von Tanja Loeffler kamen wir zum 18:17 und waren 30 Sekunden vor Schluss sogar in Ballbesitz. Dann kam die Sache mit der Cleverness und Weiden erhielt in der letzten Sekunde einen berechtigten Siebenmeter zugesprochen. Diesen verwandelten sie sicher und kamen so noch zum glücklichen Ausgleich.

Unserer Mannschaft ein Riesenkompliment. Nach dem Desaster der letzten Woche meldeten sie sich großartig zurück und haben sich diesen Punkt daher mehr als verdient.

 

Dabei waren:

Kathleen Maleike, Brigitte Kropp, Kerstin Kutter, Tanja Loeffler (7/1), Tina Bauermeister, Steffi Mertens, Anne Brott, Viktoria Karaschewski, Melanie Kreuzberg, Sabrina Schmidt Verena Hendricks (7), Birgit Pincers (2), Kira Lüke (1/1) und Steffi Naaf (1/1)


 

TuS Königsdorf - Rösrath 24:11 (15:8)

Unterirdische Leistung beim 11:24 in Königsdorf!

Hätte man das vorher gewusst, hätte man getrost zu Hause bleiben und den Sonntagnachmittag mit den Seinen verbringen können. Doch leider (oder sollte man sagen glücklicherweise?) ist ein solches Fiasko nicht planbar und so machten wir uns guter Dinge auf den Weg nach Königsdorf. Bis auf die beruflich verhinderte Brigitte Kropp waren alle an Bord und so waren die Vorraussetzungen gar nicht schlecht, dachten wir…. Dann kam aber alles ganz anders. Königsdorf  kaufte uns von Anfang an den Schneid ab und wir ergaben uns recht schnell in unser Schicksal. Zwar schafften wir es nach einem schnellen 1:4 wenigstens mal kurz zurück in’s Spiel zu finden, doch nach dem Anschluss zum 4:6 war es dann gänzlich vorbei mit der Herrlichkeit. Unsere sonst so starke Abwehr glich einem Trümmerhaufen und im Angriffsspiel taten sich so viele Unzulänglichkeiten auf, dass es zu lange dauern würde, diese alle aufzuzählen. Mit einem mehr als deutlichen 8:15 ging es schließlich in die Pause. Zu diesem Zeitpunkt dachten wir noch, dass es nicht schlimmer kommen könnte und wollten in Halbzeit zwei wenigstens das Ergebnis verbessern. Doch es wurde noch schlimmer, leider. Solche Tage gibt es natürlich schon mal, nichts will gelingen, nichts passt zusammen und am Ende fährt man mit einer deftigen Klatsche nach Hause. Schade ist nur, dass wir es heute alle versäumt haben bzw. nicht mal versucht haben dagegen zu halten, wobei ich Kathleen Maleike ausdrücklich davon ausnehmen möchte. Nein, es war wirklich mehr als schlecht, doch sollten wir den Kopf nicht in den Sand stecken. Und wer die Mädels kennt, weiß wie sehr sie eine solche Leistung wurmt. So dürfen wir durchaus hoffen, dass wir am nächsten Samstag zu Hause wieder das andere Gesicht unserer Damen zu sehen bekommen. Unser Glückwunsch zum verdienten Erfolg geht auf jeden Fall nach Königsdorf.

 

Beteiligt waren:

Kathleen Maleike, Kerstin Kutter, Tanja Loeffler (2/1), Stefanie Mertens (1), Tina Bauermeister, Anne Brott, Viktoria Karaschewski (1), Melanie Kreuzberg (1), Verena Hendricks (3), Birgit Pincers (1), Kira Lüke (2/2), Steffi Naaf und Sabrina Schmidt


 

Rösrath - HSV Frechen 21:20 (9:12)

Glücklicher Sieg im Spiel gegen Frechen!

Ohne Kate Maleike und Melanie Kreuzberg, die sich im Spiel beim FC einen Nasenbeinbruch zugezogen hat, dafür aber wider Erwarten mit Sabrina Schmidt, ging es am Donnerstagabend gegen die starken Damen aus Frechen auf Punktejagd.

Leider dauerte es recht lange, bis wir unseren Gegnerinnen zumindest einigermaßen Paroli bieten konnten. Schnell lagen wir recht deutlich zurück. Viele eklatante Fehler im Angriff und ausnahmsweise auch einige Absprachefehler in der Abwehr, nutzte Frechen zu klaren Führungen von 2:5 und 3:6. Glücklicherweise hatten wir eine gut aufgelegte Brigitte Kropp im Tor, so dass der Rückstand nicht noch größer wurde. Ganz im Gegenteil, beim Stand von 5:8 folgte endlich eine etwas bessere Phase, in welcher wir zunächst zum 8:8 ausgleichen und dann sogar eine 9:8 Führung heraus werfen konnten. Schade, es sollte für lange Zeit die letzte Führung gewesen sein. Frechen zeigte uns nun ein ums andere Mal unsere Grenzen auf und führte zur Pause verdient mit 9:12.

Im zweiten Abschnitt wurde es zunächst nicht besser. Mehr oder weniger ideen- und mutlos im Angriff sowie unkonzentriert in der Abwehr lagen wir beim 10:14 in der 36. Minute erstmals mit 4 Toren im Hintertreffen. Kurzfristig musste man nun Angst haben, ordentlich eins auf die Mütze zu bekommen. Doch glücklicherweise ließen unsere Gäste jetzt etwas nach und gleichzeitig zeigten wir den erforderlichen Charakter, um so ein Spiel noch wenden zu können. Angeführt von einer in dieser Phase überragenden Verena Hendricks und einer starken Kira Lüke kämpften wir uns Tor um Tor heran. Brigitte Kropp hielt weiter was zu halten war und siehe da, in der 52. Minute kamen wir überraschend zum Ausgleich. Aber nicht nur das, Verena Hendricks, mit ihrem dritten Treffer in Folge, brachte uns erstmals wieder in Führung, welche Tanja Loeffler dann noch auf zwei Tore erhöhen konnte. Als die sehr kampfstarke Kerstin Kutter 25 Sekunden vor Schluss das 21:19 erzielte, war die nächste Überraschung perfekt. Frechen verkürzte zwar noch mal zum Endstand von 21:20, musste aber letztlich beide Punkte in Rösrath lassen. Über die gesamte Spieldauer war Frechen sicherlich das etwas bessere Team und wir hatten so unsere Schwierigkeiten mit unserem Freund, dem Ball, aber trotzdem, wir haben als Team (allen Nörglern zum Trotz J) nie aufgegeben und so ist dieser Sieg auch ein ganz klein bisschen verdient.

Dazu beigetragen haben:

Brigitte Kropp, Kerstin Kutter (3!!), Tanja Loeffler (5/1), Tina Bauermeister, Steffi Mertens, Anne Brott, Viktoria Karaschewski, Melanie Kreuzberg (für den Notfall auf der Bank), Verena Hendricks (7), Birgit Pincers (1), Kira Lüke (5/3), Steffi Naaf und Sabrina Schmidt

 

Natürlich ist das ein Traumstart für einen Aufsteiger. Drei Spiele, drei Siege, aber es sind auch nur sechs Punkte gegen den Abstieg. Bei all der Freude sollte man dies nicht vergessen. Wir haben jetzt erstmal eine vierwöchige Spielpause zu überstehen und treffen dann auf einen weiteren Hochkaräter. Am 31.10.2010 treten wir die Reise nach Königsdorf an. Die dort beheimateten Damen sind als Absteiger aus der Oberliga klarer Favorit und eine Niederlage wäre also bestimmt keine Schande. Aber natürlich werden wir zumindest versuchen, ihnen das Leben so schwer wie möglich zu machen.


 

1. FC Köln - Rösrath 19:20 (8:8)

Tolle Moral beim überraschenden Sieg in Köln!

Wer im Vorfeld dieser Partie auf einen handballerischen Leckerbissen gehofft haben sollte, wurde leider enttäuscht. Wer aber ein intensiv geführtes und äußerst kämpferisches Handballspiel sehen wollte, kam im Keller des FC auf seine Kosten. Von Beginn an war klar, dass es keinen Schönheitswettbewerb zu gewinnen galt, doch darum ging es ja auch nicht.

Als klarer Außenseiter wollten wir uns so gut wie möglich verkaufen und das Ergebnis so lange wie möglich offen halten. Und siehe da, zur Freude aller Rösrather sprangen am Ende sogar zwei Punkte heraus.

In einer von beiden Seiten äußerst intensiv geführten Partie konnte sich zunächst kein Team absetzen. Wir kamen mit der offenen und aggressiven Deckung der Kölnerinnen nur  schlecht zurecht und unsere Gegner fanden, trotz körperlicher Überlegenheit, kaum Mittel unsere wieder sehr gut stehende Abwehr zu überwinden. Köln konnte nach 26 Minuten erstmals mit zwei Toren (5:7, 6:8) in Führung gehen. Doch noch vor der Pause glichen wir durch zwei Treffer der äußerst agilen Birgit Pincers zum 8:8 aus. Spätestens jetzt war klar, dass wir tatsächlich eine Chance auf mehr hatten.

Nach der Unterbrechung gerieten wir allerdings erst mal wieder in Rückstand. Nach dem zwischenzeitlichen 9:11 konnte Verena Hendricks jedoch zweimal zum 11:11 und 12:12 ausgleichen. Kira Lüke blieb es vorbehalten, unsere erste Führung im zweiten Abschnitt zu erzielen und nachdem Kate Maleike beim Stand von 14:13 ihren zweiten Siebenmeter gehalten hatte, machte es Kira Lüke auf der anderen Seite besser als die Kölnerin. Sie übernahm die Verantwortung bei einem Strafwurf und verwandelte sicher zum 15:13. Im eigenen Überzahlspiel erzielten wir die Treffer zum 16:14 und 17:15, mussten dann aber selbst zwei Zeitstrafen hinnehmen. Die Kölnerinnen nutzten diesen Umstand und kamen durch den dritten verwandelten Siebenmeter in Folge zum 17:17 Ausgleich. Die nun stärker werdende Tanja Loeffler brachte uns wieder 18:17 in Führung, der FC glich erneut aus und konnte gut drei Minuten vor Schluss auch das 18:19 erzielen. Nachdem Tanja Loeffler mit ihrem dritten Treffer in Folge noch einmal ausgleichen konnte, hatten beide Teams Gelegenheit den Siegtreffer zu erzielen. Zu unserem Glück und auch ein bisschen glücklich, gelang dieses Kunststück der tapfer kämpfenden Melanie Kreuzberg. Vier Sekunden vor Schluss wühlte sie am Kreis so lange, bis sie den Ball tatsächlich im Netz untergebracht und so den viel umjubelten und nicht für möglich gehaltenen Siegtreffer zum 20:19 erzielt hatte.

 

Eine tolle Mannschaftsleistung, an der folgende Spielerinnen beteiligt waren:

Kate Maleike, Brigitte Kropp, Kerstin Kutter (1), Tanja Loeffler (6/1), Tina Bauermeister, Anne Brott, Viktoria Karaschewski, Melanie Kreuzberg (1),

Verena Hendricks (5/1), Birgit Pincers (3), Kira Lüke (4/1), Steffi Naaf und Sabrina Schmidt

 

Dieses Spiel ging schon ordentlich in die Knochen, aber leider bleibt nicht viel Zeit zur Erholung. Schon am Donnerstag wartet der nächste dicke Brocken auf uns. In einer vorgezogenen Partie treffen wir um 19:30 Uhr in Rösrath auf die Damen des HSV Frechen, einer mittlerweile etablierten Verbandsligatruppe, welche durchaus Ambitionen nach oben haben dürfte. Und wie in eigentlich jedem Spiel, müssen wir wohl wieder an unsere Grenzen gehen, um mithalten zu können. Momentan sieht es leider so aus, dass wir auf Sabrina Schmidt verzichten müssen, welche beruflich verhindert ist. Aus den gleichen Gründen fehlt Kate Maleike, so dass Brigitte Kropp ihre prima Leistung im Spiel gegen Bocklemünd bestätigen kann. Ein gutes Publikum kann so etwas natürlich auch gut unterstützen, so freuen wir uns über jeden, der den Weg in die Halle findet.


 

Rösrath - HSV Bocklemünd 20:13 (10:6)

Viel besser konnte es zum Auftakt nicht laufen!

Auch wenn Bocklemünd vielleicht nicht alle Spielerinnen an Bord hatte, so waren es doch keine Schlechten und gegen die, boten unsere Damen eine richtig starke Vorstellung. Endlich waren wir mal komplett und das machte sich vor allem in der Abwehr bemerkbar. Um Kira Lüke und unseren Neuzugang Sabrina Schmidt herum hatte sich ein echtes Abwehrbollwerk gebildet. Da auch Kate Maleike im Tor einen glänzenden Tag erwischte, dauerte es bis zur 19. Minute, ehe Bocklemünd den ersten Treffer erzielen konnte. Im Angriff spielten wir ruhig und sachlich unser Pensum herunter und konnten so nach dem 6:0 sogar eine 9:2 Führung heraus werfen. Der Treffer zum 10:4 Pausenstand durch Verena Hendricks machte den ersten Teil der Überraschung perfekt.

Auch nach der Pause blieben wir konzentriert bei der Sache und die nun im Tor spielende Brigitte Kropp hatte ebenfalls einen guten Tag erwischt. So blieb bis zum Treffer von Birgit Pincers zum 14:6 alles beim Alten. Dann aber ließ die Konzentration etwas nach und einige klare Möglichkeiten wurden vergeben. Bocklemünd erzielte in dieser Phase vier Treffer in Folge und es stand nur noch 14:10. Glücklicherweise dauerte diese Schwächephase nicht all zu lange an und nach dem zwischenzeitlichen 16:12 trafen Tanja Loeffler, Melanie Kreuzberg und Birgit Pincers zum deutlichen 20:12. Der letzte Treffer blieb unseren Gästen vorbehalten, bedeutete aber nur noch eine kleine Ergebniskorrektur zum Endresultat von 20:13. Mit dem Schlusspfiff war dann auch der zweite Teil der Überraschung perfekt und entgegen aller Erwartungen, hatten wir unser erstes Spiel in der Verbandsliga tatsächlich gewonnen. Einen besseren Start kann man sich nicht wünschen und natürlich wäre es phänomenal, wenn wir diese Leistung noch ein paar Mal wiederholen könnten.


An diesem wirklich prima Erfolg waren beteiligt:

Kathleen Maleike und Brigitte Kropp, Kerstin Kutter, Tanja Loeffler (8/3), Tina Bauermeister, Steffi Mertens, Anne Brott, Viktoria Karaschewski, Melanie Kreuzberg (2), Verena Hendricks (6), Birgit Pincers (2), Kira Lüke (1), Steffi Naaf (1) und Sabrina Schmidt