Spielberichte 2008

Ossendorf – Rösrath 2:3 (0:1) (27.12.08)

Ein Sport für echte Männer
(Oder: Ohne Weicheier zum Erfolg)

 

Es gibt Tage da trifft man nur die wirklich knallharten Männer der Union auf dem Sportplatz an. Komisch allerdings das es eine gewisse Übereinstimmung zwischen Auswärtsspielen auf Asche und der An- bzw Abwesenheit einiger Protagonisten gibt.
Als alter Werbefutzi fällt mir eine aktuelle Kampagne des Porsche Cayenne ein: „Ein Geländewagen ohne Dreck ist wie ein Mann ohne Narben!“ Vielleicht machen wir noch eine Schönwettermannschaft auf, die dann nur auf heimischen Rasenplatz, sonnigem Wetter und ab 20 Grad spielen.

 

Die Vorraussetzungen für diesen Spieltag waren mehr als schlecht. Mit einem Rumpfkader von 11 Spielern, ohne etatmäßigen Torwart und ohne 6 Stammspieler fuhren die letzten tapferen Recken der Union ins entfernte Ossendorf. Der Aschenplatz war weder abgezeichnet noch abgezogen worden und der Dauerfrost sorgte dafür dass der Sportplatz diesen Namen nicht verdient hatte. Besser aber noch als der Zustand des Sportplatzes waren die Umkleidekabinen. Der einzige Heißofen hatten die Gastgeber in Ihrer Kabine und haben auch ordentlich darauf aufgepasst dass die Tür zu der Kabine der Gäste geschlossen bleibt. So mussten wir uns bei gefühlten 5 Grad Raumtemperatur und frostigem Boden umziehen. Hervorragend eingestimmt wurden wir dann vom Spielleiter Bulau. „Jungs, das absolut wichtigste ist das jeder gesund heute Abend bei der Anneliese ist! Die Aufstellung macht sich ja bei 11 Spielern fast von selbst. Hinten rühren wir mit 10 Mann Beton an und vorne versuchen wir einige Konter über den schnellen Kalipäus zu fahren.“

 

So gingen wir mit wenig Hoffnung ins Spiel und waren aber von Anfang an bemüht die Vorgaben des Trainers umzusetzen. Der Ball war auf dem harten hoppeligen Platz kaum zu verarbeiten. Der Betonmischer funktionierte einigermaßen gut und die grandiose Strategie griff schon nach 10 min. Ein langer Abschlag von Zimbo Zimmermann wird von Bulau per Kopf verlängert, Kalipäus überläuft seinen Gegenspieler und schiebt souverän zum 1:0 ein. Die Ossendorfer mussten jetzt das Spiel machen, aber außer ein paar Unsicherheiten des guten Aushilfstorwartes Puszi waren keine großen Chancen der Gastgeber zu verzeichnen. Kurz vor Ende der ersten Halbzeit dann eine schöne Kombination der Union die Manfred Lefkes völlig frei vorm Torwart in gute Schußposition bringt. Dieser zeigte dann warum er zu seinen Profizeiten in der Verteidigung gespielt hat. Sein völlig harmloser Schuß in Richtung Eckpfahne holperte über die Asche, und es waren nur wenige Zentimeter die die Höchststrafe, das Seitenaus, verhinderten. 1:0 dann der Pausenstand.

In der Halbzeit kam es dann zu einer lebhaften Unterhaltung zwischen Harald Harry Müller und Lefkes. Harald war tatsächlich der Meinung dass seine Luftraumdeckung im defensiven Mittelfeld die richtige Spielweise war. Der kleine fußballerische Bildungsvorsprung den wir dem ehemaligen Fussballprofi Lefkes einfach mal unterstellen, sollte Harald Harry Müller eigentlich eines besseren belehren. Um es mit einer Metapher zu um schreiben: Es kommt ja auch keiner auf die Idee mit Anneliese über das richtige Zapfen eines ordentlichen Kölschs zu diskutieren. Profi ist Profi!
Nachdem Harald dann die Luftraumdeckung aufgegeben hat fand dieser deutlich besser ins Spiel. Recht schnell ging die Union nach schöner Vorarbeit von Kalipäus, der den aufgerückten Bulau mustergültig bedient, 2:0 in Führung. Danach sah das Spiel der Union aber überhaupt nicht mehr ansehnlich aus. Der Betonmischer funktionierte nicht mehr und die Ossendorfer konnte über ihre linke Seite mehr und mehr Chancen rausspielen. Das 2:1 war die logische Konsequenz. Und der Druck der Gastgeber wurde immer stärker. Gerade in dieser Phase war es Harald Müller der einen „No-Look No-Absicht“ Pass auf den überragenden Kalipäus schlägt. Dieser macht noch mal eben 3 Leute nass und trifft aus 20m eine saubere Bogenlampe über den Torwart in die Kiste zum 3:1. Dennoch blieb der Druck der Ossendorfer auf das Tor der Union weiter hoch und auch der 3:2 Endstand, wiederum über die linke Angriffseite, eine verdiente Angelegenheit.

 

Kurioses: Als wir uns in der Kabine umziehen kommt ein etwa 4 Jahre alter Junge in die Kabine und sagt: „Na, Ihr Loser!“. Später dann auf dem Weg zum Platz schaut er den etwa 2m größeren Puszi an und sagt: „ Du siehst aber Kacke aus!“
Lefkes versucht 2 min vor Spielende am eigenen 16ner den Gegner zu Tunneln. Schlecht für Ihn, das hat nicht geklappt. Gut für uns, die Runde bei der Anneliese hat geschmeckt.
Zimmermann, der eine solide Partie gespielt hat, kennt noch nicht so ganz die stärken von Bernd. Bernd hatte Zimbo erklärt das er ihn immer anspielen kann. Der lange Einwurf auf Bernd, der auf Liberoposition steht, ging dann etwas nach hinten los. 

 

Fazit: Alles in allem war es eine eisige aber dennoch lustige Angelegenheit die einige Gramm der aufgefressenen Weihnachtskilos verbrannt hat. Kalipäus war sicherlich der absolute Matchwinner, aber auch Lefkes hielt hinten die Abwehr, bis auf die erwähnte Ausnahme, gut zusammen. Gewonnen haben wir das Spiel aber aufgrund der souveränen Mannschaftsleistung ohne Totalausfälle. Die Gegner waren fair und sympathisch. Die Kabine ein Desaster. Und meine 40 min bei Anneliese eine lohnende Entschädigung. 

 

Tore: 1:0 Kalipäus: Vorlage Bulau; 2:0 Bulau: Vorlage Kalipäus; 3:1 Kalipäus: Vorlage Müller

Teilnehmer: Gerdemann-Pitsch-Bulau-Krämer-Engelbertz-Puzalowski-Hunecke-Zimmermann-Kalipäus-Lefkes-Müller

 

(Spielbericht: Mini)

Rösrath – SC Dünnwald 3:1 (20.12.08)

Leider ist von diesem Spiel ganz wenig überliefert worden, so dass man kaum von einem Spielbericht reden kann.
Die Dünnwalder hatten auf jeden Fall eine gute Truppe am Start und waren spielerisch und läuferisch das bessere Team - allerdings waren die Eisernen vor dem Tor gewohnt gnadenlos und fuhren somit zwar einen etwas schmeichelhaften, aber letztendlich nicht unverdienten Erfolg ein.
Unser Keeper Jörg "die Phrase" Klug bringt es dann mal wieder auf den Punkt: "Fußball ist und bleibt ein Ergebnissport". Dem ist nichts hinzuzufügen.

 

Statistik:

Tore: Kalipäus-David-Krämer
Vorlagen: Kalipäus (2)-Reucher
Spieler: Schumacher-Hunecke-Puzalowski-Weinreis-Nussbaum-Zimon-Engelbertz-Reucher-David-Rühl-Kalipäus-Krämer-Gerdemann

Rösrath – DJK Sand 11:1 (6:0) (29.11.08)

In einem Spiel mit überschaubarem Spassfaktor gelang der Union gegen einen sehr schwachen Gegner ein 11:1-Kantersieg, der (wie sollte es auch anders sein) nie außer Frage stand.
Da man das letzte Aufeinandertreffen gegen Sand noch in guter Erinnerung hatte (im Rahmen des Herkenrather Turniers gelang den Eisernen vor Jahresfrist gar ein 15:0-Sieg) wurde gar nicht erst versucht, den Gegner stärker zu reden als er ist. Auch das man auf das erste Tor runde 15 Minuten warten musste hat niemanden ernsthaft irritiert. Selbst die von Barth mal wieder höchst eigenwillige Interpretation des Begriffes "Manndecker" konnte locker kompensiert werden. Schon zur Halbzeit führten die Grün-Weißen durch Kalipäus (3), Reucher (2) und Rühl mit 6:0.
In der zweiten Hälfte ließ man (wie dann so üblich) die Konsequenz in allen Bereichen vermissen. Vor dem Tor war man nicht so konzentriert, auf Defensivarbeit im Mittelfeld wurde weitestgehend verzichtet und auch hinten wurde dann so dem Gegner die eine oder andere Torchance zugestanden.
Natürlich reichte es immer noch zu weiteren Toren durch Kalipäus, Rühl, Begic und Hunecke (der nahtlos in die "Fußstapfen" von Barth hineintrat). Dazwischen lag noch der Sander Ehrentreffer zum 1:8.
Die Ehre des letzten und letztendlich entscheidenen Treffers gebührte Alo Krämer - denn durch das 11:1 wurde jedwede Hoffnung der Gäste, diesem Spiel noch eine Wende zu geben, zunichte gemacht. 

 

Fazit: immerhin vor dem Bierchen noch ein wenig bewegt.
Tore: Kalipäus (4), Reucher (2), Rühl (2), Begic, Hunecke, Krämer (je 1)
Vorlagen: Kalipäus (3), Rühl (3), Reucher (2), Nussbaum, Begic, Krämer (je 1)
Spieler: Klug-Bulau-Gerdemann-Barth-Koßmann-Hunecke-Nussbaum-Krämer-Begic-Pitsch-Reucher-Rühl-Kalipäus

Rösrath – Linde 2:1 (22.11.08) 

Knapper Sieg gegen starke Linder

Trotz ausdrücklicher Bitte der Spielleiter bitte pünktlich zum Treffpunkt zu erscheinen, waren um 14:45 gerade mal 5 Spieler anwesend. So nach und nach trudelten dann doch noch alle 13 Spieler ein, der letzte kam um 15:10 Uhr, also daran muss noch gearbeitet werden.

 

Zum Spiel selber gibt es gar nicht so viel zu schreiben, es standen sich zwei spielstarke Mannschaften gegenüber, die über weite Strecken als gleichwertig anzusehen waren, mit leichten Vorteilen auf Seiten der Gäste aus Linde, oft aber auch bedingt durch krasse Abspielfehler und Fehlpässe seitens der Union. Man begann recht gut sortiert, doch bereits nach 15 Minuten zerrte sich Manni der Libero (ab einem gewissen Alter und niedrigen Temperaturen reichen 10 Minuten 5 gegen 2 flitschen als Aufwärmprogramm wohl doch nicht mehr aus), so das man hinten etwas umstellen musste, was für etwas Unruhe in der Hintermannschaft sorgte, die sich aber nach weiteren 10 Minuten wieder legte. In der 25. Minute, es war eigentlich die Drangzeit der Linder, passte Marc David schön auf Dirk Kalipäus, der sich gut durchsetzte und souverän die 1:0 Führung erzielte, mit der es auch in die Pause ging. Ein nicht gegebener klarer Strafstoss für die Union hätte eventuell auch eine 2:0 Führung bescheren können, ein von Katze Klug sehr gut parierter Freistoss der Gäste allerdings auch ein Leistungsgerechtes 1:1.

Nach dem Wechsel legte Linde noch mal zu, doch bis auf einige schon genannte Schnitzer in den eigenen Reihen, lies man keine zwingenden Torchancen zu. Erst ein fragwürdiger Freistoss nach einem angeblichen Schubser von Peter Werner sorgte für große Unruhe im eigenen Strafraum, ein quer vor der Torlinie verlaufender Pass konnte von Peter Werner nicht geklärt werden und somit sagte der dahinter postierte Linder Stürmer danke und schob zum Ausgleich ein. Die letzte Viertelstunde war nun wieder recht ausgeglichen, jeder auf dem Platz steckte nicht auf, und eigentlich dachte man das Spiel würde mit einem Remis enden, hätte nicht ein an diesem Tag stark aufspielender Asko eine sehr gute Flanke von rechts auf den Kopf von Marc David platziert, der fünf Minuten vor Schluss den Siegtreffer erzielte. 

 

Fazit: Wie sagte ein erfahrener Keeper mit blonden langen Haaren treffend nach dem Spiel: Fußball ist ein ergebnisorientierter Sport, alles andere zählt nicht.

 

Es spielten: Klug, Lefkes, Puzalowski, Hunecke, Weinreis, Nussbaum, Schumacher, David, Pitsch, Kalipäus, Begic, Werner, Gerdemann

 

(Bericht von R. Hunecke)

Wiesdorf – Rösrath Spielabbruch (08.11.08)

Um es kurz zu machen:
das Spiel wurde ca. 10 Minuten vor Schluß beim Stande von 2:0 für Wiesdorf abgebrochen.
Eine mit dem Wort "indiskutabel" nur unzureichende Bewertung der Schiedsrichterleistung führte letztendlich zum Abbruch - von dem sämtliche Aktive jedoch sehr erstaunt waren, da außer dem üblichen Lamentieren eigentlich nichts passiert war. Trotzdem waren die Grün-Weißen froh, von dieser 60-minütigen Pein gegen einen äußerst limitierten Gegner befreit zu sein.
Fairerweise muß man sicherlich erwähnen, dass auch die Eisernen an diesem Tage sehr limitiert waren - sogar sehr sehr sehr sehr limitiert.
Zudem konnten die Spieler von Wiesdorf ja nichts dafür, dass ihr Schiri permanent einen schönen Scheißdreck gepfiffen hat.

 

Ob und wie dieses Spiel in die Statistik Einzug hält ist eigentlich wurscht. Hier der Form halber die Beteiligten:
Klug-Trömpert-Barth-Hunecke-Nussbaum-Zimon-Krämer-Bulau-Weinreis-Engelbertz-Reucher-Rühl-Puzalowski

Rösrath – Immekeppel 6:0 (4:0) (03.11.08)

Tore: Reucher 3, David 2, Zimon
Vorlagen: Zimon, Engelbertz 2, David 3

Es spielten:
Schumacher-Trömpert-Krämer-Puzalowski-Pitsch-Zimon-David-Reucher-Rühl-Nussbaum-Canosa-Weinreis-Engelbertz-Lefkes

Dank der größeren Laufbereitschaft und höheren Aggressivität in den Zweikämpfen erspielte sich die Union schon in den ersten Minuten klare Vorteile.
Nach gelungenem Hackentrick von Mini erzielte Zimon aus 16 Metern das 1:0.
Die Rösrather stellten den Gast vor viele unlösbare Rätsel und konnten nach gelungenen Kombinationen den Vorsprung zur Halbzeit auf 4:0 ausbauen.
Nach der Halbzeit schaltete die Union einen Gang zurück und trotzdem erzielte Reucher mit zwei gelungenen Einzelaktionen noch zwei Tore
zum Endstand von 6:0.

Gruß Tim

SV Linde – Rösrath 0:2 (25.10.08)

Die Union konnte nach zwei Niederlagen in Folge ihren Negativtrend stoppen und siegte hochverdient mit 2:0 in Linde.
In der Anfangsphase waren die Eisernen die tonangebende Mannschaft, gewannen die Zweikämpfe und hatten deutlich mehr Ballbesitz. Allerdings war es dann spätestens am gegnerischen 16er mit der Herrlichkeit vorbei - auch weil der kleine Linder Libero mit dem lichten Haarschmuck seine Abwehr glänzend organisierte. Da mit Lefkes auf der anderen Seite ebenfalls ein Meister seines Faches stand blieben Torchancen Mangelware.
Doch nach ca. 15-20 Minuten kamen die Gastgeber besser ins Spiel - auch weil Manndecker Barth in der Linder Vorlagentabelle an erster Stelle stand.
Doch alles Unheil konnte abgewendet werden und so ging es dann konsequenterweise mit einem 0:0 zum nicht vorhandenden Pausentee.
In den zweiten 35 Minuten spielte dann aber nur noch die Union. Begic hatte sofort nach Wiederanpfiff einen "100 %er" - scheiterte aber am guten Keeper.
Hölzer hatte per Kopf eine gute Gelegenheit, David und Reucher per Distanzschuß die nächsten.
In der 55. Minute dann die längst überfällige Führung: Nach Zuspiel von Reucher behielt David die Ruhe und Übersicht und schoß aus spitzem Winkel zum 1:0 ins lange Eck.
Zwar kam Linde danach etwas auf - aber Chancen ließ die stabile Union-Abwehr nicht zu.
5 Minuten vor dem Ende dann die Entscheidung: Zimon demonstrierte seine Qualitäten als ehemaliger Schlesienmeister im Handball: mit einem weiten Einwurf an der Mittellinie schickte er Reucher auf die Reise, der seine überlegene Schnelligkeit ausspielte und scheinbar mühelos auf 2:0 erhöhte. Das war es dann. 

 

Fazit: Ein gutes Spiel gegen einen guten Gegner – das hat Spaß gemacht. 

 

Spieler: Klug-Lefkes-Trömpert-Barth-Schumacher-Weinreis-Zimon-Krämer-Bulau-David-Reucher-Hölzer-Begic

Sokrates – Rösrath 3:2 (18.10.08) 

Eine vermeidbare Niederlage dennoch ein tolles Spiel.

Es ging nach Sokrates, wir spielten auswärts und wir spielten auf Asche. Keine Wunder das unser altbekanntes Schönwetterheimspielrasenplatzbübchen nicht anwesend war. (Wenn das mal nicht wieder einen Schweinepunkt gibt!) Zeitgleich gab es für die Mitglieder im TC Löll eine Kaffeefahrt an die Mosel. Somit mussten wir ebenfalls auf Rühl und Trömpert verzichten. Weitere Stammkräfte fehlten ebenfalls, sodass wir mit einer doch etwas dezimierten Truppe zu der starken Mannschaft von Sokrates fuhren.

 

Das Spiel fing dann auch genauso an wie es aus unserer Sicht zu erwarten war. Der Ball lief sauber in den Reihen der Heimmannschaft und die Rösrather versuchten defensiv in die Ordnung zu finden. Nach nur 5min kam dann ein gravierender Fehlpass von Peter Werner, am eigenen sechzehner, vor die Füße eines Stürmer von Sokrates. Dieser legt sich den Ball 5m vor. Manfred Lefkes läuft neben dem Stürmer her und so muss es eine Kombination aus starkem Seitenwind, körperlicher Erschöpfung und einer Fuß Fehlstellung gewesen sein, die dazu führt das der Stürmer der Heimmannschaft im Rösrather Strafraum zu Boden geht. Ein Foul war da bei weitem nicht zu erkennen. Lediglich der Schiri konnte eine Regelwidrigkeit erkennen und entschied auf Strafstoss. Der recht lässig verwandelte Strafstoss und der ausbleibende Jubel der Heimmannschaft zeigte deutlich welchen Stellenwert die Führung hatte.

 

Wer jetzt geglaubt hat dass das Spiel zu dem Zeitpunkt schon gelaufen ist, der hat sich geirrt. Hochkonzentriert gingen die Rösrather in die nächste Phase des Spiels. Defensiv wurde sehr gut gearbeitet und auch nach vorne gab es ein paar, wenn auch nicht ganz zwingende, Aktionen.

 

Erst ein Freistoss von Manfred Lefkes aus 40m schön in den 16ner auf Andre Nussbaum geschlagen führt dann zum nicht unverdienten 1:1. Die Grundordnung wurde im Anschluss nicht aufgegeben und die Partie wurde weiterhin sehr ausgeglichen geführt. Ein schöner Schuss von Torsten Pitsch, aus spitzem Winkel, landet in dieser Zeit noch am Pfosten. Dat war Arsch knapp und die Führung wäre unter Dach und Fach. 10 min vor dem Ende der ersten Halbzeit schlägt ein Spieler der Mannschaft von Sokrates einen langen hohen Ball nach Vorne. Daniel Barth der den Ball aus seiner Sicht frei vor dem Fuß hat will klären, doch dann kommt ihm von hinten ein Spieler in die Schußbahn gelaufen und Daniel trifft diesen Spieler voll am Bein. Natürlich fällt der Spieler, aber kann man hier Daniel Absicht unterstellen? Dem Schiri war’s egal und er gibt einen Freistoss für die Heimtruppe. Auch hier eine tolle Freistossvariante. Der Schütze lupft den Ball über die Mauer, ein weiterer Spieler lauert am 5er und verlängert den Ball mit dem Kopf ins lange Eck. Aus die Maus und 1:2 der Spielstand.

Nach dem Seitenwechsel ändert sich vorerst nichts. Eine ausgeglichene Partie die jetzt jedoch auf beiden Seiten von vermehrten Fehlern geprägt ist. Der bis dahin gut aufgelegte Hunni, der aufgrund des Spielerpotentials im ungewohnten rechten Mittelfeld spielte, hörte sich plötzlich an wie eine alte Dampflok mit verstopftem Schornstein. Das Rasseln der Lungen und die in die Hüfte gestützten Arme waren weder zu überhören noch zu übersehen. Was dann in Hunnis Kopf vorging ist bis heute unbekannt. Meine Vermutung: „Besser verdrücken als im Brandherd bleibe!“. Plötzlich war auch der rechten Mittelfeld Seite der Union nur noch 1 Spieler und der andere spielte links. Denn da waren ja riesen Löcher zu stopfen….

 

Genau in dieser Phase, die ca. 10min dauerte, bekamen die Gäste eine deutliche Überhand. Die Zuordnung stimmte nicht mehr und die Union rannte nur noch den Sokrateten (heißt das so??) hinterher. Aber da war ja auch das Loch auf der linken Seite. Fraglich ob es sich auf Platz befand oder ob es vielleicht ein schwarzes war. Es folgten 3-4 gefährliche Situationen vor dem Tor von Schumi und dabei fällt dann auch das entscheidende 3:1. Keine Chance für unsere guten Torwart Schumi der einiges noch zu verhindern wusste.

 

Ganz sicher bin ich mir dann nicht wieso das Loch auf der linken Seite nicht mehr so wichtig war und mein 2ter Teil der rechten Mittelfeld Seite wieder auf seine zugeteilte Situation zurück kehrte. Fakt ist aber das nach dem Tor und Hunnis Erkenntnis das Spiel wieder ins Lot kam und dann sogar zu einem Übergewicht (hier nicht körperlicher Art gemeint) der Union führte. Einige kraftvolle Vorstöße von Manfred Lefkes führten dann zu einer 100% Chance für Marc Davids, der alleine vor der Kiste, das Ding nur einnetzen muss und am Torwart scheitert. Ein erneuter Freistoss für die Union, wiederum brillant von Manfred Lefkes an der Mauer (Welche Mauer? Wird jetzt der Torwart der Heimmannschaft unken.) vorbei gegen den Pfosten gezimmert, konnte Siggi zum 2:3 abstauben. Ich denke das Spiel wäre jetzt noch gekippt aber der Schiri pfeift den schönen Kick direkt nach dem Tor ab. Besser für Sokrates, nicht so gut für uns.

 

Alles in allem aber ein einigermaßen fairer, attraktiver Kick. Wenn wir demnächst noch ein wenig aufrüsten müssten die eigentlich wieder zu packen sein. Auf jeden Fall ein Gegner auf Augenhöhe.

 

Was ich jetzt erwarte:
1) Einen Schweinepunkt von dem ihr wisst schon wen ich meine.
2) Ein Statement vom Lochsucher
3) Applaus.

 

Und aus.

 

Mini

 

Tore:

Andre Nussbaum Vorlage: Lefkes
Sigmund Zimon Vorlage: Lefkes 

 

Teilnehmer:
Markus Schumacher, Ralf Puszalowski, Torsten Pitsch, Manfred Lefkes, Markus Engelbertz, Daniel Barth, Marc Davids, Sigmund Zimon, Andre Nussbaum, Ralph Hunecke, Peter Werner, Jürgen Lückerath

Rösrath – Paffrath 9:0 (06.10.08)

Schwarzer Tag für Paffrath und auch der Börse.

 

Die Aktienkurse fielen genauso schnell wie die Tore für die Union.

 

Unsere neuen Trikots hatten nach dem Auswärtserfolg nun die Heimprimere. Die Trikos sind ja so groß, dass man sich die Hose schon bis zum Kinn ziehen muss um seine Knie noch sehen zu können. Dies schien auch den Gegner zu verunsichern und als Manni die Abwehr richtig eingestellt hatte machte er sich auf den Weg in den Angriff, nahm sich die Kugel vom Gegner, umkurvte noch kurz den Torwart und schon stand es 1 : 0. Kurze Zeit später war es wiederum Manni der die Kugel volley im gegnerischen Kasten versenkte. Dies ließen sich Tim und Marc David nicht drei mal sagen und so fielen die Tore wie die Aktienkurse. Zur Pause stand es bereits 5 : 0 und das hoch verdient. Die Paffrather hatten nur vereinzelt ein paar Angriffe vorgetragen die aber unsere Katze Klug souverän meisterte.

 

In der zweiten Halbzeit zogen die Paffrather einen Put-Optionschein aus dem Ärmel und standen plötzlich mit 12 Mann auf dem Platz. Aber da der Emitent von Lehman Brothers kam so zählte er nicht und musste den Platz wieder verlassen. Es wurde auch bei der Union kräftig durchgewechselt und so betraten Alo, Rolf, Schumi, Peter und Bernd den Platz. Wir haben bewusst dann auch nochmals nachgezählt aber es hatten wirklich 5 Mann den Platz verlassen. Es dauerte dann noch rund 10 Minuten bis Spekulant Gerdemann auf der linken Seite völlig frei stand und mustergültig von Tim bedient wurde. Kurz annehmen, noch zwei drei Meter laufen, auf die linke untere Ecke spekulierte um dann doch durch die Beine des Torwarts hindurch ins Tor zu treffen. Thorstens Freundin lernt zurzeit das Reiten und so galoppierte Torsten halb rechts alleine über die Prärie auf das gegnerische Tor zu und verwandelte ebenso sicher. Sein zweiter Treffer an diesem Abend. Auch Alo konnte das Ergebnis nicht mehr gefährden indem er des öffteren ein paar Meter im Abseits stand, er dachte bestimmt noch ans Montagtraining wo es keine Abseitsfalle gibt und fragte verdutzt den souveränen Schiri Hanni, „wat pfeifst Du denn da“… Den Abschluss besorgte dann Marc David aus kürzester Distanz kurz vor der Schlussglocke. Zu erwähnen ist da noch, dass Schumi in der zweiten Halbzeit als einziger mit einer schwarzen Hose auf dem Platz stand aber immerhin die Nr. 10 trug. Auch in der zweiten Halbzeit blieb Katze Klug ohne Gegentreffer, die Gäste stürmten nicht so bullisch nach vorne und blieben harmlos oder schossen am Tor vorbei.

 

Am Ende stand Paffrath mit 9 % ach nein, mit 0 : 9 im Minus und war damit noch gut bedient.

 

Dank sagen müssen wir den Paffrathern die sich sportlich fair und trotz der hohen Niederlage sich nie aufgegeben haben und währe ihnen auch nur der Anschlusstreffer gelungen, sie hätten sich wie die Sieger gefühlt.

 

Spieler: Nussbaum, Engelbertz, Gerdemann, Pitsch, Krämer, Trömpert, Klug, David, Werner, Putzalowski, Gbor, Koßmann, Rühl, Lefkes, Hölzer, Schumi,
Torschützen: Manni 2, Tim 2, Thorsten 2, Marc David 2, Bernd 1,
Vorlagen: Tim 3, Manni 2, Norbert 1, Andre 1, Rolf 1, Marc David 1,

 

(Dieser Spielbericht ist frei von Bernd Gerdemann geschrieben und Ähnlichkeiten mit lebenden Personen sind rein zufällig und schließen Regressansprüche im Vorhinein aus, es gilt die Pressefreiheit…hihi)

SV Hertha Rheidt – Rösrath 1:7 (20.09.2008) 

Trotz hausgemachter Spannung zum Kantersieg!

 

Auch wenn einige Stammkräfte nicht im Aufgebot waren, fuhren die AH aus Rösrath in die „Pampa“ nach Hertha Rheidt. Der angekündigte Kunstrasenplatz und wahrscheinlich auch das schöne Wetter ließen selbst Marco Rosinenpicker Reucher zu einem Auswärtsspiel antreten. Die Überraschung am Zielort - Nahe Bonn - war groß. Mitten auf der grünen Wiese wurde ein, für die lokale Gemeinde, riesiges Sportzentrum aus dem Boden gestampft. 3 Kunstrasenplätze, Basketballplätze, Laufrunde, Tribüne und ein außerordentlich schickes Vereinsheim. Es scheint so das auch in NRW ein Gründer von SAP wohnt.

 

Der Gegner schien anhand des ersten optischen Eindrucks keinesfalls überaltert oder war gespickt mit eleganten Bauchträgern. Im Gegenteil, die pfundigeren Kerle waren auf Union Seite. Dank neuer Trikots lies sich allerdings dieser Nachteil wieder ausgleichen.

 

Das Spiel wurde angepfiffen und die Rheidter Mannschaft wirkte hoch motiviert. So lief der Ball die ersten 2 Minuten gut durch die Reihen der Heimmannschaft. Alles sah nach einem spannenden Spiel aus. Doch nur 10 min nach Anpfiff schlug die Rösrather Tormaschine zu. Asko Begic nach Vorlage von Thorsten Pitsch und es stand 1:0. Die Heimmannschaft wirkte sichtlich geschockt. Die Rösrather aber ließen auch nach dem 1:0 den Ball ruhig in den eigenen Reihen kreisen und lauerten auf die nächste Chance. Und die kam nur 5 min nach dem 1:0. Flanke Engelbertz von der linken Seite auf Rühl der den Ball sicher einschiebt.

 

Markus Schumacher, sonst ein sicherer Rückhalt, schien die Sache aber noch mal spannend machen zu wollen. Eine verunglückte Flanke der Rheidter Mannschaft kann er nicht festhalten. Der Ball sprint auf dem Boden auf, dann gegen Schumis Schienbein, dann gegen den überraschten Trömpert, wieder gegen Schumi und dem Stürmer der Heimmannschaft vor die Füße. Dieser hat keine Probleme einzuschieben. 2:1 Ja, die Spannung war wieder da und ich wünschte mir das ganze „Kuddelmuddel“ auf Video zu haben!

 

Unmittelbar nach dem Anstoß zeigte die Union, daß sie sich durch den Gegentreffer nicht aus der Ruhe bringen lassen. Der Ball kreiste ruhig in den eigenen Reihen, dann waren es nur 4 schnelle Kontakte vom eigene 16ner bis ins gegnerische Tor. Eugen auf Mini, Mini schickt Reucher die Linie runter, schöne Flanke und Tor durch Rühl. 3:1 für die Union. Jetzt wurde bei den Gastgebern schon von einer Blamage gesprochen. Dabei hatten wir doch erst angefangen!

 

Sicherlich der Höhepunkt in der ersten Halbzeit, das Tor von Stephan „Diego – Ronaldinho“ Weinreiss. Nach schöner Vorarbeit von Reucher, der den Ball über die Abwehr hinweg 10 m vor die Kiste lupft und Weinreis der den Ball direkt aus der Luft ins Tor zaubert. Es wird gemunkelt das Weinreis schon vorher wußte, daß er das Tor des Jahres macht, und daher einen deutlich verlängerten Abend in der Stümpenklause eingeplant hat! Ob das so stimmt läßt sich sicherlich nur mit einer Befragung seiner Frau - unter Eid - klären.

 

So ging die Union mit einer sicheren, ungefährdeten 4:1 Führung in die Halbzeit. 3 Spielerwechsel zur Halbzeit brachten nicht die große Veränderung. Daniel Barth allerdings wollte Schumi rehabilitieren und legte, völlig unbedrängt, den Rheihter Stürmer einen Ball vor die Füße. Hier zeigte Schumi seine Klasse und holte den Ball in einer 1:1 Situation raus. (Das ist die Passage damit Schumi noch mal spielt und nicht traurig ist) Der Rest der 2 Halbzeit ist schnell erzählt. Das 5:1 nach Vorarbeit von der „stark“ besetzten linken Seite der Union über Mini zu Lücke (zusammengenommen geschätzte 40 kg Übergewicht und Beschleunigungswerte von 2 Schnecken vor Anker), der schön in die Mitte Flank, und der sichere Abschluß durch Lefkes. Die Heimmannschaft hätte an diesem Tag wahrscheinlich noch nicht mal ein Tor in einer 11 zu 1 Situation gemacht, daher brannte auch nichts mehr an. Die beiden noch offenen Tore schossen Asko Begic und wiederum Lefkes zum 7:1 Endstand. Unglücklich war in dieser 2ten Halbzeit der sonst so abschlußstarke Rühl der gefühlte 18 hochprozentige Chancen vergab, die sicherlich zu einem zweistelligen Ergebnis geführt hätten. 

 

Fazit: Superschöne Sportanlage, tolles Wetter, sympathische und faire Gegner haben den Ausflug nach Bonn zu einem schönen Samstagnachmittag kick gemacht. Sollten wir noch mal hinfahren! Wer mehr Details von Stephan-Diego-Ronaldinho`s Zauberabend aus der Stümpi hat, möge mich informieren. 

 

Spieler: Lefkes, Barth, Reucher, Schumacher, Rühl, Engelbertz, Krämer, Gerdemann, Lückerath, Begic, Puzalowski, Weinreiss, Trömpert, Pitsch

 

(Bericht: Mini)

Casa Espana – Rösrath 1:4 (30.08.08) 

Faire kölsche Spanier klar besiegt

Mit 13 Mann ging es nach Köln, zum Spiel bei hohen Temperaturen auf Asche gegen einen bis dato unbekannten Gegner Casa de Espana. Auf den ersten Blick eine recht sportliche Truppe, was sich auch im Laufe des Spiels bewahrheitete. Gute Einzelfußballer in Ihren Reihen, waren sie der Union auf den Einzelpositionen wenigstens gleichwertig anzusehen, jedoch verstand es die Union, zumindest in der ersten Halbzeit als das wesentlich
homogenere Team aufzutreten. Jeder spielte diszipliniert seine Position, Manni und seine Abwehr ließen keine Torchancen zu, das Mittelfeld und der Angriff verrichteten viel Laufarbeit und so kam es recht früh zum ersten Treffer nach 15 Minuten. Ein Schuss von Manni Lefkes klärte der spanische Abwehrspieler im eigenen 16 er nach Torwartmanier, den fälligen Strafstoß verwandelte Manni sicher. Kurz darauf ein tolles Zuspiel von Marco Reucher auf Guido Schweitzer, der zum 2:0 einschob. Keine 5 Minuten später fiel schon die Vorentscheidung, Marco flankte und Dirk Kallipäus köpfte zum 3:0 ein. Die Spanier, nun ein wenig demoralisiert kassierten noch vor der Pause nach Vorlage von Marco und einem Sonntagsschuss am Samstag von Tim Rühl in den Winkel das 4:0.
Zur Halbzeit wurde dann gewechselt, mit der Ansage von Tim, es könnte jetzt noch mal spannender werden. Dies nahm unser „neuer“ Feldspieler Markus „Schumi“ Schumacher wörtlich und wartete 20 m unbedrängt vor dem eigenen Tor so lange mit seinem Abspiel, bis
es dem Gegner zu bunt wurde, er ihn attackierte und Schumi ihm dann den Ball in den Lauf spielte, so das Keeper Katze nicht den Hauch einer Chance hatte, das 4:1 zu verhindern.
Die Spanier spielten in der 2. Hälfte etwas besser nach vorne, ohne jedoch den verdienten Sieg der Union ernsthaft zu gefährden. Während sowie nach dem Spiel zeigten sich die Platzherren als sehr angenehme Gastgeber und man trank gemeinsam noch ein „San Miguel“.
Diesen Gegner sollte man gerne in den Spielplan aufnehmen. 

 

Besonders Erwähnenswert:

Marco Reucher versucht mit aller Gewalt den Ruf des Rosinenpickers los zu werden und
bestritt schon seinen 2. Einsatz Auswärts auf Asche!
Schumi bettelte um namentliche Erwähnung im Spielbericht – 100 % gelungen !!!

 

Spieler: Klug, Lefkes, Barth, Hunecke, Schweitzer, Reucher, Zimon, Nussbaum, Schumacher, Rühl, Kalipäus, Krämer, Gerdemann
(Bericht von Ralph Hunecke)

Heiligenhaus – Rösrath 0:4 (0:1) (25.08.08)

Starker Reucher legt auf und Kalipäus trifft mit allen Körperteilen!

 

Eigentlich war der Spielverlauf wie immer. HSV spielt schön
mit und trifft nicht. Mann kann es kaum glauben, dass es den Heiligenhausern bisher nicht gelungen ist , ein Tor gegen uns zu erzielen.
Union spielte geduldig und diszipliniert. Im Aufbau in der ersten Halbzeit aber immer wieder mit leichten Fehlern.
Nach Steilpass von Rühl, flankte Marco schulmäßig auf den freistehenden Schweitzer der gefühlvoll in die lange Ecke köpfte.
So ging es in die Pause.
Der zur Halbzeit eingewechselte Canosa setzte sich auf der Außenbahn energisch durch und flankte auf die Nase von Kalipäus. Kurze Zeit später, das 3:0, erzielt von Markus "Mini" Engelbertz mit einem platzierten 16 Meter Schuss, Vorlage Reucher.
Mit dem 4:0, wiederum Flanke Reucher, diesmal auf Rühl,
war der Endstand hergestellt.

 

Spieler: Klug-Nussbaum-Barth-Hunecke-Pitsch-Putzalowski-Schweitzer-Canosa-Gbor-Kalipäus-Reucher-Rühl-Zimon-Engelbertz

 

(Bericht von T. Rühl)

Rösrath – Sportfreunde Eil 9:0 (23.08.09)

9:0 Heimsieg gegen Sportfreunde Eil

 

Tore: David, Müller 2, Kalipäus 2, Barth, Canosa, Rühl2
Vorlagen: Engelbertz 3, Reucher, Kalipäus, Canosa2, 2 x ohne Vorlage

Es spielten: Obi, Putzalowski, Pitsch, Barth, Hunecke, Lefkes, Müller, Reucher, Kalipäus, Rühl, Canosa, Engelbertz, David

 

Das erwähnenswerteste vom Gegner war, dass sie so kurzfristig ermöglichten nach Rösrath zu kommen.
Auf dem Platz waren Sie uns in allen Belangen unterlegen.
Nach den ersten 15 Minuten stand es bereits 3:0 für uns. Jeweils nach Ecken von Engelbertz köpften
2 x Rühl und Marc David ein. Nach schönen Zuspiel erzielte Müller das 4:0.
In der zweiten Hälfte konnte Müller, trotz Foulspiel an ihm, die Führung ausbauen.
Selbst der eingewechselte Barth durfte sich an dem Torffestival beteiligen.
Die weiteren Treffer steuerten Kalipäus (2 Stück) und Canosa bei.

 

(Bericht von T. Rühl)

Chorweiler – Rösrath 2:1 (0:0) (09.08.08)

Das schlechteste Spiel des Jahres (bzw. seit Jahren) bescherte der Union eine völlig verdiente 1:2-Niederlage im Kölner Norden und zudem ein krasses Kontrastprogramm zum guten Spiel der Vorwoche.
4:1, 4:2 und 5:0. Das waren die Ergebnisse der letzten drei Aufeinandertreffen - immer zugunsten der Eisernen. Und genau das wurde vor dem Spiel angesprochen: wenn wir verlieren sollten sind wir an der eigenen Ignoranz und Arroganz gescheitert. Ein Hohn, das es dann genau so passierte.
Von Beginn an fand die Union keine Einstellung zum Spiel. Nahezu lustlos trabte man über den Platz, Laufbereitschaft und Zweikämpfe fanden mal gar nicht statt. Und wenn man dann mal in der Nähe des gegnerischen Tores war, genügte ein Haken, und noch ein Haken, dann noch ein Haken, ein motivationsloses Dribbling um den Ball wieder loszuwerden. Trotzdem ergaben sich durch David und Kalipäus gleich 3 hunderprozentige Einschußmöglichkeiten - die aber allesamt mehr als kläglich vergeben wurde. Die Chorweiler im Gegenzug hatten keine einzige Gelegenheit - was schon über deren Offensivkraft einiges aussagt.
In der zweiten Hälfte agierte man dann eigentlich genauso pomadig weiter.
Schweitzer hatte eine Chance, Engelbertz auch - aber das war es dann auch schon.
"Gott sei Dank" wurde diese "Spielweise" dann auch endlich bestraft und die Gastgeber gingen mit 1:0 in Führung. Ob der Schütze im Abseits stand oder nicht - der Treffer war die gerechte Belohnung für eine indiskutable Leistung. Im Anschluß an diese Szene zeterte David mit dem Schiri, der ihn darauf ermahnte, das "es jetzt langsam gut sei". Aber einmal in Rage machte er weiter - der zwölfte Mann schickte ihn dann für 10 Minuten vom Platz - aber auch das reichte noch nicht - es gipfelte dann mit seinem kompletten Ausschluß. Aber was sollte sich schon ändern? Statt 11 Mann spielten nun halt 10 einen schönen Scheißdreck. Dann fiel 5 Minuten vor Schluß das 2:0: Zimon wurde 20 Meter vor dem eigenen Tor angespielt - kein Kölner war auch nur in der Nähe. Da aber seine "Ballannahme" doch eine geraume Zeit in Anspruch nahm, trottete einer der Roten in Richtung Zimon - der dann aus einem 7-mtr-Pass zu Keeper Schumacher einen 5-mtr-Pass machte. Zwar kam Schumi eher als der Stürmer an den Ball - aber hey - ich kann was mit der Hacke - zu dumm, das er sich dabei den Ball abluchsen ließ und das Gegentor kassierte.
Ach ja, 60 Sekunden vor Schluß traf dann auch die Union. Ich weiß gar nicht genau, wer das war. Ich glaube, Schweitzer traf nach einer Gbor-Flanke - es könnte aber auch ein anderer noch dran gewesen sein.
Fazit: wenn es noch einen Nachweis für einen dringend benötigten Trainerwechsel bedurfte: dieses Spiel sprach Bände: (fast) jeder spielte, wie und wo er wollte und Dinge ansprechen durfte man schon gar nicht.
Von der Kritik ausnehmen muß man sicherlich "Gastspieler" Andre Nussbaum, der als einziger so etwas wie Normalform (auch von der Einstellung her) hatte. 

 

Spieler: Schumacher-Trömpert-Zimon-Nussbaum-Weinreis-David-Bulau-Engelbertz-Schweitzer-Gbor-Kalipäus-Rühl

Altenberg – Rösrath 1:3 (1:2) (02.08.08)

Mit 14 Mann und breiter Brust reiste die Union zum Dhünntalstadion nach Odenthal, wo die Partie gegen Altenberg ausgetragen wurde.
Zunächst war von der breiten Brust aber nicht viel übrig. Zum einen hatte der Gastgeber eine starke Truppe am Start, zum anderen taten sich die Eisernen auf dem für sie ungewohnten Naturrasen doch deutlich schwerer.
Die Altenberger zeigten sich sehr gut organisiert, die Abwehrspieler schalteten sich immer wieder ins Offensivspiel ein und hatten somit in Ballnähe immer Überzahl. Die Union war dann auch ständig in der Defensive und hatte nicht mehr als lange Bälle und Fehlpässe zu bieten.
Folgerichtig dann auch der Führungstreffer der Altenberger: Die rechte Mittelfeldseite war (mal wieder) nicht recht im Bilde, die Flanke kam und Ralph "Rehlein" Hunecke lupfte die Kugel unbedrängt über den verdutzten Keeper Schumacher ins Netz - ein wunderschöner Treffer, leider auf der falschen Seite.
Danach aber fanden auch die Eisernen ins Spiel und angetrieben von ihrem an diesem Tage besten Akteur, Manfred Lefkes, konnten nun auch konstruktive Angriffe vorgetragen werden.
Eher zufällig, aber zu diesem Zeitpunkt verdient, dann der 1:1-Ausgleich. Ein Pass (oder Schuss?) von Rühl, der 5 mtr neben dem Tor gelandet wäre, wurde vom Keeper aufgenommen - und wieder fallengelassen. Kalipäus setzte nach und schob den Ball aus ganz spitzem Winkel in die Maschen.
In der 25. Minute war die Partie gedreht: Bulau bediente den aufgerückten Lefkes, dessen Pass kam etwas glücklich zu Kalipäus, der frei vor dem Tor dem Keeper keine Chance ließ und zum 1:2 traf.
Und dieser Spielstand war mittlerweile hochverdient, denn so wie Altenberg (auch läuferisch) abbaute konnten die Eisernen zulegen.
Rühl erzielte dann auch mit einem tollen Kopfball folgerichtig das 1:3 - allerdings verweigerte der Schiri wegen einer Abseitsstellung von Kalipäus, der aber 15 mtr wegstand, dem Treffer die Anerkennung.
Aber auch so lief es nach Plan und man dachte nun, in der zweiten Hälfte die spielerische und körperliche Überlegenheit weiter ausspielen zu können. Aber es kam anders. Die Altenberger drückten auf`s Tempo und auf den Ausgleich - die Grün-Weißen standen tief (sehr tief) und setzten auf Konter. Eigentlich eine legitime und auch logische Taktik - nur wurden die Angriffe nicht konsequent genug gefahren oder Bälle leichtfertig verdaddelt. So baute man den Gegner weiter auf, der dann die Riesenchance zum Ausgleich hatte: Einen Schuß aus 12 Metern konnte der zur Halbzeit ins Spiel gekommene Keeper Klug noch abwehren, doch der Nachschuß aus 5 Metern (frei vor dem Tor) sollte eigentlich Formsache sein - doch auch diesen Ball konnte Katze parieren und den sicheren Ausgleich verhindern. 5 Minuten vor Schluß wurde dann von Aushilfscoach Müller in seiner zweitbesten Szene der Präsident vom Feld geholt und der nun im Spielertrikot steckende Markus Schumacher eingewechselt - mit Folgen: einen Befreiungsschlag von Bulau verlängerte Reucher mit dem Kopf!! auf Schumacher, der lupfte den Ball zu Kalipäus, der alleine auf die Kiste zulief, den Torwart umkurvte und mit seinem dritten Treffer für die Entscheidung sorgte.
Fazit: Ein hartes Stück Arbeit - aber letztendlich machen solche Spiele doch viel mehr Spaß als ein 7:0 gegen Barfuß Kairo.

 

Besondere Vorkommnisse:

  • Barth trotz Meldung nicht zum Treffpunkt erschienen - Schweinepunkt und 10 ltr (mindestens).
  • 14 Mann auf dem Platz = 14 Mann in die Stümpenklause = toller Teamgeist = großer Sport
  • Schweitzer mit Versuch "Tor des Jahrzehnts" kläglich gescheitert. Kleiner Tipp: einfach normal reinmachen.

 

Spieler: Schumacher-Klug-Lefkes-Trömpert-Hunecke-Schweitzer-Krämer-Müller-Bulau-Reucher-Rühl-Kalipäus-Pitsch-Weinreis

Rösrath – Refrath 1:2 (1:1) (19.07.08)

Starke 3. Halbzeit gegen Refrath
Mit gerade mal 12 Mann ging es zum Heuweg nach Refrath. Erstztrainer Ralph Hunecke
Folgte dem Rat von Katze Klug, Spielertrainer geht selten gut und zog sich bei ersten Schritt auf dem Platz beim Aufwärmen eine Zerrung zu ( böse Zungen behaupten, diese käme schlagartig als er den Altersdurchschnitt der recht jungen Refather Alt Herren Truppe gesehen hat). So waren es nur noch 11, doch diese schlugen sich Tapfer. In der ersten Hälfte verstanden die beiden MANNDECKER Daniel und Siggi zwar noch nicht so ganz die Aufgabe dieser Position, trotz Ausführlicher Erklärung vor dem Spiel und wurden doch sehr häufig in der Hälfte des Gegners gesehen. Vielleicht waren Sie der Meinung die Manndecker des Gegners decken zu müssen. So kam es doch zu einer recht konfusen ersten Häfte, in der Markus Engelbertz in der 10 Minute sein erstes Highlight des Tages hatte, indem er versuchte an der Aussenlinie auf Höhe des eigenen 16 Meter Raumes einen Geggenspieler auszudribbeln, dies natürlich misslang und somit der Pass auf einen freien Gegner erfolgte, der aus 16 Meter rechts unten einschoss. Ein Ball den man halten kann, aber nicht muss.
Zum Glück war es Guido Schweitzer, der kurz darauf mit einem Strahl (5 kmh Höchstgeschwindigkeit) aus ca. 20 Meter vor dem Refrather Tor dem Keeper direkt flach in die Arme schoss, der sich bedankte und die Hände öffnete, so das der Ball ins Tor kullern konnte. 1:1, so ging es auch in die Pause, wobei die Refrather mehr vom Spiel hatten. In der zweiten Hälfte spielten die Manndecker dann auch endlich selbige Position, so das es auch Mittelfels geordneter ui ging und die Union immer besser ins Spiel kam und dem Gegner nach und nach den Schneid abkaufte. Ein Foul an Harry Müller auf Höhe Mittellinie war der Ursprung zu Führungstreffer. Der Freistoss von selbigem schnell ausgeführt auf Dirk Kalipäus, der den heran laufenden Marc David Mustergültig bediente und Marc unhaltbar zum 2:1 einschoss. Eine weitere gute Möglichkeit ergab sich nach einer Traumflanke von Alu Krämer von rechts auf Marc Davis, der einen schön platzierten Kopfball leider nur an die Latte setzte. Die Führung wurde bis zum Schluss durch hohe Lauf- und Kampfbereitschaft verteidigt und somit sicherte man sich gegen eine starke Refrather Truppe einen unterm Strich verdienten Sieg.

 

Besonders Erwähnenswert dann die 3. Halbzeit, die komplett mit allen 12 Spielern incl. Neuzugängen Katze und Guido (: ich weiß ja nicht wie lange Ihr die Kneipe hier schon macht) bei Kurt und Anneliese abgehalten wurde. Hier war es erneut Markus Engelbertz, der zum zweiten Mal an diesem Tage in Erscheinung trat, als um 18:12 ein Anruf in der Stümpemklause einging, ob den der Markus noch da sei und Anneliese erwiderte, das er gerade zahlen wolle und schon fast durch die Tür wäre.

 

(geschrieben von Ralph Hunecke)

Rösrath – GSV Langenfeld 7:0 (3:0) (12.07.08)

Gegen die ersatzgeschwächte Truppe aus Langenfeld hatte die Union überhaupt keine Probleme und gewann auch in der Höhe völlig verdient.
Taktisch hervorragend eingestellt setzten die Eisernen die Gäste von Beginn an unter Druck. Schon in der 2. Minute führte eine Balleroberung von Zimon zu Bulau, der Kalipäus mit einem Steilpass bediente. Der fackelte nicht lange und traf mit rechts! aus 20 Metern zur frühen Führung. Schon in der 5. Minute dann die Vorentscheidung. Kalipäus setzte sich gekonnt auf dem linken Flügel durch und seine flache Hereingabe drückte Zimon zum 2:0 über die Linie. Zu diesem Zeitpunkt waren die Langenfelder nicht einmal in der Hälfte der Eisernen gewesen.
Danach nahm man etwas das Tempo aus dem Spiel und ließ es ruhiger angehen. Souverän kontrollierte man Ball und Gegner - allein die zwingenden Aktionen Richtung Tor wurden vernachlässigt. In der 25. Minute dann das schönste Tor des Tages, als Bulau eigentlich flanken wollte, der Ball aber über den Keeper hinweg zum 3:0 in den Winkel segelte.
Damit waren natürlich alle Messen gelesen - zu überlegen war die Union.
Nach dem Wechsel knüpfte man nahtlos an die vorzügliche Leistung an und der eingewechselte David legte dem ebenfalls eingewechselten Rühl mustergültig das 4:0 auf.

Besondere Erwähnung bedarf dann sicherlich das 5:0: Einen Eckball von Gbor köpfte!! der sehr stark spielende Schweitzer Richtung Tor, Kalipäus schaltete blitzschnell, hielt seinen Fuß rein und traf zum 5:0.
Den Respekt muß man sicherlich Kalipäus zollen - denn wer rechnet schon mit einer Kopfballvorlage des zweitschönstem AH-Kicker der Union? Dann traf erneut Rühl per Kopf nach einer Wolfram-Wuttke-Gedächtnisflanke von Zimon. Den Schlußpunkt setzte dann Schweitzer mit einem schönen 18-mtr-Schuss nach einer abgewehrten Ecke zum 7:0! 

 

Besondere Erwähnung:
Keeper Katze Klug nun schon seit 140 Minuten ohne Gegentor - allerdings hat er in diesen beiden Spielen nicht einen Schuss auf die Kiste bekommen.
Spieler: Klug-Trömpert-Puzalowski-Oberhauser-Barth-Schweitzer-Engelbertz-Gbor-Zimon-Krämer-David-Bulau-Kalipäus-Rühl

Rösrath – RW Olpe 3:0 (2:0) (05.07.08)

Der Temperatur angepasst lieferten sich beide Teams einen wahren Sommer-Kick auf ganz bescheidenem Niveau.
Bis zum ersten Gegentreffer konnten die Gäste noch mithalten - zu dumm nur, dass der schon fiel, als der Sekundenzeiger noch nicht mal seine erste Undrehung vollenden konnte: Kalipäus legte Lefkes vor, und der ließ dem Keeper mit einem Schuß aus 16 Metern keine Chance.
Damit war das Spiel gelaufen - und (leider) jeder wußte das.
Was dann folgte war bzw. ist kaum eine Erwähnung wert. Nachdem Lefkes auch das 2:0 erzielte (wieder nach schöner Vorarbeit von Kalipäus) hätte der nahezu beschäftigungslose Schiri Schwarz die Partie auch abpfeifen können. Apropo beschäftigungslos: Keeper Katze Klug hatte in den 70 Minuten nicht einen einzigen Ball zu halten und verstand den Hinweis des Trainers VOR dem Spiel (zieh` Dir eine kurze Hose an) erst danach. Das lag zum Einen an der schwachen Offensive der Olper - aber auch an der starken Union-Defensive um Libero Eu Trömpert.
Ach ja, das 3:0 fiel dann auch noch - endlich mal eine gelungene Aktion aus dem Mittelfeld heraus: Steilpass von Bulau auf "Flankengott" Oberhauser, der vor dem Tor quer zum mitgelaufenen Kalipäus, der dann die Kugel im Netz unterbrachte.
Was gab es sonst noch?

  • Barth auf den Spuren von Metzelder oder "warum sollte ein Manndecker NICHT nach vorne gehen"
  • Engelbertz auf den Spuren von "Bulle Roth" oder "ich habe zwar kein Dynamit im Fuß - aber immerhin ein schönes Tischfeuerwerk"
  • Puzalowski auf den Spuren von Ronaldo und Co. (bzw. auch Keeper Schumacher) oder "warum sollte man im Spielaufbau den Ball NICHT mit der Hacke spielen"?
  • Oberhauser auf den Spuren von Kaltz und Abramczyk oder "verdammt, wer schiebt denn bei meinen Flanken immer das Tor 5 Meter nach links"?

Der Vollständigkeit halber hier die Namen sämtlicher Protagonisten:
Klug-Trömpert-Barth-Koßmann-Puzalowski-Lefkes-Hunecke-Krämer-Nussbaum-Bulau-Engelbertz-Kalipäus-Oberhauser

Ü-40-Kreismeisterschaft - Vorrunde (21.06.08)

Rösrath - Hunsheim 2:0
Tore: Canosa (2)
Rösrath - Hämmern 3:1
Tore: Canosa (2), Zimon
Rösrath - Frielingsdorf 0:0
Rösrath - Loope 0:0 

 

Tabelle:
1. Rösrath 8 Punkte 5:1 Tore
2. Loope 8 Punkte 4:1 Tore
3. Frielingsdorf 8 Punkte 3:0 Tore

 

Damit ist die Union für die Endrunde am 16.08.08 in Lindlar qualifiziert.
Dort trifft man dann in der Gruppenphase auf Morsbach, Weiershagen-Forst und Rossenbach. 

 

Spieler: Schlömer-Trömpert-Lefkes-Weinreis-Werner-Puzalowski-Müller-Zimon-Canosa-Turan-Bulau

Rösrath – FC Kleen Eck 7:0 (4:0) (14.06.08)

Der Union gelang wie schon beim letzten Aufeinandertreffen (7:1) wieder ein klarer Erfolg - nur diesmal ohne Gegentor.
Besondere Erwähnung verdient die Tatsache, dass gleich 17! Spieler anwesend waren - obwohl doch nur 14 Mann fest eingeplant waren.

So wurde dann zur Halbzeit das Team auf gleich 6 Positionen neu besetzt - was natürlich zu einem kleinen Bruch im Spiel führte - aber angesichts einer 4:0-Halbzeitführung nicht wirklich schlimm war.

 

Für die Statistik-Fetischisten und die "gerne-meinen-Namen-in-Berichten-Leser" hier die Tore, Torschützen und Vorlagengeber in chronologischer Reihenfolge:
1:0 Müller, Vorlage Lefkes
2:0 Reucher, Vorlage Müller
3:0 Reucher, Vorlage Müller
4:0 Zimon, Vorlage Müller
5:0 Steeger, Vorlage Lückerath
6:0 Steeger, Vorlage Lückerath
7:0 Pitsch, Vorlage Steeger

 

Spieler: Pitsch-Werner-Barth-Trömpert-Krämer-Müller-Schumacher-Reucher-Zimon-Lückerath-Steeger-Hunecke-Lefkes-Turan-Koßmann-Nussbaum-Engelbertz

Rösrath – Leverkusen-Rheindorf 5:3 (1:1) (07.06.08)

Ein sehr gutes AH-Spiel auf hohem Niveau sahen die (beiden) Zuschauer an diesem schönen Samstagnachmittag.
Die technisch und läuferisch starken Gäste verlangten den Eisernen alles ab.
Die Union gewann die Seitenwahl, was dem Gegner den Ball bescherte und die ersten 5 Minuten kam auch kein Grün-Weißer an das Spielgerät heran. Die Blauen aus Leverkusen bestimmten klar die Anfangsphase der Partie und die Eisernen rannten nur hinterher.
Zunächt behielt einzig Lefkes, der einen umsichtigen und zweikampfstarken Libero spielte, die Übersicht.
Aus dem Nichts dann das 1:0: ein Gästeakteur wollte einen langen Ball aus dem eigenen 16er schlagen, fand aber genau den ca. 35 mtr vor dem Tor postierten Reucher. Der flankte sofort und Rühl nickte aus kurzer Distanz zur Führung ein. Allerdings brachte der Treffer weder Sicherheit bei der Union noch Konfusion bei Leverkusen.
Nach einem Einwurf eroberte ein Gästespieler die Kugel und rannte nahezu ungehindert über 70, 80 mtr über das gesamte Spielfeld, zog aus gut 20 mtr ab und schon stand es 1:1.
Aus Union-Sicht ein ärgerlicher Treffer - allerdings dem Spielverlauf entsprechend.
Erstaunlicherweise kamen dann die Eisernen und Kalipäus hatte gleich 2x die Riesenchance - scheiterte jedoch jeweils am Aluminium und so ging es mit einem Remis in die Pause.
Nach dem Wechsel fand dann Rösrath zunächst nicht mehr statt. Da man in den ersten 35 Minuten sehr viel investieren mußte, schienen die Kräfte zu schwinden - die Blauen bestimmten eindeutig das Geschehen und gingen nach einem Fehlpass im Mittelfeld und einer im Anschluß darauf zu kurz abgewehrten Flanke in Führung. Danach versäumten sie es, die Führung auszubauen und vergaben leichtfertig einige z.T. sehr gute Gelegenheiten.
In der 45. Minute dann die spielentscheidende Szene: Bernd Gerdemann betrat den Platz - und was sollte jetzt noch schiefgehen? Nichts, denn es ging ein Ruck durch die Mannschaft. Jeder glaubte nun an die Wende und packte wie selbstverständlich ein paar Prozent drauf. Kurios allerdings dann der Ausgleich, gestrickt nach Muster "Karo einfach":
ein langer Abschlag von Lefkes wurde von Rühl auf Kalipäus verlängert, der war schneller als sein Gegenspieler und es stand 2:2. Es folgten Proteste und Motzereien wegen einer vermeintlichen Abseitsstellung bei diesem Treffer - in Wahrheit ärgerten sich die Leverkusener aber wohl eher über ihre eigene Dämlichkeit, nicht a) den Sack vorher zugemacht zu haben und b) so simpel übertölpelt zu werden.
Aber es kam noch besser: nur 1 Minute später gab es Freistoß, halblinke Position, 35 mtr zum Tor. Reucher auf Hunecke, der geht noch ein paar Schritte und strahlt das Ding zum 3:2 in den Winkel - die Partie war gedreht. Die Gäste wußten nicht warum - die Eisernen eigentlich auch nicht. Nun warfen die Rheindorfer alles nach vorne und entblößten die Abwehr. Kalipäus spielte dann erneut seine Schnelligkeit aus und erhöhte gar auf 4:2 und sorgte für die vermeintliche Entscheidung. Aber Gerdemann machte es 4 Minuten vor Schluß nochmals spannend: ein langer Ball wurde falsch eingeschätzt, der Stürmer sagte "Danke" und überlupfte den diesmal chancenlosen Keeper Schumacher zum 4:3.
Doch wieder hatte die Union die passende Antwort: Pass von Müller, ein langer Spurt von Reucher, ein Schuß aus linker Position mit letzter Kraft, der Keeper tut sein Übriges, 5:3, Endstand, Apfiff. 

 

Fazit: Ein Spiel mit hohem Spaßfaktor gegen eine gute und faire Truppe aus Leverkusen-Rheindorf.

 

Besonderheiten:

  • Lefkes mit überragendem Spiel
  • Müller mit gutem Comeback und erstem Sieg in 2008 (haben die meisten schon im Januar und nicht im Juni gepackt)
  • Bulau (mal wieder) der meistgefoulte Spieler auf dem Platz
  • Gerdemann kommt - und siegtReucher mit 3 Vorlagen und 1 Tor - trotz Fahne (nein, KEINE Deutschlandfahne) und jeder fragte sich: was wäre "nüchtern" möglich gewesen?
  • Rühl mit Union-Treffer Nr. 100 der laufenden Saison – Glückwunsch und Danke für 10 ltr

Spieler: Schumacher-Lefkes-Trömpert-Hunecke-Gerdemann-Weinreis-Müller-Krämer-Bulau-Engelbertz-Reucher-Rühl-Kalipäus
Tore: Kalipäus (2), Rühl, Hunecke, Reucher
Vorlagen: Reucher (3), Rühl, Müller

Bechen – Rösrath 2:1 (1:1) (24.05.08)

Mit einer knappen, aber völlig verdienten Niederlage im Gepäck mußte die Union die Heimreise antreten.
Zwar resultierten beide Gegentreffer aus katastrophalen, persönlichen Fehlern, aber die Bechener waren auch so das Team, das mehr Laufbereitschaft, mehr Einsatz und Willen an den Tag legte. Auch was die Torgelegenheiten anging hatten die Gastgeber ein Übergewicht und nur der einzige Kicker im Union-Dress mit Normalform, Keeper Katze Klug, hielt dagegen und seine Farben im Spiel.
Bereits nach 2 Minuten begann das Unheil: Manndecker Pitsch, der große Schwierigkeiten mit seinem quirligen Gegenspieler hatte, schoß diesen an - daraus ergab sich ein schöner Steilpass, den der Stürmer in toller Manier zum 1:0 ins Eck verwandelte. Damit war die Union schon früh gezwungen, etwas offensiver zu agieren - und man spielte Bechen damit in die Karten. Die standen hinten sicher und setzten auf Konter. Die Eisernen taten sich weiterhin schwer, zumal auch das Mittelfeld läuferisch nicht genug tat, so daß man überwiegend mit langen Bällen agieren mußte, die selten Gefahr für das Bechener Gehäuse brachten.
In der 25. Minute sorgte dann ein Angriff durch die Mitte für den Ausgleich: Ein schöner Doppelpass von Rühl und Canosa spielte den Letztgenannten frei, der aus 7 Metern cool zum 1:1 einschob. Mit diesem Ergebnis wurden dann nicht nur die Seiten gewechselt - auch die Aufstellung wurde auf gleich vier Positionen verändert: Bulau, Gbor, Zimon und Pitsch wurden durch David, Krämer, Müller und Puzalowski ersetzt - allerdings ohne den erhofften Erfolg. Zwar hatte man in den ersten 5 Minuten nach dem Wechsel zwei ganz brauchbare Gelegenheiten - aber danach übernahmen die Gelb-Blauen das Kommando. Einen Fernschuß konnte Klug nach entschärfen - gegen den Lapsus von Ralph "The Bergsegen-Voice" Hunecke war er chancenlos. In Bambini-Manier ließ er sich an der eigenen Eckfahne die Kugel abnehmen, der Stürmer sagte danke, umkurvte noch den Torwart uns schob locker zum 2:1 ein.
Es war natürlich klar, das solch ein Treffer bei diesen Temperaturen, bei diesem Platz nicht gerade die Moral hebt. Zudem mußte man nun angesichts des erneuten Rückstandes im Prinzip "alles oder nichts" spielen. So richtig klare Chancen ergaben sich aber nicht mehr. Auch der Bechener Keeper war ein wirklich Guter und pflückte alles runter. Die beste Gelegenheit hatte noch Gbor, dessen 18-mtr-Schuss noch abgefälscht wurde und so gerade von der Linie gekratzt wurde. Somit blieb es dann beim verdienten 2:1 für Bechen. 

 

Besondere Vorkommnisse:

  • Rühl spielt – und trifft nicht
  • Reucher spielt – und verliert
  • Müller spielt (das alleine ist schon bemerkenswert)

Spieler: Klug-Trömpert-Pitsch-Puzalowski-Hunecke-Weinreis-Reucher-Bulau-Gbor-Zimon-David-Krämer-Müller-Canosa-Rühl

Marialinden – Rösrath 1:7 (1:2) (19.05.08)

Ein ganz starker Auftritt der Union, gegen den die keineswegs schlechten Gastgeber letztendlich keine Mittel hatten.
Und auch wenn es das Ergebnis nicht vermuten lässt, so war es doch 45 Minuten ein Duell auf Augenhöhe.
Die Eisernen fanden zunächst besser ins Spiel und Kalipäus hatte bereits in der 2. Minute einen sogenannten 100%er, als er alleine auf das Tor zulaufend erst an seinen Nerven und dann am Keeper scheiterte. Nach 10 Minuten aber dann doch die Führung: Nach einem gewonnenen Zweikampf von Bulau wartete alles auf einen Pfiff des Schiris - der kam aber nicht und David passte auf Canosa, der wiederum mit einem strammen Schuß aus 16 Metern zum 0:1 einschoß.
Danach kam Marialinden besser ins Spiel, aber dank einer sehr starken Union-Defensive nicht zu klaren Chancen. Der Ausgleich resultierte dann aus einem Fehler in der Vorwärtsbewegung mit anschließendem Ballverlust - die Gelb-Schwarzen konterten eiskalt und überwanden Keeper Puzalowski mit einem schönen Heber zum 1:1. Dies war auch die gerechte Strafe für das Verdaddeln von Großchancen der Rösrather zuvor, als man nicht konsequent den Abschluß suchte. Kurz vor Halbzeit aber dann die erneute Führung. Ein 18-mtr-Schuß von Canosa klatschte an den Pfosten und Kalipäus staubte per Kopf ab.

Nach dem Wechsel ging es dann so weiter: Die Union überlegen, vergab Chancen, der TuS konterte. Bei einem dieser Angriffe konnte sich Turan nur auf Kosten eines Freistoßes helfen - aber Puzalowski konnte den Ball mit einer Riesenparade aus dem Winkel boxen - wohl die Schlüsselszene des Spiels, denn fast im direkten Gegenzug markierte erneut Canosa in typischer Marnier das vorentscheidene 1:3. Danach ließen die Mannen vom Transformator die Köpfe hängen und Hunecke, Kalipäus, Canosa und David erhöhten mühelos auf 1:7, wobei die Tore z.T. wunderbar herausgespielt wurden. 

 

Besonderheiten:

  • linke Seite mit Reucher und David mal wieder herausragend – das Marialinden aber auch nicht umstellte war jedoch verwunderlich.
  • Canosa in Topform (3 Tore, 1 Vorlage)
  • Puzalowski im Tor ganz stark
  • "Coach" Schlömer schaffte es von 75 Minuten (70 Spiel und 5 Pause) ungefähr 3 NICHT zu reden

Spieler: Puzalowski-Trömpert-Turan-Hunecke-Bulau-Gbor-Krämer-Gerdemann-David-Reucher-Kalipäus-Canosa
Tore: Canosa (3), Kalipäus (2), Hunecke, David
Vorlagen: Kalipäus (2), David, Canosa, Gbor, Reucher, 1 Tor vom gegnerischen Keeper aufgelegt

Biesfeld – Rösrath 2:3 (0:2) (17.05.08)

Durch eine disziplinierte Abwehrleistung über die gesamte Partie und eine erstklassige Chancenverwertung in der ersten Hälfte konnte die Union in Biesfeld mit 3:2 gewinnen.
Kurios, dass beide Mannschaften durch einen Einwurf zu ihrem eigenen Keeper jeweils einen Gegentreffer kassierten.
Den ersten mussten die Gastgeber hinnehmen, als der Torwart den Ball nach dem Einwurf in die Hände nahm und der daraus resultierende Freistoß nach Antippen von David durch letztendlich Rühl zum 0:1 verwandelt wurde.
Kurz darauf ein schneller Konter, diesmal Rühl auf David, der die Kugel eiskalt ins Eck zum 0:2-Halbzeitstand versenkte.
Nach dem Wechsel dann die vermeintliche Entscheidung: nach schöner Vorarbeit von Kalipäus gelang erneut David ein sehenswerter Treffer zum 0:3.
Doch nach einem Abseitstor keimte bei den Biesfeldern nochmals Hoffnung auf. Dann der ominöse Einwurf zu Keeper Schumacher, der dann den Ball zwar nicht in die Hand nahm, aber zur Ecke klärte und die wiederum führte zum 2:3-Anschlußtor. Dadurch wurde es nochmals unnötig eng, zumal Großchancen von Kalipäus und Rühl mitunter kläglich vergeben wurden. 

 

Fazit: das letzte Aufgebot schlug sich wacker - zweiter Sieg auf Asche in Folge.
Kader: David-Gerdemann-Hunecke-Kalipäus-Pitsch-Rühl-Schumacher-Weinreis-Zimon-Krämer-Werner

Rodenkirchen – Rösrath 2:3 (1:2) (10.05.08)

Bei nahezu subtropischen Temperaturen fand die Union auf harter, staubiger Asche zunächst überhaupt keine Einstellung zu Spiel und Gegner.
Die Gastgeber machten es viel besser und gingen schon nach 10 Minuten völlig verdient in Führung.
Erst nach diesem Treffer nahmen auch die Grün-Weißen an diesem Spiel teil - und wendeten innerhalb von 60 Sekunden das Blatt. Zunächst konnte Rühl einen Eckball von Hunecke per Kopf zum 1:1 verwerten. Danach Anstoß Rodenkirchen, versuchter Pass nach vorne - Bulau konnte abfangen, Steilpass auf Gbor - butterweiche Flanke über den Keeper - Gestolper einen halben Meter vor der Linie mit Bein, Knie, Brust und sonst noch was von Kalipäus - 2:1 für die Union.
Dieser Treffer schockte die Kölner doch ein wenig - denn danach beherrschten die Eisernen klar das Geschehen und hätten vor dem Wechsel mindestens noch einen Treffer machen müssen.
Aber man war zuversichtlich, zumal man mit David ja noch einen sehr starken "Joker" ins Spiel brachte.
Aber die kalte Dusche folgte prompt: nach 30 Sekunden der zweiten Hälfte stand es 2:2, als die Kölner über 10-12 Stationen ihren Mittelstürmer freispielten, der mit einem Kopfball an den Innenpfosten (und dann ins Tor) dem sehr guten Keeper Schumacher keine Chance ließ.
Schließlich war es dann David, der das Spiel entschied - und zwar nach einem Doppelpass der besonderen Art: David auf der linken Außenbahn flankt über die Abwehr nach rechts auf Rühl, der nimmt den Ball an und hält ihn, wartet dann bis David in Position läuft, wieder Flanke über die Abwehr und schon stand es 2:3. Anschließend wollte die Union das Ergebnis nur noch verwalten und überließ den Gastgebern das Mittelfeld - aber Schumacher und vor allen Dingen Trömpert konnten den Ausgleich verhindern. Auf der anderen Seite nutzte man aber auch zahlreiche Kontersituationen nicht konsequent genug aus - sodaß es bis zum Schluß spannend blieb. 

 

Fazit: Erster Sieg auf Asche in 2008 (allerdings auch erst im zweiten Spiel), sehr faire Kölner, sehr leckeres Kölsch nach dem Spiel.
Spieler: Schumacher-Trömpert-Zimmermann-Gerdemann-Koßmann-Weinreis-Pitsch-Gbor-Hunecke-Bulau-Engelbertz-Rühl-Kalipäus-David

Immekeppel – Rösrath 4:3 (1:2) (05.05.08)

Die Union reiste mit "dem letzten Aufgebot" nach Immekeppel. Mit Schlömer, Trömpert, Krämer, Gerdemann und Arz waren gleich 5 Mann "jenseits" der 50 (bzw. eher 60) dabei. Auch Canosa (49), Bulau (43), Gbor (43) und Zimon (41) sind keine jungen Hüpfer mehr.
So konzentrierte man sich zunächst auf die Defensive und setzte auf Konter. Das klappte eigentlich sehr gut. Als Canosa dann dem letzten Mann der Gastgeber den Ball klauen konnte und zur 1:0 Führung einschoß, konnte man von einer absolut verdienten Führung sprechen. Zwar hatte Immekeppel mehr Spielanteile - aber gefährlich vor das Tor kamen sie zunächst nicht. Eher zufällig dann der Ausgleich nach einem Ballverlust im Mittelfeld, den jedoch Gbor kurze Zeit später mit einem schönen Solo zum 1:2 entsprechend beantwortete.
Nach dem Wechsel traf dann Arz nach guter Vorarbeit von Canosa zum 1:3, aber damit hatte die Union dann ihr Pulver verschossen. Die Grün-Weißen (wie gesagt: Durschschnittsalter 47,3 Jahre) mußten dem harten, staubigen Platz sowie den Temperaturen und dem Alter Tribut zollen. Immekeppel kam noch zu 3 Toren und drehte das Spiel zu ihren Gunsten. 

 

Spieler: Schlömer-Trömpert-Turan-Puzalowski-Pitsch-Bulau-Zimon-Krämer-Gbor-Gerdemann-Canosa-Schumacher-Arz-Lückerath 

 

Kommentar: nicht das ein falscher Eindruck ensteht: an den "Alten" hat es ganz und gar nicht gelegen - im Gegenteil: Hut ab vor den alten Recken, die sich Montagsabend auf die staubige Asche stellen und sich für die Union den Arsch aufreissen.
Aber wo waren die ganzen "Anderen"? La Paloma pfeifend auf der Terrasse bei einem kühlen Bierchen? Oder doch ein unaufschiebbarer Pediküretermin?
Der eine oder andere sollte sich mal klarmachen, das sein Hobby ein Mannschaftssport ist. Es kann doch nicht sein, dass wir nur bei Heimspielen gegen blinde Truppen keine Probleme haben, eine Mannschaft zu stellen!

Rösrath – Herkenrath 8:0 (03.05.08)

Nach zweiwöchiger Wettkampfpause kamen die Herkenrather der Union als dankbarer Aufbaugegner gerade recht.
Die Gäste hatten im gesamten Spiel eine einzige Torchance - und die resultierte auch noch aus einem Missverständnis in der Unionabwehr - aber "Leihkeeper" Katze Klug konnte parieren und seine Weste sauber halten.
Die Tore fielen dann wie altes Obst vom Baum - einfach und unspektakulär. Wieder einmal einziges Manko sind dann die z.T. recht ungeschickten Versuche von Obstpflückern, die das Handwerk nicht oder nur unzureichend gelernt haben. Das dann mit Engelbertz einer dieser Erntehelfer gar sein Saisontor Nr. 1 erzielte, zeigt eben auch, dass der TV Herkenrath jetzt nicht ganz die große Adresse war. Ansonsten trafen dann die üblichen Verdächtigen: David und Rühl je 2x, Reucher gar 3x.
Die Vorlagen zu den Treffern gaben David, Reucher, Engelbertz (je 2) sowie Krämer und Rühl.

 

Spieler: David-Engelbertz-Gerdemann-Hunecke-Lefkes-Reucher-Rühl-Schumacher-Weinreis-Zimon-Trömpert-Krämer-Klug

Rösrath – Altenberg 4:1 (12.04.08)

Nach dem glücklichen Remis der Vorwoche konnte die Union wieder auf die Siegesspur einbiegen.
Auch der einstige "Angstgegner" aus Altenberg wurde klar mit 4:1 besiegt und wieder zurück in den Märchenwald geschickt.
Die Treffer erzielten Reucher, Rühl, Kalipäus und Gbor.
Die Vorarbeit dazu leisteten Reucher (2), Engelbertz und Krämer. 

 

Spieler: Engelbertz-Gbor-Reucher-Rühl-Schlömer-Schüller-Zimon-Trömpert-Krämer-Lefkes-Puzalowski-Kalipäus-Turan

Rösrath – Rath-Heumar 4:4 (0:2) (05.04.08)

Da ist die Union nochmals mit einem blauen Auge weggekommen, denn man lag eine Viertelstunde vor Schluß mit 1:4 in Rückstand. Aber der Reihe nach:
das Spiel begann eigentlich wie jedes in diesem Jahr (mit Ausnahme der beiden Spiele gegen die SSG 09): vom Anpfiff weg bestimmten die Eisernen die Partie, schnürten den Gegner in dessen Hälfte ein und erspielten sich eine Handvoll guter bis erstklassiger (um nicht zu sagen 100%iger) Chancen - jedoch ohne zählbaren Erfolg. Anders die Gäste: nach deren erster Ecke schlug ein abgefälschter Schuß unhaltbar für den guten Keeper Schlömer zum 0:1 ein. Nun berannte man wütend (und daher auch völlig kopflos) das Rather Tor, vernachlässigte aber auch komplett die Defensive, was die Gäste mit Kontern clever ausnutzen, denn einer davon führte zum 0:2-Pausenstand.
In der Kabine war es dann sehr ruhig - jeder wußte ob seiner schlechten Leistung. Aber man wollte das Ding noch drehen und ging entsprechend motiviert in die zweiten 35 Minuten - aber erneut versagten (zunächst) vor dem Tor die Nerven.
Eine Energieleistung von Reucher führte dann aber zu einem Strafstoß für die Union: Unwiderstehlich drängte er mit dem Ball am Fuß in Richtung gegnerisches Tor und wurde knapp im Sechzehner unfair gestoppt. Der Kölner Spielführer war damit nicht einverstanden: "Ey, Schirri, dat Faul wor doch opp der Linnich". Als man ihm dann erklärte, dass diese zum Strafraum zähle, stand der Ausführung nichts im Wege und Eu Trömpert verwandelte ganz souverän zum 1:2.
Nun hätte man eigentlich so weiter spielen müssen - aber abermals "vergaß" man jedwede taktische Ausrichtung. Die Manndecker stürmten nun auch munter drauf los und hinten war "offen Holland". Die Rather brauchten nur den Ball abzufangen und mit 2-3 Mann in Richtung Uniongehäuse zu laufen - das Überzahlspiel war ihnen sicher. So fielen auch prompt das 1:3 (durch das 1. Saisontor von Turan - leider ins eigene Netz) und gar das 1:4.
Damit war das Spiel (eigentlich) entschieden. Positiv in dieser Phase war aber sicherlich das Bewahren der Ruhe und das Halten des Mundes - denn ruhig spielte man weiter.
Trömpert faßte sich dann ein Herz und legte Krämer den Ball zum 2:4 auf - immerhin ein wenig Ergebniskosmetik. Aber 3 Minuten vor Schluß keimte plötzlich Hoffnung auf: Ein 20-Meter-Schuß von Zimon konnte vom Keeper noch an den Pfosten gelenkt werden - aber Rühl verwandelte den Abstauber zum 3:4 - und urplötzlich war man wieder drin im Spiel. Nur eine Minute später setzte sich Reucher wieder einmal sehr stark auf der linken Seite durch, flankte punktgenau über den Keeper an den langen Pfosten und Rühl schob ganz cool zum nicht mehr geglaubten 4:4-Unentschieden ein.
Dann war es aber auch gut. Alo Krämer meinte nach dem Spiel, dass weitere 5 Minuten der Union noch zum Sieg verholfen hätte - aber das wäre des Guten doch zuviel gewesen. Man muß auch konstatieren, dass die Eisernen sehr schwach und vor allen Dingen sehr disziplinlos agiert haben, zudem wäre man um ein Haar zum ersten mal in diesem Jahr für die katastrophale Chancenverwertung bestraft worden. 

 

Spieler: Schlömer-Trömpert-Turan-Engelbertz-Koßmann-Bulau-David-Reucher-Zimon-Krämer-Rühl-Kalipäus

Rösrath – Wahlscheid 4:2 (3:1) (29.03.08)

Ein äüßerst schmeichelhaftes Ergebnis für die Gäste, die mit ihren einzigen beiden Torschüssen trafen, während die Union Großchancen im Dutzend vergab bzw. an dem überragenden Ex-Rösrather Malter im Tor der Wahlscheider scheiterte.
Aber nicht nur deswegen war es kein gutes Spiel der Eisernen. Die Laufbereitschaft war nur unzureichend vorhanden, zudem merkte man mindestens der Hälfte der Truppe an, dass sie am Abend zuvor offenbar keinen großen Wert auf eine angemessene "Spielvorbereitung" legte.
Dann kreiste auch pünktlich zum Spielbeginn ein Rettungshubschrauber über`s Gelände und während wohl einige Union-"Aktive" dies offenbar interessanter fanden gingen die Gäste nach 2 Minuten mit 0:1 in Führung.
Danach zog man das Tempo (etwas) an und erzielte folgerichtig nach einem Eckball von Bulau und einer verunglückten Ballannahme von Rühl, die dann zur Vorlage zu Kalipäus wurde den 1:1-Ausgleich, dem Alo Krämer nach einem einem dicken Patzer der Gästeabwehr das 2:1 folgen ließ.
Das 3:1 noch vor der Pause besorgte erneut Kalipäus, nachdem zuvor David den Ball in aussichtsreicher Position nicht im Netz unterbringen konnte.
Aus heiterem Himmel erzielten die Gäste Mitte der zweiten Halbzeit dann den 3:2-Anschlußtreffer, dem allerdings Rühl postwendend das 4:2 entgegensetzte. Wie bereits erwähnt wurden etliche Gelegenheiten nicht genutzt, sodaß es dann beim 4:2 blieb. 

 

Fazit: so richtig Spaß hat auch dieser Kick nicht gemacht. Der Gegner war zu schwach und wenn man dann so viele Chancen ungenutzt läßt und statt 8:2 oder 10:2 eben "nur" 4:2 gewinnt, ist man dementsprechend unzufrieden.
Spieler: Puzalowski-Trömpert-Koßmann-Gerdemann-Hunecke-Bulau-Gbor-Krämer-David-Reucher-Arz-Kalipäus-Rühl

Rösrath – Ostheim 5:2 (4:0) 22.03.08

Um es vorweg zu nehmen: klar gewonnen - aber es hat keinen Spaß gemacht.
Das Spiel konnte nicht pünktlich losgehen, da der Gegner nur 8 Leute auf den Platz brachte. Also halfen Koßmann und Gerdemann dem Gegner aus und so konnte man zumindest 10 gegen 10 spielen.
Nach ein paar Minuten und zwei schnellen Toren von David und Zimon war das Spiel entschieden - zumal der Gegner angesichts der klaren Unterlegenheit das Lamentieren und Motzen begann - was darin gipfelte, daß nach dem 3:0 durch Kalipäus ein Kölner beleidigt ob der vermeintlich schlechten Abwehrleistung seiner Mitspieler den Platz verließ. Nicht zu fassen - aber die Ostheimer gaben wirklich kein gutes Bild ab.
Kurz vor und nach dem Wechsel erzielte Kalipäus noch zwei sehenswerte Treffer zum 4:0 und 5:0 - und damit endete eigentlich der Fußballnachmittag. Normalerweise hätte man weiter spielen können und den Gästen noch 5 Stück eingeschenkt - aber irgendwie ist die Motivation in diesem Kick auf der Strecke geblieben und Ostheim kam noch zu zwei Treffern, die der im Tor stehende Canosa nicht verhindern konnte.
Aber ganz ehrlich: So richtig interessiert hat das dann keinen mehr. 

 

Fazit: nur ein Spiel für die Statistik.
Tore: Kalipäus (3), David, Zimon
Vorlagen: Reucher (2), Gerdemann, Kalipäus, Hunecke
Spieler: Canosa-Trömpert-Engelbertz-Hunecke-Schüller-Zimon-Krämer-Reucher-David-Kalipäus-Bulau-Gerdemann (zeitweise beim Gegner) sowie Koßmann (komplett beim Gegner - dafür nochmals vielen Dank an Rolf)

Rösrath – SSG 09 1:1 (1:1) (15.03.08)

Ein schnelles, laufintensives Duell auf hohem AH-Niveau lieferten sich die Union und die SSG.
Ganz anders als noch am Montag bei der Ü-32 war es diesmal ein Spiel auf Augenhöhe, bei dem die Eisernen die Mehrzahl an klaren Chancen besaß.
Bereits nach 5 Minuten leistete sich der Gästekeeper einen Blackout und spielte David den Ball in den Fuß, der direkt abzog - aber am Pfosten scheiterte.
Umso überraschender dann das 0:1, als ein harmlos aussehender Fernschuß an die Latte des Union-Gehäuse krachte und der Stürmer keine Mühe hatte, den abprallenden Ball einzuköpfen.
Aber man zeigte sich nicht geschockt und übernahm die Initiative - und erspielte sich Chancen über Chancen.
Diese konnten aber zunächst allesamt nicht verwertet werden, da man in Tornähe zunehmend hektischer wurde und auch die nötige Konzentration vermissen ließ.
Wie es richtig geht, zeigte dann der routinierte Rühl, der die gute Vorarbeit von Zimon zum hochverdienten Ausgleich nutzte.
Mit diesem für die Gäste etwas schmeichelhaftem Ergebnis wurden die Seiten gewechselt. Die Union tauschte Puzalowski und Hunecke für Mrosk und Weinreis, brauchte dann gut 10 Minuten, um sich im Defensivverbund neu zu finden - und hatte großes Glück, daß die Gladbacher dies nicht ausnutzten.
Zwei große Chancen wurden vergeben bzw. von Keeper Schumacher großartig vereitelt. Aber die Grün-Weißen fanden in die Partie zurück und hatten ihrerseits sehr gute Kontergelegenheiten. Die letzten 10 Minuten waren dann sehr turbulent, da beide Teams unbedingt den Sieg wollten. In der 65. Minute scheiterte Gbor nach schönem Solo am Pfosten und beim direkten Gegenzug hatten die Gäste eine nahezu hundertprozentige Chance. In der Schlußminute scheiterte der gut eingesetzte David erneut am Pfosten und brachte die Eisernen immerhin in der Aluminium-Wertung mit 3:0 in Front.
Da dies aber nicht zählt, endete die Partie mit einem leistungsgerechten 1:1. Die SSG hatte die bessere Spielanlage, war auch technisch die überlegene Mannschaft. Die Union setzte auf Kampf und Leidenschaft und war stets in der Lage mitzuhalten. 

 

Spieler: Schumacher-Trömpert-Mrosk-Engelbertz-Puzalowski-Weinreis-Hunecke-Zimon-Gbor-David-Reucher-Rühl-Kalipäus-Bulau

1. Runde Ü-32-Kreismeisterschaft Rösrath - SSG 09 0:4 (0:3) (10.03.08)

Glatt mit 0:4 unterlag die Union in der ersten Runde der Ü-32-Kreismeisterschaft gegen starke und in allen Belangen überlegene Gladbacher.
In den ersten 20 Minuten schafften es die Eisernen, den Gegner einigermaßen vom eigenen Tor fernzuhalten.
Trotzdem war man ständig in der Defensive und konnte diese durch eigene Angriffe nicht entlasten.
Völlig verdient fiel dann in der 25. Minute das 0:1 und bei der Union brachen mehr und mehr die Dämme. Kurz darauf entschieden dann die Gäste die Partie mit einem Doppelschlag. Beide Treffer wurden ausgerechnet von der "Leihgabe" aus der zweiten Mannschaft, Begic, eingeleitet, der mit einem schwachen Pass bzw. Freistoß den Gladbachern prächtige Konterchancen ermöglichte, die eiskalt verwandelt wurden. Damit war die Partie gelaufen.
Die einzige Chance der Union (im gesamten Spiel) vergab Kalipäus, der sich alleine auf das Tor zustürmend den Ball zu weit vorlegte.
In der zweiten Hälfte ließen es die Gäste ruhiger angehen, trotzdem kontrollierten sie mühelos das Geschehen. Zum Glück begnügten sie sich mit nur noch einem weiteren Treffer und ersparten der Union so ein Debakel.

Zudem stand mit Markus Schumacher der mit Abstand beste Rösrather zwischen den Pfosten, der noch etliche Großchancen vereitelte. Außerdem spielten noch Trömpert und Gbor stark, aber das reichte an diesem Abend bei weitem nicht aus. 

 

Fazit: Eine auch in dieser Höhe völlig verdiente Niederlage. Aber gegen eine Mannschaft von diesem Kaliber ist das auch keine Schande, denn die SSG war 1-2 Nummern zu groß.
Spieler: Schumacher-Trömpert-Hunecke-Murawski-Weinreis-Zimon-Begic-Engelbertz-Gbor-Bulau-Kalipäus-Zimmermann-Rühl

Rösrath – Birk 9:2 (4:0) (08.03.08)

Ein leicht und locker herausgespielter Sieg der Union, der auch in dieser Höhe völlig in Ordnung geht.
Die Gäste konnten in keiner Phase des Spiele mithalten und wurden regelrecht demontiert.
Erst nach einer 4:0-Halbzeitführung gestattete die Union den Birkern einige Torgelegenheiten, die auch zum zwischenzeitlichen 4:1 bzw. 6:2 führten - aber da war eh schon alles gelaufen.
Entscheidend war sicherlich die hohe läuferische Überlegenheit, sodaß die Gäste kaum aus ihrer Hälfte kamen.
Kalipäus erzielte per Kopf die 1:0-Führung, die dann der gut aufgelegte Rühl mit einem lupenreinen Hattrick auf 4:0 ausbaute.
Wie bereits erwähnt, ließ man es in der zweiten Hälfte ruhiger angehen. Zudem wurde 3 x gewechselt (Gerdeman, Koßmann und Arz rein, Krämer, Weinreis und Engelbertz raus) und der eine oder andere schonte sich offenbar für das Spiel am 10.03.
Aber wieder war es Rühl, der erneut 3 x ins Schwarze traf und damit seine persönliche Torquote auf erstaunliche 6 Treffer an diesem Nachmittag erhöhte. Kalipäus erzielte dann mit einem tollen Kopfball nach mustergültiger David-Flanke den schönsten Treffer des Tages zum 7:2, davor hat dann auch (endlich mal) Reucher eingenetzt, als er aus 1 Meter mit Hilfe des Gegners den Ball über die Linie bugsierte. 

 

Tore: Rühl (6), Kalipäus (2), Reucher
Vorlagen: Reucher (2), Rühl, Bulau, Kalipäus, Krämer, David, Zimon, Arz (je 1)
Spieler: Schumacher-Trömpert-Engelbertz-Bulau-Weinreis-Zimon-Krämer-David-Reucher-Kalipäus-Rühl-Gerdemann-Koßmann-Arz

Rösrath – Heiligenhaus 2:0 (1:0) (03.03.08)

Auch im dritten Aufeinandertreffen konnte die Union "zu-Null" gegen Heiligenhaus gewinnen, allerdings wird es immer knapper, denn die ersten beiden Spiele endeten 4:0 bzw. 3:0.
Es war phasenweise ein gutklassiges Spiel, bei dem beide Abwehrreihen zunächst keine Chancen zuließen. Die Eisernen erkämpften sich aber mehr und mehr Spielanteile und kamen so fast zwangsläufig zu den ersten Torgelegenheiten. Eine davon konnte dann der sehr starke Kalipäus zur 1:0-Führung verwerten, als er nach einem schönen Pass von Begic den Ball im zweiten Versuch im Tor unterbrachte.
Danach kamen dann aber die Gäste besser ins Spiel - ohne jedoch einen zählbaren Erfolg zu verbuchen und so wurden mit dem knappsten aller Vorsprünge die Seiten gewechselt.
In der zweiten Hälfte begannen die Eisernen wieder engagierter und machten Druck auf das Heiligenhauser Gehäuse. Rühl verpasste dann die Führung zu erhöhen, als er nach einem klasse Anspiel von Kalipäus das Kunststück fertig brachte aus 4 Metern das nahezu leere Tor zu verfehlen. Kurz darauf aber dann doch das 2:0: Rühl passte auf Zimon, dessen (flache) Flanke fand Kalipäus, der dann wieder auf Rühl ablegte und dessen Linksschuß passte genau ins lange Eck.
Eigentlich war das Spiel damit entschieden. Warum aber die Union danach das Spielen nahezu komplett einstellte, wird ein Rätsel bleiben. Keine Laufarbeit, keine Disziplin, keine Einstellung mehr. Der Gegner wurde so wieder mustergültig aufgebaut und hatte noch eine richtig gute Gelegenheit für den Anschlußtreffer - aber der nicht immer sichere Keeper Schumacher konnte seinen Kasten irgendwie sauber halten.
Klar ist aber auch, daß man mit dieser Leistung gegen die SSG09 in einer Woche einen schweren Stand haben dürfte.
Positiv ist aber sicherlich, daß man eben auch Spiele gewinnt, bei denen man nicht immer überzeugt hat. Zudem konnte man die Serie weiter ausbauen - auf 10 Siege in 10 Spielen bei einem Torverhältnis von 47:9. Stark! 

 

Spieler: Schumacher-Bulau-Hunecke-Turan-Weinreis-Zimon-Begic-Nussbaum-Reucher-Kalipäus-Rühl

Rösrath – Borussia Kalk 5:0 (2:0) (01.03.08)

Da der ursprünglich geplante Gegner (SC Brück) absagte, konnte mit der Borussia aus Kalk flugs ein neues Team verpflichtet werden.
Den einen oder anderen beschlich daher ein ungutes Gefühl in der Magengegend - denn in der Vergangenheit gab es doch sehr hitzige Duelle mit den Kalkern. Zudem war man personell doch arg gebeutelt. Mit Barth, Bulau, Lefkes, Mrosk, Schüller, Weinreis und Zimon fehlten gleich 7 Spieler, die man zur Stammformation zählt, dazu kamen noch 3 kurzfristige Absagen durch Krankheit (Gerdemann, Canosa) und eine durch den Besuch der Schwiegermutter (Puzalowski).
Somit standen Interimscoach Rühl gerade mal 11 Spieler zur Verfügung.
Aber diese machten ihre Sache prima und besiegten die in allen Belangen enttäuschenden Kalker klar mit 5:0 - und sorgten so für den neunten Sieg im neunten Spiel des Jahres 2008.
Nach einem gut getimten Eckball von Engelbertz war es David, der mit einem wuchtigen Kopfball die 1:0-Führung erzielte und nachdem Rühl einen Konter über Turan zum 2:0 abschloß, waren die Weichen endgültig auf Sieg gestellt.
Nach dem Wechsel erhöhten die Kölner etwas den Druck auf das Gehäuse der Eisernen. Die passende Antwort darauf lieferte dann Kalipäus, der eine Flanke von Gbor zum 3:0 ins Netz verlängerte - und somit jegliche Hoffnung der Kalker ins Spiel zurückzufinden unterband.
Nach Vorarbeit von David traf erneut Kalipäus per Abstauber zum 4:0 und den Schlußpunkt setzte mit David der Spieler, der den Torreigen auch eröffnete. 

 

Besondere Erwähnung: Die Partie wurde ganz souverän von Schiri Hanni Schwarz geleitet, der sich auch von den Verbalattacken der Gäste nicht aus der Ruhe bringen ließ.
Spieler: David-Engelbertz-Gbor-Hunecke-Kalipäus-Pitsch-Rühl-Turan-Schumacher-Trömpert-Krämer

Rösrath – Hoffnungsthal 2:1 (1:0) (23.02.08)

Ein ganz hart umkämpfter Erfolg der Union, der im achten Saisonspiel der achte Sieg gelang.
Obwohl die Gäste deutlich mehr Spielanteile hatten geht der Erfolg in Ordnung, denn die Eisernen hatten die klareren Chancen und diese auch besser genutzt.
Eigentlich sollte das Spiel ja ein Lokalderby sein. Die Gäste boten aber (mal wieder) Leute auf, die kein Mensch kannte. Selbst untereinander mußten sich die Hoffis? mangels Kenntnis mit Rückennummern ansprechen.
So übernahmen die Rot-Blauen nach 10-minütiger Abtastphase mehr und mehr das Kommando. Die Union kam nur selten zu strukturierten Spielzügen - im Gegenteil: mit z.T. haarsträubenden Fehlpässen (speziell im Spielaufbau) wurde der Gegner geradezu eingeladen - die jedoch zu blöd waren, daraus Kapital zu schlagen.
Anders die Union: die bis dato beste Gelegenheit vergab Bulau mit einem Kopfball an die Latte, aber kurz darauf wurde Canosa glänzend von David in Szene gesetzt und in unnachahmlicher Manier tanzte der Spanier alle Gegner inkl. Keeper aus und erzielte das 1:0.
Kurz vor der Halbzeitpause dann eine Schrecksekunde: nach einem unnötigen Handspiel von Turan entschied der gute Schiri Schwarz völlig zurecht auf Strafstoß für Hoffnungsthal. Der Schütze hatte aber mächtig Nogger in der Hose, denn der Ball flog mit ca. 14 km/h in Brusthöhe auf die Mitte des Tores zu und Keeper Schumacher konnte erst noch Blumen pflücken, Schuhe binden und DANN den Ball "entschärfen". Somit ging es mit einer 1-Tore-Führung in die Pause.
Die zweite Hälfte begann mit einem Paukenschlag: der erste Angriff führte zum 2:0. Canosa setzt sich auf rechts außen wunderbar durch, kluger Rückpass an den Sechzehner zu Zimon, Schuß in die lange Ecke an den Pfosten und Kalipäus staubte in Torjägermanier zum zweiten Treffer ab - kein Vorstädter hatte den Ball berührt. Aber leider half auch dieses Tor den Grün-Weißen nicht, denn es kam einfach keine Ruhe und Ordnung ins Spiel. Fahrig und unkonzentriert wurden die Bälle hergeschenkt, zudem war man (speziell im Mittelfeld) den Gästen läuferisch unterlegen - trotzdem blieben gute Chancen aus. Erst ein Missverständnis? zwischen Engelbertz und Pitsch ermöglichte den (verdienten) Anschlußtreffer.
Auf der Gegenseite traf Rühl mit einem Freistoß noch die Latte - aber alles in allem blieb es dann beim etwas glücklichen 2:1-Erfolg der Eisernen. 

 

Fazit: trotz schwächster Saisonleistung gewonnen - so wird man Meister (wenn es im AH-Bereich einen gäbe).
Spieler: Schumacher-Trömpert-Turan-Mrosk-Pitsch-Bulau-Krämer-Zimon-Rühl-Engelbertz-David-Kalipäus-Canosa

Rösrath AH - Rösrath III 8:0 (3:0) 18.02.08

Wie es das Ergebnis vermuten lässt, war es eine völlig einseitige Partie. Die ersten 15 Minuten konnte die Dritte noch einigermaßen ausgeglichen gestalten, spätestens nach dem 1:0 durch einen Kalipäus-Kopfball nach mustergültiger David-Flanke brachen jedoch alle Dämme.
Leicht und locker erhöhten Rühl und Zimon auf 3:0 und mit diesem Ergebnis wurden auch die Seiten gewechselt.
Der eingewechselte Canosa stellte dann die (schwache) Abwehr um den bedauernswerten Keeper Klug (den besten seiner Truppe) vor unlösbare Probleme und erzielte schnell die Tore zum 4:0 und 5:0.
Exemplarisch sollte hier das 5:0 noch näher beschrieben werden, als ein Einwurf von Reucher zu Canosa in der eigenen Hälfte! zur direkten Torvorlage wurde, da der Letzgenannte ungehindert über den halben Platz spazieren konnte ohne auch nur im Ansatz angegriffen oder gar gestört zu werden.
Dann traf auch (endlich) David, der zuvor etliche Torvorlagen konsequent verweigerte zum 6:0. Rühl erhöhte mit seinem zweiten Treffer auf 7:0 und Canosa mit seinem dritten Tor gar auf 8:0. Weitere Großchancen wurden leichtfertig vergeben, da man die letzte Konsequenz angesichts der hohen Führung doch vermissen ließ - aber wem soll man das verdenken?
Positiv zu erwähnen ist sicherlich die starke Defensivleistung, die die Basis für diesen Erfolg war. Der Gegner hatte in 80 Minuten keine einzige Torchance und die Keeper Schlömer (1. HZ) und Schumacher (2. HZ) wurden demzufolge nicht ein einziges mal geprüft.
Hervorzuheben ist Gbor, der zunächst im Mittelfeld und dann als Libero eine blitzsaubere Partie spielte (und dabei keine einzige seiner gefürchteten polnischen Pirouetten drehte). 

 

Fazit: Die AH wurde nicht ernsthaft gefordert. Sportskamerad Alo Krämer brachte es dann auf den Punkt: Die Dritte war (etwas) besser als Nippes (siehe Spielbericht vom 9.2.08).
Tore: Canosa (3), Rühl (2), Zimon, David, Kalipäus
Vorlagen: Reucher (3), Rühl (2), David (2), Canosa (1)
Spieler: Schumacher-Trömpert-Schüller-Engelbertz-Bulau-Gbor-Zimon-Reucher-David-Rühl-Kalipäus-Gerdemann-Krämer-Schlömer-Canosa

Rösrath – SSV Vingst 4:2 (2:0) (16.02.08)

Ein etwas schmeichelhafter Erfolg der Union gegen gut spielende, allerdings auch viel labernde Gäste aus Vingst.
Die Eisernen fanden keine rechte Einstellung zu Spiel und Gegner und somit übernahmen die Kölner von Beginn an das Kommando.
Da sich das Spielgeschehen weitestgehend im Mittelfeld abspielte, blieben Torchancen mit einer Ausnahme (Schüller unterlief einen langen Ball und der Stürmer köpfte knapp daneben) Mangelware. Um so überraschender fiel dann der Rösrather Führungstreffer: Ein langer Ball von Bulau aus der eigenen Hälfte entblößte die gegnerische Abwehr, Reucher lief alleine auf das Tor zu, spielte quer zum mitgelaufenen Kalipäus, der keine Mühe hatte, zum 1:0 zu verwandeln. Und mit dem Halbzeitpfiff erzielte die Union gar das 2:0. Ein langer Abwurf von Keeper Schumacher in den Mittelkreis wurde von Kalipäus per Kopf zu Bulau abgelegt, der direkt steil in die Gasse auf Reucher passte, der im zweiten Versuch ins Netz traf. Tja, schlecht gespielt - aber eiskalt aus zwei Chancen zwei Tore gemacht.
Und es ging so weiter: Eine Krämer-Ecke verwandelte Rühl per Kopfball-Bogenlampe gar zum 3:0 und Reucher erzielte nach schöner Kalipäus-Vorarbeit mit dem 4:0 die vermeintliche Entscheidung.
Kurz danach schenkten die Grün-Weißen dem Gegner nach einem völlig unnötigen Fehler das 4:1 und bauten den damit wieder auf. Als dann innerhalb kürzester Zeit Kalipäus und Barth verletzungsbedingt den Platz verlassen mussten, ging dann gar nichts mehr. Vingst stürmte mit Mann und Maus und traf 10 Minuten vor Schluß mit einem fulminanten Freistoß zum zweiten mal. Die einzige Chance für die Union in dieser Phase hatte Gerdemann, der völlig freistehend aus 8 Metern genauso weit daneben schoß. Die Kölner hatten noch einen Lattentreffer zu verzeichnen - aber letztlich blieb es dann beim etwas glücklichen Sieg, der sehr hart umkämpft war. 

 

Spieler: Schumacher-Trömpert-Barth-Schüller-Werner-Weinreis-Krämer-Bulau-Engelbertz-Reucher-Kalipäus-Rühl-Gerdemann-Lückerath

Rösrath – Nippes 12 10:0 (4:0) (09.02.08)

Mit einer sage und schreibe 10:0-Klatsche mussten die Gäste aus Nippes die Heimreise antreten - die Union blieb damit auch im fünften Spiel des Jahres siegreich.
Bereits nach 2 Minuten wurden die Weichen auf Sieg gestellt. Kalipäus drang unwiderstehlich in den Strafraum ein und wurde dann etwas plump fast an der Außenlinie gefoult - natürlich Strafstoß. Den gut geschossenen Ball von Bulau konnte der Keeper mit einer Glanzparade zwar abwehren - gegen den spektakulären Nachschuß des selben Spielers war er jedoch machtlos - 1:0. Nur 10 Minuten später reagierte Gerdemann nach einem abgewehrten David-Kopfball am schnellsten und erzielte das 2:0 - und spätestens jetzt ging bei Nippes das große Lamentieren los - zunächst noch untereinander, später auch mit dem souveränen Schiri Hanni Schwarz. Bis dato hatten die Gäste noch einigermaßen mithalten können - kamen jedoch aufgrund der hervorragenden Abwehrarbeit von Markus "MdF" Schumacher, Trömpert, Barth, Hunecke & Co. zu keiner echten Torchance. Ganz anders die Eisernen: der von David als Flanke gedachte Ball senkte sich zum 3:0 ins Netz und mit dem Pausenpfiff erzielte Kalipäus nach toller Vorarbeit von David und Zimon mit dem schönsten Tor des Tages gar das 4:0.
Nach dem Wechsel ließ man es dann gut 10 Minuten etwas ruhiger angehen, danach brachen dann aber die laufschwachen Gäste völlig auseinander.
Kalipäus erzielte das 5:0, David das 6:0.
Dem zur Pause eingewechseltem Rühl gelang dann ein lupenreiner Hattrick ehe David nach schönem Engelbertz-Pass mit dem 10:0 den Schlußpunkt setzte.
Fazit: Die Kölner waren kein ebenbürtiger Gegner und die Einschätzung von Zimon VOR dem Spiel "das wird heute `ne enge Sache" wurde eindrucksvoll widerlegt.
Wem das jetzt mit den ganzen Toren und Vorlagen zuviel war, hier die Statistik: 

 

Tore: David (3), Rühl (3), Kalipäus (2), Bulau, Gerdemann (je 1)
Vorlagen: Kalipäus (3), Zimon (2), Krämer (2), Bulau, David, Engelbertz
Spieler: Schumacher-Trömpert-Hunecke-Barth-Bulau-Zimon-Gbor-Engelbertz-David-Kalipäus-Gerdemann-Rühl-Krämer

Rösrath – Refrath 5:2 (3:0) (26.01.08)

Ein prima Spiel der Union, die damit auch das vierte Spiel des Jahres siegreich gestalten konnte.
Und das gegen einen Gegner, der uns ein paar Wochen zuvor noch ein hartumkämpftes 1:1-Unentschieden abgerungen hatte.
Aber an diesem Samstag passte alles - obwohl gleich sechs Spieler im (gemeinsamen) Skiurlaub weilten.
Rühl & Co. konnten all dies kompensieren und gewannen auch in dieser Höhe verdient. Nach der beruhigenden 3-Tore-Führung zur Halbzeit wollte man unbedingt einen frühen Anschlußtreffer der Gäste vermeiden - genau das trat aber ein.
Rühl machte mit dem 4:1 dann aber endgültig alles klar, zudem stand mit Schumacher ein Meister seines Faches im Kasten und hielt den Sieg fest. 

 

Tore: Canosa (2), Crnogorac, Trömpert, Rühl
Vorlagen: Steeger (2), Crnogorac (2), Weinreis
Spieler: Schumacher-Trömpert-Hunecke-Mrosk-Barth-Gerdemann-Weinreis-Turan-Rühl-Canosa-Steeger-Crnogorac-Lückerath-Krämer

Rösrath – Adler Dellbrück II 4:1 (2:0) (19.01.08)

Die Union war nach dem letzten Aufeinandertreffen (0:5) im Oktober 2007 gewarnt (im Übrigen die letzte Niederlage seitdem) und ging entsprechend konzentriert in die Partie.
Aber auch die Adler erwiesen sich als eingespielte Truppe und standen kompakt und sicher im Defensivverbund.
So spielte sich das Geschehen weitestgehend im Mittelfeld ab, Torchancen blieben zunächst Mangelware. Allerdings war die Union die aktivere Mannschaft und übernahm mehr und mehr das Kommando. Die Geduld zahlte sich dann erstmals in der 30. Minute aus: Steeger-Flanke und der Bewacher von Crnogorac passte zum ersten Mal nicht auf - prompt traf der 170 cm-Riese per Kopf zum 1:0. Nur 3 Minuten später konnte Crnogorac an der Strafraumgrenze nur unfair gebremst werden - Freistoß - und Steeger versenkte den Ball perfekt über die Mauer unhaltbar zur 2:0-Halbzeitführung in die Maschen.
Direkt nach Wiederanpfiff dann die Vorentscheidung: Der gerade erst eingewechselte Canosa "warf den Turbo" an und konnte nur strafstoßwürdig gestoppt werden: Trömpert traf souverän vom Punkt zum 3:0.
Danach lösten die Kölner ihre Formation mehr oder weniger auf und berannten zum Teil recht ungestüm das Union Gehäuse. Schließlich fiel nach einer Ecke aus dem Gewühl heraus auch tatsächlich der Treffer zum 3:1 und kurzzeitig sah es so aus, als könnten die Dellbrücker zurück ins Spiel kommen. 10 Minuten vor dem Ende aber dann die endgültige Entscheidung: Crnogorac setzte sich klasse gegen 2 Gegner durch und passte genau auf den freistehenden David, der keinerlei Mühe hatte, aus 5 Metern das 4:1 zu erzielen - dem Adler wurden eindrucksvoll die Flügel gestutzt.
besondere Vorkommnisse: "Ersatzschiri" Mrosk vertrat den verhinderten Schwarz ganz hervorragend und leitete die Partie sehr souverän. 

 

Spieler: Schumacher-Trömpert-Turan-Engelbertz-Barth-Bulau-Weinreis-Reucher-David-Zimon-Steeger-Canosa-Crnogorac-Rühl-Puzalowski

Rösrath – Sokrates 4:2 (3:0) (12.01.08)

Auch die starken Gäste vom FC Sokrates mußten mit einer Niederlage im Gepäck die Heimreise antreten.
Obwohl die Gäste mehr Spielanteile hatten, war der Sieg der Eisernen nicht unverdient. Basis war eine sehr starke (weil disziplinierte) Abwehr- bzw. Defensivleistung.
Und natürlich half auch der optimale Start: der erste Angriff der Union führte gleich zum Erfolg. Flanke Steeger, der Keeper verschätzt sich und David trifft aus spitzem Winkel zum 1:0.
Und so ging es weiter: Klasse Engelbertz-Flanke von der linken Seite und mustergültiger Kopfball von David und schon stand es 2:0.
Sokrates verstand die Welt nicht mehr - drängte aber mit Vehemenz auf den Anschlußtreffer, vergab jedoch leichtfertig einige Chancen. Dies bestraften die Eisernen gnadenlos mit einem schönen Konter: erneut flankte Steeger - diesmal verwandelte "Leihgabe" Crnogorac freistehend per Kopf zum 3:0-Halbzeitstand.
Nach der Pause erhöhte Sokrates den Druck und kam nach einem Freistoß mit anschließendem Gewühle zum ersten Treffer - nur noch 3:1.
Doch schnell konnte der alte 3-Tore-Abstand hergestellt werden: Ein schnell ausgeführter Freistoß von Lefkes auf Reucher mit anschließender mustergültiger Flanke führte den Ball zu Rühl, der eiskalt zum 4:1 einschießen konnte.
Doch die Gäste gaben nicht auf und belohnten ihre Mühen mit dem Tor zum 4:2. Offenbar hatten sie auch mehr Luft, denn letztendlich konnte sich die Union bei Keeper Schumacher bedanken, der mehrere Großchancen vereitelte und so schließlich den Sieg festhielt. 

 

Fazit: starker Gegner - starkes Spiel. Die Eisernen machen in 2008 da weiter, wo sie 2007 aufgehört haben.
Spieler: Schumacher-Lefkes-Trömpert-Puzalowski-Schüller-Weinreis-Engelbertz-Zimon-Reucher-David-Steeger-Rühl-Crnogorac

Rösrath – Höhenhaus 3:1 (3:1) (05.01.08)

Erfolgreicher Auftakt für die Union im neuen Jahr. Gegen gute Gäste aus Höhenhaus um den Ex-Rösrather Dirk Zimmermann sprang ein verdienter 3:1-Erfolg heraus.
Von Beginn an setzte man den Gegner unter Druck, erspielte sich durch gute Raumaufteilung und hohe Laufbereitschaft gute Chancen. Eine davon führte in der 15. Minute zum 1:0, als Marc David eine Flanke von Zimon per Kopf verwandelte. In den nächsten 10 Minuten wurde dann schon fast fahrlässig eine höhere Führung verweigert - was die Kölner nutzten, um wieder besser ins Spiel zu kommen.
Der Ausgleich in der 30 Minute passte daher so recht ins Bild, als eine eigentlich harmlose Hereingabe von Hunecke unglücklich ins eigene Netz gespitzelt wurde.
Doch die Reaktion der Eisernen war stark, denn nur 2 Minuten später konnte Gbor ungehindert von der rechten Seite flanken, der Torwart unterschätzte den Ball völlig und Rühl köpfelte zum 2:1 ins leere Tor. Und damit nicht genug: In der Nachspielzeit konnte Steeger auf Vorarbeit von Reucher per Volleyschuss das 3:1 erzielen.
Die Geschichte der (langweiligen) zweiten Hälfte ist schnell erzählt. Die einen (Rösrath) wollten wohl nicht mehr, die anderen (Höhenhaus) konnten offensichtlich nicht mehr.
Zwar mußte Keeper Schumacher 2x in höchster Not klären, aber auch die Union hatte noch 2-3 sehr gute Gelegenheiten. Man hatte nie das Gefühl, diesen Sieg noch aus der Hand zu geben und so blieb es beim hochverdienten Erfolg. 

 

Spieler: David-Engelbertz-Gbor-Hunecke-Lefkes-Puzalowski-Reucher-Rühl-Schumacher-Weinreis-Zimon-Trömpert-Steeger

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