Rösrath – Dünnwalder TV 36 : 27 (17:15)

Neues Spiel, neue Saison, neues Glück...

Nachdem sich Leverkusen aus dem Spielbetrieb zurück zog, das Spiel gegen Rath Heumar aus Krankheitsgründen abgesagt werden musste, begann für uns die neue Saison gegen den Dünnwalder TV und das nach der verpassten Qualifikation für den HVM, wo wir doch danach gerne in der Kreisliga gespielt hätten.

Abgehakt, los geht´s...

Für uns ist Dünnwald eine unbekannte Mannschaft, noch nie gab es ein Spiel gegen die Dünnwalder, daher auch taktisch nur schwer einzuschätzen. Taktik hin oder her, wir spielen unser Ding und der Gegner hat sich gefälligst nach uns zu richten, basta!

Die ersten 10 Minuten hatten wir Schwierigkeiten, uns entscheidend abzusetzen, immer wieder gab es Leichtsinnspässe und überhastete Abschlüsse, die dem Gegner in die Hände spielten. Man kann auch sagen, gestartet wie ein Zweitakter mit leichtem Rumpeln im spielerischen Ablauf, aber wer will es uns verdenken, war ja auch das erste Spiel.

Nach den ersten 10 Minuten ging es langsam aufwärts, spielerisch setzten wir uns durch und spielten tatsächlich einen Vorsprung heraus. Das war dann aber auch unser Problem, immer dann wenn wir uns absetzten konnten, spielten wir leichtsinnig und in Teilen sehr hochnäsig.

Resultat: Rote Karte für Yannick nach einem sinnlos verlorenen Ball im Angriff, nach dem er den Tempogegenstoß des Gegner unterbinden wollte. Dann wurde es etwas konfus, zeitweise standen wir nur noch mit vier Feldspielern auf dem Platz, sodass selbst der Trainer langsam den Überblick verlor.

Aus der nominellen Unterzahl konnte Dünnwald kein Kapital schlagen, so dass wir uns mit zwei Toren in die Halbzeit schleppen konnten.

Lob und Anerkennung an meine Mannschaft, die sich jetzt Ihrer Verantwortung bewusst wurde und dies auch als Team umsetzte, auch in Unterzahl.

Die zweite Halbzeit war unsere, wir warfen ein Tor nach dem anderen und hielten unsere Abwehr dicht, schnell setzten wir uns auf 10 Tore ab, Dünnwald hatte dem selten etwas entgegen zu setzen, und wenn dies so ist, greift man schnell zu Mitteln, die nicht gerade fair sind; doch mit einigen Ausnahmen gingen wir nicht darauf ein, spielten konsequent unser Spiel weiter und hielten den Abstand aufrecht. Das ist das, was ich von einer Mannschaft, nein, einem Team mit Ansprüchen erwarte, dumm nur, dass es nach dem Spiel noch eine Disqualifikation unseres Spielers Mike gab, der sich gefrustet leider nicht im Griff hatte, was er im Nachhinein aber stark bereute.

Schwamm drüber, die ersten Punkte sind eingefahren, unser Spiel und das Spielerische unserer Mannschaft waren gut und wir freuen uns auf eine weitere positive Punkteernte in der Kreisklasse