Spielberichte 2005

Dünnwald3 – Rösrath 1:4 (1:2) 10.12.05

Auch im letzten Spiel des Jahres gab sich die Union keine Blöße und gewann ungefährdet auf schwer zu spielendem Geläuf (in der Mitte matschig, die Außenbahnen knochenhart gefroren) mit 4:1 in Dünnwald.
Bereits der erste Angriff führte zu einer Ecke, die Marcus Bulau hereingab. Den anschließenden Schuß von Marco Reucher konnte der Keeper noch abwehren, gegen den Abstauber von Tim Rühl war er chancenlos. Nach 3 Minuten der nächste Eckball, wieder Marcus und diesmal Tim direkt per Kopfball zum 2:0.
Dieser vermeintlich sichere Vorsprung verleitete zur Unkonzentriertheit und nach einem erst zu kurz abgewehrten und dann auch noch abgefälschten Ball konnten die Gastgeber zum 1:2 verkürzen. Die Union verpasste in der Folgezeit die Führung auszubauen. So verweigerte Eu Trömpert exemplarisch mit einem Kopfball aus 1 Meter einen Scorerpunkt von Marco. So ging es mit einer knappen Führung in die Halbzeit. Wie schon in der Vorwoche wollte man den Sieg im Schongang nach Hause schaukeln, was auch diesmal nicht so ganz funktionierte. Der Gegner bekam ein optisches Übergewicht ohne jedoch zu Chancen zu kommen. Erst in der 55. Minute dann die Entscheidung. Nach einem mustergültig vorgetragenen Konter und toller Vorarbeit von Dirk Kalipäus traf Stefan Weinreis zum 3:1 und schließlich setzte Tim nach Querpass von Marcus den Schlusspunkt zum 4:1.
Ein sicherer Erfolg der Eisernen, der zu keiner Zeit in Gefahr war. Selbst als sich Marco Reucher zur Halbzeit "eine Zerrung nahm" (vermutlich um sich für das Spiel einen Tag später in der Zweiten zu schonen) und die Hereinnahme des vermutlich besten C-Lizenz-Trainers der K3, Ralph Hunecke, konnten den Sieg nicht gefährden.

 

Kader: Pitsch-Trömpert-Mrosk-Koßmann-Gerdemann-Weinreis-Bulau-Krämer-Schüller-Hunecke-Reucher-Kalipäus-Rühl

Eulenthal – Rösrath 1:3 (0:2) 03.12.05

Eine gute und eine eher schlechte Halbzeit reichten der Union zum 3:1 Sieg in Eulenthal.
Von der ersten Minute an ging es nur in Richtung Eulenthaler Gehäuse. Der Ball lief sehr gut durch die Rösrather Reihen, die Gastgeber kamen minutenlang nicht an den Ball. Folgerichtig dann das 1:0 durch einen Kopfball von Tim Rühl nach schöner Flanke von Ralph Hunecke. Weitere Großchancen wurden leichtfertig vergeben, nur Dirk "Vollkoffer" Herrmann traf mit links ins kurze Ecke, wieder nach Flanke von Ralph. So ging es "nur" mit einem 2:0 Vorsprung zum Pausenrum.
In der zweiten Hälfte wollte man dann im Schongang den Sieg nach Hause schaukeln. Schwache Laufarbeit und hohe Fehlpassquote machten dieses Vorhaben jedoch zunichte. Im Gegenteil: Durch einen Sonntagsschuß am Samstagabend kam Eulenthal aus dem Nichts zum 1:2 Anschlußtreffer und erspielte sich sogar ein wenig Oberwasser. Doch die Eisernen besaßen weiterhin die deutlich besseren Chancen, doch scheiterte man an Pfosten (2-mal), am glänzend aufgelegten Keeper (3-mal) oder am eigenen Unvermögen (ca. 18-mal).
Schließlich war es dann Harry Müller, der die Grün-Weißen mit seinem Treffer zum 3:1 zwei Minuten vor Schluß erlöste, als er nach einem Alleingang in unnachahmlicher Manier (hoho) die Kugel überlegt (haha) und unhaltbar (hihi) ins Eck schob.
Unterm Strich ein unnötig knapper Erfolg der Union gegen einen schwachen Gegner. Wichtig jedoch war einzig und allein der Sieg, wurden doch so die sportlichen Familienverhältnisse im Hause Herrmann eindeutig geklärt. Zudem hat sich das Team die ausgelobte Siegprämie von 20-ltr souverän erspielt. 

 

Folgende Spieler waren dabei:
Pitsch-Trömpert-Mrosk-Barth-Schüller(1:1)-Krämer(1:1)-Weinreis(3:0)-Hunecke-Bulau-Müller-Herrmann-Rühl-Gbor

Immekeppel – Rösrath 2:5 (0:2) 26.11.05

Mit einer "Rumpfelf" auf schneebedeckten Boden mußten die Eisernen in Immekeppel antreten und gegen den einstigen "Angstgegner" wurde nach einer ganz starken Vorstellung völlig verdient mit 5:2 gewonnen.
Die taktischen Vorgaben von Aushilfstrainer Tim Rühl wurden sehr gut umgesetzt. Mit hoher Laufbereitschaft, konsequentem Zweikampfverhalten und guter Raumaufteilung wurde den Immekepplern der Zahn gezogen. Nachdem Ralph Hunecke schon in der 15. Minute seine starke Leistung mit dem 1:0 krönte gelang Alo Krämer mit einem Traumtor (überlegter Heber nach toller Kombination) noch vor dem Wechsel das 2:0.
Die Partie schien damit bereits zur Halbzeit entschieden, doch die Gastgeber verkürzten auf 1:2.
Doch nach einer Flanke von Ralph köpfte ein Spieler des TuS den Ball zum 1:3 ins eigene Netz. Dem ließ Stefan Weinreis das 4:1 folgen und Bernd "die Tormaschine" Gerdemann setzte seinen vulkanischen Höhenflug mit dem 5:1 fort. Schließlich fiel noch das Tor zum 2:5-Endstand. Ein verdienter Erfolg "eiskalter" Rösrather gegen enttäuschende Hausherren.
Ein Sonderlob vom Trainer gab es für Rolf "Koma" Koßmann, dem sein bestes Spiel im Union-Trikot gelang und sich damit nachhaltig für höhere Aufgaben empfahl. 

 

Spieler: Schlömer-Koßmann-Trömpert-Schüller-Rühl-Reucher-Hunecke-Weinreis-Krämer-Gerdemann-Hölzer

Hoffnungsthal – Rösrath 1:5 (0:2) 21.11.05

Nach einem 0:0 im Hinspiel auf heimischem Kunstrasen machte die Union mit einem ungefährdeten 5:1 Erfolg auf dem Bergsegen die Stadtmeisterschaft klar.
Die Hoffnungsthaler spielten in der ersten 5 Minuten mit 9 Leuten und dies nutzen die Eisernen direkt aus.
Bereits in der 2. Minute brachte Ryszard Gbor mit einem strammen Schuß die Grün-Weißen in Front. In der Folgezeit bestimmte man eindeutig das Spielgeschehen und Tim Rühl erzielte in der 15. Minute das 2:0.
Danach schlichen sich einige Unkonzentriertheiten ein, sodaß auch der Gegner 2 gute Torgelegenheiten hatte, die jedoch von Keeper Jürgen Schlömer bravourös vereitelt wurden. So ging man folgerichtig mit einem 2-Tore-Vorsprung zum Halbzeit-Rum (Jürgen - ich liebe den Winter). Die ersten 10 Minuten der zweiten Hälfte versuchten die Jungs vom Bergsegen nochmals alles, aber die Defensive stand sicher, ganz besonders die Innenverteidigung mit den starken Manndeckern Daniel Barth und Stefan Viemann. Als dann erneut Tim zum 3:0 einschoss, war das Spiel entschieden. Der Gegner gab sich auf und die Union hatte Großchancen im Minutentakt. Jedoch traf nur noch Marco Reucher zum 4:0 bzw. 5:1.

Fazit: Ein auch in dieser Höhe verdienter Erfolg der Union, der zu keiner Zeit in Gefahr war, selbst die Einwechselungen von Jürgen Lückerath und Marcus B. konnten den Sieg nicht mehr gefährden.

 

Statistik:
Tore: Rühl (2), Reucher (2), Gbor
Vorlagen: Rühl (2), Viemann, Reucher, Gbor 

Spieler: Schlömer-Trömpert-Barth-Viemann-Weinreis-Hunecke-Müller-Herrmann-Reucher-Rühl-Gbor-Lückerath-Bulau
Besondere Vorkommnisse:
Ryszard erzielte mit dem 1:0 den insgeamt 175.ten Saisontreffer!!

Rösrath – Sportfreunde Kletterrose 2:3 (0:0) 19.11.05

Eine unterm Strich verdiente Niederlage mußte die Union gegen ein gutes Kölner Team einstecken.
Schon die ersten 5 Minuten, in denen kein Rösrather am Ball war, ließen erahnen, dass das ein ungemütlicher Nachmittag wird. Der Gegner zeigte sich sehr ballsicher und auch läuferisch überlegen. Zumindest stand die Abwehr der Union sicher und so ging man mit einem 0:0 in die Kabine.
Nach wenigen Minuten der zweiten Hälfte passierte es dann doch. Nach einem der zahlreichen Ballverluste im Mittelfeld lief ein "Rosenfreund" alleine auf Keeper Pitsch zu, der diese Situation nur per Foul lösen konnte und den Konzessionselfer verwandelte der Gegner zum 0:1. Als dann nur wenig später das 0:2 fiel, war das Spiel eigentlich entschieden, zumal der Gegner weitere Großchancen zum 0:3 besaß. Doch die Eisernen bewiesen Moral und gaben sich nicht auf. Vergab zunächst Marco Reucher eine 100%ige Chance konnte dann ein Kopfball von Tim Rühl nur per Hand auf der Linie geklärt werden. Den fälligen Elfer verwandelte Norbert Hölzer sicher zum 1:2 Anschlusstreffer. Danch bekamen die Eisernen Oberwasser und nach einem Freistoss von Norbert erzielte Tim den 2:2 Ausgleich. Dann war soger der Sieg möglich, ein Freistoss von Norbert ging auf die Latte. In der Schlussminute passierte es dann doch: einem Ballverlust im Mittelfeld folgte eine Riesenchance des Gegners, die man so gerade noch vereiteln konnte. Der anschließende Pass nach vorne fand jedoch nur einen Gegenspieler, der dann gefoult wurde, der daraus resultierende Freistoss landete dann in der Torwartecke zum 2:3 Endstand im Netz. 

 

Fazit: Eine verdiente Niederlage, da der Union an diesem Tage vor allem im läuferischen Bereich die Mittel fehlten. Einen guten Einstand auf der Manndeckerposition feierte Ralf Puzalowski, der mit der guten Zweikampfquote von 84% aufwarten konnte. 

 

Spieler: Pitsch-Trömpert-Hunecke-Puzalowski-Viemann-Bulau-Lückerath-Müller-Herrmann-Reucher-Hölzer-Rühl

Herkenrath – Rösrath 1:3 (1:1) 12.11.05

Wieder mal nicht mit Ruhm bekleckert, jedoch souverän mit 3:1 gewonnen.
Es war halt wie immer in Herkenrath: ein driss Gegner, der nur hinten drin stand und von der ersten Minute auf Schadensbegrenzung aus war, ein driss Platz, im Endeffekt auch ein driss Spiel.
Wie gesagt, der Gastgeber baute ein 9-Mann-Bollwerk vor dem eigenen Tor auf und vorne sollten zwei 19-jährige auf den Kamerad Zufall hoffen. Dieser Kamerad erschien dann prompt in Person von Ryszard, denn nach einem Ballverlust führte Herkenrath mit 1:0. Doch die Union bewahrte die Ruhe und nach einem Eckball von Alo Krämer besorgte Tim Rühl mit feiner Technik den 1:1-Ausgleich. Spätestens mit dem Elfmetertor von Ryszard Gbor zum 2:1 war die Partie entschieden, Dirk Kalipäus sorgte dann mit seinem Treffer für den 3:1-Endstand.

Statistik:
Tore: Rühl, Gbor, Kalipäus
Vorlagen: Krämer, Reucher (eigentlich Trömpert), Hölzer
Spieler: Schlömer-Zimmermann-Trömpert-Müller-Hölzer-Kalipäus-Gbor-Barth-Mrosk-Reucher-Herrmann-Krämer-Weinreis-Rühl

Buchforst – Rösrath 2:4 (1:2)

Ein Erfolg Marke "Arbeitssieg" für die Union in Buchforst. Man bekleckerte sich nicht gerade mit Ruhm, jedoch war der Sieg ungefährdet und letztlich hochverdient.
Auf Vorlage von Tim Rühl erzielte Dirk Kalipäus das 1:0, dem Harry Müller per abgefälschtem Schuss das 2:0 folgen ließ. Einem kurzzeitigem Nickerchen der Defensivabteilung verdankte man dann kurz vor dem Seitenwechsel noch den Buchforster Anschlusstreffer zum 1:2.
In der zweiten Hälfte gelang zunächst Harry mit seinem zweiten Treffer das 3:1 und eigentlich war das Spiel damit entschieden. Allerdings hatte Sportskamerad Daniel B. etwas dagegen und erbettelte sich den Scorerpunkt zum zweiten Kölner Treffer, was dann so etwas ähnliches wie Spannung aufkommen ließ. Schließlich erzielte dann Torjäger Tim Rühl in unnachahmlicher Bück-Kopfball-Manier nach Ecke von Alo Krämer den 2:4 Endstand.
Wiederum positiv ist zu erwähnen, dass die Eisernen komplett nach dem Spiel zur Anneliese einrückten. Komplett? Nein, da gibt es dieses kleine gallische Do.., ach nein, das war was anderes. Nein, "The Wall", neuerdings auch als " Komakoßmann" bekannt, scheute dann doch den Konflikt mit der heimischen Frauenpower, denn Frau UND Schwiegermutter zu Hause - dann doch lieber schnell Heim.
Somit ist dann die Union nach zwei herben Klatschen und auch Rolf nach einem herben Koma wieder in die Erfolgsspur zurückgekehrt.
Ebenso erwähnens- bzw. erfragenswert ist die Tatsache, wo Kollege Schüller denn wohl abgeblieben ist. Trainer Rühl appellierte verzweifelt: Wo ist Schüller (Behle) - Helfen sie mir suchen! 

 

Folgende Spieler waren dabei:
Schlömer-Zimmermann-Hunecke-Barth-Trömpert-Gbor-Müller-Krämer-Reucher-Komakoßmann-Kalipäus-Rühl-Weinreis

Rösrath – Kalker Auswahl 1:6 (0:3)

Wie bereits in der Vorwoche war die Union chancenlos. Eine sehr starke Kalker Auswahl (mit 4-5 Leuten, die auch bei Sokrates kicken) zeigte den Eisernen deutlich ihre Grenzen auf.
So sollte man es als prima Trainingseinheit und Anschauungsunterricht von modernen Kombinationsfußball ansehen, denn Sokrates und Kalk spielen da ganz offensichtlich in einer anderen Liga.
Nach dem 0:3-Halbzeitstand gelang dann wenigstens Siggi Zimon auf Vorlage von Tim Rühl der Ehrentreffer. Erwähnenswert wäre noch der Schweinepunkt von Marco Reucher (nach einem Disput mit Siggi - für die Wahrheit), verbunden mit seiner ersten Niederlage nach einer halben Ewigkeit.
Siehst Du Marco, irgendwann erwischt es jeden. Ein weiteres Highlight ist noch der Versuch von Tim Rühl, das Spiel mit 12 Spielern zu bestreiten. Diese (zugegegebenermaßen) jämmerliche Aktion wurde jedoch vom Gegner bemerkt. 

 

Folgende Spieler waren dabei:
Sclömer-Zimon-Reucher-Zimmermann-Müller-Hunecke-Kalipäus-Hölzer-Herrmann-Gbor-Weinreis-Schüller-Krämer-Kühn-Mrosk-Rühl

Sokrates – Rösrath 7:1 (3:0)

Eine Klatsche erster Güte mußte die Union bei der starken Elf von Sokrates einstecken. Die mit ehemaligen Oberliga-,Verbands- und Landesligakickern gespickte Elf war mindestens eine Nummer zu groß und so wurde man regelrecht vorgeführt. Jetzt weiß man wenigstens wie sich viele unsere Gegner fühlen, denn mit diesen 7 Gegentoren war man bestens bedient.
Der mit großem Abstand beste Union-Akteur war Keeper Markus Schumacher, der mit zahlreichen Glanzparaden eine zweistellige Niederlage verhinderte.
Immerhin gelang Dirk Herrmann beim Stand von 0:7 noch der Ehrentreffer.
So war es für einige eine Lehrstunde, für andere jedoch eine Leerstunde.
Aber, es kann ja nicht immer die Sonne scheinen. Man muß als Sportler auch mal den stärkeren Gegner und damit eine Niederlage akzeptieren. 

 

Folgende Spieler waren dabei:
Schumacher-Trömpert-Rühl-Koßmann-Schüller-Weinreis-Kalipäus-Müller-Herrmann-Lückerath-Zimon-Krämer-Nussbaum

Marialinden – Rösrath 0:6

Nur 2 Tage nach dem 5:0 gegen Chorweiler folgte mit dem 6:0 in Marialinden der nächste Kantersieg.
Offenbar ist die Union wieder in die Erfolgsspur eingekehrt und man merkt nun deutlich, dass dem einen oder anderen eine 3-wöchige Spielpause nicht gut tut.
Die Männer vom Transformator hatten keinerlei Chance gegen die Eisernen, die erneut ihre Chancen nutzte und erneut hinten nichts anbrennen ließ.
Keeper Katsche Pitsch konnte so seinen zweiten "Shoot-Out" innerhalb von 2 Tagen feiern. 

 

Tore: Reucher (3), Kalipäus (2), Rühl (1)
Vorlagen: Reucher (2), Rühl (2), Canosa (1), Hunecke (1)
Spieler: Zimmermann-Hunecke-Dresen-Barth-Canosa-Gbor-Gerdemann-Pitsch-Reucher-Rühl-Zimon-Krämer-Kalipäus

Rösrath – Chorweiler 5:0

Ein letztlich klarer Erfolg der Eisernen, der aufgrund der stärkeren Physis eingefahren wurde. 

 

Torschützen: Canosa (2), Hunecke (2), Reucher (1)

Vorlagen: Rühl (2), Reucher (1), Hunecke (1), Hölzer (1)
Spieler: Pitsch-Trömpert-Schüller-Gerdemann-Koßmann-Krämer-Kalipäus-Canosa-Hölzer-Nussbaum-Hunecke-Rühl-Reucher

Altenrath – Rösrath 1:1 (0:1)

Mit einem unterm Strich gerechtem Remis musste sich die Union in Altenrath begnügen.
Auf einem äußerst harten und schwer zu spielendem Platz fanden die Rösrather zunächst besser ins Spiel und erspielten sich ein Übergewicht. Die ersten Chancen wurden z.T. leichfertig vergeben oder der Platz tat sein übriges. Schließlich war es dann Tim Rühl nach schönem Doppelpass mit Dirk Herrmann, der zur verdienten 1:0 Führung einschoß.
Nun glaubte man wohl, dass man das Spiel bereits in der Tasche hatte. Eine Riesenchance wurde nach 2 Minuten der zweiten Hälfte wiederum leichtfertig verdaddelt und von da an ging bei den Eisernen gar nichts mehr.
Die Altenrather spielten stark auf und erkämpften sich im Mittelfeld klare Vorteile. Die Union zog sich viel zu weit zurück und bettelte förmlich um den Ausgleich, der dann auch prompt fiel. Es folgte ein offener Schlagabtausch, bei dem beide Teams die Chancen zum Siegtreffer hatten. Die größte vergab Frank Schüller, als er aus 5 Metern nur die Latte traf.
Alles in allem ein schwacher Auftritt der Grün-Weißen, denen man die lange Spielpause deutlich anmerkte. 

 

Tor: Rühl
Vorlage: Herrmann
Bester Mann in Herkenrath: Gbor 

 

Folgende Spieler waren dabei:
Schlömer-Trömpert-Gerdemann-Koßmann-Barth-Bulau-Zimon-Hunecke-Gbor-Schüller-Herrmann-Rühl-Kalipäus

Hürth-Kalscheuren – Rösrath 1:3 (0:3)

Ein Grottenkick allererster Güte erlebten die wenigen Zuschauer (genau 2)
an einem Montagabend im beschaulichen Kalscheuren zu Hürth.
Da der Bericht dieses "Spiels" weder den Speichel (Reden) noch die Tinte (Schreiben) bzw. den Fingerdruck auf die Tastatur wert ist, hier nur die Torschützen:
0:1 Marco Reucher
0:2 Michael Tonscheck
0:3 Marco Reucher
1:3 Hürth-Kalscheuren

 

In diesem Zusammenhang herzlichen Glückwunsch an Michael Tonscheck, der Saisontor Nr. 150 erzielte! Da er auch schon für Treffer 100 verantwortlich zeichnete, kommen wir also erneut in den Genuss von 10-ltr-Tonscheck-Bräu.
Na, wenigstens dafür hat sich der Ausflug gelohnt. 

 

Folgende Spieler waren dabei:
Pitsch-Gbor-Schüller-Werner-Gerdemann-Zimon-Rühl-Weinreis-Kalipäus-Reucher-Canosa-Tonscheck-Bulau

SC Dünnwald 1 – Rösrath 2:0 (0:0)

Eine unter dem Strich verdiente Niederlage der Eisernen, denn man hatte zuwenig investiert, um das Spiel zu gewinnen.
Die ersten 10 Minuten waren die Kölner klar überlegen und die Union fand überhaupt nicht ins Spiel. Mangelnde Laufbereitschaft und ein harmloses Zweikampfverhalten machten den Gegner stark. Erst allmählich konnte man sich befreien und die ersten Chancen stellten sich ein. Die nennenswerteste war da noch ein 20-Meter-Pfostenschuss von Marcus Bulau. Da auch der Gegner bei hoher Luftfeuchtigkeit dem hohen Anfangstempo Tribut zollen musste, ging es folgerichtig mit einem 0:0 in die Pause.
In der zweiten Hälfte plätscherte das Spiel so dahin. Die Dünnwalder spielten zwar gefälliger, konnten sich aber keine vernünftigen Chancen herausspielen. Nach einem Stellungsfehler fiel dann 10 Minuten vor Schluss wie aus heiterem Himmel das 1:0. Die Union hatte weder Kraft noch Moral das Blatt zu wenden. Zwar warf man alles nach vorne, aber in Hälfte Zwo konnte man sich nicht eine einzige Chance erarbeiten. Das 2:0 mit dem Schlusspfiff nach einem Eckball hatte nur noch statistischen Wert.
Eine Niederlage, die kein Beinbruch ist. Es war erst die dritte Pleite in diesem Jahr und die Dünnwalder hatten eine sehr starke Truppe, gegen die man durchaus verlieren kann. Und wie schwer es ist, auf ein 0:0 zu spielen, haben wir nun auch erkannt. 

 

Folgende Spieler waren dabei:
Schlömer-Trömpert-Hunecke-Werner-Gbor-Bulau-Zimon-Müller-Schüller-Rühl-Tonescheck-Rühl

Rösrath – Refrath 4:2 (2:0)

Ein "AH-Spitzenspiel" auf hohem Niveau wurde den zahlreichen Zuschauern geboten. Da auch die Refrather über eine richtig starke Truppe verfügen (mit vielen ehemaligen Landes- und Bezirksligaspielern) war es das erwartet schwere Spiel. Die ersten 10 Minuten gehörten klar den Gästen und Aushilfskeeper Frank Breuer mußte sein ganzes Können aufbieten, damit die Eisernen nicht in Rückstand gerieten.
Allmählich jedoch löste man sich aus der Unklammerung und startete nun selbst gefährliche Angriffe.
Abwehrstratege Deddo Mrosk fand dann öfters Gelegenheit und Muße, sich ins Angrffsspiel einzuschalten. Ein (dann doch zu steiler) Steilpass auf Harry "Horst" Müller fand zunächst nicht den Adressaten, aber Harry (auch an diesem Samstag wieder heiß wie belgisches Frittenfett) setzte nach, wurde vom Keeper angeschossen und der Ball nahm postwendend den Weg in Richtung Refrather Gehäuse - doch tropfte der Ball an den Pfosten. In diesem kurzen Moment schien die Welt stillzustehen - alle erstarrten in Apathie! Alle? Nein, Harry nicht. Er setzte erneut nach und erzielte den so wichtigen Führungstreffer.
Dieser Treffer brachte die Gäste völlig aus dem Konzept und die Union setzte nach. Nachdem Dirk Kalipäus zunächst noch eine Riesenchance ausgelassen hatte verwandelte er kurze Zeit später eine Hereingabe von Jose Canosa zum 2:0-Halbzeitstand.
In der zweiten Hälfte ging es dann genauso weiter. Die Refrather hatten mehr Ballbesitz, aber kaum nennenswerte Chancen. Ein mustergültig vorgetragener Konter über 4 Stationen (Eu Trömpert gewinnt am eigenen 16er den Zweikampf - Pass auf Marcus Bulau, der direkt zu Harry Müller - der mit einem Traumpass in den Lauf von Jose Canosa, der eiskalt einschob) führte dann zum vermeintlich vorentscheidenden 3:0, aber die Refrather gaben nicht auf. Normalerweise gehen den meisten Gastmannschaften bei diesem Spielstand und zu diesem Zeitpunkt Lust und Luft aus, nicht jedoch an diesem Samstag.
So war der 1:3 Anschlusstreffer auch wirklich verdient. Doch die Eisernen hatten auch darauf eine Antwort. Nach einem Solo konnte Jose nur per Foul im Strafraum gestoppt werden, den fälligen Elfer versenkte Marcus souverän zum 4:1 in die Maschen.
Doch auch auf der Gegenseite gab es noch einen (berechtigten) Elfmeter, der dann zum 4:2-Endstand führte.
Zwar versuchten die Refrather nochmals alles, aber die Union-Abwehr stand bombensicher und es brannte nichts mehr an.
Ein Sonderlob gibt es für die beiden Schiris zu verteilen. Stefan Weinreis in Hälfte 1 und Andre Nußbaum in Hälfte 2 agierten souverän und leiteten das für einen "Schwarzen Mann" bestimmt nicht einfach zu pfeifende Spiel ganz hervorragend. Offenbar brauchen wir uns also auch auf dieser Position für die Zukunft keine Sorgen zu machen.
Einziger Wermutstropfen war dann die schwere Verletzung von Aushilfskeeper Frank Breuer, die er sich in der Schlußsekunde ohne gegnerische Einwirkung zuzog.
An dieser Stelle daher: Alles Gute Frank und schnelle Gesundung.

 

Folgende Spieler waren dabei:
Breuer-Trömpert-Mrosk-Hunecke-Zimon-Bulau-Nußbaum-Müller-Herrmann-Kalipäus-Canosa-Weinreis-Barth-Gerdemann

DJK Löwe Köln – Rösrath 3:4 (2:0)

Nur neun!!!??? Rösrather bewiesen eine tolle Moral und drehten einen Zwei-Tore-Rückstand zur Pause noch um!
Bedingt durch kurzfristige Absagen bzw. Überhaupt-Nicht-Melden blieben von den ursprünglich geplanten 15 Leuten am Ende gerade mal 9 übrig (und mit Thorsten Pitsch und Jürgen Schlömer waren dann sogar 2 Torhüter dabei).
So machte man sich dann auf ins unbekannte Terrain nach Köln-Niehl, wo man auf die einheimischen Löwen traf, einem Gegner, mit dem man selbst vollzählig seine Schwierigkeiten gehabt hätte. So war der 2:0 Pausenstand für die Kölner eigentlich logisch.
Doch wer jetzt dachte, die Eisernen würden sich hängen lassen oder dieses Spiel gar wegschenken, wurde eines Besseren belehrt. Mit unbändigem Einsatz und vor allen Dingen WILLEN wurde dieses Spiel gedreht!
Nachdem Andre Nussbaum mit seinem Anschlusstreffer der Hoffnung neue Nahrung gab, musste zunächst ein weiterer Nackenschlag kassiert werden: Aus stark abseitsverdächtiger Position konnte ein Kölner nur per "Notbremse" gestoppt werden und der fällige Elfer hatte das 3:1 zur Folge. Im nachhinein sollte just dieser Treffer dem Spiel die entscheidende Wende geben, denn nun sagten sich die "neun Freunde": ERST RECHT!! Harry Müller brachte seine Farben mit einem fulminanten Fernschuss sofort auf 3:2 heran und Tim Rühl erzielte per Kopf den 3:3-Ausgleich. Doch auch damit war man nicht zufrieden und man fightete weiter. Neutrale Beobachter rieben sich verwundert die Augen: WELCHES Team hatte denn zwei Mann weniger? Nachdem dann Harry nur per Foul im Straufraum gebremst werden konnte, verwandelte Dirk Kalipäus eiskalt zum 4:3 Siegtreffer für die Union. Es passte dann ins Bild, dass man danach geschlossen bei der "Anneliese" einrückte, um die Geschehnisse der vergangenen Stunden gebührend Revue passieren zu lassen. 

 

Fazit: Toll, was die "Neun Aufrechten" geleistet haben – Scheiße, was die nicht Erschienenen geleistet haben. Da gibt es Gesprächsbedarf.

 

Folgende Spieler waren dabei:

  • Jürgen Schlömer – war nie besser
  • Thorsten Pitsch – "Schwarzenbeck"
  • Dirk Herrmann – ist jetzt ein Rösi
  • Andre Nussbaum – ist jetzt ein Rösi
  • Alo Krämer – noch Fragen?
  • Harry Müller – Spiel des Lebens
  • Dirk Kalipäus – nie mehr "Bernd"
  • Eu Trömpert– Fussballgott
  • Tim Rühl – trifft immer

Rösrath – Viktoria Köln 1:0 (0:0)

Ein hart erkämpfter Arbeitssieg der Union gegen starke Kölner Gäste.
Wie ewartet, war es von Beginn an ein Spiel mit hohem läuferischen Aufwand, da der Gegner über eine äußerst spielstarke Truppe verfügt. So blieben Chancen Mangelware. Die Kölner hatten dank der erneut überragenden Abwehrleistung unserer Defensivstrategen Jürgen Schlömer, Eu Trömpert, Frank Schüller sowie Ralph Hunecke im gesamten Spiel nicht eine einzige Torgelegenheit, allerdings verbuchte die Union auch erst Ende der ersten Hälfte die ersten zaghaften Versuche, ein Tor zu erzielen. Es war klar, dass dies heute ein Geduldsspiel wurde. Aber anders als noch in den Wochen zuvor (z.B. Polizei Köln) bewahrten die Eisernen kühlen Kopf. Irgendwann würden sich weitere Chancen ergeben, irgendwann würde das entscheidende Tor fallen, und nach einem tollen Pass von Alu Krämer war es schließlich Dirk "Bernd" Kalipäus, der den Keeper düpierte und überlegt mit rechts zum goldenen Tor einschob.
Jeder wußte, dass das die Entscheidung war. Zwar versuchten die Kölner, nun etwas mehr nach vorne zu tun, jedoch fehlte neben der körperlichen auch die Durchschlagskraft. Im Gegenteil, die Grün-Schwarzen hatten noch einige Kontergelegenheiten, um das Ergebnis höher zu schrauben, jedoch sollte sich dieses 1:0 Endergebnis als leistungsgerecht darstellen.
Ein Spieler der Union ließ sich später, nach dem zweiten Kölsch, noch zu folgender, völlig verwegenen These hinreißen:" Wenn wir heute nicht so viel gelaufen wären, hätten wir nicht gewonnen". Wow, wer hätte das gedacht?

 

Tor: "Bernd" Kalipäus, Vorlage Alo

Spieler: Schlömer-Trömpert-Hunecke-Schüller-Gbor-Krämer-Müller-Herrmann-Kalipäus-Hölzer-Dizman-Bulau

Rösrath – Rheingold Poll 5:2 (2:1)

Ein deutlicher Erfolg gegen die Jungs von den Rheinwiesen. Allerdings ist das Ergebnis klarer als der Spielverlauf, denn die Gäste waren keineswegs Nasenbohrer, sondern spielten stark auf. Der entscheidende Unterschied war sicherlich das an diesem Tage überragende Sturmduo Norbert Hölzer und Ali Dizman, die der gegnerischen Abwehr doch einige Rätsel aufgaben. Auf der anderen Seite standen unsere Manndecker Frank Schüller und Detlef Mrosk wie eine Mauer und gewannen ihre direkten Duelle klar.
Nach 10 Minuten wurde Dirk Hermann auf der linken Seite sehr schön von Ali freigespielt, die Flanke kam in den Rücken der Abwehr und Norbert nahm den Ball aus 14 Metern volley - die Kugel zischte ins linke Eck - ein Traumtor zur 1:0 Führung, der Ali kurze Zeit später nach mustergültigem Doppelpass mit Andre Nussbaum das 2:0 folgen ließ.
Der Gegner zeigte sich jedoch unbeindruckt und erspielte sich ein deutliches Übergewicht im Mittelfeld, so dass der Anschlusstreffer zum 2:1 kurz vor der Halbzeit auch verdient war. Nun mussten die Eisernen handeln, denn wenn es so weitergehen würde, wäre es nur eine Zeitfrage, bis man auf die Verliererstraße abbiegt.
Also: Hoffis raus und Rösis rein!
Dirk Hermann und Andre Nußbaum wurden von Bernd Kalipäus und Ralph Hunecke ersetzt und wieder setzte die Union zu Beginn zwei tiefe Nadelstiche: Nach toller Vorarbeit von Ralph erzielte Ali das 3:1 und nach einem ebenso klasse Pass von Ali traf Norbert zum 4:1. Danach ließen die Poller doch die Köpfe hängen und sie glaubten nicht mehr an eine Wende. Wie das dann bei einer klaren Führung häufig vorkommt, schaltete die Union mindestens einen Gang hinunter und so bestimmte Poll über weite Strecken das Spielgeschehen. In der 65. Minute fiel dann auch der zweite Gegentreffer, den sich die Poller auch redlich erkämpft hatten, aber postwendend wurde der alte 3-Tore-Abstand wieder hergestellt, als Norbert den Ball uneigennützig auf Ali querlegte, der keine Mühe hatte, seinen dritten Treffer zum 5:2 Endstand zu erzielen.

 

Fazit:

Blitzsauber herausgespielte Tore, diesmal sehr effizient vor der Kiste. Die Abwehr bärenstark – so konnte die diesmal nur durchschnittliche Mittelfeldleistung kompensiert werden

 

Folgende Spieler waren dabei:

Pitsch-Trömpert-Schüller-Mrosk-Bulau-Lückerath-Nußbaum-Kühn-Hermann-Hölzer-Dizman-Kalipäus-Hunecke

Rösrath – Urbach 5:3 (1:0)

Einen kuriosen Spielverlauf gab es in der Partie gegen die starken Urbacher.
Nachdem es zur Halbzeit noch 1:0 stand, drehten die Gäste das Match in kurzer Zeit zur eigenen 3:1 Führung. Dieses Ergebnis hatte bis 9 Minuten vor Ende Bestand und es sah nach einer Niederlage für die Eisernen aus. Schließlich konnte mit 4 Toren in den letzten Minuten der 5:3 Sieg noch eingefahren werden.

 

Die Torschützen: Tim Rühl (2), Marco Reucher (2), Norbert Hölzer
Die Vorlagen: Norbert Hölzer (2), Bernd Kalipäus und die schwarze Perle Odarthey (Künstlername?)

Rösrath AH – Rösrath II 2:1 (1:0)

Ein verdienter Erfolg der alten Herren gegen die jungen Hüpfer.
Bei einem in großen Teilen ausgeglichenem Spiel war die größere Routine und Cleverness der entscheidende Faktor. Die Treffer erzielten zum 1:0 Ali Dizman und schließlich Bernd Kalipäus zum 2:1.
Die Vorlagen kamen von Jürgen "Hüftgold" Lückerath und Marco "Schweinepunkt" Reucher.

Rösrath – Polizei SV 0:2 (0:0)

Eine unerwartete, aber letztlich auch verdiente Schlappe mußten die Eisernen gegen eine Freizeitelf hinnehmen.
Bei hochsommerlichen Temperaturen um die 30 Grad zeigte sich jedoch schnell, dass es an diesem Tage kein Spaziergang wurde. Zwar erwies man sich als feldüberlegen, hatte jedoch (genau wie der Gegner) keine einzige Torchance. Flanken und Pässe kamen nur im Niemandsland an und so stand es zur Pause folgerichtig 0:0.
In der zweiten Hälfte stellte man taktisch um, wollte offensiver zu Werke gehen, und in den ersten 5 Minuten entwickelte sich ein Powerplay, dass jedoch nichts Zählbares brachte. Als dann ein Großteil des Teams die Defensive offenbar aus ihrem Hirn verbannte, konterte der Gegner eiskalt die Union zum 0:1 und 0:2 aus. Schon der erste Gegentreffer war quasi die Vorentscheidung, da man an diesem Tage weder über die spielerischen noch über die kämpferischen Mittel verfügte, um dem Spiel eine Wende zu geben.
Somit geht jede Serie einmal zu Ende und man muß eine neue starten.

 

Fazit: Passt der "zweite Anzug" nicht?
Folgende Spieler waren bei diesem historischen Spiel dabei:
Schlömer-Trömpert-Schüller-Mrosk-Conee-Gerdemann-Koßmann-Weinreis-Hunecke-Zimon-Krämer-Müller-Nußbaum-Kalipäus

Rösrath – Bechen 6:3 (1:1)

Auch Bechen war letztlich chancenlos, obwohl die Union den Gegner durch eine erneut ganz schwache Chancenverwertung (zumindest in Halbzeit 1), gepaart mit einer eher unterdurchschnittlichen Defensivleistung relativ lange im Spiel hielt.
Bei sommerlichen Temperaturen merkte man dem einen oder anderen Akteur doch deutlich den "Bayrischen-Häuschen-mit-viiiiiiel-Weizen-Abend" an, denn speziell auf den Außenbahnen gab es doch erhebliche Abstimmungsprobleme.
Zwar erspielte man sich eine Fülle von Chancen, doch wie so oft in den letzten Spielen vergeigte man auch die größten Gelegenheiten. Ungewohnt war dann eher, dass auch der Gegner eine Reihe von Großchancen besaß, sich aber ähnlich ungeschickt vor dem Tor präsentierte.
So mußte dann ein Elfer zur Führung herhalten. Charly "Valderrama" Ulbig wurde gefoult, Jose Canosa traf zum 1:0 in der 33. Minute. Warum dann in der 35. Minute der Ausgleich fiel, wußte niemand. Ein harmloses Schüßchen aus 20 Metern kullerte ins Eck, nachdem brav 3-4 Mann ihr Füßchen gehoben hatten.
Nach dem Wechsel kam durch Dirk Kalipäus frischer Wind ins Spiel und das Tempo wurde dem Gegner nun zu hoch. Nach 2 Minuten wurde Dirk von Ralph Hunecke steilgespielt, ein Schuss ins kurze Eck und es stand 2:1. Warum dann nur 2 Minuten später der Ausgleich fiel, wußte niemand. Ein harmloses..., ach, lassen wir das - DAS hatten wir ja schon.
Nachdem dann Marco Reucher im Strafraum, ja sagen wir mal "gefoult" wurde, gab es erneut Elfer, wieder traf Jose ins rechte Ecke, es stand nun 3:2.
Dann ging es Schlag auf Schlag. Nach toller Flanke von Dirk-Bernd Kalipäus traf wiederum Jose zum 4:2 und nach schönem Doppelpass mit Stefan Weinreis erhöhte Marco Reucher auf 5:2. Dieses Tor schien Marco berauscht zu haben, denn anders kann man nicht erklären, warum er sich beim dritten Gegentreffer wie ein Erstklässler im eigenen Strafraum ausspielen ließ. Zu seinem Glück brachte der Trainer Marcus Bulau mit einem Alleingang über das halbe Feld die Union endgültig auf die Siegerstraße, als er nach einem unwiderstehlichen Spurt den Ball souverän ins Netz setzte. Dies war das 6:3 und zugleich der Schlußpunkt der Partie.
Ein Sonderlob von den Spielern erhielt Schiri Ralf Hunecke, der seinen ersten Einsatz in 2005 hatte und dieses äußerst faire Spiel jederzeit gut im Griff hatte. 

 

Spieler: Schlömer-Trömpert-Schüller-Conee-Ulbig-Hunecke-Krämer-Reucher-Weinreis-Canosa-Rühl-Koßmann-Kalipäus-Bulau(die letzten 10 Minuten)

Marialinden – Rösrath 1:2 (0:0)

Ein verdienter Sieg der jedoch viel zu knapp ausfiel und dazu noch erst kurz vor Schluß eingefahren wurde.
Diese Art Spiele haben wir allerdings in dieser Saison schon häufig gesehen:
Die Union ist dem Gegner in allen Belangen überlegen, gewinnt 80% aller Zweikämpfe, lässt den Ball gut durch die eigenen Reihen laufen, ist vor dem gegnerischen Tor aber zu umständlich oder vergibt erstklassige Chancen zu leichtfertig.
So mußte man in Marialinden bis zur 45. Minute warten, bis endlich das scheinbar erlösenden 1:0 fiel: Ali Dizman setzte sich gut im Strafraum durch, passte auf Harry Müller, der mit einem Schuß aus halbrechter Position ins lange Eck die Führung erzielte.
Wer nun glaubte, der Rest sei ein Selbstläufer, der irrte.
Da man nun meinte, mit 7-8 Leuten zu stürmen, wurde die Räume vorne immer enger, der Platz zum Kontern der Gastgeber aber immer größer. Zum Glück hatten die Manndecker Daniel Barth und Peter Werner einen überragenden Tag, sodass man größeres Unheil zunächst abwenden konnte. 5 Minuten vor Schluß war es aber dann endlich doch passiert.
Nach einem schlimmen Ballverlust im Mittelfeld kamen die Männer vom Transformator zum einzigen Torschuss in der zweiten Hälfte und es stand folgerichtig 1:1. Aufgrund der mitunter dämlichen Spielweise der Eisernen war der Ausgleich gar nicht mal unverdient.
Eigentlich hatten sich (fast) alle schon mit dem Remis abgefunden, als sich Marco Reucher den Ball schnappte, energisch 3-4 Mann wie Slalomstangen stehen ließ und dann noch völlig uneigennützig 5 Meter vor dem Tor dem besser postierten Tim Rühl querlegte, der die Kugel dann unter die Latte zitterte. Damit sorgte Tim nicht nur für den Ausgleich, sondern auch für den Siegtreffer, denn kurz danach war Schluß. 

 

Fazit: wird der Druck zu groß (nur noch ein paar Wochen bis "1 Jahr ohne Niederlage") oder einfach nur ein Spiel, wie es halt immer wieder mal vorkommt??
Tore: 0:1 Müller (Vorlage Dizman, Rühl leicht berührt = 1/2 Scorer, 1/2 Schweinepunkt)
1:1 Marialinden (Vorlage Rühl)
1:2 Rühl (Vorlage Reucher)

Spieler: Schlömer-Barth-Bulau-Conee-Werner-Ulbig-Schüller-Krämer-Canosa-Müller-Reucher-Rühl-Dizman

Rösrath – Olpe 3:1 (1:0)

Auch im Finale beim Herkenrather Turnier brannte nichts an. Gegen einen völlig überforderten Gegner und gegen einen ebenso überforderten Schiri gab es letzlich einen klaren 3:1 Erfolg.
Allerdings merkte man bei abartigen klimatischen Bedingungen den Kräfteverschleiß deutlich, denn dies war bereits das 5.te Spiel in 13 Tagen.
Es ging von der ersten Minute an nur in Richtung Olper Tor. Deren Deckung stand jedoch sicher, sodass gute Torchancen Mangelware war. Der "Schiri" stand in 70 Minuten nur auf dem Mittelpunkt und drehte sich vielleicht 2-3 x um seine eigene Achse, erkannte aber jedwede Abseitsaktion adleraugengleich, selbst wenn unsere Spitzen 5 mtr vor dem Gegner standen. Dazu kam die immer härter werdene "Spielweise" von Olpe, die sich bald nur noch mit Fouls zu helfen wußten. Kurz vor Ende der ersten Hälfte dann endlich das 1:0 als Marcus "wer ist Horst?" Bulau eine Rüdiger Abramczyk-Gedächtnisflanke von Harry Müller ins rechte untere Eck köpfte. Damit ging es auch zum Pausenwasser. Zu Beginn der zweiten Hälfte hatte man zunächst Pech, als ein Volleyschuß von Marcus knapp über den Kasten ging. Dann folgte der große Auftritt des 12. Mannes. Einen Zweikampfgewinn von Charly Ulbig wertete der Mann mit dem eindrucksvollen Bauchumfang als Foul und somit Freistoß für Olpe, und mit dem einzigen Torschuß der Olper der gesamten Partie stand es urplötzlich 1:1. Keeper Herbert Radke hatte keinerlei Chance. Doch die Union war nicht geschockt. Unmittelbar nach dem folgenden Anstoss wurde Harry gefoult. Den Freistoß passte er blitzschnell in den Lauf von Frank Mässler, der den Ball ganz cool zum 2:1 in die lange Ecke schob. Kurz darauf dann die endgültige Entscheidung, als "Joker" Stefan Hochscheid nach einer Ecke von Marcus das 3:1 erzielte. Damit war der Drops gelutscht und die Eisernen hatten die 160 Euro Siegprämie in der Tasche.

 

Ein Sonderlob vedienten sich Albin Kühn, Charly Ulbig und Harry Müller - die überragenden Akteure des Endspiels. 

 

Folgende Spieler waren dabei:
Radke-Gbor-Ulbig-Mrosk-Kühn-Zimon-Müller-Dizman-Bulau-Tonscheck-Mässler-Hochscheid-Conee

Rösrath – Bechen 4:0 (1:0)

Auch im dritten Vorrundenspiel beim Herkenrather Turnier hielt sich die Union schadlos. Mit 4:0 wurde Bechen nach Hause geschickt. Der Gegner hatte eine ganz starke Truppe zusammengestellt, man merkte ihnen an, dass sie unbedingt ins Finale wollten. Dazu mußten sie allerdings die Eisernen schlagen, die seit 1 Jahr nicht mehr verloren haben - ein scheinbar unmögliches Unterfangen. Die ersten 10 Minuten waren ausgeglichen, dann setzte sich die bessere Mannschaft durch. Dem 1:0 durch "Neueinkauf" Frank Mässler vor der Pause folgte nach dem Wechsel das 2:0 durch den selben Spieler - dies war dann die endgültige Entscheidung. Damit hatte der Gegner wohl so seine Probleme, die Gangart wurde deutlich härter. Die Union hatte aber alles im Griff. Der bärenstarke Libero Ryszard Gbor erzielte das 3:0. Überhaupt muß man hier mal die Defensive erwähnen. Bei soviel Toren und Vorlagen vergisst man schnell die Väter der Erfolge. Was die Abwehr um Katze Thorsten Pitsch, Ryszard und die Manndecker Charly Ulbig, Daniel Barth und Deddo Mrosk leistete, war einfach sensationell. In nahezu jedem Zweikampf wurden die Bechener abgekocht, keine Chancen zugelassen -das war die Basis zum Erfolg. Per Elfer erhöhte dann Keeper Thorsten auf 4:0.

 

Die Tore vorbereitet in diesem Match haben Marco Reucher (2), Harry Müller und Wojtek Zimon.

 

Spieler: Pitsch-Gbor-Ulbig-Mrosk-Müller-Mässler-Reucher-Hermann-Kühn-Krämer-Barth-Tonscheck-Zimon

Rösrath – DJK Sand 14:0 (8:0)

Wie es das Ergebnis vermuten lässt, war es doch eine recht einseitige Partie.
Die Sander waren mit einer Truppe angereist, die den Namen "Alte Herren" wirklich verdient. Immerhin hielt das Sander "Bollwerk" ganze 5 Minuten, dann köpfte Tim Rühl zum 1:0 ein - die Entscheidung. Der Rest war dann Schaulaufen. Jeder durfte mal, jeder konnte mal - doch nur Tim traf. So stand es zur Halbzeit schon 8:0 und die Eisernen konnten sich den Luxus leisten, Eu Trömpert aus dem Spiel zu nehmen. Allerdings hatte die Union noch eine knifflige Situation zu überstehen: beim Stand von 11:0 gabe es Elfer für Rösrath. Jürgen Schlömer war der Weg zu weit, aber Alo Krämer donnerte den Ball souverän zum 12:0 und damit zur endgültigen Entscheidung ins Netz, denn spätestens jetzt war die Moral der Sander gebrochen. Schön, dass offenbar doch mehr Leute einen Elfer verwandeln können als zunächst angenommen.
Schwierig war auch, die Statistik dieses Spiels in den Griff zu bekommen (zumindest bei den Vorlagen).

 

Torschützen: Rühl (6), Reucher (2), A.Nussbaum (2), Krämer, Bulau, Tonscheck, Müller (je 1)

Vorlagen: Müller (3), Reucher (3), Bulau (3), Hunecke (1), Rühl (2), 2 Tore ohne Vorlagenwertung
Spieler: Schlömer-Trömpert-J.Schreiner-Hunecke-Weinreis-Reucher-Müller-A.Nussbaum-Bulau-Tonscheck-Rühl-Barth-Krämer

Rösrath – Preußen Holweide 9:0 (6:0)

Tja, wenn man nach einem 9:0 vom Platz geht, und sich eigentlich nicht freut, so sagt das auch schon etwas aus.
Preußen Holweide ist ein Team aus Freizeitkickern, die beim Herkenrather Turnier eingesprungen sind. Dementsprechend fand auch kein "richtiges" Fußballspiel statt, da der Gegner nur über ein begrenztes fußballerisches Potential verfügte. Wenn man dann (wie üblich) hochkarätigste Chancen kläglich vergeigt, gar dem eigenen Mitspieler sichere Tore vereitelt, nach 40 Minuten 8:0 führt und nach 70 nur 9:0 gewinnt, kommt halt so Recht keine Freude auf. Natürlich muß man zugute halten, dass kurz nach der Halbzeit durch die vielen Wechsel ein Bruch ins Spiel der Union kam.
Unterm Strich wurde das erste Turnierspiel klar gewonnen und
somit ist man weiter gut im Rennen.

 

Torschützen: Müller (3), Reucher (2), Tonscheck (2), Rühl (1), und per eiskalt verwandeltem Elfer Albin Kühn.
Vorlagen: Reucher (2), Müller (2), Rühl (2), Krämer (1), Zimon (1), Tonscheck (1)

Kaufhof Kalk – Rösrath 1:4 (0:3)

Ein ungefährdeter Erfolg der Union gegen einen keineswegs schwachen Gegner aus Kalk.
Allerdings machte den Eisernen nicht nur der Gegner zu schaffen, die tiefstehende Sonne sowie ein knochenharter, trockener, unebener Ascheboden tat ein Übriges.
Die Tore erzielten Ryszard Gbor und Tim Rühl jeweils im Doppelpack, die Vorlagen steuerten Ralph Hunecke, Wojtek Zimon, Harry Müller und Ryszard bei. 

 

Folgende Spieler waren dabei:

Schlömer-Trömpert-Barth-Gerdemann-Weinreis-Hunecke-Zimon-Müller-Reucher-Gbor-Koßmann-Conee-Krämer-Rühl

Rösrath – Altenberg 2:2 (2:2)

Mit einem enttäuschenden Remis endete die Partie gegen Altenberg, denn einmal mehr wurden zahlreiche, ach was sag ich, unzählige Großchancen nicht verwertet. Wenn man aber den Ball selbst aus einem halben Meter nicht ins Tor bekommt, muss man sich die Frage stellen, ob denn ein Sieg überhaupt verdient gewesen wäre, denn normalerweise gehört soviel Unvermögen eigentlich bestraft. Nach weit über 200 Toren in den vergangenen 18 Monaten haben z.Zt. Einige Ladehemmung. Ist dies nur eine temporäre Momentaufnahme oder haben die Eisernen ein Stürmerproblem? Liegt es gar am Trainer, der seine Ansprache noch zielgerichteter formulieren muss ("wenn ihr vor dem Tor steht und der Ball kommt - schießt ihn rein")?
Sei es wie es sei -solche Spiele gibt es immer wieder (nur sollten sie zur Schonung des Nervenkostüms nicht allzu häufig vorkommen).
Bereits in der 1. Spielminute erzielten die Gäste die Führung. Ungehindert kombinierten die Altenberger bis zum Rösrather 16er (angreifen? am Torschuss hindern? - Nein danke), ein Schuss, und schon war es passiert. Allerdings zeigte sich die Union wenig beeindruckt und man spielte zielstrebig nach vorne. Nach 10 Minuten geb es den 1. Eckball. Marcus Bulau brachte den Ball vor das Tor, Tim Rühl köpfte zum 1:1 ein. Keine 5 Minuten später das 2:1, wieder Ecke, wieder Marcus, wieder Tim, diesmal jedoch mit dem Fuß. Nun gab es Chancen im Minutentakt, doch leider trat nun das oben beschriebene Dilemma ein.
Nach einem der ganz wenigen Altenberger Entlastungsangriffe fiel wie aus heiterem Himmel das 2:2. Eine Flanke segelte in den Strafraum. Naja, eigentlich kein Problem, befand sich doch kein Gegner dort. Warum dann unser Keeper unter dem Ball durchsegelte und anschließend Rolf "The Wall" Koßmann den Ball eiskalt einschob, bedarf der Klärung (vielleicht bei einem Kölsch?).
Die zweite Hälfte war dann ein einziger Sturmlauf, jedoch.....- schweigen wir besser.

 

Folgende Spieler waren dabei:
Schlömer-Gbor-Gerdemann-Koßmann-Hunecke-Mrosk-Krämer-Bulau-Rühl-Müller-Reucher-Dizman-Tonscheck-Zimon

Rösrath – Altenberg 2:2 (2:2)

Mit einem enttäuschenden Remis endete die Partie gegen Altenberg, denn einmal mehr wurden zahlreiche, ach was sag ich, unzählige Großchancen nicht verwertet. Wenn man aber den Ball selbst aus einem halben Meter nicht ins Tor bekommt, muss man sich die Frage stellen, ob denn ein Sieg überhaupt verdient gewesen wäre, denn normalerweise gehört soviel Unvermögen eigentlich bestraft. Nach weit über 200 Toren in den vergangenen 18 Monaten haben z.Zt. Einige Ladehemmung. Ist dies nur eine temporäre Momentaufnahme oder haben die Eisernen ein Stürmerproblem? Liegt es gar am Trainer, der seine Ansprache noch zielgerichteter formulieren muss ("wenn ihr vor dem Tor steht und der Ball kommt - schießt ihn rein")?
Sei es wie es sei -solche Spiele gibt es immer wieder (nur sollten sie zur Schonung des Nervenkostüms nicht allzu häufig vorkommen).
Bereits in der 1. Spielminute erzielten die Gäste die Führung. Ungehindert kombinierten die Altenberger bis zum Rösrather 16er (angreifen? am Torschuss hindern? - Nein danke), ein Schuss, und schon war es passiert. Allerdings zeigte sich die Union wenig beeindruckt und man spielte zielstrebig nach vorne. Nach 10 Minuten geb es den 1. Eckball. Marcus Bulau brachte den Ball vor das Tor, Tim Rühl köpfte zum 1:1 ein. Keine 5 Minuten später das 2:1, wieder Ecke, wieder Marcus, wieder Tim, diesmal jedoch mit dem Fuß. Nun gab es Chancen im Minutentakt, doch leider trat nun das oben beschriebene Dilemma ein.
Nach einem der ganz wenigen Altenberger Entlastungsangriffe fiel wie aus heiterem Himmel das 2:2. Eine Flanke segelte in den Strafraum. Naja, eigentlich kein Problem, befand sich doch kein Gegner dort. Warum dann unser Keeper unter dem Ball durchsegelte und anschließend Rolf "The Wall" Koßmann den Ball eiskalt einschob, bedarf der Klärung (vielleicht bei einem Kölsch?).
Die zweite Hälfte war dann ein einziger Sturmlauf, jedoch.....- schweigen wir besser.

 

Folgende Spieler waren dabei:
Schlömer-Gbor-Gerdemann-Koßmann-Hunecke-Mrosk-Krämer-Bulau-Rühl-Müller-Reucher-Dizman-Tonscheck-Zimon

Rösrath – Dünnwald II 6:2 (3:0)

Ein klarer, auch in dieser Höhe verdienter Erfolg der Union gegen Dünnwald II.
Allerdings merkte man einigen Akteuren doch die längere Spiel- und Trainingspause an, denn in den ersten zehn Minuten tat man sich schwer. Doch dann begann der Union-Zug zu rollen und zur Halbzeit stand es dann 3:0.
Als man es dann in der zweiten Hälfte zu locker anging, kamen die Gäste zu ihren beiden Treffern und plötzlich hieß es nur noch 3:2.
Also mußte man einen Gang höher schalten und legte mal eben noch 3 Tore drauf. Man sollte die Eisernen eben nicht ärgern.
Torschützen: Rühl (3), Dizman (2), Hunecke
Ja, ihr habt richtig gelesen. Unser Nesthäkchen Ralph (Raphaela) Hunecke hat eingenetzt. Das heißt im Klartext, dass wir uns nun mindestens 1/2 Jahr lang das Geschwafel DIESER Heldentat nun anhören müssen. 

 

Vorlagen: Rühl (2), Dizman, Müller, Reucher, Hunecke (nein, bitte nicht schon wieder).
Zum Glück gab es diesmal keinen Elfmeter für die Union, denn der etatmäßige Schütze war nicht dabei. So kam auch niemand in Verlegenheit, den Ball möglicherweise neben das Tor zu schießen.

 

Folgende Spieler waren dabei:
Barth-Dizman-Gbor-Gerdemann-Hunecke-Koßmann-Müller-Reucher-Rühl-Weinreis-Trömpert-Schlömer-Conee-Canosa

 

Besonderheit: Damit hat die Union alle drei Dünnwalder Mannnschaften geschlagen. Dem 2:1 gegen die Dritte folgte ein 3:1 gegen die Erste und schließlich dieses 6:2.

Langenfeld – Rösrath 2:3 (1:2)

Ein (erwartet) schweres Spiel für die Union in Langenfeld.
Es ging jedoch zunächst gut los uns schnell führte man durch Alo Krämer und Tim Rühl 2:0. Danach schlichen sich einige Unkonzentriertheiten (hinten wie vorne) ein und der Gegner kam noch vor dem Pausenpfiff zum 1:2 Anschlußtreffer.
Auch in Hälfte Zwei ein unverändertes Bild: Rösrath machte das Spiel, vergab aber wieder einmal zu viele Chancen, Langenfeld stand tief hinten drin und setzte auf Konter. Einer führte dann zum 2:2 Ausgleich und sorgte für verdutzte Union-Gesichter.
Als man sich dann wieder berappelte, gab es Elfmeter für die Union. Harry Müller griff sich beherzt die Kugel, wohl wissend, welch immenser Druck in diesem Moment auf ihm lastete und wie groß die Fußstapfen des etatmäßigen Elferschützen sind: Ein paar Schritte Anlauf, ein kurzer Blick in die Augen des Torhüters, dann wieder alle Sinne auf den Ball fokusiert, ein strammer Schuß.......VORBEI!!!!!!!!
Ja, was war das denn??? Trotz dieses erneuten psychischen Rückschlages kämpfte man weiter, und so war es dann der an diesem Tage überragende Marco Reucher, der 1 Minute vor Spielschluss zum völlig vedienten 3:2 traf. Die Vorarbeit zum Treffer leistete Harry, der damit zumindest teilweise seinen Fehler wettmachte.

 

Fazit: Wurden bislang die meisten Gegner spielerisch besiegt, waren diesmal Moral, Willensstärke und Charakter gefragt. Auch da ist die Union "auf der Höhe".

 

Tore: Krämer, Rühl, Reucher
Vorlagen: Zimon, Reucher, Müller
Spieler: Torwart Ingo, Barth, Hunecke, Koßmann, Müller, Reucher, Rühl, Schüller, Weinreis, Zimon, Trömpert, Krämer

 

Besondere Vorkommnisse:
Müller verschießt beim Stand von 2:2 Elfmeter

Rösrath – Birk 9:3 (4:2)

Einen ungefährdeten Erfolg fuhr die Union gegen Birk ein.
Selbst schönstes Sommerwetter und das Mitwirken des Vereinswirtes Guido F. aus R. bei K. konnte den Kantersieg nicht verhindern.
Die Geschichte des Spiels ist schnell erzählt. Die Birker kamen mit einer spielstarken, jedoch im Durchschnitt zu alten Truppe zu Besuch und so konnten die Eisernen ihre Stärken ausspielen. 

 

Torschützen: Harry Müller (4), Jose Canosa (3), Stefan Weinreis!!!! und Guido Faber!!!! (je 1)

 

Vorlagen: Jose Canosa (2), Marco Reucher (2), Tim Rühl, Harry Müller, Ryszard Gbor, Guido Faber und Frank Schüller (je 1)

 

Folgende Spieler waren dabei:
Barth-Rühl-Trömpert-Krämer-Canosa-Gbor-Gerdemann-Müller-Reucher-Schlömer-Schüller-Weinreis-Zimon-Faber

Rösrath – Dünnwald1 3:1 (1:1)

Einen völlig verdienten Sieg errang die Union gegen Dünnwald1.
Die Gäste zeigten sich hoch motiviert (oder doch übermotiviert??) und gingen entsprechend zu Werke. Rösrath blieb cool und nach Vorlage von Marco Reucher erzielte Jose Canosa die 1:0 Führung. Nach einem Eckball kamen die Gäste zum Ausgleich und so ging es mit dem 1:1 zum Pausentee.
Nach dem Wechsel ein mittlerweile gewohntes Bild: Die Gäste bauten konditionell ab und die Eisernen bestimmten klar das Spielgeschehen. Folgerichtig erzielte Ali Dizman nach Vorarbeit von Marco das 2:1 und mit einem Traumtor auch das 3:1. Erneut kam die Flanke von "Scorergott" Marco.
Mit diesem Ergebnis kamen die Kölner wohl nicht klar. Vielleicht hatte man ihnen auch "vergessen" mitzuteilen, dass dies ein Altherrenspiel war und es nicht um "Tore-Punkte-Meisterschaft" ging. Anders kann man sich deren Aktionen nicht erklären. Grobe Unsportlichkeiten wie Fouls von hinten ohne jedwede Chance auf den Ball und Schwalben gehören in keiner Liga auf den Sportplatz!! Sehr schade, aber Verlieren gehört zum Sport dazu und auch das muß man können. Man kann ja auch noch verstehen, wenn man gegen seinen Ex-Klub besonders motiviert ist, aber doch bitte mit Niveau!

 

Bester Mann auf dem Platz: Schiri Hanni "Robert" Schwarz!!

 

Fazit: Die Serie geht weiter, auch für Dünnwald war die Luft zu dünn.

 

Folgende Spieler waren dabei:
Schlömer-Schüller-Koßmann-Trömpert-Hunecke-Zimon-Krämer-Weinreis-Rühl-Reucher-Dizman-Canosa-Gbor

Rösrath – RG Wesseling 2:0 (1:0)

Das war wohl das laufintensivste Spiel seit Jahren und einer der stärksten Gegner, mit dem sich die Union gemessen hat. Unheimlich stark (und zum Teil auch sehr jung) präsentierten sich die Gäste. Der Ball lief wie am Schnürchen, nahezu alle Wesselinger waren in die Angriffkombinationen eingebunden und der Union wurde erstmal schwindelig. Aber gleich mit dem ersten vernünftigen Angriff der Eisernen fiel das 1:0. Tim Rühl bediente wunderbar Marco Reucher, der den verdutzten Keeper aus spitzem Winkel mit der Pike überraschte.
Somit war die weitere taktische Marschroute festgelegt: Die Gäste berannten pausenlos das Union-Gehäuse , im Gegenzug wurden immer wieder brandgefährliche Konter gefahren. So entwickelte sich ein interessanter Spielverlauf, bei dem jedem Team jederzeit ein Tor hätte gelingen können. Überragend an diesem Abend war sicherlich die Defensiv-Achse der Union.
Keeper Jürgen Schlömer zeigte nicht eine Schwäche, selbst schärfste Bälle wurden sicher pariert, Libero Ryszard Gbor machte eine sensationell starke Partie und die Manndecker Daniel Barth, Frank Schüller und Peter Werner standen in nichts nach. Stefan Weinreis organisierte gewohnt souverän die Defensivreihe im Mittelfeld und so rannten sich die Wesselinger immer wieder fest. Bei einem Konter in der 60. Minute konnte ein Superschuss von Wojtek Zimon nur per Handspiel auf der Linie abgewehrt werden - es gab Elfmeter. Marcus Bulau setzte die Kugel unter die Latte zum 2:0, die Entscheidung. Danach brannte nichts mehr an.

 

Fazit: Ein guter Test für den kommenden Gegner (Dünnwald 1), der auf einem ähnlich hohen Niveau spielt.

 

Folgende Spieler waren dabei:
Schlömer-Gbor-Barth-Schüller-Werner-Zimon-Hunecke-Weinreis-Bulau-Reucher-Rühl-Dizman-Canosa-Wurtinger

Weiler-Volkhoven – Rösrath 3:9 (2:3)

Ein letzlich ganz klarer Erfolg der Union. Man war dem Gegner in allen Belangen klar überlegen.
Doch zunächst sah es nicht nach einem Sieg der Eisernen aus. Zwar spielte man gefällig nach vorne, doch wirklich zwingende Aktionen blieben zunächst aus. Anders die Kölner, die ihren ersten Angriff, begünstigt durch einen kapitalen Schnitzer des Rösrather Liberos, zur 1:0 Führung abschlossen. Nur wenig später gab der Schiri einen zweifelhaften Elfmeter (ein Rösrather Manndecker sol Hand gespielt haben) und es stand 2:0. Nanu, was war das denn? Einen 2-Tore-Rückstand hat es ja schon ewig nicht mehr gegeben.
Aber die Union blieb ruhig. Es gab kein Gemotze und innerhalb von 5 Minuten war das Spiel gedreht:
Zuerst erzielte Tim Rühl nach einem "Pass" (= Torschuss) von Nesthäkchen Ralph Hunecke den Anschlusstreffer, Ali Dizman nach einer Einzelleistung den Ausgleich und schließlich Wojtek Zimon per herrlicher Drop-Kick-Direktabnahme aus 20 Metern das 2:3. Dies war auch der Halbzeitstand.
In der Pause dachten die Kölner, dieses Spiel noch zu gewinnen. Was sie nicht wussten, dass die Union mit Jose Canosa und Marcus Bulau die "Matchwinner" zunächst auf der Bank hatte. So ging es dann Schlag auf Schlag. Nach einem Handspiel auf der Linie gab es Elfmeter, Marcus traf sicher zum 2:4. Dies war schon so etwas wie die Vorentscheidung. Als dann Jose aus 22 Metern den Ball zum Tor des Monats in den Winkel jagte, war jegliche Gegenwehr erloschen. Erneut war es dann Marcus, der mit einem 20-Meter-Schuss das 2:6 erzielte. Nach einem leichtsinnigen Fehlpass eines Rösrather Manndeckers im Mittelfeld kamen die Gastgeber zum Ehrentor in Hälfte Zwo, zum 3:6.
Postwendend erzielte Jose in typischer Manier das 3:7, ehe Ali noch zum 3:8 (nach Suuuper-Einwurf von Marco Reucher, der anstatt den Ball ins Aus zu werfen Ali bediente) und zum 3:9 (nach Ecke von Marcus) traf.

 

Fazit: Auf ungewohnter Asche (erstes Auswärtsspiel in 2005) ein souveräner Erfolg gegen einen keineswegs schwachen Gegner, dem zum Ende hin allerdings die Puste ausging.

 

Folgende Spieler waren dabei:
Schlömer-Werner-Trömpert-Barth-Weinreis-Zimon-Hunecke-Rühl-Reucher-Krämer-Dizman-Canosa-Bulau

Rösrath – Eulenthal 1:0 (1:0)

Da der Autor der Spielberichte ausnahmsweise mal nicht anwesend war, und den Spielern, trotz intensivster Bemühungen, kaum eine brauchbare Information zu entlocken war, fällt der Spielbericht etwas knapper als gewohnt aus.
Also, unterm Strich ein lauer Sommerkick. Weder die Union noch Eulenthal hatte wohl so richtig Lust. Das dann trotzdem ein Tor durch Tim Rühl in der 20. Minute gefallen ist, hat wohl alle Anwesenden erstaunt. Dies war der einzige Höhepunkt in 70 Minuten Trauerfußball. Der einzige Höhepunkt? Nein, da war noch was: Unser "Nesthäkchen" Raphaela Hunecke zelebrierte nach dem Spiel zusammen mit den zahlreichen Fans zuerst die "LaOla" bevor er dann auf Klinsmann`s Spuren wandelte und sich zu einem "Diver" hinreißen ließ. Das dürfte im hiesigen Alte-Herren-Fußball eine wohl ziemlich einmalige Angelegenheit gewesen sein.
Super Huni! Und ich dachte immer, dass man einen Skiverwechsler nicht mehr toppen kann (nur für Insider).

 

Folgende Spieler waren (körperlich) dabei:
Schlömer-Schüller-Trömpert-Conee-Weinreis-Zimon-Hunecke-Rühl-Reucher-Krämer-Dizman-Tonscheck

Rösrath – TV Herkenrath 14:2 (8:1)

Einen 14:2-Kantersieg erreichte die Union gegen die Männer vom Braunsberg.
Wie es das Ergebnis vermuten lässt, entwickelte sich von der ersten Minute an ein völlig einseitiges Spiel gegen sichtlich überforderte Herkenrather, die erst nach dem dritten Gegentreffer zum ersten Mal einen "Angriff" starteten. Die Tore fielen wie reife Früchte, wurden z.T. aber auch hervorragend herausgespielt. Stets versuchte man, den besser postierten Mitspieler anzuspielen. So war der 8:1-Pausenstand die logische Konsequenz.
Auch in der zweiten Hälfte ließ man nicht locker, so dass am Ende die stolze Zahl von 14 Treffern zu Buche stand. Alleine 7!! Treffer erzielte dabei Tim Rühl. Ganz stark präsentierte sich auch Ralph "Nesthäkchen" Hunecke mit 5 Torvorlagen (dies waren seine ersten Scorerpunkte überhaupt seit Einführung der Statistik in den 90er Jahren) sowie Ryszard Gbor, der in der zweiten Hälfte ins Spiel kam und da an allen sechs Toren beteiligt war: 1 erzielte er selbst, die restlichen 5 bereitete er vor.

 

Da in diesem Spiel nicht weniger als 28 Scorerpunkte vergeben wurden, kamen Statistikfetischisten voll auf ihre Kosten. Daher die chronologische Auflistung:
1:0 Rühl 2:0 Rühl 3:0 Dizman 3:1 Herkenrath 4:1 Krämer 5:1 Rühl 6:1 Bulau 7:1 Barth 8:1 Rühl 9:1 Bulau 10:1 Gbor 11:1 Rühl 12:1 Rühl 13:1 Rühl 14:1 Reucher 14:2 Herkenrath 

 

Vorlagen: Hunecke (5), Gbor (5), Reucher (2), Barth (1), Bulau (1) 

 

Besondere Vorkommnisse:

  • Hunecke holt erste Scorerpunkte
  • Reucher schießt aus 7 Metern in aussichtsreicher Position ins – Seitenaus!!
  • Gbor in sensationeller Form mit 1 Tor und 5 Vorlagen in 35 Minuten
  • Rühl knipst sagenhafte 7-mal
  • 14 Tore in 70 Minuten sind alle 5 Minuten 1 Tor
  • selbst die Einwechselung von Frank Dresen konnte den Kantersieg nicht gefährden
  • Ü-50-Spieler Krämer und Kühn bärenstark
  • erstes Tor von Daniel Barth im Uniontrikot
  • Trömpert heilfroh über seine Auswechselung zur Halbzeit, da er so schneller an die Theke kam 

 

Folgende Spieler waren dabei:
Schlömer-Trömpert-Mrosk-Barth-Werner-Schüller-Bulau-Hunecke-Kühn-Reucher-Krämer-Rühl-Dizman-Gbor-Dresen

Rösrath – FC Piccobello 10:2 (6:0)

Ein klarer Erfolg gegen völlig lustlose Gäste, die nur mit 9 Mann angereist sind. Detlef Mrosk und Rolf Koßmann erklärten sich dankenswerter Weise bereit, bei den Kölnern mitzuspielen, damit zumindest annähernd so etwas wie ein Fußballspiel stattfinden konnte.
Die Geschichte vom Spiel ist schnell erzählt, zu überlegen war die Union.
Ryszard Gbor mit 4 Toren sowie Marco Reucher mit 5 Vorlagen waren die herausragenden Akteure.

 

Statistik:

Tore:
Gbor (4), Zimon (2), Dizman (2), Rühl (1), Reucher (1) 

 

Vorlagen:
Reucher (5), Dizman (2), Zimon (1), Rühl (1), 1 Tor ohne Vorlage, Fehlpass vom Gegner

 

Folgende Spieler waren dabei:
Schlömer-Zimon-Schüller-Trömpert-Koßmann-Weinreis-Gerdemann-Wurtinger-Gbor-Rühl-Hunecke-Reucher-Dizman
beim Gegner: Mrosk-Koßmann 2. HZ

Rösrath Ü32 – 1. FC Gummersbach 1:4 (1:1)

Eine auch in dieser Höhe verdiente Niederlage kassierte die Union in der 1. Runde der Ü-32-Kreismeisterschaft.
Gegen einen läuferisch und technisch überlegenen Gegner konnten die Rösrather nicht bis zum Schluß mithalten.
Die ersten 10 Minuten ließen schon nichts Gutes ahnen. Die Gummersbacher wirkten geistig frischer, eingespielter, und so war deren 1:0 Führung in der 12. Minute nur logisch.
Bis dahin war die Union nicht einmal ernsthaft über die Mittellinie gekommen.
Aber man kämpfte sich nun in die Begegnung und mit dem ersten guten Angriff fiel wie aus heiterem Himmel das 1:1. Ali Dizmann setzte sich schön gegen 2 Gegenspieler durch, hatte den Blick für den freien Wojtek Zimon, der eiskalt zum Ausgleich in Minute 20 einschob.
Dieses Tor konnten die Gäste zunächst nicht verarbeiten und die Union hatte direkt im Anschluß 2 glasklare Torchancen, konnte diese jedoch nicht verwerten. So ging es mit diesem 1:1 zum Pausentee. Die zweite Hälfte war dann etwas ausgeglichener. Die Gummersbacher waren ballsicherer, konnten jedoch das hohe Tempo der ersten Hälfte nicht halten und das Spiel plätscherte 20 Minuten ohne nennenswerte Szenen dahin. In der 55. Minute wurde eine kleine Unachtsamkeit in der Rösrather Hintermannschaft gnadenlos zum 1:2 ausgenutzt und schon da hatte man den Eindruck, dass die Grün-Weissen nicht mehr an einen Erfolg glaubten. Nur eine Minute später die endgültige Entscheidung, als nach einem Stellungsfehler das 1:3 fiel. Den Schlusspunkt setzten die Gäste in der Schlußminute zum 1:4.

 

Fazit: Eine Niederlage, für die man sich nicht schämen muß. Das "letzte Aufgebot" hat sich wacker und tapfer geschlagen, aber an diesem Abend war einfach nicht mehr drin. Man muß auch mal anerkennen, wenn der Gegner besser war. Auf ein neues im nächsten Jahr.

 

Folgende Spieler waren dabei:
Schlömer-Trömpert-Viemann-Murawski-Weinreis-Zimon-Hunecke-Schüller-Gbor-Dizman-Rühl-Mrosk-Werner

Rösrath – Marialinden 8:2 (3:1)

Ein klarer, auch in dieser Höhe verdienter Erfolg der Union.
Von Beginn an zeigten die Rösrather den nötigen Biss und Einsatz. So war die 1:0 Führung durch Ryszard Gbor nach Freistoßvorlage von Wojtek Zimon die logische Konsequenz. Kurz danach gab es nach einem Foul an dem starken Ali Dizman Elfmeter, doch Marcus Bulau vergab die große Chance, der Keeper holte den Ball aus der Ecke. Im Gegenzug unterlief Abwehrchef Eu Trömpert ein Handspiel und nun gabe es Elfer für die Gäste. Konnte Jürgen Schlömer den Schuss noch bravourös halten, gegen den Nachschuss war er ohne Chance, das 1:1.
Das waren natürlich zwei Nackenschläge in kurzer Zeit, doch die Rösrather zeigten sich völlig unbeeindruckt.
Mit einer Einzelaktion stellte Marcus die Weichen auf Sieg, als er nach Pass von Ali einen Gegner tunnelte und unhaltbar zum 2:1 einschoß. Kurz danach gab es Freistoß (Foul an Marcus) und Marco Reucher erzielte mit einem Traumtor das 3:1, als er den Ball direkt aus 22 m ins Dreieck nagelte. Dies war auch der Halbzeitstand. Die ersten 10 Minuten von Hälfte Zwo wurden ein wenig verschlafen. Man war sich offenbar zu sicher und prompt erzielten die Mannen vom Transformator den Anschlusstreffer zum 3:2. Nun wurde der Gegner mutiger und rechnete sich offenbar ernsthafte Chancen aus. Dadurch ergaben sich mehr Räume, mehr Platz, und die Union legte einen Gang zu. Nach Foul an Marco gab es den dritten Elfmeter der Partie, und auch der fand keinen direkten Weg ins Tor. Ryszard knallte den Ball an den Innenpfosten, von dort an den Hintern!! des Keepers, dann ins Tor zum 4:2. Eine Szene, die doch zur allgemeinen Erheiterung beitrug.
Nach dem 5:2 durch (endlich) Michael Tonscheck (nach toller Vorarbeit von Wojtek) war das Spiel natürlich entschieden. Der Gegner gab sich nun auf und weitere, wunderschön herausgespielte Treffer waren die Folge. Das 6:2 durch Wojtek nach Vorarbeit von Ali, das 7:2 durch Michael nach Vorarbeit von Ali und zum Abschluß wieder Michael nach einem genialen Pass von Peter "Zinedine" Werner zum 8:2.

 

Fazit: Ein sehr gutes Spiel gegen einen keineswegs schwachen Gegner, dem man erstmal 8 Buden einschenken muß. Die Serie geht weiter, seit nunmehr 7 Monaten ist man unbesiegt.

 

Folgende Spieler waren dabei:
Schlömer-Trömpert-Hunecke-Mrosk-Werner-Koßmann-Weinreis-Bulau-Zimon-Gbor-Reucher-Tonscheck-Dizman

Rösrath Ü32 – Auswahl Kalk 1:1 (1:0)

Tja, was soll man wohl über dieses Gekicke schreiben? Die mit Abstand schwächste Leistung seit mindestens einem 3/4-Jahr gegen ein Team, das nur 9 Mann hatte und zudem im Schnitt 10 Jahre älter war.
Das Spiel war ein Spiegelbild vom Match zuvor gegen Dünnwald 3.
Spiel auf ein Tor, man überbot sich an Dämlichkeit, rannte ideenlos und planlos in der Gegend herum.
Siggi Zimon erzielte mit einem schönen Flachschuss aus 20 Metern die Führung. Als dann unsere Verteidigung nahezu geschlossen "aufrückte" konterte der Gegner, es gab Freistoß und der war natürlich drin, das 1:1.
Man sollte über dieses "Spiel" ansonsten den Mantel des Schweigens decken, jedes Gramm Druckerschwärze wäre zuviel.

 

Folgende Spieler waren dabei:
Schlömer-Gbor-Hossi Müller-Viemann-Hunecke-Bulau-Schüller-Tonscheck-Zimon-Dizman-Mrosk

Rösrath – Dünnwald III 2:1 (1:0)

Ein viel zu knapper Sieg gegen ein destruktives Team aus Dünnwald.
Von Beginn an entwickelte sich auf schwer zu spielendem, schneebedecktem Boden ein Spiel auf ein Tor, nämlich auf das der Gäste.
Unermüdlich segelten die Flanken in den Strafraum, Chance auf Chance wurde herausgespielt, aber nur Norbert Hölzer traf nach Flanke von Marcus Bulau zum 1:0 Pausenstand.
Unverändert das Bild in Hälfte Zwei:
Man berannte das Tor, doch der tiefe Boden und der schwere Ball ließen immer mehr Präzision vermissen. Trotzdem hätte man längst mit 3 oder 4 Toren führen müssen.
Nach einem der ganz wenigen Entlastungsangriffen der Kölner gab es nach einem mehr als dämlichen Foul von Marcus an der Eckfahne!! Freistoß für Dünnwald, der prompt zum 1:1 Ausgleich führte. Dies war deren erste Torchance. Gut 5 Minuten brauchte die Union, um diesen Schock zu verdauen, doch dann blies man wieder zur Attacke, und nach der fantastischen Vorarbeit von Wojtek Zimon war es dann Marcus, der 3 Minuten vor Schluß den Ball aus 7 Metern in den Winkel schlenzte - der Sieg! Damit hat er seinen Fehler, der zum Ausgleich führte, wieder wettgemacht.

 

Fazit: Die Serie geht weiter. Eine insgesamt starke Vorstellung, einzig und allein schwach war die Chancenverwertung.

 

Folgende Spieler waren dabei:
Schlömer-Hunecke-Trömpert-Barth-Zimon-Bulau-Schüller-Reucher-Gbor-Hölzer-Rühl

Rösrath – Altenrath 4:0 (0:0)

Einen verdienten Arbeitssieg erreichten die Alten Herren der Union an einem ungemütlichen Samstag nachmittag. Die ersten 15 Minuten tat man sich sehr schwer. Zum einen spielten die Altenrather überraschend gut mit, zum anderen hatten manche anstelle der Fußballschuhe noch Skischuhe an. So war der Pausenstand von 0:0 nicht verwunderlich.
Als dann in der zweiten Hälfte die Kräfte beim Gegner nachließen, drehte die Union auf. Nach einem schönen Rückpass von Tim Rühl zog der beste Mann auf dem Platz, Frank Schüller, aus 20 Metern ab, die Kugel schlug flach neben dem Pfosten ein, das 1:0.
Anschließend rettete Jürgen Schlömer mit einer Glanzparade die Führung.
Als nach Flanke des fleißigen Norbert Hölzer der Polenimport "Wojtek" Zimon das 2:0 "erdroschte", war das Spiel entschieden. Aber die Union spielte weiter nach vorne. Norbert traf zum 3:0 (nach abgewehrtem Tim-Schuss), schließlich krönte Tim seine starke Leistung mit dem 4:0 nach einem Alleingang.

 

Fazit: Spielerisch glanzlos, aber hochverdient hat die Union die Serie ausgebaut. Immerhin datiert die letzte Niederlage aus Juli 2004.

 

Folgende Spieler waren dabei:
Schlömer-Trömpert-Hunecke-Gerdemann-Koßmann-Weinreis-Bulau-Zimon-Schüller-Reucher-Hölzer-Rühl

Rösrath Ü32 – Kaufhof Kalk 2:2 (1:0)

Einen absoluten Grottenkick erlebten die zahlreichen Zuschauer an einem kalten, ungemütlichen Montagabend.
Der schneebedeckte Boden mag ja dem einen oder anderen ein Alibi geben, aber gegen diesen Gegner, der mindestens 1 Klasse schlechter als Niehl zuvor war, muss man 5 oder 6 zu Null nach Hause schicken.
Von Beginn an ging es nur auf das Tor der Kalker. Richtig klare Chancen gab es zunächst jedoch nicht, da man einfach beim Passen viel zu unkonzentriert zu Werke ging. Schließlich war es dann Tim Rühl nach Pass von Ali Dizman, der das 1:0 erzielte. In Hälfte 2 überbot man sich dann im Auslassen von Torchancen. Sorgten die ersten vergebenen Chancen noch für heiteres Schenkelklopfen ging es dann schnell in ärgerliches Kopfschütteln über. Als dann erneut Tim mit einem Kopfball (nach Ecke von Ali) in Minute 55 das 2:0 erzielte, waren die Messen eigentlich gesungen und die Kalker hätten wieder in ihre Heimat zum Winterschlussverkauf zurückkehren können. In der 60. Minute erzielten die Kölner mit ihrem ersten Torschuss der gesamten Partie den Treffer zum 2:1, nur 5 Minuten später gar den Ausgleich! UNGLAUBLICH!!
Die Union war danach dermaßen konsterniert, dass man über den Abpfiff von Hanni regelrecht erleichtert war.

 

Fazit: Das seit Monaten schlechteste Spiel der Union. Zwar hielt die Serie, das war aber schon alles.

 

Folgende Spieler waren (leider) dabei:
Schlömer-Trömpert-Mrosk-Dizman-Müller-Hunecke-Schüller-Zimon-Weinreis-Rühl-Gbor-Tonscheck

Rösrath – Ford Niehl 6:0 (1:0)

Ein klarer Erfolg gegen die Alten Herren der Kölner Autobauer.
Allerdings wurde der Sieg wenig überzeugend herausgespielt.
Anfangs hielt der Gegner gut mit. Der Union merkte man an, dass gerade im Mittelfeld ein Teil des Stammpersonals fehlte. So war die 1:0 Pausenführung eher etwas schmeichelhaft.
Die 2.te Hälfte begann dann mit einem Paukenschlag. Nach wenigen Sekunden erzielte man das 2:0.
Dies war mehr als eine Vorentscheidung, denn die Niehler stellten daraufhin das Fußballspielen ein und beschränkten sich auf die verbale Verabeitung der nächsten 35 Minuten.
So folgte Tor um Tor. Wohl aus Freundschaft beließ es die Union beim 6:0, ein höherer Sieg wäre möglich gewesen.
Immer skurriler werden mittlerweile die Aktionen, bei denen der eine oder andere einen Scorerpunkt (= Vorlage) für sich beansprucht. Natürlich werden hier nur die "echten" Vorlagen gewertet. Ein verunglückter Einwurf, der nach mehreren wirren Ballstaffetten irgendwie beim Schützen landet, kann selbstverständlich NICHT als Scorerpunkt gewertet werden. Also Herr M.R.!! - DAS zählt nicht!
Torschützen: Michael Tonscheck (2), Norbert Hölzer, Marco Reucher, Harri-Beau Müller, Tim "Präses" Rühl

 

Fazit: Die Serie geht weiter. Selbst unerwartet auftretender Stuhlgang kann die Union nicht stoppen.

 

Folgende Spieler waren dabei:
Schlömer-Wurtinger-Müller-Trömpert-Werner-Gerdemann-Tonscheck-Rühl-Hölzer-Mrosk-Reucher-Barth-Kühn

Rösrath – Adler Dellbrück 2:0 (0:0)

Ein ganz hartes Stück Arbeit lag am Samstag nach den 70 Minuten hinter der Union. Am Ende stand ein verdienter 2:0 Erfolg gegen einen sehr starken Gegner aus Dellbrück.
Nach den ersten 10 Minuten sah es jedoch keineswegs nach einem Sieg aus, ganz im Gegenteil. Die Kölner schnürten die Union in der eigenen Hälfte ein, hatten ein deutliches Übergewicht und auch die erste Chance, doch Mülheim-Torsten (Pitsch) fischte den Ball aus dem Winkel.
Erst nach und nach befreite sich die Union und kam durch konsequentes Spiel über die Flügel zu ersten Gelegenheiten. Da jedoch beide Abwehrreihen einen starken Tag erwischt hatten, blieb es folgerichtig beim 0:0 zur Halbzeit.
Die 2.te Hälfte begann dann mit einem Paukenschlag. Nach einem Doppelpass mit Siggi Zimon war Marcus Bulau auf rechts ganz frei, die Flanke kam und Norbert Hölzer setzte den Ball volley ins Netz, ein Traumtor.
Dies änderte die taktische Marschroute von beiden Teams. Dellbrück lockerte die Defensive, Rösrath versuchte zu kontern, so ging es hin und her. Schließlich war es dann "Dellbrück-Alptraum" Siggi (schon im letzten Spiel 2 Tore), der nach einer Balleroberung das 2:0 erzielte, die Entscheidung.
Einen Wermutstropfen gab es dann noch: bei einer unglücklichen Aktion prallte Keeper Torsten gegen den Pfosten und brach sich einen Finger - 6-8 Wochen Pause!

 

Fazit: Ein Spiel auf hohem Niveau. Und mit der Gewissheit, dass Dellbrück mit Sicherheit eins der stärksten Teams in diesem Jahr ist. Siggi sagte es sehr treffend:" Wir sind schwer zu schlagen".

 

Folgende Spieler waren dabei:
Pitsch-Trömpert-Mrosk-Hunecke-Bulau-Gbor-Müller-Reucher-Rühl-Gerdemann-Hölzer-Canosa-Zimon

Werbung